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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Hauptschule im Fach Physik

Hinweis:

Nach § 29 und §70 SchulG erstellt die Fachkonferenz auf der Grundlage vorliegender Lehrpläne schuleigene Unterrichtsvorgaben. Die Fachkonferenz entscheidet dabei insbesondere über

  • Ziele und Arbeitspläne,
  • Grundsätze zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit,
  • Grundsätze zur Leistungsbewertung,
  • Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln,
  • die Zusammenarbeit mit anderen Fächern,
  • Maßnahmen zur schulinternen Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung,
  • Evaluationsmaßnahmen und Rechenschaftslegung.

Nachfolgend findet sich ein Beispiel für einen schulinternen Lehrplan einer Hauptschule auf der Grundlage des Kernlehrplans Physik. Er hat zum Ziel, alle wichtigen Aufgaben der Fachkonferenz angemessen zu berücksichtigen und die allgemein verbindlichen Entscheidungen der Fachkonferenz zu dokumentieren. Er versteht sich als dynamisches Dokument, das laufend aktualisiert werden muss und so eine systematische Weiterentwicklung des Unterrichts und der fachlichen Arbeit gewährleistet.

Diese Beispiele können und sollen verändert werden, um sie den spezifischen Zielen und Bedingungen der eigenen Schule anzupassen.

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Physik einfließen, wird im Punkt 1 zunächst die Schule näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule (ggf. nur in Stichworten und nicht ausformuliert) zu erstellen, um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten.

Der Fachkonferenz sollten hier alle relevanten Rahmenbedingungen für die fachliche Arbeit an der Schule festhalten wie etwa:

  • Größe und Ausstattung
  • Unterrichtstaktung
  • Stundenverortung und Lehrkräfte
  • Bezüge zum Schulprogramm
  • Fachziele und besondere Maßnahmen zur Ausprägung des Fachprofils

Die Fachgruppe Physik bildet zusammen mit der Fachgruppe Chemie eine gemeinsame Fachkonferenz. Zusammen mit der Fachgruppe Biologie bilden sie den Fachbereich Naturwissenschaften.

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Grundsätze

Grundanliegen der Fachgruppe Physik ist die Vermittlung einer naturwissenschaftlichen Grundbildung mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler mit den spezifischen Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaften vertraut zu machen und ihnen damit eine qualifizierte aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung zu ermöglichen. Aspekte der Berufsfindung nehmen dabei – wie im Schulprogramm ausgewiesen – einen besonderen Rang ein. Im Rahmen des Schulprogramms sieht die Fachgruppe eine weitere wichtige Aufgaben darin, die Schülerinnen und Schüler zu sparsamem Umgang mit Energie und zu einem nachhaltigen Bewusstsein für den schonenden Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.

Unterrichtsverteilung

Zurzeit unterrichten 4 voll ausgebildete Lehrkräfte im Bereich Physik. Dazu kommen 4 weitere Lehrkräfte, die im Fach Physik fachfremd unterrichten. Der Unterricht erfolgt i.d.R. in Klassenstärke. Im Wahlpflichtbereich ist die Gruppenstärke nach Möglichkeit reduziert. Zurzeit wird in jedem Jahrgang 1 Wochenstunde Physik unterrichtet, im 10. Schuljahr Typ A gibt es 2 Physikstunden pro Woche, die als Doppelstunden organisiert sind. Die Stundenkürzung im 6. Schuljahr erfolgt wegen der angespannten Personalsituation und soll spätestens im nächsten Schuljahr wieder aufgehoben werden.

Insgesamt verteilt sich der Regelunterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern z.Zt. so:

5

6

7

8

9

10A

10B

Biologie

2

1

1

1

1

1

1

Chemie

1

1

1

1

1

Physik

1

1

1

1

1

2

1

Im Wahlpflichtbereich in den Klassen 9 und 10 (jeweils zwei Doppelstunden) wählen die Schüler zwischen den Bereichen Naturwissenschaften und Arbeitslehre. Hier werden schwerpunktmäßig fächerübergreifende Projekte durchgeführt. Im laufenden Schuljahr sind dies:

Klasse 9

Informatik

Kurs zum Erwerb des Computerführerscheins

digitale Datenspeicherung, Erstellung von Diagrammen mit EXCEL

Klasse 10

Projekt Schule/Wirtschaft

Physik im Beruf

angewandte Physik in technischen Berufen; Exkursionen

Der Unterricht findet grundsätzlich in einem der naturwissenschaftlichen Fachräume statt. Die Verteilung auf die Räume regelt jeweils der mit dem Stundenplan ausgestellte Raumplan, der im Lehrerzimmer aushängt.

Ausstattung

Die Schule verfügt über 4 naturwissenschaftliche Fachräume, davon 2 für die Physik, nämlich ein Gruppenarbeitsraum mit Energiesäulen und Gruppentischen und ein variabler Unterrichtsraum. Alle Räume entsprechen den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Die sächliche und technische Ausstattung der Räume ist vollständig und auf modernem Stand. Zur Ausstattung gehören fest installierte Audio- und Video-Anlagen mit deckenhängigem Beamer sowie ein Netzwerkanschluss. Im laufenden Schuljahr soll für jeweils zwei Räume ein fest für die Naturwissenschaften reservierter Notebook-Computer angeschafft werden (ist beim Schulträger beantragt, wird voraussichtlich ab Herbst zur Verfügung stehen), der für den Betrieb mit dem Beamer eingerichtet wird.

Aufgabenverteilung im Fachbereich

Fachkonferenzvorsitzender Physik: nn

stellvertr. Fachkonferenzvors. nn

Strahlenschutzbeauftragter: nn.

Gefahrstoffbeauftragter für alle Fächer: nn

Kooperationen

Kooperationspartner der Schule ist die Fa. xx. Die Kontaktpflege zum Kooperationspartner erfolgt durch Herrn nn. Ansprechpartner für den Ausbildungsbereich beim Kooperationspartner ist nn.

2 Entscheidungen zum Unterricht

2.1 Unterrichtsvorhaben

Für eine systematische Entwicklung von Kompetenzen über die Klassen einzelner Jahrgänge in der gesamten Schullaufbahn, bei gegebenenfalls wechselnden Lehrpersonen, ist es erforderlich, klare Vereinbarungen über verbindliche Inhalte und über zu erreichende Entwicklungsziele der Schülerinnen und Schüler zu treffen. Die Absprachen sollen sich auf das Notwendige beschränken und lassen Kolleginnen und Kollegen darüber hinaus die erforderlichen Freiheiten zur Gestaltung ihres Unterrichts.

Im Folgenden sind die Inhalte und die didaktischen Schwerpunkte zunächst in einer Übersicht wiedergegeben (siehe Kap. 2.1.1). Die dort genannten Unterrichtsvorhaben sind verbindlich vereinbart. In der zweiten Spalte der Tabelle sind Schwerpunkte der Kompetenzentwicklung notiert, die besonders beachtet werden sollen. Die letzte Spalte gibt Hinweise zu einzelnen Aspekten der Kompetenzentwicklung und ihrer Progression.

In Kap. 2.1.2 werden die Unterrichtsvorhaben konkretisiert und die erforderlichen Absprachen der Fachkonferenz festgehalten. Dabei werden die Bezüge zum Lehrplan und die dem Unterrichtsvorhaben zugeordneten Kompetenzschwerpunkte deutlich gemacht, bevor schließlich die konkreten Kompetenzerwartungen des Lehrplans und die dazu in der Fachkonferenz verbindlich beschlossenen Absprachen aufgelistet werden. In diesen Tabellen finden sich auch jeweils Hinweise auf die Basiskonzepte und auf Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Fächern sowie auf Materialien und Quellen.

Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben Physik Hauptschule

Jahrgangsstufen 5/6

Schuljahre 5/6

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Wetter und Landwirtschaft

ca. 12 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Sonnenenergie und Wärme

  • Sonne und Jahreszeiten
  • Wetterbeobachtung

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

E4 Untersuchungen und Experimente planen

E5 Untersuchungen durchführen

K3 Untersuchungen dokumentieren

K4 Daten aufzeichnen und darstellen

K9 Kooperieren und im Team arbeiten

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Grundlegende Fertigkeiten: Notwendigkeit präziser Beschreibungen,

Verwendung angemessener Begriffe,

sorgfältiger Umgang mit Geräten,

Dokumentation von Ideen, Handlungen, Ergebnissen, Einhalten von Regeln bei der Arbeit mit Partnern

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Vom Satellitenbild zum Wetterbericht

ca. 8 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Sonnenenergie und Wärme

  • Wetterbeobachtung
  • Kleidung für jedes Wetter

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren

UF4 Wissen vernetzen

E1 Fragestellungen erkennen

E6 Untersuchungen auswerten

K2 Informationen identifizieren

B1 Bewertungen an Kriterien orientieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Recherchieren in unterschiedlichen Quellen, auch im Internet

Physikalisch bedeutsame Informationen in unterschiedlichen graphischen Darstellungen erkennen

Aus physikalischen Erkenntnissen Maßstäbe für eigenes Handeln ableiten

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Sehen und Hören im Straßenverkehr

ca. 12 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Sinneswahrnehmungen mit Licht und Schall

Sinneserfahrungen

Sinne und Technik

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

K1 Texte lesen und erstellen

E8 Modelle anwenden

K8 Zuhören, hinterfragen

B2 Argumentieren und Position beziehen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Präzises Zeichnen und sorgfältiges Arbeiten,

erster Umgang mit Modellen

Reflexion und Begründung von Sicherheitsregeln mit physikalischen Konzepten

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Kino – ein sinnliches Erlebnis

ca. 10 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Sinneswahrnehmungen mit Licht und Schall

Zuverlässigkeit der Sinne

Sinne und Technik

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren

E2 Bewusst wahrnehmen

E4 Untersuchungen planen

K5 Recherchieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Eigene zielgerichtete Versuche planen und durchführen

Sinnestäuschungen erkennen und daraus die Notwendigkeit objektiver Daten auf der Grundlage von Messungen ableiten

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Auf der Baustelle

ca. 12 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Geräte und Werkzeuge

Kräfte und ihre Wirkungen

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

E4 Untersuchungen und Experimente planen

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

UF 2 Konzepte unterscheiden und auswählen

K2 Informationen identifizieren

K4 Daten aufzeichnen und darstellen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Prinzipien zur Ordnung und Klassifizierung von Stoffen und ihrer Eigenschaften,

Ablesen und Darstellen von Daten (Tabellen und Diagramme) unter Angabe von Maßeinheiten, hypothesengeleitetes Experimentieren (Hebel, qualitative Untersuchungen, einfache Materialien aus der Lebenswelt der Kinder einbeziehen) ,

berufliche Tätigkeiten identifizieren und Arbeitsabläufe erkennen

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Geräte und Werkzeuge für Heimwerker

ca. 12 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Geräte und Werkzeuge

  • Geräte im Stromkreis
  • Magnetismus und andere Materialeigenschaften

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

K6 Informationen umsetzen

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

UF2 Konzepte unterscheiden und auswählen

UF4 Wissen vernetzen

E3 Hypothesen entwickeln

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Nutzung von Fachsprache und Alltagssprache,

phys. Erklärung alltäglicher Erfahrungen (Wirkungen von Werkzeugen),

Verständnis technischer Texte,

Nutzung von Symbolen (Schaltskizzen)

Jahrgangsstufen 7/8

Schuljahre 7/8

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Beim Optiker

ca. 16 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Optische Instrumente

  • Bilderzeugung mit Linsen und Spiegeln
  • Optische Geräte
  • Bilder aufnehmen und projizieren

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren

E2 Bewusst wahrnehmen

E4 Untersuchungen planen

E5 Untersuchungen durchführen

E6 Untersuchungen auswerten

K3 Untersuchungen dokumentieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Anforderungen an zielgerechtes Experimentieren erkennen und umsetzen,

Finden und Formulieren von Gesetzmäßigkeiten,

Arbeitsprozesse in Gruppen zunehmend selbständig organisieren,

berufliche Tätigkeiten identifizieren,

Arbeitsabläufe erkennen und beschreiben

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Die Welt der Farben

ca. 8 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Optische Instrumente

  • Licht und Farben

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF3 Sachverhalte ordnen u. strukturieren

E1 Fragestellungen erkennen

E8 Modelle anwenden

K7 Beschreiben, präsentieren, begründen

B3 Werte und Normen berücksichtigen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Verständnis natürlicher Phänomene,

Rolle von naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen für deren Erklärung, Anwendung der Modelle in verschiedenen Kontexten, Sicherheitsrelevante Fakten im Umgang mit Licht bewerten und eigene Positionen beziehen

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Straßenverkehr

ca. 16 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Bewegungen und ihre Ursachen

  • Kräfte und Bewegung
  • Geschwindigkeit und Beschleunigung

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

E5 Untersuchungen durchführen

E6 Untersuchungen auswerten

K2 Informationen identifizieren

K6 Informationen umsetzen

B3 Werte und Normen berücksichtigen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Physikalische Sachverhalte in unterschiedlichen graphischen Darstellungen interpretieren,

sicherheitsrelevante Fakten beim Betreiben motorisierter Fahrzeuge bewerten und daraus Kriterien für verantwortungsbewusstes eigenes Handeln ableiten

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Schwimmen - Schweben - Tauchen

ca. 10 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Bewegungen und ihre Ursachen

  • Auftrieb

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

UF4 Wissen vernetzen

E3 Hypothesen entwickeln

E5 Untersuchungen durchführen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Versuchsplanungen und Arbeitsprozesse zunehmend in Gruppen selbständig organisieren

Sachverhalte und Versuchsergebnisse adressatengerecht präsentieren

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Unsere Erde im Weltall

ca. 18 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte:

Erde und Weltall

  • Himmelsobjekte und Weltbilder
  • Satelliten und Raumfahrt
  • Erforschung des Weltalls

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

E7 Modelle auswählen und Modellgrenzen angeben

E9 Arbeits- und Denkweisen reflektieren

K5 Recherchieren

K7 Beschreiben, präsentieren, begründen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Umgang mit Modellen als besondere Arbeitsweise der Naturwissenschaften reflektieren,

Verhältnis von Modellen zur Realität reflektieren

Internet-Recherchen durchführen und dabei gezielt Informationen auswählen

Jahrgangsstufen 9/10

Schuljahr 9

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Elektroinstallation

ca. 8 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Energienutzung

  • Strom, Spannung, Widerstand
  • Energie ist teuer

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

E4 Untersuchungen planen

E5 Untersuchungen durchführen

E8 Modelle anwenden

K4 Daten aufzeichnen und darstellen

B2 Argumentieren und Position beziehen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Formulierung und Anwendung von Gesetzmäßigkeiten, auch mithilfe mathematischer Methoden

Bei elektrischen Geräten und Versuchsaufbauten Fehlerquellen systematisch eingrenzen und erkennen

Handlungskriterien für den sparsamen Umgang mit elektrischer Energie entwickeln

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Kräfte schonen mit Werkzeugen und Maschinen

ca. 8 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Energienutzung

  • Kräfte, Arbeit und Maschinen
  • Leistung und Wirkungsgrad

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF2 Konzepte unterscheiden und auswählen

UF4 Wissen vernetzen

K4 Daten aufzeichnen und darstellen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Sach- und fachgerecht mit Begriffen und fachsprachlichen Formulierungen umgehen, zwischen umgangssprachlichen und fachsprachlichen Formulierungen unterscheiden

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Fühlen – messen - verstärken

ca. 10 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Informationsübertragung

  • Sensoren
  • Analoge und digitale Signale

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF3 Sachverhalte ordnen und strukturieren

E4 Untersuchungen planen

E5 Untersuchungen durchführen

K3 Untersuchungen dokumentieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Sensoren und Aktoren in vielfältigen technischen Zusammenhängen identifizieren und anwenden

Digitalisierung als umfassendes Prinzip in unterschiedlichen Zusammenhängen erkennen und in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung bewerten

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Kommunikation mit elektronischen Geräten

ca. 8 Stunden

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Informationsübertragung

  • Telefon, Handy und Internet

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

K1 Texte lesen und erstellen

K7 Beschreiben, präsentieren, begründen

B1 Bewertungen an Kriterien orientieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Informierter Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln: Physikalische Grundlagen moderner Kommunikationstechnologien, Gefahren im Umgang mit diesen Technologien, Konsequenzen für eigenes Handeln

Schuljahr 10

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Versorgung mit elektrischer Energie

ca. 16 Stunden (A)

8 Stunden (B)

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Zukunftssichere Energieversorgung

  • Elektromagnetismus und Induktion

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

E5 Untersuchungen durchführen

E8 Modelle anwenden

K2 Informationen identifizieren und herauslesen

K9 Kooperieren und im Team arbeiten

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Fähigkeit zu Entscheidungen im Bereich Energieversorgung auf der Grundlage phys. Zusammenhänge

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Energiequellen und Umweltschutz

ca. 16 Stunden (A)

8 Stunden (B)

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Zukunftssichere Energieversorgung

  • Energieversorgung und Klima
  • Regenerative Energien

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

K1 Texte lesen und erstellen

K8 Zuhören und hinterfragen

B1 Bewertungen an Kriterien orientieren

B3 Werte und Normen berücksichtigen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Naturwissenschaftliche Argumente im Rahmen gesamtgesellschaftlicher Diskussionen bewerten

Europäischen Stromverbund als bedeutsamen Parameter für die sichere Versorgung mit elektrischer Energie erkennen

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Radioaktivität in Natur, Technik und Medizin

ca. 18 Stunden (A)

10 Stunden (B)

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Radioaktivität und Kernenergie

  • Atomkern und Radioaktivität
  • Ionisierende Strahlung

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

UF1 Fakten wiedergeben und erläutern

E1 Fragestellungen erkennen

E7 Modelle auswählen und Modellgrenzen angeben

E9 Arbeits- und Denkweisen reflektieren

B1 Bewertungen an Kriterien orientieren

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

exemplarisches Beispiel aus der Wissenschaftsgeschichte: Entwicklung von Modellvorstellungen zur Erklärung von Naturphänomenen als besondere Denkweise der Naturwissenschaften

Differenzierte Modellvorstellungen nachvollziehen und anwenden

Unterrichtsvorhaben im Kontext: Energie aus dem Atomkern

ca. 18 Stunden (A)

8 Stunden (B)

Inhaltsfelder und Schwerpunkte: Radioaktivität und Kernenergie

  • Kernspaltung
  • Kerntechnologie

Schwerpunkte der Kompetenzerwartungen:

K5 Recherchieren

B2 Argumentieren und Position beziehen

B3 Werte und Normen berücksichtigen

Aspekte der Kompetenzentwicklung:

Berührungsflächen zwischen naturwissenschaftlicher Forschung und ethischen Fragen und Grundsätzen erkennen und in diesem Spannungsfeld eigene Positionen beziehen

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Hier können Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung festgehalten werden, die für alle Lerngruppen verbindlich sind. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass etwa bei Lehrer- und Klassenwechsel sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrpersonen mit einer Kontinuität der Lehr- und Lernbedingungen rechnen können. Typische Absprachen betreffen hier z.B. die angestrebten Anteile des experimentellen Arbeitens, besondere Lehr- und Lernstile, bevorzugte Sozialformen, Sitzordnungen, Maßnahmen zur Binnendifferenzierung und zum individualisierten Lernen usw.

Die Fachgruppe legt besonderen Wert auf selbstständiges Lernen, eigenständiges Recherchieren und handlungsorientierte Lernformen, z. B. Projektarbeit und kooperative Unterrichtsformen. Die Schüleraktivität steht im Mittelpunkt, der Erwerb sozialer Kompetenzen geht damit einher.

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Sprachförderung

Auch im Physikunterricht legt die Fachgruppe großen Wert auf die Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz. Im Vordergrund stehen Lese- und Textverständnis, Beschreibung von Vorgängen, Formulierungen von Beobachtungen und der angemessene Gebrauch der Fachsprache. (Siehe dazu auch die Hinweise in Kap. 3.)

Berufsfindung

Für alle technischen Berufe, für Pflegeberufe, im Handwerk und in vielen Berufen aus dem Dienstleistungsbereich sind naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und entsprechende Handlungskompetenzen erforderlich. Im Unterricht sollen Inhalte aufgegriffen werden, die diese Berufsfelder tangieren (z.B. Metallberufe, Heil- und Pflegeberufe, Kunststoffformgeber, Mechatroniker, Installateure usw.).

Experimentieren

Das Experiment nimmt als grundlegende Methode naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung eine zentrale Stellung im Unterricht ein. Wo immer es möglich ist, experimentieren die Schüler mit einem Partner oder in Gruppen. Im Blickpunkt stehen dabei nicht nur fachorientierte Handlungskompetenzen, sondern auch Kompetenzen im kommunikativen und sozialen Bereich. Schülerexperimente beschränken sich nicht nur auf das in der Sammlung vorhandene Experimentiermaterial, sondern beziehen auch einfache Materialien aus der Lebenswelt der Schüler/innen mit ein. Auch wenn aus Sicherheits- oder anderen Gründen Demonstrationsexperimente durchgeführt werden, sollen Freihand-Experimente mit einfachen Materialien genutzt werden.

Experimente werden mithilfe von standardisierten Versuchsprotokollen dokumentiert und ausgewertet, für die in einer Fachkonferenz ein Kriterienkatalog entwickelt wird. (Siehe dazu Kap.4.)

Präsentation und Medienerziehung

Zur Visualisierung von Sachverhalten und der Präsentation von Arbeitsergebnissen werden vielfältige Formen unter Einbeziehung moderner Medien eingeübt. Dabei sind die folgenden Schwerpunkte vereinbart:

Jahrgang 5/6 Entwicklung von Regeln für Versuchsprotokolle, Erstellen von Lernplakaten, kleine Vorträge

Jahrgang 7/8 kurze Kartenreferate, Entwicklung von Kriterien für Internet-Recherchen

Jahrgang 9/10 Erstellen von ppt-Dateien, Umgang mit Mind-Maps, freier Vortrag

Erstellung von Arbeitsmaterial

Selbst erstelltes Arbeitsmaterial wird für alle Kollegen in einem frei zugänglichen Ordner bereitgestellt. Der Ordner ist im Sammlungsraum Physik abgestellt. Er wird von allen beteiligten Fachkräften ständig erweitert und im Rahmen der FK-Arbeit jährlich gepflegt und überarbeitet.

Vernetzung und Kooperation

Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Fächern werden wo immer möglich aufgegriffen. Konkrete Absprachen dazu sind in Kap. 3 aufgeführt.

Möglichkeiten zur Kooperation mit dem Ausbildungsbereich der Firma H., dem Partnerbetrieb der Schule, sollen weitestmöglich genutzt werden. Kontakte werden ggfs. durch den Kollegen F. hergestellt, der für den Kontakt zu H. zuständig ist.

Außerschulische Lernorte

Exkursionen zu anderen außerschulischen Lernorten wie z. B. RWE Kohlekraftwerke, Braunkohlentagebau Garzweiler II usw. werden in Absprache mit den Fachkollegen des jeweiligen Fachbereiches durchgeführt und auf dem entsprechenden Formular im Sekretariat angemeldet.

Das schulinterne Curriculum wird in regelmäßigen Abständen (nach jedem Schuljahr) überarbeitet.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Die folgenden Absprachen sollen einerseits eine Vergleichbarkeit von Leistungen einzelner Lerngruppen gewährleisten, um die Leistungen der Lerngruppen und gegebenenfalls besondere Probleme diskutieren zu können. Sie bilden andererseits eine Grundlage, Schülerinnen und Schüler über Erwartungen an ihre Leistungen zu informieren. Sowohl ihnen als auch den beurteilenden Lehrpersonen wird durch Angabe von Maßstäben die Möglichkeit gegeben, Ziele zu formulieren und zu überprüfen, in welchem Maße diese erreicht werden.

Es ist sinnvoll, dabei nicht nur Bereiche anzugeben, die in die Leistungsbewertung einfließen, sondern in diesen Bereichen auch Kriterien zu benennen, nach denen beurteilt wird.

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Im naturwissenschaftlichen Unterricht der Fächer Physik und Chemie erbringen die Schüler/innen Leistungen unter ganz unterschiedlichen Aspekten:

Leistungsspektrum

Keineswegs unterliegt nur die richtige Reproduktion von gelernten Ergebnissen der Leistungsbewertung. Gerade im Prozess der Erkenntnisgewinnung muss es den Schüler/innen auch möglich sein, Irrwege zu gehen und Hypothesen aufzustellen, die sich bei einer späteren Überprüfung als falsch herausstellen. Dies entspricht der Arbeitsweise der Naturwissenschaften.

Die Leistungsbewertung berücksichtigt in dieser Phase insbesondere auch das Engagement im Unterricht, die Kooperationsfähigkeit, das Einhalten von Regeln und Absprachen und die Bemühungen um konzentriertes, zuverlässiges und zielgerichtetes praktisches Arbeiten. Leistungsanforderungen werden auch gestellt an den sachgerechten und sparsamen Umgang mit Arbeitsmaterialien sowie die sorgfältige Beachtung von Sicherheitsvorschriften. Kooperationsfähigkeit und die Qualität der Arbeitsprodukte sind in die Bewertung mit einzubeziehen.

Schriftliche Leistungen

Bei den schriftlichen Leistungen unterliegen die Erstellung ordentlich geführter Arbeitsmappen und Hefte sowie schriftliche Leistungsüberprüfungen der Leistungsbewertung. Die Arbeitsmappen und Hefte enthalten die bearbeiteten Arbeitsblätter aus dem Unterricht, sorgfältige Übernahmen von Tafelanschriften und eigenständig erstellte Arbeiten wie Beobachtungsprotokolle, Messtabellen und graphische Darstellungen. Schriftliche Tests dienen der Überprüfung von erworbenem Wissen. Sie stehen in der Regel am Ende einer Unterrichtseinheit und sind in Dauer und Umfang zu begrenzen. Tests haben nicht den Rang von Klassenarbeiten, sondern sind in ihrer Wertigkeit nicht höher anzusetzen als andere Leistungen.

Leistungen im kommunikativen Bereich

Leistungen im Bereich von alters- und adressatengerechten Präsentationen können auf unterschiedlichste Art als Einzelleistung oder im Team erbracht werden. Neben schriftlichen Referaten oder der Anfertigung von Lernplakaten gibt es hier auch die Möglichkeit, elektronische Medien, z.B. ppt-Präsentationen, zu nutzen.

Sprachliche Leistungen

In allen Bereichen der Leistungsbewertung ist auch die sprachliche Leistung zu berücksichtigen. Das gilt nicht nur für die Erstellung von schriftlich fixierten Texten, sondern auch für den mündlichen Ausdruck. Mit steigendem Anspruch sind altersgerechte Ansprüche zu stellen an den sachgemäßen Gebrauch einer naturwissenschaftlichen Fachsprache und insbesondere an die richtige Verwendung naturwissenschaftlicher Begriffe, Formelzeichen und Abkürzungen, Maße und Maßeinheiten.

Physik und Mathematik

Das Erfassen von Sachverhalten und Gesetzmäßigkeiten in mathematischen Formeln und der rechnerische Umgang damit gehören zur Arbeitsweise der Naturwissenschaften. Gleichwohl sind in unserer Hauptschule die entsprechenden Leistungsanforderungen in diesem Bereich auf ausgewählte, mathematisch einfache Sachverhalte im Sinne einer naturwissenschaftlichen Grundbildung zu begrenzen.

Transparenz der Bewertungskriterien

Wichtig für die Schüler/innen ist die Transparenz der o.g. Bewertungskriterien. Dazu erhalten sie wiederholt Rückmeldungen über die erbrachten Leistungen, aus denen Fortschritte und Defizite erkennbar werden. Sie sollen zunehmend befähigt werden, selbst Leistungskriterien zu formulieren und anzuwenden.

Eine Mustertabelle zur Leistungsbewertung findet sich im Anhang Kap. 5.3 .

2.4 Lehr- und Lernmittel

Hinweis: Hier folgen die von einer Fachkonferenz auszuwählenden Lehr- und Lernmittel. Das Verzeichnis der für den Unterricht in Naturwissenschaften in NRW zugelassenen Lernmittel findet man an anderer Stelle im Bildungsportal. Die Fachkonferenz vereinbart, dass über die eingeführten Lernmittel hinaus aktuelle Materialien einbezogen werden.

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Umgang mit Büchern

Im Fach Physik sind neue Bücher für die Schüler anzuschaffen, die den Kernlehrplänen entsprechen. Die Bücher verbleiben in den Fachräumen. Restbestände von älteren Lehrbüchern liegen in zweifacher Klassenstärke im Medienschrank im Raum PH2 und stehen damit für die Arbeit im Unterricht ggfs. zur Verfügung.

Materialien

Neben einer umfangreichen Sammlung an physikalischen Geräten werden wo immer möglich auch Materialien des täglichen Gebrauchs eingesetzt. So wird der Bezug zum Lebensumfeld der Schüler deutlich. Materialkoffer zu einzelnen Themen ergänzen das Lehrmittelangebot.

Arbeitsmappe der Schüler/innen

Schülerinnen und Schüler führen im Fach Physik eine Arbeitsmappe, in der neben eigenen Arbeiten (Versuchsprotokolle, Zeichnungen usw.) auch die im Unterricht ausgegebenen Arbeitsmaterialien eingeheftet werden. Die Mappen enthalten ein Inhaltsverzeichnis. Die Mappen werden jeweils zum Ende eines Halbjahres im Hinblick auf Vollständigkeit, Sauberkeit und Ordnung bewertet. Dabei sind die Anforderungen alters- und entwicklungsgemäß zu definieren und den Schülern vorab transparent zu machen.

Ein Muster für einen Bewertungsbogen zu den Arbeitsmappen findet sich im Anhang Kap. 5.2 .

Weiterführende Links:

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

An dieser Stelle können Beschlüsse zur Organisation des Unterrichts festgehalten werden.

Bedeutsam sind jedoch auch Absprachen mit anderen Fächern zu fachübergreifenden Fragen. Insbesondere sollten hier auch konkrete Bezugspunkte zu nicht-naturwissenschaftlichen Fächern und zu eventuellen Kooperationen mit außerschulischen Partnern herausgestellt werden.

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Kooperation mit der Fachkonferenz Deutsch

In enger Kooperation mit der Fachkonferenz Deutsch werden Verfahren zur Vorgangsbeschreibung und zur Textanalyse festgelegt. Konkrete Handlungsmöglichkeiten dazu werden in diesem Jahr in der 2. Fachkonferenz erarbeitet, wo die Thematik auf der Tagesordnung stehen wird. (Siehe dazu den Hinweis in Kap. 4) Ein Vertreter der Fachkonferenz Deutsch wird dazu als Experte eingeladen. Grundlage zur Vorbereitung dafür ist das Handbuch Sprachförderung im Fach von Prof. J. Leisen, das in der Mediothek zur Verfügung steht.

Vernetzung mit anderen Fächern

5/6

Wetter und Landwirtschaft

EK Klimazonen

BI Tiere und Pflanzen im Winter

Geräte und Werkzeuge zuhause

EK Orientierung mit Kompass und Karte

7/8

Sicherheit im Straßenverkehr

Verkehrserziehung

Unsere Erde im Weltall

KR Urknall und biblischer Schöpfungsbericht

9

Kräfte schonen mit Werkzeugen und Maschinen

AT Verbrennungsmotoren

10

Energiequellen und Umweltschutz

EK Globale Folgen des Klimawandels

Energie aus dem Atomkern

GE Demonstrationsrecht in der demokratischen Verfassung

Wettbewerbe

Die Möglichkeit zur Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ oder „Schüler experimentieren“ kann für Schüler/innen unserer Schule zu wertvollen Erfolgserlebnissen führen. Über Erfahrungen mit einzelnen Schülern oder Schülergruppen verfügen die Kolleginnen O. und J. Sie stehen als Ansprechpartner zu Verfügung.

4 Evaluation und Qualitätssicherung

Absprachen im Hauscurriculum machen nur Sinn, wenn sie von allen Beteiligten als verbindlich angesehen und akzeptiert werden. Zu einer solchen Verbindlichkeit gehört auch die regelmäßige Vergewisserung, dass entsprechende Beschlüsse eingehalten werden und diese auch zu den angenommen Zielsetzungen führen. Für eine kontinuierliche und verlässliche Qualitätsentwicklung sind klare Beschreibungen von zu erledigenden Arbeitschritten notwendig. Außerdem müssen für einzelne Aufgaben Verantwortliche benannt werden, die der Fachkonferenz gegenüber rechenschaftspflichtig sind. Dabei sollte auf eine gleichmäßige Verteilung der Belastung auf alle Fachgruppenmitglieder geachtet werden.

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Grundsätze zur Arbeit in der Fachgruppe

Beschlüsse der Fachkonferenz werden im Hauscurriculum festgehalten.

Die Fachkonferenz tagt wenigstens einmal pro Halbjahr. Der Fachkonferenzvorsitzende lädt zu den Fachkonferenzen schriftlich ein und legt in Absprache mit den Fachkollegen die Tagesordnung fest.

Evaluation

Das schulinterne Curriculum wird in einer Fachkonferenz jährlich evaluiert und fortgeschrieben.

Bei der Evaluation werden auch Rückmeldungen der Schüler/innen zur Qualität des Unterrichts einbezogen. Die Ergebnisse der Evaluation gehen in die Arbeitsplanung der Fachgruppe ein.

Arbeitsplanung der Fachgruppe

Was?

Wer?

Bis wann?

Protokollführung

Entwicklung einer Konferenzvorlage mit Kriterien für ein Beobachtungsprotokoll in Klasse 5; Vorlage eines Musterprotokolls

Sprachförderung im Fach

Vorbereitung des Tagesordnungspunktes „Kooperation mit der FK Deutsch“ zur Erarbeitung konkreter Handlungsvorgaben

Erprobung von Instrumenten zum Feedback von Schülerinnen und Schülern zum Unterricht:

Online über das SefU-online-Portal http://www.sefu-online.de/, Lo-net2 http://www.lo-net2.de, oder Moodle http://www.moodle.org.

Beschlusskontrolle

Stand der Umsetzung der Beschlüsse

Nr.

Beschluss

Verantwortlich

Umgesetzt

Teilweise umgesetzt

Nicht umgesetzt

1

z.B. Musterprotokoll

2

z.B. Sprachförderung im Fach PH

3

z.B. Schüler-Feedback

5 Anhang

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5.1 Leeres Raster zur Erstellung von Übersichtsblättern zu konkreten Unterrichtsvorhaben

Physik hier: Jahrgang und vorgesehenes Schulhalbjahr notieren

Kontext: Titel der Unterrichtsreihe notieren

(hier: vorgesehene Unterrichtszeit notieren)

Bezug zum Lehrplan:

Inhaltsfeld:

hier: aus Lehrplan übernehmen

Inhaltlicher Schwerpunkt:

hier: aus Übersichtsraster übernehmen

Übergeordnete Kompetenzen (Schwerpunkte)

Die Schüler können…

hier: Formulierungen der übergeordneten allgemeinen Kompetenzen übernehmen; dabei Schwerpunkte setzen

Verbindung zu den Basiskonzepten

hier: Verbindungen zu den Basiskonzepten aufzeigen und notieren

Vernetzung innerhalb des Faches und mit anderen Fächern

hier: Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb des Faches und mit anderen Fächern notieren

Konkretisierte Kompetenzerwartungen des Lehrplans

Die Schülerinnen und Schüler können …

Verbindliche Absprachen zu den Inhalten

 

Verbindliche Absprachen zum Unterricht

Umgang mit Fachwissen

hier: konkrete Kompetenzerwartungen aus dem Bereich UF notieren, die für diese Unterrichtsreihe von Belang sind; dabei Schwerpunkte setzen. Die Nummern der Kompetenzen verweisen auf die Allgemeinen Kompetenzen im Kernlehrplan.

hier: verbindliche Absprachen zu den Inhalten setzen, die in dieser Unterrichtsreihe schwerpunktmäßig von Bedeutung sind.

hier: verbindliche Absprachen zum Unterricht notieren, z.B.

  • zum Einsatz bestimmter Medien,.
  • zur Vernetzung mit anderen Fächern
  • zu vereinbarten Exkursionen

Erkenntnisgewinnung

hier: konkrete Kompetenzerwartungen aus dem Bereich E notieren, die für diese Unterrichtsreihe von Belang sind; dabei Schwerpunkte setzen. Die Nummern der Kompetenzen verweisen auf die Allgemeinen Kompetenzen im Kernlehrplan.

hier: wie oben

  • zum Einsatz bestimmter Methoden
  • zur Durchführung bestimmter Versuche
  • zur Differenzierung von Leistungsanforderungen

Kommunikation

hier: konkrete Kompetenzerwartungen aus dem Bereich K notieren, die für diese Unterrichtsreihe von Belang sind; dabei Schwerpunkte setzen. Die Nummern der Kompetenzen verweisen auf die Allgemeinen Kompetenzen im Kernlehrplan.

hier: wie oben

  • zu verbindlich vereinbarten Lernprodukten
  • zu Aspekten der Förderung sprachsensiblen Unterrichts
  • zu Aspekten individueller Förderung

Bewertung

hier: konkrete Kompetenzerwartungen aus dem Bereich B notieren, die für diese Unterrichtsreihe von Belang sind; dabei Schwerpunkte setzen. Die Nummern der Kompetenzen verweisen auf die Allgemeinen Kompetenzen im Kernlehrplan.

hier: wie oben

  • zu Aspekten aktueller gesellschaftlicher Diskussion
  • usw.

Bemerkungen, Hinweise, Tipps:

Hier können Hinweise auf in der Schule vorhandene Materialien, auf weiterführende Literatur, auf Internet-Links usw. angegeben werden

5.2 Bogen zur Bewertung der Mappen

Name:

Klasse:

Rückmeldung zur Mappenführung im Fach Physik

Du hast ...

... ein vollständiges Inhaltsverzeichnis erstellt.

... eine vollständige Mappe abgegeben.

... alle Seiten mit Seitenzahlen versehen.

... immer das Datum notiert.

... mit Tinte geschrieben und Fehler mit Tintenkiller behoben.

... alle Zeichnungen mit Bleistift angefertigt.

... zum Unterstreichen und Zeichnen ein Lineal benutzt.

Datum:

Note:

5.3 Tabelle Leistungsbewertung

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