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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Unterrichtsvorhaben: Bildfindung durch Zufallsverfahren und Bildgestaltung mit Collagetechniken

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP

Form, Material, Bildstrategie

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Vielfalt der gefundenen Strukturen und sachgerechte Auswahl von Bildausschnitten
- Beobachtungen (durch die Lehrkraft) bei der Auswahl, der Integration und der Gestaltung der Einzelelemente im Collagekontext im Hinblick auf Ideenreichtum, Experimentierfreudigkeit und Variantenreichtum
- gestaltungstechnische Kompetenzen, die in den Zwischenergebnissen und in der abschließenden Gestaltung zum Ausdruck kommen
- Integration von Einzelelementen innerhalb des Gestaltungsganzen der Collage durch formale Angleichungen von Formverläufen, Formkorrespondenzen und Farbbeziehungen
- Integration von Einzelelementen zu einem ausdrucksbezogenen oder thematischen Bildzusammenhang
- Dokumentation und Bewertung der einzelnen Arbeitsschritte im Gesamtprozess und Beurteilung des angestrebten Erfolges im Arbeitsprotokoll

KLP-Kompetenzen

  • Produktion
  • Rezeption
  • verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslösungen zu entwickeln.
  • gestalten Bilder durch Verwendung material farb und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen als auch der elektronischen Bildgestaltung.
  • Interpretieren die FormInhaltsbezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenten Untersuchungen und bildexternen Informationen.
  • beschreiben und unterscheiden Merkmale und Funktionen von Teilformen (organisch, geometrisch, symmetrisch, asymmetrisch) innerhalb einer Gestaltung.
  • verwenden und bewerten die Kombination heterogener Materialien in Verfahren gattungsüberschreitender Mischtechnik als Möglichkeit für innovative Bildlösungen in bildnerischen Gestaltungen.
  • analysieren und bewerten die Wirkungen von Materialien und Gestaltungsspuren in Collagen oder Montagen.
  • bewerten das Anregungspotential von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhalts-Bezüge und neue Bedeutungszusammenhänge.
  • verwenden und bewerten unterschiedliche Techniken des Farbauftrags zur Erzeugung ausdrucksbezogener Wirkungen.
  • gestalten ein neues Bildganzes durch das Verfahren der Collage.
  • entwerfen und gestalten durch planvolles Aufgreifen ästhetischer Zufallserscheinungen Bildlösungen
  • bewerten das Anregungspotenzial aleatorischer Verfahren und ihrer Ergebnisse für die Möglichkeiten der Bildfindung.
  • erläutern Collage als gestalterische Methode der Kombination heterogener Dinge wie auch als kreatives Denk- und Wahrnehmungsprinzip.

Unterrichtsvorhaben (konkretes Beispiel):

„Decalcoscans“: Aleatorische Verfahren und elektronische Bildverarbeitung

 

Kontext:

Zufallsbildphänomene in unserer Umwelt,

Strukturen in unserer Umwelt,
digitale Bildbearbeitung

 

Voraussetzungen:

Grundlegende Computerkenntnisse, ggf. Grundkenntnisse von Bildbearbeitungsprogrammen
Suggestion von Plastizität und Räumlichkeit auf der Fläche

 

Bildbeispiele:

Ausgewählte Arbeiten von Max Ernst

vorhabenbezogene Konkretisierung

Bilder von Max Ernst werden betrachtet, analysiert und auf seine Methode der Bildfindung aus Zufallsformen untersucht. Auf klassische Weise entstandene Decalcomanien werden ausgewählt, eingescannt, mit verschiedenen digitalen Bildbearbeitungsverfahren überarbeitet und digital collagiert.

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