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Sequenzierung des Unterrichtsvorhabens

Vorbereitung des Einstiegs

Die Schülerinnen und Schüler in den zieldifferenten Bildungsgängen bereiten die Präsentation zum Einstieg in das Unterrichtsvorhaben vor.
Sie werden später in der Phase 1 der Unterrichtssequenz zum Einstieg den Zusammenhang zw. Kathetenquadraten und Hypotenusenquadrat an rechtwinkligen und nicht rechtwinkligen Dreiecken vorführen. Dazu werden sie die Kathetenquadrate parkettieren, dann die Kacheln nutzen um das Hypotenusenquadrat auszulegen. Die Aufgabe liegt im Feld C2 im Lernstrukturgitter.

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

Gemeinsamer Einstieg - Unterrichtssequenz 1

Die Schülerinnen und Schüler in den zieldifferenten Bildungsgängen führen den Zusammenhang zw. Kathetenquadraten und Hypotenusenquadrat an rechtwinkligen und nicht rechtwinkligen Dreiecken vor, indem sie die Kathetenquadrate parkettieren, dann die Kacheln nutzen um das Hypotenusenquadrat auszulegen. (Lernstrukturgitter C2)
Unter dem Reiter „Unterrichtssequenz 1“ finden Sie eine ausführliche Darstellung dieser Einführung.

Gruppenpuzzle zur Erarbeitung

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Beweise zum Satz des Pythagoras bzw. vollziehen diese nach. (in C4 im Lernstrukturgitter verortet)

Die Vielzahl bekannter Zerlegungsbeweise ermöglicht es, die Unterrichtsform „Gruppenpuzzle“ zu wählen. In diesem Beispiel werden in der ersten Runde möglichst homogene Gruppen gebildet. Die Gruppenaufträge werden nach Anspruch des Beweises gestaffelt den jeweiligen Gruppen zugewiesen.

In der zweiten Runde erläutern dann alle Schülerinnen und Schüler (in der Regel in inhomogenen Gruppen) den jeweils von ihnen bearbeiteten Beweis. In einer anschließenden Lernkontrolle kann überprüft werden, ob das Unterrichtsziel von den Schülerinnen und Schülern erreicht wurde.

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

Zusammenführung

In der abschließenden Sequenz wird die gesamte Klassengruppe zusammengeführt. Die in den zieldifferenten Bildungsgängen geförderten Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Aufgaben der Klassengruppe auf dem Schulhof. Die Schülerinnen und Schüler, die an den Beweisen gearbeitet haben, treffen Überlegungen zum Zusammenhang der hier präsentierten Aufgaben mit ihren Überlegungen zum Satz des Pythagoras.

Es findet eine Verknüpfung statt zwischen der Ebene der abstrakten Beweisführung, die im Gruppenpuzzle erarbeitet wird und der Veranschaulichung z.B. durch die Aufgaben zum Knotenseil. Es erfolgt ein Wechsel der Darstellungsebene, der sowohl für Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Gymnasium als auch für Schülerinnen und Schüler in den zieldifferenten Bildungsgängen bedeutsam ist. Abstrakt erworbene Kenntnisse können in der konkreten Umwelt wiedergefunden werden und mit fachsprachlichen Formulierungen verknüpft werden. Diese Phase ist mit der gemeinsamen Lernchance verknüpft: „Erkläre mir, warum hier ein rechter Winkel entsteht.“

Lerntheke zur weiteren Erarbeitung

Die im Lernstrukturgitter hinterlegten Aufgaben können in Form einer Lerntheke aufbereitet werden. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dazu z.B. einen individuellen Arbeitsplan, der Pflicht- und Wahlaufgaben bezeichnet und eventuell eine logisch zu verfolgende Abfolge von Aufgaben wiedergibt.
Eine weitere Möglichkeit wäre, das Lernstrukturgitter in eine Version für die Lernenden zu überführen. Anregungen dazu finden Sie bei den Planungshinweisen im Reiter „Impulse zur Binnendifferenzierung und zum zieldifferenten Lernen“.
Die regelmäßigen Eintragungen in einem Logbuch oder in einem Merkhefter sichern dabei den Kompetenzerwerb.

Für die Schülerinnen und Schüler im gymnasialen Bildungsgang ist exemplarisch im Feld C3 auch ein Selbsttest hinterlegt, der ihnen Möglichkeiten bietet, ihren Kompetenzerwerb selbstständig zu reflektieren.

Um die fachlichen und sozialen Lernprozesse in der Klassengruppe zu fördern, ist es wichtig, die Klasse regelmäßig als Gruppe zusammenzuführen. Dieses ist insbesondere in Arbeitsphasen wichtig, die über einen längeren Zeitpunkt individualisiert gestaltet sind.
Da die Schülerinnen und Schüler sich die fachlichen Inhalte auf unterschiedlichem Komplexitäts- bzw. Anschauungsgrad erarbeiten, findet der Austausch zum Arbeitsprozess in arbeitshomogenen Gruppen statt.
Weitere Möglichkeiten im Arbeitsprozess wären:

- Lerntempoduett z.B. gemeinsamer Vergleich von Lösungen
- ein Helfersystem installieren (Wer bietet Hilfe an? – Wer benötigt Hilfe?): Experten tragen sich für die einzelnen Aufgaben ein.

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

Abschluss der Lerntheke

Eine gemeinsame Unterrichtssequenz der gesamten Klassengruppe beschließt die Arbeit an der Lerntheke.
Die Aufgabe lautet hier, ein Fundament zum Bau eines Carports zu erstellen.
In leistungsheterogenen Gruppen können die erworbenen Kenntnisse auf abstraktem und handelndem Niveau genutzt werden, um Konstruktionszeichnungen zu erstellen und mit Hilfe der Knotenseile auf dem Schulhof Fundamente zu markieren.

Impulse zur Binnendifferenzierung/zum zieldifferenten Lernen

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 13.09.2018