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Fragen zur Durchführung der Vergleichsarbeiten

Warum werden Vergleichsarbeiten durchgeführt?
Vergleichsarbeiten sind ein Verfahren zur Diagnose der in den dritten Klassen einer Schule erreichten Kompetenzen. Die Ergebnisse zeigen für ausgewählte fachliche Schwerpunkte, in welchen Bereichen eine Lerngruppe leistungsstark ist und wo es Förderbedarf gibt. Sie sind damit eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Unterrichts. VERA bietet einen Anlass, Fragen nach den Ursachen der Ergebnisse zu stellen und die eigene Unterrichtsplanung und -praxis zu reflektieren. Die Lehrerkonferenz berät die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten und legt Konsequenzen für die schulische Arbeit fest.
Was unterscheidet Vergleichsarbeiten von Klassenarbeiten?
Durch Klassenarbeiten wird ermittelt, in welchem Umfang die Kinder den aktuellen Unterrichtsinhalt erfasst haben und mit welcher Sicherheit sie ihn wiedergeben und anwenden können. Mit Vergleichsarbeiten wird untersucht, welche Kompetenzen Kinder nachhaltig erworben haben. Hierfür müssen Aufgabenformate verwendet werden, die auch im Rahmen von Schulleistungsuntersuchungen (z. B. IGLU oder PISA) eingesetzt werden und die sich von denen der Klassenarbeiten unterscheiden.
Werden Vergleichsarbeiten benotet?
Vergleichsarbeiten sind Diagnoseinstrumente und dürfen nicht als Klassenarbeit gewertet und nicht benotet werden (s. Runderlass des MSW vom 20.12.2006 in der Fassung vom 25.02.2012; BASS 12-32 Nr. 4).
Soll für Vergleichsarbeiten geübt werden?
Vergleichsarbeiten beziehen sich auf langfristig erworbene Kompetenzen. Ein kurzfristiges Üben von Aufgaben ist deshalb weder sinnvoll noch notwendig. Gleichwohl sollten die Schülerinnen und Schüler mit den teilweise ungewohnten Aufgabenformaten vertraut gemacht werden. Dazu stehen Materialien in diesem Informationsangebot zur Verfügung.
Warum enthalten Vergleichsarbeiten Themen, die im Unterricht teilweise noch nicht behandelt wurden?
Grundlage der Vergleichsarbeiten sind die Bildungsstandards, die länderübergreifend von der Kultusministerkonferenz für das Ende der Primarstufe definiert wurden. Um die bereits in der dritten Jahrgangsstufe vorhandenen Kompetenzen möglichst differenziert über das gesamte Leistungsspektrum erfassen zu können, werden in den Tests Aufgaben aller Schwierigkeitsgrade zusammengestellt. Somit gibt es vereinzelt Aufgaben, deren Anforderungen noch nicht im Unterricht behandelt werden konnten. Manchmal können selbst gute Schülerinnen und Schüler nicht alle Aufgaben lösen. Weisen Sie die Kinder bitte darauf hin, dass solche Aufgaben einfach übersprungen werden können, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.
Werden die Ergebnisse der Schulen veröffentlicht?
Die Ergebnisse stehen den schulischen Gremien zur Verfügung. Darüber hinaus wird die zuständige Schulaufsicht informiert. Eine allgemeine Veröffentlichung von Ergebnissen findet nicht statt. Vergleichsarbeiten können nicht für Rankings herangezogen werden.
Wie können leistungsschwäche Schülerinnen und Schüler zur Bearbeitung der Aufgaben motiviert werden?
Bitte erklären Sie den Kindern, dass es leichtere und schwerere Aufgaben gibt und sie zunächst mit den leichten Aufgaben beginnen können. Setzen Sie sie nicht unter Druck und ermuntern Sie sie, das Beste zu geben. Erläutern Sie, dass Sie mit der Vergleichsarbeit herausfinden möchten, wie viel und was die Klasse schon kann und die Arbeit deshalb auch nicht benotet wird. Die Kinder sollten dabei ihr Bestes geben und sich so gut wie möglich anstrengen.
Was bedeuten die Abkürzungen ND, TD, TM, F und S?
ND = "Deutsch nicht dominant". Dies sind zweisprachige Schülerinnen und Schüler, bei denen - unabhängig von Nationalität und Geburtsort - Deutsch nicht die vorwiegend gehörte und/oder gesprochene Sprache ist. Mit dieser Unterscheidung wird dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass ein Teil der Schülerschaft zwar in Deutschland geboren ist, aber nicht hauptsächlich Deutsch spricht bzw. nicht in Deutschland geboren ist, jedoch hauptsächlich Deutsch spricht.
TD = (Teilleistungsstörungen im Fach Deutsch): z.B. Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie, Dyslexie)
TM = (Teilleistungsstörungen im Fach Mathematik): z.B. Rechenschwäche (Dyskalkulie, Arithmastenie)
TD und TM = (Teilleistungsstörungen, die fächerübergreifend gelten): z.B. Hyperaktivität, Auf­merk­sam­keits­defizitsyndrom, einfache Artikulationsstörungen, expressive und rezeptive Sprachstörungen, Ent­wicklungsstörungen der motorischen Funktionen usw..
F = Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf: Das betrifft alle Schüler und Schülerinnen, die aufgrund ihrer (physischen und/oder psychischen) Behinderung dem herkömmlichen Unterricht nicht folgen können und für die ein entsprechendes Gutachten oder eine Feststellung von offizieller Seite (z.B. Schulaufsicht) vorliegt.
S = Kinder, die vor weniger als 12 Monaten nach Deutschland eingewandert sind und die deutsche Sprache noch nicht ausreichend beherrschen, um dem Unterrichtsgeschehen problemlos folgen zu können. Diese Einschätzung wird jeweils von der im Fach Deutsch unterrichtenden Lehrkraft vorgenommen.
Können wir als Förderschule auch dann an den Vergleichsarbeiten teilnehmen, wenn wir die Frist zur Anmeldung bis zum 14.3. verpasst haben?
Wenn Sie bis zum 14.3. keine Anmeldung vorgenommen haben, können Ihnen keine Aufgabenhefte mehr per Post zugestellt werden. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Aufgaben per E-Mail am landesweiten Termin der Testdurchführung zu erhalten. Bitte senden Sie dazu eine Mail mit Ihrer Schulnummer und Schulanschrift an vera3@qua-lis.nrw.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Hotline unter 02921/683-9993.
Können für die Schülerinnen und Schüler, die zum zentralen Termin nicht mitgeschrieben haben, Nachschreibtermine vereinbart werden?
Grundsätzlich gilt, dass die Schülerinnen und Schüler keinen Rechtsanspruch auf einen Nachschreibtermin haben. Die Schule kann jedoch in eigener Verantwortung entscheiden, dass die Schülerinnen und Schüler die Vergleichsarbeiten nachschreiben. Bedingungen dafür sind zum einen, dass ein nahe am zentralen Termin liegender Nachschreibtermin gewählt wird und dass die Testbedingugnen vergleichbar sind (u.a. gleicher Zeitrahmen, Schüler haben von den Aufgaben noch keine Kenntnis erhalten).
Kann ich auf die Testergebnisse der Vorjahre zurückgreifen?

Sie finden auf der Startseite des VERA-Servers (www.projekt-vera3.de) Links, die Sie mit den Zugangsdaten Ihrer Schule zu den Ergebnisse der letzten drei Jahre führen.

Technische Fragen zum VERA-Server

Ab wann kann man sich im geschützen Bereich des VERA-Servers anmelden?
Der genaue Zeitraum zur Eingabe der Schul- und Schülerdaten wird unter den Navigationspunkten "Termine" und "Aktuelles" vor den Osterferien bekannt gegeben. Materialien und Ergebnisse vergangener Durchgänge sind ganzjährig erreichbar.
Können die Daten der Schülerinnen und Schüler meiner Klasse nachträglich noch geändert werden?
Ja, es besteht die Möglicheit bei jeder Anmeldung zu Beginn der Eingabe der Testergebnisse die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zu verändern. Nur die Anzahl der Klassen kann nur einmal eingegeben werden.
Wo erhalte ich das Kennwort?
Die Kennwörter wurden den Schulen in einer Schulmail mitgeteilt. Sollet dies nicht mehr verfügbar sein oder sollten Sie ein neues Kennwort wünschen, wenden Sie sich bitte an die Hotline unter der Telefonnummer 02921 683 9993 oder schreiben Sie eine E-Mail an vera3@qua-lis.nrw.de.
Wo finde ich den VERA-Server?

Die konkrete Inernetadresse des VERA-Servers lautet: www.projekt-vera3.de

An wen kann ich mich wenden, wenn etwas unklar ist?

Die Hotline erreichen Sie während des VERA-Durchganges von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer: 02921 683 9993 oder per E-Mail an die Adresse vera3@qua-lis.nrw.de.

Wie fülle ich die Druckversion der Schülerliste am Computer aus?
Auf der Übersicht Ihrer „Schülerdaten im Einzelnen“ finden Sie unter der Tabelle einen Link zur Druckversion der Schülerliste. Diese soll Ihnen die Handhabung der aus Datenschutzgründen anonymen Schülerliste auf der VERA-Website vereinfachen: Sie können sich die Ansicht, wie sie am Bildschirm sichtbar ist, mit Ihren schülerspezifischen Angaben ausdrucken und in der Druckversion zusätzlich die Namen der Kinder eintragen. Möchten Sie dies nicht von Hand vervollständigen, sondern auf schon vorhandene digitale Listen Ihrer Klasse zurückgreifen, können Sie vor dem Absenden des Druckauftrages die Online-Tabellenansicht komplett markieren und kopieren (Strg + A, Strg + C) und in Word, einem anderen Textverarbeitungsprogramm oder in Excel einfügen. Die Ansicht wird übernommen. Wenn Sie nun auf Ihrer digitalisierten Schülerliste die Namen der Kinder am Stück als Liste kopieren, können Sie sie über alle Zeilen hinweg in die Tabelle einfügen: in den von Ihnen markierten Zellen Strg + V oder rechte Maustaste – Einfügen, in Excel evtl. „Zellen einfügen“ statt Inhalte einfügen.
Warum kann ich keine Klassengröße unter 14 Schülerinnen und Schüler eingeben.
Sie können bei der Abfrage nach der Klassengröße durchaus eine Zahl unter 14 Kindern angeben. Das System erzeugt lediglich eine Warnung, weil eine so kleine Schülerzahl selten vorkommt. Wenn Sie den Beschreibungen am Bildschirm folgen, können Sie die geringe Klassengröße bestätigen. Diese wird dann vom System akzeptiert.
Wie aktiviere ich JavaScript damit alle Seiten korrekt angezeigt werden?
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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 09.08.2017