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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Durchgängige Sprachbildung

Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bringen die unterschiedlichsten Bildungsvoraussetzungen mit. Sie kennen ein Bildungssystem, das sich sehr stark vom deutschen System unterscheidet oder haben bisher keinerlei Bildungserfahrungen gemacht. Sie sprechen unterschiedliche Herkunftssprachen, die in ihrer grammatikalischen Struktur differieren und unterschiedliche Gemeinsamkeiten zur deutschen Sprache aufweisen.

Neben den verschiedenen Herkunftssprachen begegnet man unterschiedlichen Graden der Lese- und Rechtschreibfähigkeit. Unter den neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen gibt es Analphabeten, die nie lesen und schreiben gelernt haben oder die in einem anderen Schriftsystem lesen und schreiben können. Bei der Alphabetisierung gilt es, diese unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen und den Unterricht individuell zu gestalten.

Ziel ist es, diese sprachliche Heterogenität im sprachsensiblen Unterricht aller Fächer zu berücksichtigen. Sprachliche Vielfalt zu thematisieren und sprachliche Potentiale einzubeziehen, wertschätzt die Fähigkeiten der neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler. Es ermöglicht ihnen, diese unter Beweis zu stellen und an vorhandenes, in der Erstsprache erworbenes Wissen anzuknüpfen.

Unter den folgenden Links finden Sie hierzu Materialien und Literaturhinweise:

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© 2017 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 16.11.2016