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Modul 12: Digitale Medien

Zum Einsatz digitaler Medien im Englischunterricht der Grundschule gibt dieses neue Modul viele Anregungen. Es wurde 2014-15 von Frau Dr. Katja Heim (geb. Waschk) im Auftrag von „Qualitäts- und UnterstützungsAgentur Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW)“ erstellt und steht nun den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Das Modul gehört in die Reihe der insgesamt 13 Module, die für die Fortbildung von Grundschul-Englischlehrerinnen und -lehrern in Nordrhein-Westfalen entwickelt wurden. Frau Heim hat – der Thematik entsprechend – eine eigene Struktur für ihr Papier verwendet. 

 

„Let’ s face it: Europa muss Englisch sprechen“

Wie sollen sich Europäer besser verstehen, wenn sie nicht miteinander reden können? Englisch ist Europas wichtigste Sprache. Jeder Bürger sollte sie beherrschen - und es ist die Pflicht eines jeden EU-Mitgliedstaats, dafür zu sorgen.

Ein Plädoyer von Matthias Kolb in der Süddeutschen Zeitung vom 13. Mai 2014

 

Bericht : „Fremdsprachen in der Grundschule – Sachstand und Konzeptionen 2013“
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.10.2013

Die Kultusministerkonferenz hat am 17.10.2013 ihren aktuellen Bericht zur Situation des Englischunterrichts in der Grundschule in den verschiedenen Bundesländern veröffentlicht.

 

Otfried Börner, Gaby Engel, Bernd Groot-Wilken (Hrsg.)(2013): Hörverstehen – Leseverstehen – Sprechen. Diagnose und Förderung von sprachlichen Kompetenzen im Englischunterricht der Primarstufe

Der Englischunterricht in der Primarstufe ist fester Bestandteil der meisten Grundschullehrpläne im In- und Ausland. In letzter Zeit sind die Fähigkeiten von Grundschulkindern im Fremdsprachenunterricht und deren Beurteilung in den Fokus zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen gerückt. Auch im Zuge der Entwicklung bundesweiter Bildungsstandards wachsen die Anforderungen an den Umgang mit der Leistungsbewertung – die Beobachtung des Lernprozesses der Kinder ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort.

Zu beziehen unter:

 

Stefanie Frisch (2013): Lesen im Englischunterricht der Grundschule. Eine Vergleichsstudie zur Wirksamkeit zweier Lehrverfahren

Es ist bisher nicht hinreichend geklärt, welche Funktion und welchen Stellenwert der Lernbereich Lesen im Englischunterricht der Grundschule einnehmen soll. Zudem fehlen empirische Erkenntnisse zum Erfolg verschiedener Leselehrverfahren. Die Ergebnisse der LiPs-Vergleichsstudie (Lesen im Englischunterricht der Grundschule) stellen nun eine theoretische und empirische Basis für die fachdidaktische Diskussion um geeignete Leselehrverfahren im Englischunterricht der Grundschule bereit. Ausgehend von Annahmen der Interdependenz- und Schwellenhypothese und der Transferforschung werden sprachwissenschaftliche Vergleiche zwischen der deutschen und englischen Orthographie sowie zwischen den Phoneminventaren der beiden Sprachen angestellt. Zudem werden theoretisch und empirisch gewonnene Erkenntnisse zu aktuellen Modellen der Lesekompetenz, des Leseerwerbs und der Leselehrverfahren zusammengetragen, um eine Vorstellung von den Anforderungen zu erhalten, die das Lesen in der Fremdsprache an die jungen Lerner stellt. Für den empirischen Teil wurden zwei Klassen von der gleichen Lehrperson nach zwei verschiedenen Leselehrverfahren unterrichtet. Im Vordergrund stand die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Lernergebnissen der Lerner im Bereich des lauten Lesens, des Leseverstehens, der Lesegeschwindigkeit, der Lesemotivation und der Einstellung zum Fach Englisch dieser Klassen. Aus den zentralen Erkenntnissen werden fünf Hypothesen generiert, deren Überprüfung zum Teil quantitative Studien mit größerer Probandenzahl nahe legen und zum Teil eine wertorientierte Diskussion über die anzustrebenden Ziele des Englischunterrichts in der Grundschule herausfordern.

Zu beziehen unter:

 

Englisch als Kontinuum - von der Grundschule zur weiterführenden Schule

Mit der im Juni 2012 fertig gestellten neuen Handreichung erhalten Lehrerinnen und Lehrer wichtige Unterstützung bei der Fortführung des Englischunterrichts von der Primarstufe in die Sekundarstufe I. Erläutert werden zentrale Konzepte des Englischunterrichts und es gibt Anregungen für die Gestaltung des Englischlernens als Kontinuum.

Zu beziehen unter:

 

Katja Waschk (2008): "Öffnung des Englischunterrichts in der Grundschule. Studien zur Wahlfreiheit und Lernerautonomie"

Der vorliegende Band ist ein Plädoyer für die Öffnung des Englischunterrichts in der Grundschule. Die Motivation zum Verfassen dieser Arbeit entstand nach eingehendem Betrachten der gängigen Unterrichtspraxis. Obwohl die Dominanz der Lehrkraft im Englischunterricht zum Teil zu Recht durch die exponierte Rolle als Sprachexpertin bedingt ist, erschien der Verfasserin der Bruch zwischen der Methodik im Englischunterricht und den anderen Grundschulfächern als zu groß und, in Bezug auf die Selbstständigkeit und Mündigkeit der Lernenden, eher als Rückschritt. Der Band besteht aus einem Theorieteil, der sich mit verschiedenen Konzepten rund um die Themen individuelle Unterschiede und Lernerautonomie beschäftigt und einem Praxisteil, in dem mehrere Langzeitstudien zu den oben genannten Themen ausführlich beschrieben werden. In seiner Rezension zum Buch im Grundschulmagazin Englisch (5/2009. München: Oldenbourg) beschreibt Michael Legutke die Studien folgendermaßen:

"Die gut dokumentierten Teilstudien mit ganzen Klassen oder mit ausgewählten Kindern bilden den Kern der Veröffentlichung. Beobachtungs- und Interviewdaten vermitteln einen sehr lebendigen Einblick in die Arbeit mit der ganzen Klasse sowie mit ausgewählten Teilgruppen. Untersucht werden der Einsatz computergestützter Lernprogramme sowie fünf verschiedene Beispiele für Stationenarbeit. In allen Teilstudien wird auf die Abschlussreflexion mit den Kindern großer Wert gelegt."

Insgesamt empfiehlt Legutke das Buch für die Aus- und Weiterbildung und legt die Lektüre ferner jeder Lehrkraft ans Herz, die sich für Stationsarbeit interessiert und den Lernenden mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung geben möchte. Gerade in Zeiten, in denen Inklusion und jahrgangsübergreifende Lerngruppen differenziertes Arbeiten zu einer Notwendigkeit machen,  gewinnen Bücher wie das hier vorgestellte noch mehr an Bedeutung.

zu beziehen unter:

 

Medien

Books for Keeps Logo: Books for Keeps
Bei der Auswahl von authentischen Kinderbüchern für den Englischunterricht kann Books for Keeps Lehrkräfte unterstützen. Books for Keeps ist eine unabhängige britische Zeitschrift, die seit 1980 sechs Mal im Jahr neue Kinderbücher vorstellt, bespricht und bewertet. Autoren sind englischsprachige Lehrkräfte, Bibliothekare oder Literaturkritiker.

Darüber hinaus veröffentlicht die Zeitschrift Artikel zu den vielfältigen Aspekten der Kinderliteratur: Autoren werden porträtiert und interviewt. Beispiele für einen gelungenen Leseunterricht und Leseprojekte werden vorgestellt. Junge Leser und Leserinnen werden eingeladen, ihre Leseempfehlung vorzustellen, die Zusammenarbeit mit Schulen auf diese Weise gefördert. The thinking behind Books for Keeps is based … on the belief that book ideas, book opinion, book information and book news should be easy to digest, stimulating to read, and simple to select.”
Die Buchbesprechungen dort sind übersichtlich nach Lesealter organisiert. Für Lehrkräfte, die Englisch in der Grundschule unterrichten, sind die Angebote unter 5-8 Infant/Junior und 8-10 Junior/Middle von Interesse. Die ergänzende Suche nach thematischen Stichwörtern, nach Genre, Buchreihen oder Medienart macht eine weitere Eingrenzung möglich und erleichtert die Suche nach neuen thematisch passenden und an die Lernvoraussetzungen der Kinder angepassten Kinderbüchern.
Die Begründung, Kinderbücher im Englischunterricht der Grundschule  einzusetzen, liegt auf der Hand: Fremdsprachenunterricht ist besonders erfolgreich, wenn die Schülerinnen und Schüler ihn als bedeutungsvoll und lebensecht und damit als authentisch erleben und die neue Sprache als Kommunikationsmittel verwenden können. Kinderbücher entsprechen in besonderem Maß diesem Anspruch der Authentizität.

Zum Einsatz von Kinderbüchern vgl.

 

 

Zwei Wochen Englischfortbildung in Irland, gefördert durch Comenius – ein Erfahrungsbericht

Englischfortbildung in Irland - Foto Ich bin eine seit vier Jahren fertig ausgebildete Grundschullehrerin. Da das Englischstudium sowie eigene Sprachaufenthalte in englischsprachigen Ländern bereits einige Jahre zurücklagen, suchte ich letztes Jahr nach einer Möglichkeit, meine Sprachkenntnisse aufzufrischen, um mehr Sicherheit und Flexibilität im einsprachigen Unterricht zu gewinnen und neue Anregungen für den Einsatz authentischer Materialien zu bekommen. Von einer Kollegin erfuhr ich von den durch Comenius geförderten Sprachfortbildungen in europäischen Ländern.

 

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Da von der Anmeldung bis zur Teilnahme ungefähr ein halbes Jahr vergeht, habe ich zu Beginn des Jahres die Seite der Comenius-Grundtvig-Training-Database durchforstet. Gibt man lediglich an, dass man einen Sprachkurs in der Sprache Englisch absolvieren möchte, so erhält man eine Fülle von Angeboten. Eine weitere Einschränkung auf ein Land erleichtert die Auswahl. Da die Datenbank zeitlich sortiert ist, erhält man schnell einen Überblick über die Kurse am gewünschten Ort zur gewünschten Zeit. Grundsätzlich handelt es sich nicht um rein sprachliche Fortbildungen, sondern um eine Verknüpfung von eigener Sprachfortbildung mit einer Erweiterung des methodisch-didaktischen Repertoires. Eine Anmeldung zum Kurs erfolgt in der Regel unter Vorbehalt. Werden die Fördergelder nicht bewilligt, so ist die Stornierung der in der Datenbank angebotenen Kurse in der Regel problemlos möglich. Eine kurze Nachfrage per Mail oder Telefon in der anbietenden Sprachschule verschafft in diesem Punkt Sicherheit.
Nachdem ein passender Kurs für die Sommerferien gefunden war, musste das Formular für die Beantragung der Fördergelder ausgefüllt werden. Hier ist ein wenig Durchhaltevermögen gefragt. Eingereicht wird das Antragsformular sowohl online als auch in ausgedruckter Form, da die Schulleitung die Angaben bestätigen muss. Im Anschluss heißt es dann erst einmal sich in Geduld zu üben. Bis zur Information über die Bewilligung der Gelder können gut 2-3 Monate vergehen.
Im Falle einer Bewilligung wird ein Großteil des Geldes im Voraus gezahlt, so dass die meisten der im Vorfeld zu tätigenden Ausgaben bereits abgedeckt sind: Kursgebühren, Reisekosten, Unterkunft. In punkto Unterkunft bieten viele Sprachschulen die Möglichkeit Kontakte zu Gastfamilien herzustellen. Die Unterbringung in einer Gastfamilie ermöglicht neben den noch intensiveren Spracherfahrungen einen guten Einblick in den Alltag und die Gewohnheiten der Einwohner des Gastlandes, die eine wertvolle Grundlage für einen authentischen Englischunterricht sein können. Selbstverständlich ist es genauso gut möglich, sich selbst eine Unterkunft in Form von Hotels, B&Bs oder Hostels zu suchen.
Der von mir ausgewählte Kurs wurde von sieben Lehrkräften aus sechs verschiedenen Ländern besucht, die von der Primarstufe bis zur Erwachsenenbildung in allen Bereichen der Bildungslandschaft unterrichteten. Auf dem Kursplan standen Themen wie ”Speaking and listening skills“, ”The Lexical Approach“, ”Material Free Teaching”, “Pronunciation activities / phonology”, “Noticing / Presenting Grammar”, “E-Learning”, “Reading and authentic texts”, “Task based learning”, “Writing”, “Vocabulary Games”, aber auch landeskundliche Themen und Ausflüge. Auch wenn sich einige der Themenbereiche eher auf fortgeschrittene Lerner bezogen, so empfand ich den gegebenen Input auch für mich als Grundschullehrerin als sehr bereichernd, da sich häufig der Blickwinkel veränderte und zudem viel Zeit gegeben wurde, um im gemeinsamen Austausch einen Bezug zur eigenen Lerngruppe herzustellen. Es werden aber auch spezielle Kurse für Lehrkräfte des frühen Fremdsprachenunterrichts angeboten.

Mitgenommen habe ich aus den zwei Wochen in Irland, die unterstützt wurden durch die Sprachfortbildung

  • eine größere Vertrautheit und Sicherheit im selbstverständlichen Gebrauch der Sprache – eine wichtige Voraussetzung für den lockeren Umgang mit Schülerbedürfnissen im einsprachigen Unterricht,
  • Vertiefung meiner theoretischen Kenntnisse über den Fremdsprachenerwerb und die Didaktik und Methodik des Fremdsprachenunterrichts,
  • viele neue Ideen zur Unterrichtsgestaltung, die sich leicht umsetzen lassen,
  • Einblicke in verschiedene Schulformen und die Schulsysteme anderer europäischer Länder,
  • Einblicke in die Kultur Irlands,
  • authentische Unterrichtsmaterialien (Kinderbücher und -zeitschriften, CDs, Fotos, …),
  • Bekanntschaften mit Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern, aus denen Unterrichtsprojekte für den Englischunterricht erwachsen könnten (z.B. Emailkontakte der Lerngruppen).

Der Aufenthalt stellt für mich eine große persönliche, sprachliche und fachliche Bereicherung dar, und ich empfehle allen Kolleginnen und Kollegen eine Fortbildung in einem Zielsprachenland – es lohnt sich!

Nina Dobbertin

Links:

 

Selbständiges Arbeiten mit dem Englischwörterbuch

Englischwörterbuch - Foto Wenn es im Englischunterricht der Grundschule darum geht, eigene kleine Texte zu verfassen, Mind-Maps zu erstellen oder Plakate für eine Präsentation vorzubereiten, sind die Kinder immer wieder auf Hilfen angewiesen.
Diese sind möglicherweise im English folder, der eigenen word bank oder auf bereitgestellten Hilfsmaterialien zu finden.
Erfahrungen zeigen, dass die Vorstellungen und Bedürfnisse vieler Kinder häufig weit über das hinaus geht, was die Lehrerin bei der Vorbereitung der Hilfsangebote im Hinterkopf hatte. Kinder wollen beim selbstständigen Umgang mit der englischen Sprache alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ihre Gedanken zum Ausdruck bringen zu können.

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Wenn es im Englischunterricht der Grundschule darum geht, eigene kleine Texte zu verfassen, Mind-Maps zu erstellen oder Plakate für eine Präsentation vorzubereiten, sind die Kinder immer wieder auf Hilfen angewiesen.
Diese sind möglicherweise im English folder, der eigenen word bank oder auf bereitgestellten Hilfsmaterialien zu finden.
Erfahrungen zeigen, dass die Vorstellungen und Bedürfnisse vieler Kinder häufig weit über das hinaus geht, was die Lehrerin bei der Vorbereitung der Hilfsangebote im Hinterkopf hatte. Kinder wollen beim selbstständigen Umgang mit der englischen Sprache alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ihre Gedanken zum Ausdruck bringen zu können.

Daher ist der Einsatz von Wörterbüchern – in der Grundschule handelt es sich dabei in der Regel um Bildwörterbücher - im Englischunterricht der Grundschule ein enorm wichtiges Instrument, um Kindern selbstständiges Arbeiten zu ermöglichen.
Die Kinder verfügen natürlich über Vorerfahrungen im Umgang mit dem Wörterbuch aus dem Deutschunterricht. Trotzdem ist es auch im Englischunterricht erforderlich, die Kinder in die Arbeit mit dem Englischwörterbuch einzuführen. Dabei kommt es darauf an, welche Wörterbücher den Kindern zur Verfügung stehen. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an Englischwörterbüchern für Grundschulkinder. Einige Wörterbücher bieten den Wortschatz nach Themen sortiert an, andere sind nach dem klassischen Prinzip des Alphabets aufgebaut oder sie bieten eine Kombination dieser beiden Varianten an.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, für den Englischunterricht nicht nur eine Variante anzubieten. Die Kinder haben unterschiedliche Herangehensweisen bei der Arbeit  und bevorzugen daher auch unterschiedliche Wörterbücher. Um den Kindern also den individuell geeignetsten Weg anzubieten, ist eine Auswahl verschiedener Wörterbücher sinnvoll.
Um umfassend mit einem Wörterbuch zu lernen, benötigen die Kinder jedoch Unterstützung. Die Lehrkraft oder eine elektronische Datenbank aus dem Internet muss hinzugezogen werden, um das Wort mit korrekter Aussprache erlesen zu können.
Dieser Umstand zeigt sich bei den Kindern als hinderlich, da sie sich so im Prozess des selbstständigen Arbeitens unterbrochen und eben nicht als komplett selbstständig empfinden. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass von der Lehrperson in derartigen Arbeitssituationen nicht verlässlich gewährleistet werden kann, dass wirklich jedes Kind sich die Mühe macht und die Aussprache des Wortes nachfragt oder online sucht, damit Aussprachefehler vermieden werden.

Es bietet sich deshalb bei der Arbeit mit dem Wörterbuch der Einsatz eines Hörstiftes an, der seit Kurzem auf dem Markt ist.
Ein solcher Stift kann von den Kindern völlig selbstständig genutzt werden und ist sehr einfach zu handhaben:
Die Kinder tippen mit dem Hörstift auf das englische Wort, das sie gerade im Englischwörterbuch nachgeschlagen haben. Schon ertönt aus dem Hörstift das Wort in korrekter Aussprache von Muttersprachlern gesprochen. Die Kinder benötigen nun keinerlei Hilfen mehr, da sie die Wörter hören, nachsprechen, lesen und nach Vorlage schreiben können.
Es bedarf spezieller Wörterbücher, die mit einer zum Hörstift passenden Technologie ausgestattet sind. Diese sind bereits von verschiedenen Verlagen auf dem Markt erschienen.

Ich habe den Hörstift im Englischunterricht bereits erprobt. In sieben verschiedenen Lerngruppen der Jahrgänge 2, 3 und 4 haben die Kinder mit den Stiften und Wörterbüchern gearbeitet. Bislang stehen den Kindern fünf Exemplare zur Verfügung, so dass jeder Gruppentisch mit einem Hörstift ausgestattet ist. Dies hat sich meiner Erfahrung nach als ausreichend dargestellt, da nicht alle Kinder gleichzeitig ein Wort nachschlagen.
Der Einsatz des neuen Mediums zeigt in meinen Englischlerngruppen großen Erfolg. Die Kinder arbeiten nun absolut selbstständig, zielstrebig und mit großer Freude mit der Kombination Wörterbuch + Hörstift.
Ich konnte bei den Kindern positive Entwicklungen beobachten:

  • die Eigenständigkeit beim selbstständigen Arbeiten an Texten hat enorm zugenommen
  • die Ergebnisse sind teilweise wesentlich umfassender
  • der Gebrauch von Wörtern, die im Unterricht nicht explizit behandelt wurden, ist gerade bei der Präsentation von Arbeitsergebnissen und in Reflexionsphasen deutlich angestiegen

Die Erstanschaffung von Hörstiften ist zunächst sicher nicht ganz billig, kann aber im Hinblick auf die Effektivität gerechtfertigt werden, da die Stifte nicht nur im Englischunterricht, sondern auch im Deutsch- oder Sachunterricht sinnvoll eingesetzt werden können. Auch für andere Fächer/Inhaltsfelder gibt es inzwischen zur Technologie passende Literatur.

Vera Windmüller

 

Hinweis auf nationale und internationale Verbände, die für Englischlehrkräfte von Interesse sind:

 

LearnEnglish Kids

führt zu einer interaktiven Seite des British Council, die sich an junge Englischlerner in der ganzen Welt richtet. Sie kann z.B. zur Differenzierung und Individualisierung im Unterricht eingesetzt werden und für das Weiterlernen zu Hause empfohlen werden.
Die Seite bietet:

  • grafisch unterstützte Hörgeschichten, Lieder und kurze Videos, die auf das Alter und das Interesse von Grundschulkindern zugeschnitten sind und von native speakers gesprochen/gesungen werden
  • Lese- und Schreibspiele sowie Anregungen zu kreativen Aufgaben zu allen in der Grundschule relevanten Inhaltsbereichen
  • jeweils jahreszeitlich aktuelles Material (z. Zt. Christmas und winter)
  • die Möglichkeit, sich mit Kindern aus anderen Ländern auf Englisch auszutauschen

 

Die nachhaltigen Auswirkungen des frühen Englischunterrichts

Prof. Dr. Burwitz Melzer, Justus Liebig Universität Giessen

Prof. Dr. Burwitz-Melzer, Expertin für Didaktik der englischen Sprache an der Justus Liebig Universität Giessen erklärt im FR-Interview die nachhaltigen Auswirkungen des frühen Englischunterrichts.

 

Free printables for teachers

Dieser Link soll den Lehrkräften Anregungen für die Gestaltung von Unterrichtsmaterialien sowie von Arbeitsmaterialien für die Hand der Kinder geben.

image: Free-PrintablesDie Seite wird gestaltet von einem Amerikaner, der in Japan Englisch unterrichtet. Den Schwerpunkt der Seite bildet eine Fülle von Bildmaterial, das frei verwendet werden kann und ansprechend gestaltet ist, fertige Flashcards, Handouts und Arbeitsblätter (crosswords, letter soups, u.v.m.). Besonders hilfreich ist der worksheet maker, mit dessen Hilfe man sehr einfach aus dem bestehenden Bildmaterial individuelle, an die Lerngruppe angepasste Handouts, Arbeitsblätter und Spielvorlagen mit dem gewünschten Sprachmaterial erstellen kann. Weiterhin finden sich Vorlagen für Spiele und Urkunden auf der Seite.

 

C1-Qualifikation: In-Kraft-Treten der neuen Regelung:Bild: C1

Sowohl für schon im Dienst befindliche Lehrkräfte als auch für Neueinstellungen gilt der gleiche Stichtag.

Als Stichtag wird das Datum des Einstellungserlasses, in dem dies erstmals geregelt wird, der 26.08.2009, festgesetzt.

Bis zum 25.08.2009 ausgestellte andere Zertifikate auf dem Niveau C 1 gelten darüber hinaus als Nachweis.

 

Englischlernen mit Theater: White Horse TheatreLogo des "White horse Theatre"


Das Besondere am White Horse Theatre :

  • es kommt zu den Kindern in die Schule,
  • es bietet altergemäße Stücke ab der ersten Klasse,
  • die Kinder bleiben nicht passive Zuhörer, sondern werden in das Spiel einbezogen.

Ein Vormittag mit dem White-Horse-Theatre bedeutet Englischlernen mit allen Sinnen!

Die Darsteller treten mit den Kindern nicht nur während des Spiels in Interaktion sondern stehen auch im Anschluss an die Vorführung Rede und Antwort – selbstverständlich auf Englisch!

 

Das Europäische Portfolio der Sprachen (EPS)

Mit diesem Link soll noch einmal auf das im Jahr 2006 erschienene Europäische Portfolio der Sprachen aufmerksam gemacht werden.

Für Lehrkräfte der Grundschulen sowie der weiterführenden Schulen, die sich über das Portfolio informieren wollen, stehen zum Download zur Verfügung:

  • das Europäische Portfolio der Sprachen als Grund- und Aufbauportfolio

  • die Lehrerhandreichung zum Portfolio
    Nordrhein-westfälische Schulen können dieses Europäische Portfolio der Sprachen und die Lehrerhandreichung über den geschützten Bereich Schulverwaltung im Bildungsportal (unter Angabe der Schulnummer) kostenlos herunter laden.
  • Musteraufgaben zur Arbeit mit dem EPS
    Diese Musteraufgaben bieten den Schülerinnen und Schülern Anhaltspunkte für eine realistische Selbsteinschätzung ihrer Leistung in den Fertigkeitsbereichen Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben. Sie wurden zwar für die Sekundarstufe 1 konzipiert, können aber auch für die Grundschule Anregungen geben.
    Musteraufgaben zur Arbeit mit dem EPS für die Sekundarstufe 1


    Unter dem gleichen Link finden sich Anregungen für die Gestaltung des Übergangs und die Arbeit mit dem Sprachenportfolio sowie ein Handbuch zum Übergang.
  • Der Link: Das europäische Portfolio der Sprachen führt u.a. zu einem Artikel von Prof. Dr. Dieter Wolff: Der Europäische Referenzrahmen und das Portfolio der Sprachen im Englischunterricht der Grundschule.
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© 2020 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 05.10.2017