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Film 2 - Sequenz 5: Playing a board game

Einsatz von Spielen

Der Spielaufbau des board game ist unkompliziert und aus anderen Zusammenhängen bekannt. Die Filmszene zeigt beispielhaft den Vorteil des Einsatzes von Spielen im Englischunterricht:

Beim Spielen kommunizieren die Kinder in einer authentischen Situation. Sie handeln in und mit der Sprache. Dies wird vor allem dann deutlich, wenn es Unstimmigkeiten oder Unklarheiten gibt oder das Spielende kommentiert wird.

Die Kinder nutzen die englische Sprache auf entspannte und fröhliche Weise. Wortschatz, wichtige Sprachmuster, Leseverständnis und Interaktionsfähigkeiten werden eher beiläufig geübt.

Trotz des Wettbewerbcharakters bleibt das Spiel freudvoll: Es gewinnt nicht das Kind, das sprachlich besonders gut ist, sondern das, das durch Glück die richtigen Zahlen würfelt und auf Ereignisfelder kommt, durch die es schneller an das Ziel gelangt. So haben auch sprachlich schwächere Kinder Erfolgserlebnisse.

Immer dann, wenn ein Kind unsicher ist, helfen ihm andere. Sprache ist Teil der Aktivität, es geht darum, miteinander etwas zu tun, und nicht darum, Sprache um ihrer selbst willen zu üben.

Lesen

Die Lesetexte entsprechen im Umfang und Anspruch den Vorgaben des Lehrplans und stellen für die Kinder der 4. Klasse keine Schwierigkeit dar. Diese Kinder haben den Leselernprozess in der Muttersprache seit längerem abgeschlossen. Sie haben im Englischunterricht bereits Erfahrungen darin gesammelt, dass Lesestrategien, die im Deutschen zum Ziel führen, bei englischen Texten auf Grund der Orthografie nicht hilfreich sind.

Ein Kind liest den Satz Go back I step und spricht dabei die in der angelsächsischen Art geschriebene Ziffer als I = ich aus. Es bemerkt diesen Fehler sofort und verbessert sich selbst. Dies zeigt, dass das Kind nicht einen bekannten, geübten Satz wieder erkennt und spricht, sondern Hypothesen überprüfend liest.

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