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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

A4: über einzelne Erfahrungen mit warmen bzw. kalten Gegenständen berichten

Hinweis: Die verlinkten Bezeichnungen "A1, B1..." beziehen sich auf die entsprechenden Felder des Lernstrukturgitters. Diese können direkt aus dem Text mit dem Cursor angesteuert werden.

Lehrerinformation:

Phase 3: Eigene Erfahrungen mit den Erfahrungen der Anderen vergleichen –

Phänomene verbalisieren, visualisieren und / oder demonstrieren

Die Schüler legen ihre erlebten Phänomene, Ideen und Cluster gegenüber mehreren Mitschülern offen. - A4

Arbeitsauftrag:
Vergleiche deine Arbeitsergebnisse mit denen der anderen Gruppenmitglieder. Zeige auf, an welchen Stellen es Unterschiede gibt. - D4

Impulse zur Binnendifferenzierung / zum zieldifferenten Lernen
Hierbei ist, unter Berücksichtigung der sprachlichen Heterogenität, nicht nur eine Verbalisierung der Phänomene, sondern auch eine Visualisierung (z.B. über Symbole, Fotos oder eigene Zeichnungen) bzw. auch eine direkte Demonstration der Phänomene erwünscht. Diese Situation kann sehr kontextgebunden gestaltet werden, sodass die sprachlichen Anforderungen nicht zu hoch sind. Der Kontext kann als Hilfsmittel dienen und die Sprache ersetzen.

Entwicklungschancen:
Im zieldifferenten Lernen kann sowohl ein Zugang über das fachliche Lernen als auch über die Entwicklungschancen gelegt werden.

In diesem Unterrichtssetting können auf der Grundlage der individuellen Lern- und Entwicklungsplanung schwerpunktmäßig folgende Entwicklungschancen zum Tragen kommen:

  • Motorik/Wahrnehmung

- Ein warmes Objekt zwischen kalten Objekten erkennen (Objekt-Hintergrund-Differenzierung – angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: B1, C1, A2, B2, C2, A3, B3, A4)

· Entwicklung des sprachlichen und kommunikativen Handelns

- Beim Schaffen von Oberbegriffen und Kategorien Begriffe bilden und diese angemessen verwenden (Wortschatzentwicklung – angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: B1, C1, A2, B2, C2, A3, B3, A4)

Hinweise zur Förderung

Im Entwicklungsbereich Kognition/Lernentwicklung ist die allgemeine Begriffsbildung verortet. Die Fähigkeit des Denkens erlaubt es den Menschen, Begriffe zu bilden, Beziehungen herzustellen, ihre Umwelt zu ordnen sowie Probleme zu lösen. Elementare kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeit, Begriffsbildung, Gedächtnis und Problemlösen wirken zusammen und beeinflussen die gesamte Entwicklung des Menschen. Die Bildung von Begriffen hängt mit der Wortbedeutungsentwicklung zusammen. Begriffsbildung findet auf verschiedenen Stufen statt. Diese reichen von konkretem zu abstraktem und von ganzheitlichem zu analytischem Denken reichen.
Die allgemeine Entwicklung der Begriffsbildung lässt sich hier durch das Lernen der Begriffe „warm“ und „kalt“ konkretisieren.

Falls die Förderung dieses Entwicklungsbereiches für einzelne Schülerinnen und Schüler gemäß ihrem individuellen Lern- und Entwicklungsplanes einen Schwerpunkt bildet, können folgende Hinweise nützlich sein:
Teilkompetenzen zur Entwicklung von Begriffsbildung:

  • Merkmale erkunden (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: A1, B1, C1, A2, B2, C2)
  • Merkmale wahrnehmen / wiedererkennen (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: B1, C1, D1, A2, B2, C2, D2, A3, B3, C3)
  • Merkmale vergleichen / gliedern / ordnen (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: A2, B2, C2)
  • Eine innere Repräsentation schaffen (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: C2, A3, B3)
  • Merkmale erklären und beschreiben / Bilden eines Wissensnetzes (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: A4, B4)
  • Merkmale übertragen und beurteilen (angebunden an die Felder des Lernstrukturgitters: B4, C4)
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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 13.09.2018