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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

UV 5.3: Wohnst du noch oder lebst du schon? - Städtisches und ländliches Leben im Vergleich

Übergeordnete Kompetenzen

Sachkompetenz:

  • ordnen einfache geographische Sachverhalte in die räumlichen Orientierungsraster der Großlandschaften und Agrarregionen Deutschlands sowie der Verdichtungsräume und Tourismusregionen Europas ein (SK 3),
  • beschreiben in elementarer Form den Einfluss menschlichen Handelns auf ausgewählte Natur-, Siedlungs- und Wirtschaftsräume (SK 4),
  • beschreiben ausgewählte Personen und Gruppen in den jeweiligen Gesellschaften, ihre Funktionen, Rollen und Handlungsmöglichkeiten (SK 9).

Methodenkompetenz:

  • arbeiten fragengeleitet Informationen aus einfachen Karten (auch historischen) unter Zuhilfenahme von Legende sowie Maßstabsleiste heraus (MK 2),
  • unterscheiden zwischen Textquelle (Text aus einer Zeit) und Sekundärliteratur bzw. Sachtext (Text über eine Zeit) (MK 5),
  • nutzen den Stadtplan zur unmittelbaren Orientierung im Realraum und einfache Atlaskarten zur mittelbaren Orientierung (MK 9).

Urteilskompetenz:

  • beurteilen deutlich voneinander unterscheidbare Motive, Bedürfnisse und Interessen von Personen und Gruppen (UK 4),
  • beurteilen im Kontext eines einfachen Falles oder Beispiels mit Entscheidungscharakter Möglichkeiten, Grenzen und Folgen darauf bezogenen Handelns (UK 6).

Handlungskompetenz:

  • entwickeln unter Anleitung – auch simulativ – einzelne Lösungen und Lösungswege für überschaubare fachbezogene Probleme (HK 3).

Inhaltsfelder:

  • IF 6 (Identität, Lebenswirklichkeit und Lebensgestaltung ); IF 2 (Wirtschaft und Arbeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Gesellschaft und Alltag im antiken Rom und in der Colonia Agrippina
  • Grobgliederung der Stadt als Lebensraum
  • Unterschiedliche Lebensbedingungen in Stadt und Dorf
  • Lebenswelten in der Ständegesellschaft
  • Stadtgesellschaft am Übergang von Mittelalter zu früher Neuzeit

Zeitbedarf: 27 Stunden

Vorhabenbezogene Konkretisierungen

Unterrichtssequenz 1: Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst - Wer entscheidet in der Familie?

  • Familie im antiken Rom
  • Von der Großfamilie zur Kleinfamilie
  • Vom römischen Hausherrn zum Familienrat heute

Zu entwickelnde Kompetenzen:

Konkretisierte SK:

  • beschreiben  die römische Familie in ihrer Struktur sowie ihrer Wertewelt und vergleichen diese mit der Institution 'Familie' in der Bundesrepublik Deutschland,

MK:

  • unterscheiden zwischen Textquelle (Text aus einer Zeit) und Sekundärliteratur bzw. Sachtext (Text über eine Zeit) (MK 5),

UK:

  • beurteilen die Werte der römischen Familienerziehung im Zusammenhang mit dem öffentlichen Leben und der Politik,
  • bewerten sich verändernde Belastungsgrößen einzelner Familienmitglieder unter der Berücksichtigung des Wandels der Familie.

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

Fachübergreifende und themenübergreifende Kooperationen:

  • Kunst: Fotocollage „Ich in meiner Familie“oder Familienfotographie „Familienbilder früher + heute“
  • Englisch: Guided tour of Cologne

Unterrichtssequenz 2: Das antike Rom - Ein Vorbild moderner Städte?

  • Am Anfang stand das Dorf
  • So wohnten die Römer (Villa vs. Mietshaus)
  • Brot und Spiele

Zu entwickelnde Kompetenzen:

Konkretisierte SK:

  • beschreiben das großstädtische Alltagsleben sowie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen am Beispiel der antiken Weltstadt Rom,
  • beschreiben die funktionalen und sozialen Unterschiede von Vierteln innerhalb einer Stadt.

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

Materialien:

Unterrichtssequenz 3: Grenzerfahrung - Wie lebten die Römer am Rhein?

  • Die Römer in der Provinz Germanien
  • Leben in der Colonia Agrippina und auf dem Land (villa rustica)

Zu entwickelnde Kompetenzen:

MK:

  • arbeiten fragengeleitet Informationen aus einfachen Karten (auch historischen) unter Zuhilfenahme von Legende sowie Maßstabsleiste heraus (MK 2).

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

Materialien:

  • Übersichtskarte römische Provinzen, speziell Germanien:
Außerschulischer Lernort:

Unterrichtssequenz 4: Wieso in die Stadt? - Lebensformen des Mittelalters

  • Merkmale, Stände und Berufsgruppen der mittelalterlichen Stadt
  • Lebensentwürfe von Bauer und Bürger

Zu entwickelnde Kompetenzen:

Konkretisierte SK:

  • erläutern die wirtschaftlichen Funktionen der mittelalterlichen Stände,
  • erklären die wirtschaftlichen Faktoren des Aufstiegs der Städte und den Bedeutungsverlust der grundherrlichen Lebenswelt im späten Mittelalter.

Konkretisierte UK:

  • beurteilen die Agrargesellschaft des Mittelalters im Hinblick auf soziale und räumliche Mobilität,
  • bewerten  die Attraktivität des Lebens in der mittelalterlichen Stadt,
  • beurteilen die Bedeutung neuer städtischer Organisationsformen (Messe, Handelshäuser, Verlagssystem) im Kontext frühkapitalistischer Wirtschaftsweise.

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

  • ...

Unterrichtssequenz 5: Was passiert, wenn Städte wachsen? – Köln als Großstadt

  • Städte wachsen – Köln in verschiedenen städtebaulichen Epochen
  • In unsrem Veedel – Köln hat viele Gesichter
  • Wir erkunden die Stadtviertel Kölns (Unterschied Stadtteil/Stadtviertel)
  • Wohin zum Einkaufen? (Versorgen in der Stadt und auf dem Land)

Zu entwickelnde Kompetenzen:

Konkretisierte SK:

  • beschreiben  die funktionalen und sozialen Unterschiede von Vierteln innerhalb einer Stadt,
  • unterscheiden  Siedlungen verschiedener Größe (Großstadt, Kleinstadt, Dorf) nach physiognomischen Merkmalen teilräumlicher Gliederung sowie Versorgungs- und Freizeitangeboten.

UK:

  • bewerten die Vor- und Nachteile des Lebens im Dorf, in der Kleinstadt und in der Großstadt aus der Perspektive unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.

MK:

  • nutzen den Stadtplan zur unmittelbaren Orientierung im Realraum und einfache Atlaskarten zur mittelbaren Orientierung (MK 9).

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

Materialien:

  • Karten aus historischen Atlanten zu Köln

Unterrichtssequenz 6: Eine Frage des Standorts? – Leben in der Großstadt Köln oder im Umland

  • Alltag von Kindern in der Großstadt Köln und auf dem Land
  • Kerpen-Sindorf – vom Dorf zur Pendlergemeinde
  • Leben auf dem Land oder in der Stadt - Wo lebt es sich besser?

Zu entwickelnde Kompetenzen:

Konkretisierte SK:

  • unterscheiden Siedlungen verschiedener Größe (Großstadt, Kleinstadt, Dorf) nach physiognomischen Merkmalen, teilräumlicher Gliederung sowie Versorgungs- und Freizeitangeboten.

UK:

  • bewerten die Vor- und Nachteile des Lebens im Dorf, in der Kleinstadt und in der Großstadt aus der Perspektive unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.

MK:

  • arbeiten fragengeleitet Informationen aus einfachen Karten (auch historischen) unter Zuhilfenahme von Legende sowie Maßstabsleiste heraus (MK 2).

HK:

  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im unterrichtlichen Zusammenhang (HK 1).

Vorhabenbezogene Absprachen/Vereinbarungen:

Materialien:

Diagnose von Schülerkonzepten:

  • Punktabfrage auf Regionalkarte: Wo kaufe ich was ein? Raumvorstellungen der SuS zu Reichweite, Verkehr, Zentralität u.a.
  • Zu „Leben auf dem Land und in der Stadt“ fällt uns ein ….. (Lernvoraussetzungen aktivieren, z.B. mittels Cluster oder Bildkontrast)
  • Lernstand (selbst)diagnostizieren (z.B. mittels Selbst-Diagnosebogen oder Prüfe deine Kompetenzen)

Leistungsbewertung, u.a.:

  • Rollenkarten zu einem Rollenspiel zum Leben einer römischen Familie
  • Präsentation von Karten
  • Vergleich von Kolosseum und RheinEnergie Stadion
  • Erstellen eines Quiz zu Köln für Mitschülerinnen und –schüler
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