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Projekte

In Nordrhein-Westfalen gibt es unterschiedliche regionale und überregionale Projekte zur Sprachbildung, Integration, Vorbereitung auf das Berufsleben, Stärkung der Bildung und Teilhabe. Die Projekte sind finanziell und in der Trägerschaft vielfältig aufgestellt.

Überregionale Projekte

BISS - Bildung durch Sprache und Schrift

Sprachliche Bildung bildet die Grundlage für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund benötigen hierzu eine besondere Unterstützung. Das fünfjährige Forschungs- und Entwicklungsprogramm „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder. Das bundesweite Programm bietet Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung für Kinder und Jugendliche. Es wird in verschiedenen Bundesländern, so auch in Nordrhein-Westfalen, umgesetzt. Die Organisation erfolgt auf Verbundebene.


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Netzwerk Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte sind aus dem schulischen Bildungssystem nicht mehr wegzudenken. Sie tragen interkulturelles Wissen in die Schule, sind Vorbilder für alle Schülerinnen und Schüler und unterstützen den Schulentwicklungsprozess.

Das Projekt verfolgt die Ziele:
  • Potenziale zu gewinnen und bei den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund für den Beruf als Lehrkraft zu werben,
  • Studierende im Lehramtsstudium in ihrer Ausbildung zu begleiten und zu beraten,
  • Personalentwicklung zu gestalten, Fortbildungen und Qualifizierungen zu unterstützen.
Das Netzwerk wurde 2007 vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen damaligen Integrationsministerium initiiert.


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KOALA - Koordinierte Alphabetisierung im Anfangsunterricht

Das Koala Projekt befasst sich mit der koordinierten Alphabetisierung im Anfangsunterricht in den Sprachen Deutsch/Türkisch und Deutsch/Portugiesisch. Koala zielt darauf ab, zweisprachig aufwachsende Kinder zweisprachig zu alphabetisieren und sie dabei in ihren Kompetenzen zu fördern. Eine wichtige Grundlage ist die systematische, koordinierte Absprache zwischen der Lehrerschaft aus dem Regelunterricht und dem herkunftssprachlichen Unterricht. Die didaktisch-methodische und inhaltliche Koordination der Lehrinhalte als auch die Abstimmung mit dem interkulturellen Lernen im Schulalltag ist maßgeblich.


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Rucksack Schule

Rucksack Schule ist ein Programm zur Sprach- und Elternbildung in der Primarstufe. Zielsetzung ist eine durchgängige sprachliche Bildung der Kinder. Die Einbindung der Eltern in den Bildungsprozess ist dabei von besonderer Bedeutung. Im Projekt Rucksack werden konkrete Orientierungshilfen und (Unterrichts-) Materialien von der Landeskoordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI)  NRW zur Verfügung gestellt.
Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes sind

  • eine Vereinbarung der Schule mit dem Kommunalen Integrationszentrum und
  • die Anbindung des Projektes an eine Schule.


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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" basiert auf einer europäischen Initiative. In Deutschland initiierte der Verein Aktion Courage e.V. das Projekt. Grundgedanke ist es, dass sich alle Schulmitglieder dazu verpflichten, aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus vorzugehen. In Nordrhein-Westfalen sind mittlerweile über 500 Schulen an diesem Projekt beteiligt. Der Titel "Schule ohne Rassismus" unterliegt einer Zertifizierung.
 
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Regionale Projekte

Angekommen e.V.

Dieses Projekt ist für Flüchtlinge im Alter von 16 bis 25 Jahren konzipiert. Ausgehend von der Blüchert Stiftung und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalens wird es in den Kommunen Dortmund und Münster umgesetzt.

Das Projekt ist auf zwei Säulen aufgebaut:
  • Erreichen eines Schulabschlusses bzw. einer Berufsausbildung
  • Kontinuierliche Begleitung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen außerhalb der der Schulzeit

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„Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten“, Duisburg

Im Rahmen des von der Stadt Duisburg und RuhrFutur initiierten Projektes wird ein Modell zur systematischen Beschulung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern mit geringer Schulerfahrung erprobt. In Modellklassen am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium und an der Regenbogenschule in Duisburg unterstützen multiprofessionelle Teams aus Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und interkulturellen Beratern Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte bei
  • dem Erwerb der deutschen Sprache,
  • der Gewöhnung an den Schulalltag,
  • der sozialen Integration in der Schule und im Stadtteil.

Zudem bauen die Teams Bildungspartnerschaften mit Eltern auf und beraten diese bei alltäglichen Problemen.

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Mädchenlandschaften, Düsseldorf

Dieses Projekt der Stadt Düsseldorf zielt auf Mädchen aller Herkünfte im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Es wurde von der Aktion Gemeinwesen und Beratung initiiert und wird von Aktion Mensch finanziert. Das Projekt soll die Mädchen dabei unterstützen, ihre individuellen Stärken zu entdecken und diese als wichtigen Teil ihrer gesellschaftlichen Teilhabe zu nutzen.


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© 2017 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 17.03.2017