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Der neue Lehrplan

Abbildung: Union JackDie Notwendigkeit, die Erprobungsfassung des Lehrplans Englisch in der Grundschule von 2003 zu überarbeiten bzw. zu ergänzen, ergab sich einerseits durch die Vorverlegung in die Klasse 1 und zum anderen durch den allgemeinen Paradigmenwechsel von der Input- zur Outputorientierung des Unterrichts.

Das Herzstück des neuen Plans bilden (wie auch  in den Kernlehrplänen der SI) die verbindlichen Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4, die für alle vier Bereiche

  • Kommunikation – sprachliches Handeln
  • Interkulturelles Lernen
  • Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln
  • Methoden

mit ihren jeweiligenSchwerpunkten festgelegt sind und die Grundlage sowohl für die Unterrichtsentwicklung als auch für die Diagnose, Überprüfung der Lernergebnisse und individuelle Förderung darstellen. Die Kompetenzerwartungen im Fach Englisch (in der Primarstufe wie in der Sekundarstufe) entsprechen den fremdsprachlichen Standards, die sich am Referenzniveau des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GER) orientieren. Schülerinnen und Schüler erwerben bzw. entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einstellungen, Haltungen, Kenntnisse und bauen so fachbezogene Kompetenzen auf. Der neue Lehrplan schreibt für das Ende der Grundschulzeit die Kompetenzstufe A1 fest, wobei dieses Niveau in den Bereichen Hörverstehen und Sprechen überschritten werden kann. Die Anforderungen, die am Ende der Klasse 4 erfüllt werden sollen, werden verbindlich beschrieben. Damit ist eine verlässliche Fortführung in der Sekundarstufe I gesichert.

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