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Reiche Lernumgebung

Eine gute Lernumgebung verlangt neben einem reichhaltigen Sprachangebot ein Klassenzimmer, in dem vielfältige Anregungen, Medien und Materialien zum Lernen bereitgestellt werden.

Dabei steht der Begriff Materialien z.B. für Realia, Poster, Lehrwerke, Storybooks, Wörterbücher und Spiele, die zum Lernen benötigt werden sowie für die von Schülerinnen und Schülern erstellten Lernprodukte. Der Begriff Medien bezieht sich insbesondere auf digitale Medien, wie z.B. CDs und DVDs, PCs mit Lernsoftware und Internetzugang, Tablets mit entsprechenden Apps, Interactive White Boards und Hörstifte.

Unter Lernumgebung wird zum einen das Klassenzimmer mit seiner Ausstattung verstanden, sowie auch weitere Lernorte, die im Rahmen des schulischen Lernens genutzt werden. Zum anderen gehört zur Lernumgebung im Fremdsprachenunterricht auch das Sprachangebot, das die Kinder umgibt.
Für den Englischunterricht in der Grundschule wird von der Fachdidaktik “a rich learning environment” als notwendige Bedingung für sprachhandlungsorientiertes Lernen genannt. Damit sind im Wesentlichen folgende Aspekte gemeint:

  • ein variationsreiches, möglichst authentisches (und wenig simplifiziertes/ adaptiertes) Sprachangebot, das mit Hilfe digitaler Medien verfügbar wird,
  • ansprechende und herausfordernde Medien und Materialien, die Anregungen und Aufgaben zum selbstständigen Lernen enthalten,
  • vielfältige Gelegenheiten zum authentischen Sprachhandeln,
  • help desk mit Unterstützungsmaterialien, Hörmedien und Anregungen
  • Medien, die Gelegenheit zum Interkulturellen Lernen bieten

Das heißt, die Lernenden sollen die Sprache als Instrument kennen und vor allem gebrauchen lernen (Legutke 1998: 93ff.).
Hierfür ist ein reicher, d.h. sprachintensiver Input wesentlich, denn Voraussetzung für sprachliche Produktion ist eine lange Phase der intensiven Rezeption, des Einhörens in die Sprache, ihre Melodie, ihre Syntagmen etc. Das bedeutet größtmögliche Einsprachigkeit, die Nutzung des Unterrichts als „authentischen Kommunikationsrahmen“ und die Konfrontation mit der Altersgruppe angemessenem, möglichst reichhaltigem Sprachmaterial – in mündlicher und/oder schriftlicher Form.

Ein für die Lernenden motivierender Unterricht, der den Kindern z.B. durch das task-based learning Eigenständigkeit im Lernprozess überträgt, benötigt ein entsprechend ausgestattetes Klassenzimmer, das Hilfestellungen und Anregungen für diese Lernprozesse anbietet.
Dafür werden im Folgenden Anregungen gegeben:

Eine kleine „Bibliothek“, in der vielfältige Medien und Materialien zu finden sind, liefert den Schülerinnen und Schülern bei der eigenen Sprachproduktion Anregung und Unterstützung, z.B. durch vorstrukturiertes Arbeitsmaterial, Mustertexte, picture und word cards sowie (Bild-) Wörterbücher mit Hörstift, readers, authentische Kinderbücher mit CD etc.

Aktuelle Sprachplakate (oder alternativ Tischreiter, die besonders für Fachlehrende eine sinnvolle Variante darstellen) mit den zum Thema passenden sprachlichen Mitteln werden jeweils an einem festen Platz im Klassenzimmer gut sichtbar für alle Kinder aufgehängt. Von den Kindern und der Lehrkraft gemeinsam gestaltet dienen sie als Anregung und Formulierungshilfe beim Sprechen bzw. Schreiben und können von den Kindern in ihre eigenen Materialien übernommen werden, z.B. in das Dossier ihres Sprachenportfolios.

Die Vielfältigkeit an Arbeitsergebnissen fordert einen entsprechend vielseitigen Raum für die Präsentation der Arbeitsergebnisse der Kinder, z.B. in einer English corner.
Sinnvoll sind z.B:

  • Pinnwände, an denen die schriftlichen Ergebnisse dokumentiert werden und auf die die Kinder dann bei der mündlichen Vorstellung ihrer Ergebnisse (vor der Klasse, vor einer kleinen Gruppe oder einem Partner) zurückgreifen können,
  • Zeit und Raum für das Einüben bzw. für den Vortrag kurzer Rollenspielszenen,
  • Platz für sogenannte „Show and tell“-Situationen schaffen, das sind Ausstellungen mitgebrachter Gegenstände oder Bücher zu einem aktuellen Thema, das möglichst auf Englisch kurz vorgestellt werden sollte (Dreßler 2012: 131).

Eine free activity corner (kann in die English corner integriert sein) mit ansprechenden Medien und Materialien regt zur eigenständigen Auseinandersetzung mit der Zielsprache an. Dazu gehören z.B.:

  • Bild-(Wort-)Karteien und Bildwörterbücher, die den Kindern die Möglichkeit zum Nachschlagen von Wörtern, die ihnen wichtig sind, geben, die sie aber auch dazu anregen, ihren Wortschatz zu festigen.
  • Lernspiele, die sowohl gekauft als auch ein im Unterricht entstandenes Produkt sein können, wie beispielsweise Memory, Snap, board games, Klammerkarten etc.
  • (Authentische) Kinderbücher und Zeitschriften, im Idealfall mit entsprechenden Hörtexten auf CD.
  • Hörstifte oder Hörmedien

Authentische und didaktisierte Medien und Materialien

Im EGS wird sowohl mit authentischen Medien und Materialien im engeren Sinn gearbeitet als auch mit didaktischen Medien und Materialien. Das Wort „authentisch“ meint in diesem Zusammenhang Texte, Gegenstände etc. (s. unten), die nicht speziell für das Fremdsprachenlernen erstellt wurden, sondern aus dem Zielsprachenkontext stammen und in erster Linie für native speakers gedacht sind.

Als Ergänzung zur Arbeit mit Lehrwerkmaterialien bereichern authentische Textmaterialien und Alltagsgegenstände aus englischsprachigen Ländern den Unterricht und das Lernen in besonderem Maße, fordern zum Entdecken und Erkunden heraus und bieten Ansätze für interkulturelles Lernen. Eine wichtige Rolle spielen Storybooks aus dem englischsprachigen Raum.

Didaktisierte Materialien (Lehrwerke etc., die für deutsche Kinder zum Zweck des Englischlernens konzipiert wurden) werden von der Lehrkraft bewusst eingesetzt. Sie unterstützen die Schülerinnen und Schüler beim selbständigen Arbeiten und stehen im Klassenraum zur Verfügung. Es handelt sich dabei sowohl um Verlagsprodukte als auch um von der Lehrkraft erstellte oder adaptierte Materialien.

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Authentische Materialien

Beispiele für authentische Textmaterialien:

  • für englischsprachige Kinder erstellte Literatur und einfache Sachtexte: Bilderbücher, Kinderzeitschriften, -magazines, easy readers, z.B. Oxford Reading Tree
    (Zu vielen Kinderbüchern gibt es neben der Print- auch eine Hörfassung, die im Mitleseverfahren paralleles Hören und Lesen ermöglicht.)
  • e-zines (Elektronische (Online) Magazine für Kinder und Jugendliche, meist von diesen selbst erstellt), Internetplattformen, DVDs, Kurzfilme im Internet oder Software mit Geschichten etc. 
  • (trad. und moderne) Lieder, Reime, chants, auch (Lieblings-)Hits, die die Kinder mit in den Unterricht bringen, Spiele (wie I spy with my little eye) etc. aus dem englischsprachigen Raum 
  • Themen-/Infoposter (wie z.B. My Body), Wimmelbilder und (Bild-) Wörterbücher, die für englischsprachige Kinder konzipiert wurden
  • E-Mails, Briefe, Postkarten etc., die an die Klasse oder einzelne Kinder z.B. im Rahmen einer Schulpartnerschaft auf Englisch geschrieben wurden (Neben Partnerschaften zu Schulen in englischsprachigen Ländern bieten sich auch solche in nicht-englischsprachigen, in der Regel europäischen Ländern an; hier kann Englisch in seiner Funktion als lingua franca erfahren werden.)

Als Realia aus englischsprachigen Ländern bieten sich alle Dinge an, die für Kinder interessant und reizvoll sind:

  • Spielsachen wie Paddington Bear, Jack-in-the-box etc. 
  • board games (wie Snakes and Ladders), card games (wie Snap, Happy Families, Noughts and Crosses (amer.: Tic-tac-toe) etc. 
  • Nahrungsmittel wie salt and vinegar crisps, Marmite, marmalade etc. 
  • Sportzubehör wie baseball, cricket bat etc. 
  • Fotos (z.B. zu den Themen school, family, houses, traffic, festivals etc.) 
  • Werbeprospekte, Verpackungen  
  • postcards, birthday/Christmas/Valentine’s cards etc., posters  
  • tickets, maps, menus, money (dollars, pounds), flags etc. 

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Didaktisierte Materialien

  • (Bild-)Wörterbücher von Schulbuchverlagen  
  • Wort-Bild-Karteien zum Nachschlagen von Wörtern und zum Festigen des Wortschatzes durch Spiele(n) (z.B. pelmanism, memory, bingo, dominoes etc.)  
  • board games und andere Spiele, bei denen die Kinder in Kleingruppen kommunizieren 
  • vorstrukturiertes Arbeitsmaterial und Formulierungshilfen für die Sprachproduktion der Kinder (von den Kindern selbst, von der Lehrkraft oder auch von Verlagen erstellt)  
  • Hörmedien mit Texten, Liedern, Reimen, chants, etc., gesprochen/gesungen von native speakers zum individuellen, auch mehrfachen Hören z.B. mithilfe von MP3-Playern oder Hörstiften.
  • Lesehefte, Lektüren (im Idealfall mit Hörtext)
  • lehrwerkbegleitende und/oder lehrwerkunabhängige Lernprogramme als Übungsmaterial zur Festigung und Vertiefung, sowie zur Differenzierung und Erweiterung   
  • Fingerpuppen für Partner-/Gruppengespräche, die gerade jüngere Schülerinnen und Schüler zur Übernahme einer Rolle motivieren 
  • story cards, poster books, picture cards, word cards, flash cards etc. zum Hantieren mit Wort- und Bildmaterial 
  • Lernkarteien und Freiarbeitsübungsmaterial von Verlagen
  • didaktisierte Kinderzeitschriften zum Englischlernen

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Lernmittel der Schulbuchverlage

Ein Lehrwerk sollte immer nur als Leitmedium verstanden werden, das ergänzt und in Auszügen genutzt werden kann.
Ein gutes Lehrwerk oder Themenpaket für den EGS muss den Vorgaben des Lehrplans entsprechen und die Lehrkraft bei ihrer Unterrichtsplanung und Vorbereitung unterstützen. Die Lehrerhandreichung sollte didaktisch und methodisch sinnvolle Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts geben und erläutern, wie die Begleitmedien mit Hörtexten, Geschichten, Liedern etc. auf CD, DVD, CD-ROM mit native speakers als Sprechern sowie die Begleitmaterialien wie Handpuppe, Poster, story cards etc. den Unterricht bereichern können.

Einsatz und Auswahl von Lehrwerken

Die Lehrkraft nutzt das Lehrwerk als Leitmedium. Dabei kommt ihr die Aufgabe zu,

  • im Hinblick auf die jeweilige Klasse und die zu erreichenden Kompetenzen abzuwägen, was sie für geeignet hält und aus den Angeboten auszuwählen,
  • manches wegzulassen oder zu adaptieren, 
  • die Verlagsangebote durch das, was die Schülerinnen und Schüler einbringen, zu ergänzen und 
  • durch authentische Materialien zu bereichern.

Dabei lässt ein offen und modular angelegtes Lehrwerk mehr Spielraum, den Unterricht an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder auszurichten als einfestgeschriebener linear angelegter Lehrgang.

Gute Lehrwerke bieten  

  • Materialien, die den Erwerb der im Lehrplan festgeschriebenen Kompetenzen in allen Bereichen ermöglichen
  • Anregungen zu authentischer sprachlicher Aktion und Interaktion und zu vielfältigen Partner- und Gruppenaktivitäten 
  • Materialien, die den Lerner herausfordern (keine intellektuelle und ästhetische Unterforderung der Schüler), stattdessen Orientierung am Alter, Erfahrungs- und Interessenshorizont der Lernenden
  • Nachhaltige Wortschatzarbeit: Einbettung des Wortschatzes durchgängig in sinnvolle sprachliche und inhaltliche Kontexte, u.a. Wortfelder/ Wortfamilien etc. 
  • Vernetzung von neuem mit bekanntem Wortmaterial und Umwälzen von Wortschatz und Strukturen im Sinne spiralförmiger Ausrichtung        
  • Unterstützung offener Unterrichtskonzepte: Ermöglichung selbstständigen Arbeitens 
  • Anregungen/ Vorlagen zur Erstellung individuell einsetzbarer Materialien zur Differenzierung und Individualisierung
  • sinnvolle Materialien zur Leistungsüberprüfung/ Diagnose bezogen auf alle Fertigkeiten, keine isolierten Wortabfragen 
  • praktikable Anregungen zur Reflexion des Lernprozesses und Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler
  • Fächerübergreifende Anregungen

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Das Sprachenportfolio

Das Sprachenportfolio fördert den selbständigen Lernprozess und dokumentiert das individuelle Lernen. Es enthält Dokumenten, die über den individuellen Sprachlernprozess Auskunft geben (z.B. in Form von Selbsteinschätzungen („Wie ich lerne“ und „Was ich schon kann“) und Beiträgen im Dossier (z.B. eigene Texte, mini-books, für andere Kinder erstellte Rätsel, beschriftete Zeichnungen, Videoclips/ Tonbandaufzeichnungen von „Vorträgen“ und Präsentationen)

Digitale Medien stellen einen wertvollen Zugewinn für den Fremdsprachenunterricht dar.

Mithilfe von CD- oder MP3-Playern, interaktiven Lerntrainern, Hörstiften oder Anybook Readern können die Kinder die im Unterricht erarbeiteten songs, rhymes, poems und stories mehrfach anhören, und zwar entweder ausschließlich auditiv oder auch im „Mitleseverfahren“ (Hören eines Hörtextes und paralleles Mitlesen), bei dem sie die Texte im Klang- und Schriftbild verfolgen und sich dabei en passant an die vom Deutschen erheblich abweichende Schreibung gewöhnen können. Selbstständig können die Kinder allein, zu zweit oder in einer Gruppe z.B. für eine Präsentation einen Text einüben. Sprachaufnahmegeräte (Diktiergeräte, MP3-Player mit Aufnahmefunktion) ermöglichen es den Kindern, ihre Vorträge aufzunehmen und evtl. mit einem native speaker-Vorbild abzugleichen.

Lernsoftware und Apps eröffnen den Schülerinnen und Schülern eine gute Möglichkeit, das Hörverstehen, das Hör-Sehverstehen, das Leseverstehen und das Schreiben selbstständig zu üben. Von den Lehrwerksverlagen werden häufig speziell auf die Lehrwerke abgestimmte Programme angeboten. Besonders günstig ist es, wenn das Programm neben der Selbstkontrollfunktion für den Lerner auch eine Rückmeldung für die Lehrkraft über absolvierte Übungen bietet. (Modul: Digitale Medien)

Internetseiten für englischsprachige Kinder ermöglichen einen authentischen Umgang mit der Fremdsprache, wenn z.B. e-zines (Elektronische Magazine für Kinder und Jugendliche, meist von diesen selbst erstellt) im Rahmen von Recherchen und bei projektorientierter Arbeit genutzt werden.

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Internetangebote für den Englischunterricht

Internetangebote für den Englischunterricht
Das Internet bietet für den Englischunterricht mit Grundschülerinnen und Grundschülern eine Vielzahl an interessanten Materialien - sei es für die eigene Vorbereitung oder für die Verwendung im Unterricht.

Materialien für die Vorbereitung und den Unterricht

Online Books

Wörterbücher für Kinder

Auch der Kontakt zu native speakers wird über das Internet vereinfacht. Programme zum Austausch von Emails oder zum Chatten schaffen vielfältige Möglichkeiten neben den bewährten Brieffreundschaften. So können sich die Lerner neben dem schriftlichen Austausch auch miteinander unterhalten und im besten Falle sogar sehen. Ein für alle Schulformen geeignetes Netzwerk für Schulpartnerschaften wird von Comenius unter https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html angeboten (vgl. auch in Modul 10 Individuelle Förderung das Kapitel 1.3.5 Geeignete Materialien und Medien).

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Besuche von native speakers

Besuche von native speakers sorgen für eine unmittelbare Spracherfahrung. Denkbar sind z.B.

  • die Aufführung einer englischen Theatergruppe, die Aufführungen in der englischen Sprache gezielt für junge Fremdsprachenlerner der Grundschule anbieten, bei der die Kinder das Erfolgserlebnis haben, ein komplettes Theaterstück zu verstehen
  • ein Interview mit muttersprachlichen Elternteilen oder Austauschschülern /–schülerinnen (Grundschulen haben häufig schon Kooperationen mit den weiterführenden Schulen installiert. Diese könnten auf kurzem Wege dazu führen, dass Austauschschüler und -schülerinnen, die diese weiterführende Schule besuchen, auch einmal einen Besuch in der Grundschule machen und den Kindern evtl. zu Fotos erzählen oder gemeinsam Zeit mit Spielen und Lesen verbringen. Auch muttersprachliche Elternteile sind in der Regel gern bereit, sich für ein Interview oder dgl. zur Verfügung zu stellen)

Damit es den Kindern auch möglich ist, die reiche Lernumgebung eigenständig zu nutzen und bei vielfältigem Angebot stets den Überblick zu behalten, ist es wichtig, Unterricht und Lernort gut zu strukturieren und aktuelles Material zu kennzeichnen. Um das zu erreichen, könnte mit den Kindern auch eine Übersichtsliste angefertigt werden, die neben dem Material auch auflistet, welche Aktivitäten mit den Materialien durchgeführt werden können, um Englisch zu lernen.
Eine Strukturierungshilfe bieten auch Verlaufspläne über den Reihen- und Stundenverlauf. Sie liefern einen verlässlichen Rahmen, durch den die Lernenden das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Zugleich handelt es sich dabei um ein immer wiederkehrendes Sprechritual. Wird die Verlaufstransparenz zunächst von der Lehrkraft „vorgelesen“, können später auch die Lernenden anhand der Piktogramme die Verlaufstransparenz „vorlesen“ und nehmen so die benötigten classroom phrases in ihren aktiven Wortschatz auf.

 

 

 

(Weiterführende) Literatur:

Dreßler, C. (2012): Elementares Sprechen: Vom Imitativen zum ersten Minivortrag. In: Böttger, H. (Hrsg.): Englisch. Didaktik für die Grundschule. Berlin: Cornelsen. 123-132.

Legutke, Michael K. (1998): Handlungsraum Klassenzimmer and beyond. In: Timm, Johannes-P. (Hrsg.): Englisch lernen und lehren. Berlin, Cornelsen-Verlag. 93-110.

Legutke, Michael K. / Müller-Hartmann, Andreas / Schocker-v. Ditfurth, Marita (Hrsg.) (2014). Teaching English in the Primary School. Stuttgart: Klett Lerntraining. 94-104.

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 26.01.2018