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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für das Gymnasium im Fach Deutsch

Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung. Dieser ist im Nachgang zu den Empfehlungen des „Runden Tisches zu G8 / G9“ entstanden, in denen u.a. gefordert wird, bestehende schulinterne Lehrpläne erneut zu überprüfen und Kürzungsmöglichkeiten sowie Synergieeffekte in der Sekundarstufe I zu nutzen.

Anliegen dieses Angebots ist es, Fachkonferenzen in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen. In diesem Zusammenhang kann es gemäß den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort frei genutzt, verändert und angepasst werden. Dabei bieten sich insbesondere die beiden folgenden Möglichkeiten des Vorgehens an:

  • Schulen können ihre bisherigen schulinternen Lehrpläne mithilfe der im Angebot ausgewiesenen Hinweise bzw. dargelegten Grundprinzipien im Hinblick auf Möglichkeiten und Alternativen kernlehrplankonformer Reduzierungen gezielt überprüfen und ggf. überarbeiten.
  • Schulen können das vorliegende Beispiel mit den notwendigen schulspezifischen Modifikationen und ggf. erforderlichen Ausschärfungen vollständig oder in Teilen übernehmen.

Das vorliegende Beispiel enthält eine Übersicht über alle Unterrichtsvorhaben des Fachs sowie – ggf. auch in exemplarischer Form – Konkretisierungen dieser Unterrichtsvorhaben. Besonderer Wert wird darauf gelegt, mit Blick auf die angestrebten Kompetenzen den Fokus auf das jeweils Wesentliche zu richten. Hinweise zur Schwerpunktbildung, zu inner- und ggf. überfachlichen Vernetzungsmöglichkeiten sowie zur Realisierung von Synergieeffekten sind vor diesem Hintergrund einzuordnen.

1 Die Fachgruppe Deutsch im KPG

Hinweis: Schulinterne Lehrpläne dokumentieren Vereinbarungen, wie die Vorgaben der Kernlehrpläne unter den besonderen Bedingungen einer konkreten Schule umgesetzt werden. Diese Ausgangsbedingungen für den fachlichen Unterricht werden in Kapitel 1 beschrieben. Es können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:

Beschreibung der Schule
Lage, Anzahl der Lernenden, Anzahl der Lehrenden, ggf. Profile, besondere Zielsetzungen des Schulprogramms

Beschreibung der Fachgruppe
Mitglieder, besondere fachliche Zielsetzungen, Beitrag zu den Erziehungszielen der Schule, Einbindung in das Schulprogramm, Fachgruppenarbeit

Bedingungen des Unterrichts
Jahrgangsstufen, Stundenumfang und Stundentaktung, Größe der Lerngruppen, Fachräume, Lehrmittel, Medienausstattung

Verantwortliche der Fachgruppe

Das Karl-Popper-Gymnasium (KPG)

Das KPG ist ein vierzügiges Gymnasium ohne gebundenen Ganztag mit erweiterten Bildungsangeboten, an dem zurzeit 865 Schülerinnen und Schüler von 60 Lehrpersonen unterrichtet werden. Es liegt am Rande des inneren Bereichs einer Kreisstadt mit etwa 75000 Einwohnern. Im wirtschaftlichen Leben der Stadt spielen kleinere verarbeitende Industriebetriebe, mit denen die Schule an geeigneten Stellen immer wieder kooperiert, eine bedeutende Rolle. Das Umland wird zu großen Teilen durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt. In unmittelbarer Nähe des Gymnasiums befindet sich die Stadtbibliothek, so dass eine enge Zusammenarbeit bei bestimmten Unterrichtsvorhaben möglich ist.

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Im Schulprogramm ist als wesentliches Ziel der Schule beschrieben, die Lernenden als Individuen mit jeweils besonderen Fähigkeiten, Stärken und Interessen in den Blick zu nehmen. Es ist ein wichtiges Anliegen, durch gezielte Unterstützung des Lernens die Potenziale jeder Schülerin und jedes Schülers in allen Bereichen optimal zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine gemeinsame Vorgehensweise aller Fächer erforderlich. In einem längerfristigen Entwicklungsprozess arbeitet die Schule daran, die Bedingungen für erfolgreiches und individuelles Lernen zu verbessern. Außerdem wird zurzeit ein fächerübergreifendes Konzept für Hausaufgaben und Lernzeiten entwickelt. Im Nachmittagsunterricht erhalten Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Projekten und Arbeitsgemeinschaften erweiterte Bildungsangebote.

Die Fachgruppe Deutsch

Die Fachgruppe Deutsch besteht zur Zeit aus 19 Deutschkolleginnen und -kollegen. In Übereinstimmung mit dem Schulprogramm setzt sich die Fachgruppe Deutsch das Ziel, Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, selbstständige, eigenverantwortliche, selbstbewusste, sozial kompetente und engagierte Persönlichkeiten zu werden.

Auf dem Weg zu einer eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebensgestaltung und Lebensplanung sind die Entwicklung und Ausbildung notwendiger Schlüsselqualifikationen unverzichtbar. Dabei spielen die Kompetenzen in den Bereichen der mündlichen und schriftlichen Sprachverwendung sowie der Texterschließung eine zentrale Rolle. Neben diesen genuinen Aufgaben des Deutschunterrichts sieht die Fachgruppe eine der zentralen Aufgaben in der Vermittlung eines kompetenten Umgangs mit Medien.

Ethisch-moralische Fragestellungen spielen eine zentrale Rolle in den verschiedensten Werken der deutschsprachigen Literatur, wodurch sie selbstverständlich auch als zentraler Aspekt in den Deutschunterricht eingehen. Ausgehend von der Beschäftigung mit diesen Werken steht die Ausbildung eines ästhetisch-kulturellen Bewusstseins im Vordergrund. Außerdem ist der angemessene Umgang mit Sprache in verschiedenen kommunikativen Kontexten ein zentrales Erziehungsanliegen des Deutschunterrichts.

Bedingungen des Unterrichts

Unterricht findet im Wechsel von Doppel- und Einzelstunden statt.

Die Fachgruppe kann für ihre Aufgaben folgende Ressourcen der Schule nutzen: Zwei Computerräume stehen zur Verfügung (je 10 Computer mit den gängigen Programmen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationserstellung) sowie eine umfangreiche Schülerbibliothek. Jede Klasse verfügt über einen Klassensatz Wörterbücher.

Verantwortliche der Fachgruppe

Fachgruppenvorsitz: N. N.

Stellvertretung: N. N.

Pflege der Lehr- und Lernmaterialien: N. N.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt.
Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben und die damit verbundenen Schwerpunkte pro Schuljahr.
Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt detaillierte Kompetenzerwartungen bzw. -ziele auf und dokumentiert sämtliche vorhabenbezogenen Absprachen.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan dient als verbindliche Planungsgrundlage des Unterrichts und hält die darauf bezogenen notwendigen Abstimmungen fest. Sie weisen Wege zur schrittweisen Anlage und Weiterentwicklung sämtlicher im Kernlehrplan angeführter Kompetenzen aus. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu fördern.

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Die Darstellung erfolgt auf zwei Ebenen, der Übersichts- und der Konkretisierungsebene:

Im Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, für die einzelnen Jahrgangsstufen allen Akteuren einen schnellen Überblick über Themen bzw. Fragestellungen der Unterrichtsvorhaben unter Angabe besonderer Schwerpunkte in den Inhalten und in der Kompetenzentwicklung zu verschaffen. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z. B. Praktika, Klassenfahrten o. ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

In den konkretisierten Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.2) werden die Unterrichtsvorhaben und die diesbezüglich getroffenen Absprachen detaillierter dargestellt. Durch diese Darstellung der Vorhaben soll für alle am Bildungsprozess Beteiligten ein nachvollziehbares Bild entstehen, wie nach Maßgabe der Fachgruppe die Vorgaben des Kernlehrplans im Unterricht umgesetzt werden können. Den Lehrkräften, insbesondere Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen die detaillierteren Angaben vor allem zur standardbezogenen Orientierung bezüglich der fachlichen Unterrichtskultur in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und -orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von Vorgehensweisen der konkretisierten Unterrichtsvorhaben über die als verbindlich bezeichneten notwendigen Absprachen hinaus sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

Die Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans Deutsch sind im schulinternen Lehrplan wörtlich übernommen. Der schnelleren Rezeptionsmöglichkeit halber sind seine kursiven Ergänzungen im schulinternen Lehrplan nur in dem Falle zitiert, wenn es für das Verständnis der Kompetenzerwartung erforderlich ist.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Klasse 5
Unterrichtsvorhaben 5.1: Wir und unsere neue Schule

1. Sequenz: Reden und Erzählen – mündlich und schriftlich

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erzählen eigene Erlebnisse und Erfahrungen sowie Geschichten geordnet, anschaulich und lebendig. (3.1.2)

KB 2: Schreiben

- setzen sich ein Schreibziel und wenden elementare Methoden der Textplanung, Textformulierung und Textüberarbeitung an. (3.2.1)

- erzählen Erlebnisse und Begebenheiten anschaulich und lebendig. (3.2.2)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- unterscheiden informationsentnehmendes und identifikatorisches Lesen. Sie erfassen Wort- und Satzbedeutungen, satzübergreifende Bedeutungseinheiten und bauen unter Heranziehung eigener Wissensbestände ein zusammenhängendes Textverständnis auf. Sie verfügen über die grundlegenden Arbeitstechniken der Textbearbeitung. (3.3.1)

KB 4: Reflexion über Sprache

- untersuchen Unterschiede zwischen mündlichem und schriftlichem Sprachgebrauch und erkennen und nutzen die verschiedenen Ebenen stilistischer Entscheidungen. (3.4.8)

Zeitbedarf: ca. 16Std.

2. Sequenz: Schulgeschichten lesen und verstehen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- entwickeln und beantworten Fragen zu Texten und belegen ihre Aussagen. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- unterscheiden einfache literarische Formen, erfassen deren Inhalte und Wirkungsweisen unter Berücksichtigung sprachlicher und struktureller Besonderheiten. (3.3.6)

- wenden einfache Verfahren der Textuntersuchung und Grundbegriffe der Textbeschreibung an. (3.3.7)

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Unterrichtsvorhaben 5.2: Tiere hier und anderswo

1. Sequenz: Tiere beschreiben

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- beschaffen Informationen und geben diese adressatenbezogen weiter. (3.1.3)

KB 2: Schreiben

- informieren über einfache Sachverhalte und wenden dabei die Gestaltungsmittel einer sachbezogenen Darstellung an. Sie berichten. Sie beschreiben. Sie nutzen Informationen einer Erzählung, eines Films, eines Lexikonartikels, um ein Lebewesen, einen Ort, eine Landschaft zu beschreiben. Sie erklären die Bedeutung nichtsprachlicher Zeichen. (3.2.3)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- entnehmen Sachtexten Informationen und nutzen sie für die Klärung von Sachverhalten. (3.3.3)

KB 4: Reflexion über Sprache

- unterscheiden Wortarten, erkennen und untersuchen deren Funktion und bezeichnen sie terminologisch richtig. (3.4.3)

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

2. Sequenz: Ich wünsche mir ein Tier

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- formulieren eigene Meinungen und vertreten sie in Ansätzen strukturiert. (3.1.6)

- vereinbaren Gesprächsregeln und Standards für die Gesprächsführung und achten auf deren Einhaltung. (3.1.7)

KB 2: Schreiben

- formulieren eigene Meinungen und führen hierfür Argumente an. (3.2.4)

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Unterrichtsvorhaben 5.3: Zauberhafte Welten

1. Sequenz: Märchen und andere Geschichten – lesen und ausgestalten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- unterscheiden einfache literarische Formen, erfassen deren Inhalte und Wirkungsweisen unter Berücksichtigung sprachlicher und struktureller Besonderheiten. (3.3.6)

- gestalten Geschichten nach, formulieren sie um, produzieren Texte mithilfe vorgegebener Textteile. (3.3.11)

Zeitbedarf: ca. 16 Std.

2. Sequenz: Fantastische Geschichten – schreiben und überarbeiten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- setzen sich ein Schreibziel und wenden elementare Methoden der Textplanung, Textformulierung und Textüberarbeitung an. (3.2.1)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- gestalten Geschichten nach, formulieren sie um, produzieren Texte mithilfe vorgegebener Textteile. (3.3.11)

KB 4: Reflexion über Sprache

- beschreiben die grundlegenden Strukturen des Satzes. (3.4.5)

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Unterrichtsvorhaben 5.4: Poetische Jahreszeiten – Lyrische Texte untersuchen und gestalten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- sprechen gestaltend. (3.1.11)

- tragen kürzere Texte auswendig vor. (3.1.12)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- untersuchen Gedichte unter Berücksichtigung einfacher formaler, sprachlicher Beobachtungen. (3.3.9)

Zeitbedarf: ca. 16 Std.

Summe Klasse 5: 120 Stunden

Klasse 6

Unterrichtsvorhaben 6.1: Sensationelle Ereignisse

1. Sequenz: Über ein sensationelles Ereignis berichten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erzählen eigene Erlebnisse und Erfahrungen sowie Geschichten geordnet, anschaulich und lebendig. (3.1.2)

KB 2: Schreiben

- informieren über einfache Sachverhalte und wenden dabei die Gestaltungsmittel einer sachbezogenen Darstellung an. Sie berichten. Sie nutzen Informationen einer Erzählung, eines Films, eines Lexi konartikels, um ein Lebewesen, einen Ort, eine Landschaft zu beschreiben. Sie erklären die Bedeutung nicht-sprachlicher Zeichen. (3.2.3)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- entnehmen Sachtexten Informationen und nutzen sie für die Klärung von Sachverhalten. (3.3.3)

KB 4: Reflexion über Sprache

- kennen die einschlägigen Flexionsformen und deren Funktionen und wenden sie richtig an. (3.4.4)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: Texte über ein sensationelles Ereignis vergleichen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- entwickeln und beantworten Fragen zu Texten und belegen ihre Aussagen. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- entnehmen Sachtexten (auch Bildern und diskontinuierlichen Texten) Informationen und nutzen sie für die Klärung von Sachverhalten. (3.3.3)

- unterscheiden grundlegende Formen von Sachtexten (Bericht, Beschreibung) in ihrer Struktur, Zielsetzung und Wirkung. (3.3.4)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Unterrichtsvorhaben 6.2: Erzählen früher und heute

1. Sequenz: Epische Kurzformen lesen, untersuchen und vergleichen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- entwickeln und beantworten Fragen zu Texten und belegen ihre Aussagen. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- unterscheiden einfache literarische Formen, erfassen deren Inhalte und Wirkungsweisen unter Berücksichtigung sprachlicher und struktureller Besonderheiten. (3.3.6)

- verstehen kürzere Erzählungen, Jugendbücher und Ausschnitte aus literarischen Ganzschriften. (3.3.8)

KB 4: Reflexion über Sprache

- untersuchen die Bildung von Wörtern. Sie verstehen einfache sprachliche Bilder. (3.4.6)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: Und die Moral von der Geschicht' –kurze Lehrgeschichten selbst schreiben

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- sprechen gestaltend. (3.1.11)

- setzen beim szenischen Spiel verbale und nonverbale Mittel bewusst ein und erproben deren Wirkung. (3.1.13)

KB 2: Schreiben

- setzen sich ein Schreibziel und wenden elementare Methoden der Textplanung, Textformulierung und Textüberarbeitung an. (3.2.1)

- erzählen Erlebnisse und Begebenheiten frei oder nach Vorlagen anschaulich und lebendig. Sie wenden dabei in Ansätzen Erzähltechniken an. (3.2.2)

Zeitbedarf: ca. 15 Std.

Unterrichtsvorhaben 6.3: Das Thema „Freundschaft“ im Jugendbuch

1. Sequenz: Lesetagebuch zu einem Jugendbuch

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- tragen zu einem begrenzten Sachthema stichwortgestützt Ergebnisse vor und setzen hierbei in einfacher Weise Medien ein. (3.1.4)

KB 2: Schreiben

- setzen sich ein Schreibziel und wenden elementare Methoden der Textplanung, Textformulierung und Textüberarbeitung an. (3.2.1)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- wenden einfache Verfahren der Textuntersuchung und Grundbegriffe der Textbeschreibung an. (3.3.7)

- verstehen kürzere Erzählungen, Jugendbücher und Ausschnitte aus literarischen Ganzschriften. (3.3.8)

KB 4: Reflexion über Sprache

- korrigieren und vermeiden Fehlschreibungen durch richtiges Abschreiben, Sprech- und Schreibproben, Fehleranalyse, Nachschlagen in einem Wörterbuch. (3.4.14)

Zeitbedarf: ca. 25 Std.

2. Sequenz: Ein Jugendbuch bewerten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- formulieren eigene Meinungen und führen hierfür Argumente an. (3.2.4)

KB 4: Reflexion über Sprache

- schließen von der sprachlichen Form einer Äußerung auf die mögliche Absicht ihres Verfassers. (3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Summe Klasse 6: ca. 120 Stunden

Klasse 7

Unterrichtsvorhaben 7.1: Kann man Glück kaufen?

1. Sequenz: Werbetexte lesen und untersuchen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- gestalten appellative Texte und verwenden dabei verschiedene Präsentationstechniken. (3.2.5)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- untersuchen und bewerten Sachtexte, Bilder und diskontinuierliche Texte im Hinblick auf Intention, Funktion und Wirkung. (3.3.3)

- untersuchen Texte audiovisueller Medien im Hinblick auf ihre Intention. Sie reflektieren und bewerten deren Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen. (3.3.5)

KB 4: Reflexion über Sprache

- vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet. (3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: Wünsche formulieren

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- gestalten Schreibprozesse selbstständig. (3.2.1)

KB 4: Reflexion über Sprache

- vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet. (3.4.2)

- kennen weitere Formen der Verbflexion, bilden die Formen weitgehend korrekt und können ihren funktionalen Wert erkennen und deuten. (3.4.4)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Unterrichtsvorhaben 7.2: Von großen und kleinen Heldinnen und Helden

1. Sequenz: Heldinnen und Helden im Alltag

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- verarbeiten Informationen zu kürzeren, thematisch begrenzten freien Redebeiträgen und präsentieren diese mediengestützt. (3.1.4)

KB 2: Schreiben

- informieren, indem sie in einem funktionalen Zusammenhang berichten oder einen Vorgang bzw. einen Gegenstand in seinem funktionalen Zusammenhang beschreiben, einen Vorgang schildern. Sie erklären Sachverhalte und Vorgänge in ihrem Zusammenhang differenziert. (3.2.3)

- fassen literarische Texte, Sachtexte und Medientexte strukturiert zusammen. (3.2.6)

KB 4: Reflexion über Sprache

- Sie kennen weitere Formen der Verbflexion, bilden die Formen weitgehend korrekt und können ihren funktionalen Wert erkennen und deuten. (3.4.4)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: Der Held in der Ballade

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erschließen sich literarische Texte in szenischem Spiel und setzen dabei verbale und nonverbale Ausdrucksformen ein. (3.1.13)

KB 2: Schreiben

- beziehen die Darstellung von Erfahrungen, Gefühlen, Meinungen in Erzähltexte ein. Sie setzen gestalterische Mittel des Erzählens planvoll und differenziert im Rahmen anderer Schreibtätigkeiten ein. (3.2.2)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- untersuchen lyrische Formen, erarbeiten deren Merkmale und Funktion. (3.3.9)

- verändern unter Verwendung akustischer, optischer und szenischer Elemente Texte. Sie präsentieren ihre Ergebnisse in medial geeigneter Form. (3.3.11)

KB 4: Reflexion über Sprache

- vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet. (3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Unterrichtsvorhaben 7.3: Mit Konflikten umgehen (lernen)

1. Sequenz: Perspektiven literarischer Figuren nachvollziehen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- beantworten Fragen zu Texten sowie zu deren Gestaltung und entwickeln auf dieser Grundlage ihr eigenes Textverständnis. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- unterscheiden spezifische Merkmale epischer, lyrischer und dramatischer Texte, haben Grundkenntnisse von deren Wirkungsweisen und berücksichtigen ggf. historische Zusammenhänge. Sie verfügen über grundlegende Fachbegriffe. (3.3.6)

- wenden textimmanente Analyse- und Interpretationsverfahren bei altersgemäßen literarischen Texten an und verfügen über die dazu erforderlichen Fachbegriffe. (3.3.7)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: Konflikte aushandeln

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- beteiligen sich an einem Gespräch konstruktiv, sachbezogen und ergebnisorientiert und unterscheiden zwischen Gesprächsformen. (3.1.7)

- unterscheiden in strittigen Auseinandersetzungen zwischen sachlichen und personenbezogenen Beiträgen, setzen sich mit Standpunkten anderer sachlich auseinander, respektieren fremde Positionen und erarbeiten Kompromisse. (3.1.8)

KB 2: Schreiben

- setzen sich argumentativ mit einem neuen Sachverhalt auseinander. (3.2.4)

KB 4: Reflexion über Sprache

- festigen, differenzieren und erweitern ihre Kenntnisse im Bereich der Syntax und nutzen sie zur Analyse und zum Schreiben von Texten. (3.4.5)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Summe Klasse 7: 120 Stunden

Klasse 8

Unterrichtsvorhaben 8.1: Für andere schreiben

1. Sequenz: Zeitungsprojekt

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- fassen literarische Texte, Sachtexte und Medientexte strukturiert zusammen. (3.2.6)

- formulieren Aussagen zu diskontinuierlichen Texten und werten die Texte in einem funktionalen Zusammenhang an Fragen orientiert aus. (3.2.8)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- untersuchen und bewerten Sachtexte, Bilder und diskontinuierliche Texte im Hinblick auf Intention, Funktion und Wirkung. (3.3.3)

KB 4: Reflexion über Sprache

- vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet. ( 3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 28 Std.

2. Sequenz: Digitales Leben in sozialen Netzwerken

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- unterscheiden in strittigen Auseinandersetzungen zwischen sachlichen und personenbezogenen Beiträgen, setzen sich mit Standpunkten anderer sachlich auseinander, respektieren fremde Positionen und erarbeiten Kompromisse. (3.1.8)

KB 2: Schreiben

- setzen sich argumentativ mit einem neuen Sachverhalt auseinander. (3.2.4)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- untersuchen Texte audiovisueller Medien im Hinblick auf ihre Intenion. Sie reflektieren und bewerten deren Inhalte, Gestaltungs- und Wirkungsweisen. (3.3.5)

KB 4: Reflexion über Sprache

- erkennen verschiedene Sprachebenen und Sprachfunktionen in gesprochenen und schriftlich verfassten Texten. Sie erkennen Ursachen möglicher Verstehens- und Verständigungsprobleme in mündlichen wie schriftlichen Texten und verfügen über ein Repertoire der Korrektur und Problemlösung. (3.4.1)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Unterrichtsvorhaben 8.2: Alltägliche Begebenheiten in kurzen Geschichten

Über ein sensationelles Ereignis berichten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- beantworten Fragen zu Texten sowie zu deren Gestaltung und entwickeln auf dieser Grundlage ihr eigenes Textverständnis. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- wenden textimmanente Analyse- und Interpretationsverfahren bei altersgemäßen literarischen Texten an und verfügen über die dazu erforderlichen Fachbegriffe. (3.3.7)

- verstehen weitere epische Texte. (3.3.8)

Zeitbedarf: ca. 24 Std.

Unterrichtsvorhaben 8.3: Zukunft – alles ist möglich!

1. Sequenz: Lebenswege in literarischen Texten – Umgang mit einer Ganzschrift

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erschließen sich literarische Texte in szenischem Spiel und setzen dabei verbale und nonverbale Ausdrucksformen ein. (3.1.13)

KB 2: Schreiben

- beziehen die Darstellung von Erfahrungen, Gefühlen, Meinungen in Erzähltexte ein. Sie setzen gestalterische Mittel des Erzählens planvoll und differenziert im Rahmen anderer Schreibtätigkeiten ein. (3.2.2)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- verändern unter Verwendung akustischer, optischer und szenischer Elemente Texte. Sie präsentieren ihre Ergebnisse in medial geeigneter Form. (3.3.11)

KB 4: Reflexion über Sprache

- wenden operationale Verfahren zur Ermittlung der Satz- und Textstruktur zunehmend selbstständig an. (3.4.7)

Zeitbedarf: ca. 28 Std.

2. Sequenz: Die eigene Zukunft planen

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- äußern Gedanken, Empfindungen, Wünsche und Forderungen strukturiert, situationsangemessen, adressatenbezogen und unter Beachtung der Formen gesellschaftlichen Umgangs. (3.1.5)

KB 2: Schreiben

- kennen, verwenden und verfassen Texte in standardisierten Formaten. (3.2.9)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- nutzen selbstständig Bücher und Medien zur Informationsentnahme und Recherche, ordnen die Informationen und halten sie fest. Sie berücksichtigen dabei zunehmend fachübergreifende Aspekte. (3.3.2)

KB 4: Reflexion über Sprache

- erkennen verschiedene Sprachebenen und Sprachfunktionen in gesprochenen und schriftlich verfassten Texten. Sie erkennen Ursachen möglicher Verstehens- und Verständigungsprobleme in mündlichen wie schriftlichen Texten und verfügen über ein Repertoire der Korrektur und Problemlösung. (3.4.1)

- vergleichen und unterscheiden Ausdrucksweisen und Wirkungsabsichten von sprachlichen Äußerungen und treffen in eigenen Texten solche Entscheidungen begründet. (3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

Summe Klasse 8: 120 Stunden

Klasse 9

Unterrichtsvorhaben 9.1: Beziehungen in Geschichten und Gedichten

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- analysieren Texte und Textauszüge unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Besonderheiten und interpretieren sie ansatzweise. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- erschließen (beschreiben und deuten) literarische Texte mit Verfahren der Textanalyse auch unter Einbeziehung historischer und gesellschaftlicher Fragestellungen. (3.3.7)

- erschließen auf der Grundlage eingeführten fachlichen und methodischen Wissens lyrische Texte und stellen ihre Ergebnisse in Form eines zusammenhängenden und strukturierten, deutenden Textes dar. (3.3.9)

KB 4: Reflexion über Sprache

- unterscheiden sicher zwischen begrifflichem und bildlichem Sprachgebrauch. (3.4.6)

Zeitbedarf: ca. 15 Std.

Unterrichtsvorhaben 9.2: Berufliche Perspektiven

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erarbeiten Referate zu begrenzten Themen und tragen diese weitgehend frei vor. Sie unterstützen ihren Vortrag durch Präsentationstechniken und Begleitmedien, die der Intention angemessen sind. (3.1.4)

KB 2: Schreiben

- verfassen unter Beachtung unterschiedlicher Formen schriftlicher Erörterung argumentative Texte. (3.2.4)

KB 4: Reflexion über Sprache

- unterscheiden und reflektieren bei Sprachhandlungen Inhalts- und Beziehungsebenen und stellen ihre Sprachhandlungen darauf ein. (3.4.2)

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Unterrichtsvorhaben 9.3: Familienkonstellationen

1. Sequenz: Gestaltung von Familienkonstellationen in Roman und Film

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 2: Schreiben

- analysieren Texte und Textauszüge unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Besonderheiten und interpretieren sie ansatzweise. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- erschließen (beschreiben und deuten) literarische Texte mit Verfahren der Textanalyse auch unter Einbeziehung historischer und gesellschaftlicher Fragestellungen. (3.3.7)

- verstehen längere epische Texte. (3.3.8)

KB 4: Reflexion über Sprache

- korrigieren und vermeiden Fehler. (3.4.14)

Zeitbedarf: ca. 20 Std.

2. Sequenz: So ein Theater – Auseinandersetzung auf der Bühne

Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- erarbeiten mithilfe gestaltenden Sprechens literarischer Texte und szenischer Verfahren Ansätze für eigene Textinterpretationen. (3.1.13)

KB 2: Schreiben

- analysieren Texte und Textauszüge unter Berücksichtigung formaler und sprachlicher Besonderheiten und interpretieren sie ansatzweise. (3.2.7)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- verstehen und erschließen dramatische Texte unter Berücksichtigung struktureller, sprachlicher und inhaltlicher Merkmale. (3.3.10)

KB 4: Reflexion über Sprache

- beherrschen sprachliche Verfahren und können diese beschreiben. (3.4.7)

Zeitbedarf: ca. 12 Std.

Unterrichtsvorhaben 9.4: Wie redest du mit mir? – Sprache als Mittel der Verständigung
Zentrale Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler …

KB 1: Sprechen und Zuhören

- setzen sprechgestaltende Mittel und Redestrategien in unterschiedlichen Situationen bewusst ein. (3.1.11/12)

KB 2: Schreiben

- informieren über komplexe Sachverhalte, über Gesprächsergebnisse und Arbeitsabläufe und beschreiben vom eigenen oder fremden Standpunkt aus, beschreiben Textvorlagen oder Teile und Aspekte von Vorlagen. Sie erklären Sachverhalte unter Benutzung von Materialien und Beobachtungen an Texten. (3.2.3)

KB 3: Lesen – Umgang mit Texten und Medien

- verstehen komplexe Sachtexte. (3.3.3)

KB 4: Reflexion über Sprache

- kennen verbale und non-verbale Strategien der Kommunikation, setzen diese gezielt ein und reflektieren ihre Wirkung. (3.4.1)

- reflektieren Sprachvarianten (3.4.8)

- kennen und bewerten ausgewählte Erscheinungen des Sprachwandels (3.4.9)

- reflektieren ihre Kenntnis der eigenen Sprache und ihre Bedeutung für das Erlernen von Fremdsprachen (3.4.10)

Zeitbedarf: ca. 25 Std.

Summe Klasse 9: 90 Stunden

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Deutsch die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen.

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Überfachliche Grundsätze:
  1. Schülerinnen und Schüler werden in dem Prozess unterstützt, selbstständige, eigenverantwortliche, selbstbewusste, sozial kompetente und engagierte Persönlichkeiten zu werden.
  2. Der Unterricht nimmt insbesondere in der Einführungsphase Rücksicht auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.
  3. Geeignete Problemstellungen bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  4. Die Unterrichtsgestaltung ist kompetenzorientiert angelegt.
  5. Der Unterricht vermittelt einen kompetenten Umgang mit Medien. Dies betrifft sowohl die private Mediennutzung als auch die Verwendung verschiedener Medien zur Präsentation vor Arbeitsergebnissen.
  6. Der Unterricht fördert das selbstständige Lernen und Finden individueller Lösungswege sowie die Kooperationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.
  7. Die Schülerinnen und Schüler werden in die Unterrichtsgestaltung einbezogen und an evaluativen Prozessen beteiligt.
  8. Die Schülerinnen und Schüler erfahren regelmäßige, kriterienorientierte Rückmeldungen zu ihren Leistungen.
  9. In verschiedenen Unterrichtsvorhaben werden fächerübergreifende Aspekte berücksichtigt.

Fachliche Grundsätze:

Stringent angelegte, kompetenzorientierte und kumulative Lernprozesse stellen insbesondere in der Sekundarstufe I ein wichtiges, grundlegendes Prinzip dar, um einen adäquaten Anschluss an die gymnasiale Oberstufe zu sichern. Daher wird in allen vier Lernbereichen des Faches Deutsch eine sinnvolle Vernetzung von systematisch aufeinander aufbauenden Fähigkeiten bzw. von nachhaltigem, systematischem Wissen mit funktional und kontextuell ausgerichteten unterrichtlichen Themen und Problemstellungen angestrebt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei im Lernprozess eine zunehmend eigenverantwortlichere Rolle, die durch metareflexive Phasen im Unterricht gestützt wird. Die metareflexiven Phasen bieten zudem Anknüpfungspunkte für Diagnose und individuelle Förderung.

  1. Im Deutschunterricht nehmen Sprache als System und der Sprachgebrauch selbst eine bedeutsame Rolle ein. Da Schülerinnen und Schüler lernen sollen, Sprache in einen funktionalen Zusammenhang einzuordnen, legt die Fachkonferenz besonderen Wert darauf, dass Sprachreflexion, Orthographie und Grammatik stets in alle Unterrichtsvorhaben integriert werden. Dies schließt eine systematische Betrachtung von sprachlichen Phänomenen nicht aus, sondern verortet diese funktional im jeweiligen Unterrichtsvorhaben.
  2. Die Förderung der Lesekompetenz ist von zentraler Bedeutung – sowohl im Umgang mit literarischen Texten als auch mit Sachtexten sowie als Voraussetzung einer fundierten Textanalysekompetenz. Dies beinhaltet eine systematische Vermittlung von Lesestrategien sowie die Förderung der Lesefreude und die Ausbildung persönlicher Leseinteressen der Schülerinnen und Schüler.
  3. Eine Förderung der Schreibkompetenz steht in der Sekundarstufe I im Fokus, die den verschiedenen Schreibhandlungen, wie sie sich auch in den Aufgabentypen widerspiegeln, entspricht. Zur Vorbereitung auf zunehmend komplexere Schreibaufgaben soll die Entwicklung von Teilkompetenzen in Unterrichtsvorhaben und die Reflexion des eigenen Schreibprozesses stärker berücksichtigt werden.
  4. In den Unterrichtsvorhaben gilt es, kommunikative Kontexte zu schaffen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, einen adressaten- und situationsgerechten Umgang mit Sprache einzuüben.
  5. Um Schülerinnen und Schüler zukunftsfähig zu machen, nehmen im Deutschunterricht der Umgang mit Medien und die Reflexion darüber einen besonderen Stellenwert ein. Wichtig ist dabei, die Erfahrung der Schülerinnen und Schüler für den Unterricht fruchtbar zu machen.
  6. Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule wachsen mit mehr als einer Sprache auf. Der Deutschunterricht trägt dieser Tatsache Rechnung, indem er die Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie ihre Herkunftssprachen in unterrichtlichen Situationen berücksichtigt.
  7. Ethisch-moralische und gesellschaftlich relevante Fragestellungen nehmen durch die Arbeit mit (jugend-)literarischen Werken eine zentrale Rolle im Deutschunterricht ein.
  8. Durch die Integration gestalterischer Prozesse in die Unterrichtsvorhaben werden das kreative Potenzial und die ästhetische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler genutzt und gefördert.
  9. Voraussetzung für die Leistungsbewertung sind die Kriterien- und Zieltransparenz, die in allen Leistungssituationen (mündlich und schriftlich) gegeben sein müssen (vgl. Kapitel 2.3). Dies dient dazu, dass Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Leistungen einzuschätzen, Übungsbedarfe zu erkennen und schließlich den eigenen Lernprozess verantwortlich mitzuplanen.
  10. Ziel des Deutschunterrichts ist es nicht nur, die fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, auszubilden und weiterzuentwickeln, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schülern im Umgang mit den erworbenen Kompetenzen zu stärken.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Deutsch hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

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a) Schriftliche Arbeiten/Klassenarbeiten

Klassenarbeiten dienen der schriftlichen Überprüfung der Lernergebnisse in einem Unterrichtsvorhaben bzw. einer Unterrichtssequenz und bereiten sukzessive auf die komplexen Anforderungen in der Sekundarstufe II vor. Sie sollen darüber Aufschluss geben, inwieweit die im laufenden Unterricht erworbenen Kompetenzen umgesetzt werden können. Klassenarbeiten / Schriftliche Arbeiten sind deshalb grundsätzlich in den Unterrichtszusammenhang zu integrieren. Rückschlüsse aus den Klassenarbeitsergebnissen sollen dabei auch als Grundlage für die weitere Unterrichtsplanung genutzt werden.

Klassenarbeiten / Schriftliche Arbeiten sollen so angelegt sein,

  • dass die zu bearbeitenden Texte bzw. Textauszüge nicht aus unzusammenhängenden Passagen bestehen,
  • dass eine sinnvolle Relation zwischen der Komplexität des Textes, dem Textumfang, dem Arbeitsauftrag und der Arbeitszeit gegeben ist,
  • dass die Schülerinnen und Schüler die in der Unterrichtseinheit erworbenen und vertieften Kompetenzen nachweisen können.

Im Unterricht müssen die Leistungsanforderungen der Klassenarbeiten / Schriftliche Arbeiten für die Lerngruppe transparent gemacht werden. Die Fachkonferenz hat sich darauf verständigt, Klassenarbeiten mittels eines Bewertungsrasters auszuwerten.

Dauer und Anzahl der Klassenarbeiten

Im Rahmen der Spielräume der APO-SI hat die Fachkonferenz folgende Festlegungen getroffen:

Klasse

Anzahl

Dauer

5

6

1

6

6

1

7

6

1-2

8

5

1- 2

9

4

2-3

In den Klassen 7 - 9 hängt die Dauer der Klassenarbeiten – innerhalb des vorgegebenen Rahmens – von den Erfordernissen der Aufgabenstellung bzw. des Materials ab. In diesem Zusammenhang gilt der Grundsatz „so lang wie nötig, so kurz wie möglich“.

b) Überprüfung der Sonstigen Leistung

Zum Beurteilungsbereich der Sonstigen Mitarbeit gehören laut Schulgesetz NRW „alle in Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen“ (§ 15).

Im Folgenden werden Instrumente und Kriterien der Leistungsbewertung genannt. Hierbei wird kein abschließender Katalog festgesetzt, sondern es werden Hinweise zu einigen zentralen Bereichen aufgeführt:

1. Beiträge zum Unterrichtsgespräch

  • Bereitschaft, sich aktiv zu beteiligen
  • Vielfalt und Komplexität der Beiträge
  • thematische Anbindung an vorausgehende Unterrichtsbeiträge
  • sprachliche, zunehmend auch fachsprachliche, Angemessenheit
  • gegenseitige Unterstützung bei Lernprozessen

2. Präsentationen, Referate

  • fachliche Korrektheit
  • Einbringen eigener Ideen
  • zunehmende Selbstständigkeit bei den Vorarbeiten
  • Gliederung
  • sprachliche Angemessenheit
  • Visualisierungen, funktionaler Einsatz von Medien
  • adressatenbezogene Präsentation, angemessene Körpersprache, Teamfähigkeit

3. Protokolle

  • sachliche Richtigkeit
  • Gliederung
  • formale Korrektheit

4. Portfolios

  • fachliche Richtigkeit
  • Einbezug metareflexiver Anteile
  • Vollständigkeit der Aufgabenbearbeitung
  • Selbstständigkeit
  • Ideenreichtum
  • sprachliche Angemessenheit
  • formale Gestaltung, Layout

5. Projektarbeit

  • fachliche Qualität
  • Methoden- und Präsentationskompetenz
  • sprachliche Angemessenheit
  • Ideenreichtum
  • Selbstständigkeit
  • Arbeitsintensität
  • Planungs- und Organisationskompetenz
  • Teamfähigkeit

6. Schriftliche Übungen (max. 45 Min.)

  • fachliche Richtigkeit
  • sprachlich-formale Korrektheit

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form.

Intervalle

Die Rückmeldungen erfolgen mindestens einmal pro Quartal, in der Regel gegen Ende des Quartals. Zu umfangreicheren Arbeiten im Bereich der Sonstigen Mitarbeit (z.B. Referate, Portfolio) erfolgt eine zeitnahe Leistungsrückmeldung.

Formen

Bei Klassenarbeiten wird das ausgefüllte Bewertungsraster durch mündliche oder schriftliche Hinweise zur individuellen Weiterarbeit (Stärken und Übungsfelder) ergänzt und dient somit als Grundlage für die individuelle Lernberatung.

In Bezug auf die Sonstige Mitarbeit erfolgt eine Leistungsrückmeldung in einem kurzen individuellen Gespräch, in dem Stärken und Schwächen aufgezeigt werden.

Beratung

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit zur Lernberatung an den Eltern- und Schülersprechtagen sowie in den Sprechstunden der Fachlehrer/innen.

Bei Bedarf und bei nicht ausreichenden Leistungen bietet die Lehrkraft dem Schüler bzw. der Schülerin (sowie den Erziehungsberechtigten) spezielle Beratungstermine an. Zentrale Inhalte der Beratungsgespräche werden dokumentiert. Zudem werden die Lernhinweise und die Unterstützungsangebote der Lehrkraft schriftlich festgehalten.

Verbindliche Absprachen zur Leistungsbewertung

WAS?

WER?

WANN bzw. BIS WANN?

Festlegen der Gewichtung von Leistungen im Bereich der Sonstigen Mitarbeit

Fachkonferenz

1. Fachkonferenzsitzung im kommenden Schuljahr

Ausweisen von Fehlerschwerpunkten und Stärken bei der Korrektur von Klassenarbeiten nebst Hinweisen für eine jeweils angemessene Form der Berichtigung

Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler

regelmäßig

parallel zu schreibende Klassenarbeit in den Jahrgangsstufen 5 und 7

Lehrkräfte dieser Jahrgangsstufen, Schülerinnen und Schüler

letzte Klassenarbeit im zweiten Halbjahr

2.4 Lehr- und Lernmittel

Hinweis: Hier folgen die von einer echten Fachkonferenz auszuwählenden Lehr- und Lernmittel.

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Die Fachkonferenz hat sich für die gesamte Sekundarstufe I für das Lehrwerk XY aus dem Z-Verlag entschieden. In der Bibliothek steht außerdem jeweils ein Klassensatz der Lehrwerke XX und YY zur Verfügung, falls in einzelnen Unterrichtsvorhaben mit diesen Lehrwerken gearbeitet werden soll.

Um die Anschaffungskosten für die Schülerinnen und Schüler gering zu halten, kann auch auf die Bibliothek zurückgegriffen werden. Hier liegen etliche literarische Werke im Klassensatz vor. (Die Liste liegt allen Fachlehrer/innen vor und kann beim Fachvorsitz eingeholt werden.)

Vgl. die zugelassenen Lernmittel für Deutsch im Verzeichnis der zugelassenen Lernmittel: Gymnasium Sekundarstufe I (entspricht den Kernlehrplänen - verkürzter Bildungsgang).

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen, vor die Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Fächer gestellt werden, hat sich die Fachgruppe vorgenommen, durch einen Dialog mit Kolleginnen und Kollegen der anderen Fächer zu einer Abstimmung im Hinblick auf grundlegende Kriterien zur Bewertung von Schülerprodukten zu gelangen.

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Maßnahmen im Bereich der lerngruppenübergreifenden Sicherung der Bewertungsqualität

WAS?

WER?

WANN bzw. BIS WANN?

Gespräch mit Fachkonferenzen der anderen Fächer in Bezug auf Kriterien für Portfolio und Referat

Fachkonferenz, Fachvorsitzende aller Fächer

am Schuljahresende

Bedarfsanalyse in Bezug auf die Einführung eines fächerübergreifenden Methodenkonzepts

Fachkonferenz, Fachvorsitzende aller Fächer

am Schuljahresende

4 Qualitätssicherung und Evaluation

Die unterrichtliche Qualität soll gesichert werden, indem auf Grundlage von systematisch gewonnenen Informationen über die Ergebnisse und Prozesse im Deutschunterricht geeignete Maßnahmen zur Unterrichtsentwicklung, zur Unterstützung sowie zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler erarbeitet und umgesetzt werden. Die Informationen werden gewonnen durch das gemeinsame Besprechen der Ergebnisse der Lernstandserhebungen, eigener parallel gestellter Klassenarbeiten innerhalb eines Jahrgangs sowie kollegialer Unterrichtshospitationen, für die die Schulleitung in Aussicht gestellt hat, Stunden zur Verfügung zu stellen. Die Teilnahme an Fortbildungen im Fach Deutsch wird allen das Fach Deutsch unterrichtenden Lehrkräften ermöglicht, um fachliches Wissen zu aktualisieren und pädagogische und didaktische Handlungskompetenzen zu vertiefen. Dabei nehmen mindestens zwei Lehrkräfte an den entsprechenden Veranstaltungen teil und bringen die gewonnenen Erkenntnisse in die gemeinsame Arbeit der Fachschaft Deutsch ein.

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Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung und Evaluation

WAS?

WER?

WANN bzw. BIS WANN?

Sitzung zu Konsequenzen für Unterricht, Methodik und Organisation aus den Lernstandserhebungen

Fachgruppen Deutsch, Mathematik und Englisch

nach den Sommerferien

Kollegiale Unterrichtshospitationen

Fachlehrkräfte

nach den Herbstferien

Aktualisierung des schulinternen Curriculums

Fachgruppe Deutsch

je nach Fachkonferenzbeschluss

Teambesprechung in den Jahrgangsstufen – Auswertung des Lernfortschritts und Absprachen

Lehrkräfte innerhalb eines Jahrgangs

Schuljahresbeginn

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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