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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Alles eine Frage des Standorts - Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel von Bochum

Jahrgangsstufe 7

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

 

Übergeordnete Kompetenzen

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

  • systematisieren geographische Sachverhalte (SK 1),
  • formulieren ein erweitertes Verständnis zentraler Dimensionen und verknüpfen zentrale und themenrelevante Fachbegriffe zu einem Begriffsnetz (SK 2).


Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen komplexere diskontinuierliche Texte wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, (Klima-) Diagramme, WebGIS, Bilder, Karikaturen und Filme (MK 6),
  • formulieren die Kernaussagen einfacher Modelle (MK 8),
  • orientieren sich mit Hilfe von Karten unterschiedlichen Maßstabes und unterschiedlicher Thematik unmittelbar vor Ort und mittelbar (MK 10).

 

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

  • beurteilen im Kontext komplexerer Situationen Möglichkeiten, Grenzen und Folgen raumbezogener Maßnahmen (UK 5).


Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen – real oder simulativ – Lösungen und Lösungswege für einfache raumbezogene Probleme und setzen diese ggf. probehandelnd um (HK 3).

 

Inhaltsfeld:

  • Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung (IF 9)

Inhaltlicher Schwerpunkt:

  • Standortfaktoren und Strukturen der Industrie

Zeitbedarf:

Vorhabenbezogene Konkretisierungen

Unterrichtssequenzen

Zu entwickelnde Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen/ Vereinbarungen
1. Passt jede Fabrik an jeden Ort?
  • Einstieg
  • Fachbegriffe: Industrie, Industriebranchen
  • Harte und weiche Standortfaktoren im Überblick

Methodenkompetenz:

  • formulieren die Kernaussagen einfacher Modelle (MK 8).

 

Materialien:

2. Warum eigentlich Kohle, Eisen und Stahl?– Die Bedeutung der Standortfaktoren Rohstoffe und Verkehr für das Ruhrgebiet
  • Der „Kohlenpott“ entsteht – Eisen- und Stahlherstellung mit Kohle aus dem Ruhrgebiet und Erzen aus aller Welt – Standortfaktor Rohstoffe und Energie
  • Fachbegriffe: Altindustriegebiet, Montanindustrie,
    Massengütertransport auf Wasserstraßen und Schiene, „Nasse Hütten“ am Rhein – Standortfaktor Verkehr
 

 

Konkretisierte Sachkompetenz:

  • beschreiben die Entwicklung und den strukturellen Wandel von Altindustriegebieten der Textil- und der Montanindustrie auf der Grundlage der Standortfaktoren Rohstoffe, Energie und Verkehr.

Methodenkompetenz:

  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen komplexere diskontinuierliche Texte wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, (Klima-) Diagramme, WebGIS, Bilder, Karikaturen und Filme (MK 6),
  • orientieren sich mit Hilfe von Karten unterschiedlichen Maßstabes und unterschiedlicher Thematik unmittelbar vor Ort und mittelbar (MK 10).

 

Materialien:
  • Eingeführtes Erdkundelehrwerk
  • Atlaskarten zur Entwicklung des Ruhrgebiets
  • http://www.geschichte.nrw.de (Daten,Ereignisse, Bilder, Töne zur Landesgeschichte)

Kooperation mit anderen Fächern:
  • Ggfs. Geschichte (Mit Volldampf in die Zukunft? Arbeiten und Wirtschaften in der vorindustriellen und industriellen Gesellschaft IF7)
  • Ggfs. AL/Technik (Dampfmaschine)

Außerschulische Lernorte:
  • Bergbaumuseum in Bochum oder
  • Schleusenpark und Museum in Schiffshebewerk Henrichenburg oder
  • Museum der Binnenschifffahrt in Duisburg

3. Krise = Chance? Strukturkrise und -wandel in Bochum

  • Krise der Montanindustrie
  • Strukturwandel: Deindustrialisierung, 
  • Reindustrialisierung / Diversifizierung, Tertiärisierung
  • Ist der Strukturwandel erfolgreich bewältigt? – Wie soll der Wandel weitergehen?

 

 

Konkretisierte Sachkompetenz:
  • beschreiben die Entwicklung und den strukturellen Wandel von Altindustriegebieten der Textil- und der Montanindustrie auf der Grundlage der Standortfaktoren Rohstoffe, Energie und Verkehr.
Konkretisierte Urteilskompetenz:
  • beurteilen Maßnahmen und Stand des Strukturwandels unter ökonomischer, sozialer und ökologischer Perspektive.
Methodenkompetenz:
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen komplexere diskontinuierliche Texte wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, (Klima-) Diagramme, WebGIS, Bilder, Karikaturen und Filme (MK 6),
  • orientieren sich mit Hilfe von Karten unter-schiedlichen Maßstabes und unterschiedlicher Thematik unmittelbar vor Ort und mittelbar (MK 10).
Handlungskompetenz:
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen – real oder simulativ – Lösungen und Lösungswege für einfache raumbezogene Probleme und setzen diese ggfs. probehandelnd um (HK 3).
Materialien:
  • Eingeführtes Erdkundelehrwerk
  • Atlaskarten zum Strukturwandel in Bochum
  • Informationen über Opelwerke, Ruhr-Universität, Ruhrpark-Einkaufszentrum, Starlight-Express aus dem Internet oder aus geographischer Fachliteratur bzw. Exkursionsführern
  • Zeitungsschlagzeilen und statistische Daten aus dem Internet (Opel, Nokia, Gesundheitswirtschaft, GeothermieZentrumBochum, Arbeitslosenquote)

Kooperation mit anderen Fächern:
  • Ggfs. Politik/Wirtschaft

Außerschulische Lernorte:
  • Zeche und Gewerbepark „Holland“ in Bochum-Wattenscheid (vgl. Projekt)
Diagnose von Schülerkonzepten:
  • Stille Schreibdiskussion zu „Passt jede Fabrik an jeden Ort?“ (Ja, weil…; Nein, weil…)
  • Brainstorming „Ruhrgebiet“
Leistungsbewertung, u.a.:
  • Erstellen einer Mappe mit den Unterrichtsergebnissen
  • Lernerfolgskontrolle: Atlaskartenauswertung zu anderen Raumbeispielen des Ruhrgebiets oder anderer altindustrialisierter Gebiete
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