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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Hauptschule im Fach Arbeitslehre

Hinweis:  Als Beispiel eines schulinternen Lehrplans auf der Grundlage des Kernlehrplans Arbeitslehre für die Hauptschule steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Hauptschule zur Verfügung.
Materialien, die die Fachschaften zur Erstellung eines solchen Curriculums benötigen, stehen zum Download bereit:

Erläuterungen zur Struktur und zu besonderen Aspekten des Kernlehrplans:

  • Implementation - Arbeitslehre für die Hauptschule: Power Point Präsentation
  • Kompetenzcheckliste Hauswirtschaft
  • Kompetenzcheckliste Technik
  • Kompetenzcheckliste Wirtschaft

Materialien für die Fachschaften, die als Anleitungen, Vorlagen oder Formulare genutzt werden können:

  • Checkliste für den schulinternen Lehrplan
  • Kompetenzpuzzle Hauswirtschaft für den Doppeljahrgang 7 und 8
  • Kompetenzpuzzle Hauswirtschaft für den Doppeljahrgang 9 und 10
  • Kompetenzpuzzle Technik für den Doppeljahrgang 7 und 8
  • Kompetenzpuzzle Technik für den Doppeljahrgang 9 und 10
  • Kompetenzpuzzle Wirtschaft für den Doppeljahrgang 7 und 8
  • Kompetenzpuzzle Wirtschaft für den Doppeljahrgang 9 und 10
  • Vorhabenbezogene Konkretisierung Wirtschaft für den Doppeljahrgang 7 und 8 (Beispiel)
  • Vorhabenbezogene Konkretisierung Wirtschaft für den Doppeljahrgang 9 und 10 (Beispiel]

 

1   Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Hinweis: Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen einer Schule den schulinternen Lehrplan beeinflussen können, wird in Kapitel 1 zunächst die Schule näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, für ihre Schule eine strukturierte Beschreibung zu erstellen, die sich an den Aspekten im vorliegenden Beispiel orientiert, um die Ausgangsbedingungen für den schulinternen Lehrplan festzuhalten (ggf. nur in Stichworten und nicht ausformuliert).

  • Lage der Schule
  • Größe und Ausstattung
  • Unterrichtstaktung
  • Stundenverortung und Lehrkräfte
  • Schulprogramm
  • Fachziele

Die fiktive zweizügige Marie-Curie-Hauptschule liegt im Essener Norden in einem städtischen Einzugsbereich. Die Hauptschule ist eine von sieben Hauptschulen im Stadtgebiet. Der Migrationsanteil in der Schülerschaft liegt bei 31 %. In der Sekundarstufe I haben die Klassen in der Regel 26 Schülerinnen und Schüler.
Die Schule strebt für die Fächer Hauswirtschaft und Technik ein Doppelstundenkonzept an, während das Fach Wirtschaft durchgängig einstündig unterrichtet wird. Im Einzelnen sieht die Verteilung der Fächer auf die Jahrgangsstufen wie folgt aus:

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Jgst.

Hauswirtschaft

Technik

Wirtschaft

Summe Wochenstunden

7

Halbjährlich: 2 Std.

Halbjährlich: 2 Std.

Ganzjährig: 1 Std.

3

8

Halbjährlich: 2 Std.

Halbjährlich: 2 Std.

Ganzjährig: 1 Std.

3

9

Halbjährlich: 2 Std.

Halbjährlich: 2 Std.

Ganzjährig: 1 Std.

3

10

Halbjährlich: 2 Std.

Halbjährlich: 2 Std.

Ganzjährig: 1 Std.

3

 

Die Hauptschule verfügt über eine Schulküche und einen Technikraum. Beide Räume sind mit Arbeitsplätzen für 14 Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Jede Klasse wird deswegen in zwei Teilgruppen geteilt, die im halbjährlichen Wechsel doppelstündig im Fach Hauswirtschaft und Technik unterrichtet werden.

In einem Halbjahr können bis zu 40 Unterrichtsstunden bzw. 20 Doppelstunden in den Fächern Hauswirtschaft und Techniklehre erteilt werden. Auf die Doppeljahrgangsstufen 7/8 und 9/10 bezogen sind es 80 Unterrichtsstunden bzw. 40 Doppelstunden, wobei in der Doppeljahrgangsstufe 9/10 zwei berufsorientierende Praktika berücksichtigt werden müssen. Um jeder Lehrkraft Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu ermöglichen, hat sich die Fachkonferenz Arbeitslehre der Marie-Curie-Hauptschule entschieden, in ihrem schulinternen Lehrplan nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit zu verplanen. Dabei wurden jedoch alle verbindlich zu entwickelnden Kompetenzen berücksichtigt.
 
Die Hauptschule hat sich dazu entschieden, den Fächern Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft auch in Kooperation mit anderen Fächern (z.B. Deutsch) ein stärkeres Gewicht zu geben, um den Schülerinnen und Schülern eine fundierte Wahl für den weiteren schulischen oder beruflichen Weg zu ermöglichen. Darüber hinaus verfolgt sie eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen außerschulischen Partnern, die den Schwerpunkt in der Berufsvorbereitung vertiefen. Insgesamt umfasst die Fachkonferenz Arbeitslehre mit den Teilkonferenzen Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft acht Kolleginnen und Kollegen, von denen zwei die Fakultas für Hauswirtschaft oder Technik besitzen, einer die Fakultas Sozialwissenschaften besitzt und drei das Fach Wirtschaft fachfremd unterrichten. Die Fachkonferenz Arbeitslehre tagt stets zunächst als Lernbereichs-Fachkonferenz, um die Fächerintegration zu ermöglichen und Absprachen zu integrativen Vorhaben zu ermöglichen. Erst im zweiten Teil der Lernbereichs-Fachkonferenz ordnen sich die Kolleginnen und Kollegen den Teilfach-Konferenzen zu, um teilfachbezogene Absprachen zu treffen.

Die Teilfachkonferenz Wirtschaft insgesamt hat sich u.a. das Ziel gesetzt, den Schülerinnen und Schülern eine reflektierte Berufsorientierung zu ermöglichen. Hierzu werden Aspekte der Berufsorientierung ab Klasse 7 mit unterschiedlichen Gewichtungen im Unterricht thematisiert. Zur Unterstützung erfolgen Teilnahmen am „Girls' and Boys' Day“ sowie Betriebsbesichtigungen im lokalen Umfeld. Im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufen 9 und 10 findet jeweils ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. In einem zweitägigen Bewerbungstraining im Jahrgang 8 werden reale Bewerbungssituationen nachgestellt. Schüler bewerben sich bei örtlichen Unternehmen und durchlaufen im Klassenverband ein Vorstellungsgespräch.

2    Entscheidungen zum Unterricht

2.1        Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

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Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Methoden- und Handlungskompetenzen ausgewiesen, während die Sach- und Urteilskompetenzen erst auf der Konkretisierungsebene Berücksichtigung finden. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass im Kernlehrplan keine konkretisierte Zuordnung von Methoden- und Handlungskompetenzen zu den Inhaltsfeldern bzw. inhaltlichen Schwerpunkten erfolgt, sodass eine feste Verankerung im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans vorgenommen werden muss. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und  -orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

2.1.1    Übersichtsraster und konkretisierte Unterrichtsvorhaben

Abschnitt A: Hauswirtschaft

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben in der Doppeljahrgangsstufe 7/8

Jahrgangsstufe 7

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Arbeiten in der Schulküche? – Aber sicher!

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung. (MK 2)
  • erheben angeleitet Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren. (MK 4)
  • beschreiben fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe. (MK 12)
  • be- und verarbeiten Lebensmittel. (HK 1)
  • bedienen und pflegen Geräte und Maschinen. (HK 2)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Schulküchen und ihre Einrichtung
  • Arbeitsmittel
  • Personen-, Arbeitsplatz- und Lebensmittelhygiene

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Organisation ist alles! Küchenarbeit leicht(er) gemacht.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren angeleitet in Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • erstellen angeleitet Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten. (MK 13)
  • bedienen und pflegen Geräte und Maschinen. (HK 2)
  • erstellen aus einer vorgegebenen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsplanung und -organisation im Küchenbereich der Schule

Zeitrahmen: 2 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Mein Frühstück – ein guter Start in den Tag?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • überprüfen vorgegebene Fragestellungen und eigene Vermutungen mittels Experimenten, Erkundungen und Befragungen. (MK 8)
  • entwickeln angeleitet Kriterien für die Qualität von zubereiteten Speisen und Gerichten. (MK 11)
  • entwickeln in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)
  • Alltagsvorstellungen zu Essen und Ernährung (IF 2)
  • Ernährung und Esskultur (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Essbiographie
  • Nahrungsmittelgruppen und ihr Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung

Zeitrahmen: 2 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Fit in den Tag – ein ausgewogenes Frühstück zusammenstellen.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen. (MK 3)
  • identifizieren ausgewählte Lebensmitteleigenschaften durch die Nutzung unterschiedlicher Sinne. (MK 5)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellung diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • entwickeln angeleitet Kriterien für die Qualität von zubereiteten Speisen und Gerichten. (MK 11)
  • be- und verarbeiten Lebensmittel. (HK 1)
  • entwickeln in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Nahrungsmittelgruppen und ihr Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung
  • Nahrungszubereitung

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Snack-Check: Leistungsfähig im Alltag?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen. (MK 3)
  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte. (MK 6)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellung diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • entwickeln angeleitet Kriterien für die Qualität von zubereiteten Speisen und Gerichten. (MK 11)
  • be- und verarbeiten Lebensmittel. (HK 1)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)
  • Alltagsvorstellungen zu Essen und Ernährung (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Essbiographie
  • Nahrungsmittelgruppen und ihr Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung
  • Nahrungszubereitung

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Rot für Schokolade? Sollte die Lebensmittelampel auf freiwilliger Basis eingeführt werden?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren angeleitet in Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung. (MK 2)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder. (MK 9)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des unmittelbaren eigenen Erfahrungsbereichs. (MK 10)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese probeweise. (HK 6)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelkennzeichnung
  • Richtlinien und Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung

Zeitrahmen: 4 Stunden

 

Jahrgangsstufe 8

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Richtig einkaufen – (k)eine Kunst?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erheben Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren. (MK 4)
  • identifizieren ausgewählte Lebensmitteleigenschaften durch die Nutzung unterschiedlicher Sinne. (MK 5)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelkennzeichnung
  • Richtlinien und Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Kaufen für die Müllhalde? Wie wirtschafte ich zu Hause?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung. (MK 2)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 5)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)
  • Alltagsvorstellungen zu Essen und Ernährung (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Entsorgung von Produkten im privaten Haushalt
  • Arbeitsplanung und -organisation im Küchenbereich des privaten Haushalts.

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Restlos gut? Kochen mit Lebensmittelresten.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung. (MK 2)
  • präsentieren Speisen und Gerichte unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten. (MK 14)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)
  • Alltagsvorstellungen zu Essen und Ernährung (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsplanung und -organisation im Küchenbereich des privaten Haushalts.

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Andere Sitten, anderes Essen?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte. (MK 6)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des unmittelbaren eigenen Erfahrungsbereichs. (MK 10)
  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährung und Esskultur (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten
  • Ernährungsgewohnheiten verschiedener regionaler, kultureller und religiöser Gruppen

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Getrennt einkaufen – gemeinsam essen! Ein internationales Buffet zusammenstellen.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren. (MK 4)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • präsentieren Speisen und Gerichte unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten. (MK 14)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus. (HK 7)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährung und Esskultur (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ernährungsgewohnheiten verschiedener regionaler, kultureller und religiöser Gruppen

Zeitrahmen: 8 Stunden

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben für die Doppeljahrgangsstufe 9/10

Jahrgangsstufe 9

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Unsere Schulmensa – ein kleiner Betrieb.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren. (MK 4)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie Experimenten und Simulationen. (MK 8)
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich. (MK 12)
  • erstellen selbstständig Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen. (MK 13)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelhygiene im privaten Haushalt und im Betrieb
  • Sicherheit im privaten Haushalt und im Betrieb
  • Arbeitsplanung und -organisation im privaten Haushalt und im Betrieb

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Alles im Griff! Mehr Spaß beim Kochen durch Organisation.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen angeleitet Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten. (MK 13)
  • erstellen aus einer vorgegebenen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelhygiene im privaten Haushalt und im Betrieb
  • Arbeitsplanung und -organisation im privaten Haushalt und im Betrieb

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Achtung – heiß und fettig! In der eigenen Küche sicher arbeiten.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln selbstständig Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte. (MK 11)
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich. (MK 12)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Sicherheit im privaten Haushalt und im Betrieb

Zeitrahmen: 2 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Tomaten im Winter! Kein Problem!?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • identifizieren selbständig Lebensmitteleigenschaften. (MK 5)
  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen sie miteinander. (MK 9)
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor. (MK 10)
  • be- und verarbeiten auch schwer handhabbare Lebensmittel. (HK 1)

Inhaltsfeld/er:

  • Ökonomie und Ökologie der Nahrungsmittelproduktion (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erzeugung Verarbeitung und globale Verteilung von Lebensmitteln

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Fair gehandelt?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK 3)
  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte. (MK 6)
  • erstellen selbstständig Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen. (MK 13)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)
  • nehmen andere Positionen und vertreten diese. (Perspektivwechsel). (HK 6)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus. (HK 7)

Inhaltsfeld/er:

  • Ökonomie und Ökologie der Nahrungsmittelproduktion (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erzeugung, Verarbeitung und globale Verteilung von Lebensmitteln

Zeitrahmen: 6 Stunden

Jahrgangsstufe 10

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Ist Bio immer besser? Vergleich von konventioneller und zertifizierter biologischer Landwirtschaft

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren. (MK 4)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie Experimenten und Simulationen. (MK 8)
  • entwickeln selbstständig Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte. (MK 11)
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe auch adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich. (MK 12)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf. (HK 5)

Inhaltsfeld/er:

  • Ökonomie und Ökologie der Nahrungsmittelproduktion (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erzeugung, Verarbeitung und globale Verteilung von Lebensmitteln

Zeitrahmen: 6 Stunden + Unterrichtsgang

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Reine Mädchensache? Berufe im Bereich von Ernährungs- und Hauswirtschaft

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Berufe im haus- und ernährungswirtschaftlichen Umfeld (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufsfelder
  • Tätigkeitsfelder
  • Anforderungsprofile

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Wie schmeckt der Abschluss? Ein Themenmenü zur Schulentlassung

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 7)
  • präsentieren ein Themenmenü unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten. (MK 14)
  • be- und verarbeiten auch schwer handhabbare Lebensmittel. (HK 1)
  • bedienen und pflegen auch komplexere Geräte und Maschinen. (HK 2)

Inhaltsfeld/er:

  • Ernährungsphysiologische und gesundheitliche Aspekte der Nahrungszubereitung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Planung und Umsetzung eines Themenmenüs

Zeitrahmen: 8 Stunden

Abschnitt B: Technik

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben in der Doppeljahrgangsstufe 7/8

Jahrgangsstufe 7

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Alles Neu: neuer Raum, neue Werkzeuge und Maschinen, neue Vorschriften

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung. (MK 1)
  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte. (MK 5)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Sicherheit am Arbeitsplatz (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Technikräume und ihre Einrichtungen
  • Werkzeuge, Werkstücke, Werkstoffe und Werkzeugmaschinen

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Komplexere Pläne: Zeichnungen verstehen

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen. (MK 2)
  • erstellen angeleitet Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten. (MK 10)
  • bedienen (Mess-) Geräte und Maschinen. (HK 2)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Fertigungsprozesse (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsplanung und -organisation im Technikraum
  • Technische Zeichnungen und Darstellungen

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Mein Gebrauchsgegenstand nach einer Vorlage – ist er auch gut zu gebrauchen?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler…

  • erheben angeleitet Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren. (MK 3)
  • identifizieren Eigenschaften von Materialien und technischen Systemen durch Messungen. (MK 4)
  • entwickeln angeleitet Kriterien für die Qualität von technischen Systemen. (MK 8)
  • be- und verarbeiten Werkstoffe. (HK 1)
  • bedienen (Mess-) Geräte und Maschinen. (HK 2)

Inhaltsfeld/er:

  • Fertigungsprozesse (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsplanung und -organisation im Technikraum
  • Technische Zeichnungen und Darstellungen
  • Bau eines AlltagsgegenstandesMess- und Prüfverfahren
Zeitrahmen: 10 Stunden
Konkretisierung des Unterrichtsvorhabens

Jahrgangsstufe 8

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Energie - ein Luxusgut? – Verteilung und Verbrauch von Energie in privaten Haushalten und in der Produktion im weltweiten Vergleich

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte. (MK 5)
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • erstellen angeleitet Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten. (MK 10)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Energieversorgung und -einsparung (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Energieformen, Energieumwandlung und Energieverbrauch im Haushalt
  • Energieverbrauch weltweit

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Strom kommt aus der Steckdose - ist er stets verfügbar?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln angeleitet Kriterien für die Qualität von technischen Systemen. (MK 8)
  • beschreiben fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe. (MK 9)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für einfache fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Energieversorgung und -einsparung (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Energiewirtschaft
  • Fossile, nukleare und regenerative Energieträger
  • Kraftwerkstypen

Zeitrahmen: 10 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Sparen, Sparen; Sparen: Von AAA bis G - Kosten, Energie und Ressourcen

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen angeleitet Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten. (MK 10)
  • überprüfen vorgegebene Fragestellungen und eigene Vermutungen mittels Experimenten, Erkundungen und Befragungen. (MK 7)
  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Energieversorgung und -einsparung (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wirkungsgrade und technische Optimierungsmöglichkeiten

Zeitrahmen: 6 Stunden

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben in der Doppeljahrgangsstufe 9/10

Jahrgangsstufe 9

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Alles nach Plan – Wechselblinker mit Transistoren und ICs

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren. (MK 3)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer Messung und qualitativer Verfahren sowie Experimenten und Simulationen. (MK 7)
  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaltpläne, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer technischer Systeme durch Messungen und Simulation. (MK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Informations- und Kommunikationstechnik (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Elektrische Schaltungen
  • Digitale Schaltungstechnik

Zeitrahmen: 10 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Alles drin? (Block)Schaltbilder. Und alles OK? Potentielle Gefahrenquellen

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK 1)
  • erstellen selbstständig Skizzen, Diagramme und Schaltpläne, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen. (MK 10)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese. (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Informations- und Kommunikationstechnik (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Geräte der Informationsverarbeitung und ihre Subsysteme

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Anschluss gesucht?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfah-renskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

 

  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK 1)
  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaltpläne, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich. (MK 9)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Inhaltsfeld 5: Hardware und Software

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Peripherie des Computers

Zeitrahmen: 4 Stunden

Jahrgangsstufe 10

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Unser Abschluss und unsere Einladungen

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese. (HK4)

Inhaltsfeld/er:

  • Hardware und Software (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Präsentations- und Simulationssoftware

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Anschluss gefunden: Online-Bewerbungen und Online-Speicher

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln selbstständig Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte. (MK 8)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Hardware und Software (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Internet

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Simulationen – lötfreie Schaltungen

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK1)
  • entwickeln selbstständig Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte. (MK 8)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Hardware und Software (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Präsentations- und Simulationssoftware

Zeitrahmen: 8 Stunden

Abschnitt C: Wirtschaft

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben für die Doppeljahrgangsstufe 7/8

Jahrgangsstufe 7

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Born to buy? Werbung, die mit unseren Bedürfnissen spielt.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 2)
  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen. (MK 3)
  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte. (MK 5)
  • analysieren mit Hilfestellung diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in privaten Haushalten

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundbedürfnisse
  • Konsumverhalten und Verkaufsstrategien

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Dreizweieinsmeins!? Der Taschengeldparagraf auf dem Prüfstand.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme. (HK 1)
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 3)
  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen sie in Beziehung zueinander. (MK 2)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder. (MK 8)
  • beschreiben fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe. (MK 11)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des eigenen Erfahrungsbereichs. (MK 9)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in privaten Haushalten (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Konsumverhalten und Verkaufsstrategien

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Soll ich ein Prepaid- oder Vertragshandy kaufen?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 2)
  • recherchieren angeleitet in Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien fragenrelevante Informationen und setzen sie in Beziehung zueinander. (MK 2)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in privaten Haushalten (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Konsumverhalten und Verkaufsstrategien
  • Verbraucherpolitik

Zeitrahmen: 12 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Da bin ich dabei! Soziale Netzwerke als virtuelles Lebensumfeld erkunden.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 1)
  • recherchieren angeleitet in Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Information. (MK 1)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des eigenen Erfahrungsbereichs. (MK 9)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in privaten Haushalten (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Verbraucherpolitik

Zeitrahmen: 6 Stunden

Jahrgangsstufe 8

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Arbeitszeit ist Lebenszeit! Berufswahl als Lebensplanung verstehen.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • dokumentieren exemplarisch Ergebnisse ihrer auch genderkritisch analysierten Berufsorientierung im Berufswahlprozess oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess. (HK 6)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des eigenen Erfahrungsbereichs. (MK 9)
  • überprüfen vorgegebene Fragestellungen und eigene Vermutungen mittels Erkundungen und Befragungen. (MK 7)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in Unternehmen (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erwerbsarbeit und Identitätsbildung

Zeitrahmen: 7 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Wirtschaft vor Ort hat ein Gesicht.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus. (HK 5)
  • erheben angeleitet Daten durch Beobachtung und Erkundungen. (MK 4)
  • entwickeln angeleitet Kriterien zur Beschreibung und Erklärung von ökonomischen Sachverhalten. (MK 10)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in Unternehmen (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bedeutung von Unternehmen und Unternehmerinnen und Unternehmern

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Unternehmerisch handeln! Ein Unternehmensplanspiel durchführen.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese um. (HK 1)
  • entwickeln angeleitet Kriterien zur Beschreibung und Erklärung von ökonomischen Sachverhalten. (MK 10)
  • beschreiben fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe. (MK 11)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in Unternehmen (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Organisation von Betrieben und Unternehmen

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Dürfen die das? Arbeitsrecht in Betrieben.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese probeweise (Perspektivwechsel). (HK 4)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder. (MK 8)
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des eigenen Erfahrungsbereiches. (MK 9)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in Unternehmen (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interessenvertretung und Partizipation in Unternehmen

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Gelingt Luma der Sprung in eine grüne Zukunft? Gibt es einen Markt für den Öko-Turnschuh?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 2)
  • recherchieren in Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • entwickeln angeleitet Kriterien zur Beschreibung und Erklärung von ökonomischen Sachverhalten. (MK 10)

Inhaltsfeld/er:

  • Wirtschaften in Unternehmen (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Organisation von Betrieben und Unternehmen

Zeitrahmen: 6 Stunden

Übersichtsraster der Unterrichtsvorhaben für die Doppeljahrgangsstufe 9/10

Jahrgangsstufe 9

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Superstar oder Topmodell – Traum und Wirklichkeit in der Berufsfindung.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung) und qualitativer (Erkundung, Expertenbefragung) Verfahren. (MK 7)
  • dokumentieren Ergebnisse ihrer auch genderkritisch analysierten Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess. (HK 6)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufswahlorientierung
  • Berufswegeplanung

Zeitrahmen: 3 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Testen und getestet werden – Welcher Beruf passt zu mir?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • dokumentieren Ergebnisse ihrer auch genderkritisch analysierten Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess. (HK 6)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufswahlorientierung
  • Berufswegeplanung

Zeitrahmen: 2 Stunden + Projekttag

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Gut ankommen im Betrieb. Bewerbungstraining für die Praktikumswahl.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen. (MK 1)
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor. (MK 9)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel). (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufswahlorientierung
  • Berufswegeplanung

Zeitrahmen: 4 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Flexibilität im Arbeitsmarkt und die Folgen.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen diese miteinander. (MK 8)
  • erheben angeleitet Daten durch Beobachtungen und Erkundungen. (MK 4)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 1)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese probeweise (Perspektivwechsel). (HK 4)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus. (HK 5)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Vorsorge und Lebensplanung zwischen Familien-, Bürger- sowie Erwerbsarbeit.

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Arbeitslos – hoffnungslos?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte. (MK 5)
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich. (MK 11)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen diese miteinander. (MK 8)
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf. (HK 3)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Vorsorge und Lebensplanung zwischen Familien-, Bürger- sowie Erwerbsarbeit
  • Arbeitsmarkt und Beschäftigung

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Auswertung des Praktikums

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtungen und Erkundungen. (MK 4)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum. (HK 2)
  • dokumentieren exemplarisch Ergebnisse ihrer auch genderkritisch analysierten Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess. (HK 6)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufswegeplanung
  • Vorsorge und Lebensplanung zwischen Familien-, Bürger- sowie Erwerbsarbeit

Zeitrahmen: 3 Stunden

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Netto und real - Was bleibt vom Bruttolohn?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln selbstständig Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung ökonomischer Sachverhalte. (MK 10)
  • erstellen selbstständig Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen. (MK 12)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 1)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufswegeplanung
  • Vorsorge und Lebensplanung zwischen Familien-, Bürger- sowie Erwerbsarbeit

Zeitrahmen: 6 Stunden

Jahrgangsstufe 10

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Friseurin, KFZ-Mechatroniker oder Ingenieur – welche Berufe gibt es noch? Ausweitung des Spektrums möglicher Berufe vor dem zweiten Berufspraktikum.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme. (MK 6)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese. (Perspektivwechsel) (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufsorientierung
  • Berufswegeplanung
  • Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Erwerbstätigen

Zeitrahmen: 3 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Arm trotz Arbeit?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • entnehmen Modellen Informationen und entwickeln modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK 3)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen diese miteinander. (MK 8)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um. (HK 1)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsmarkt und Beschäftigung
  • Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Erwerbstätigen

Zeitrahmen: 8 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Führt ein gesetzlicher Mindestlohn zu erhöhter Arbeitslosigkeit?

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen Modellen Informationen und entwickeln modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten. (MK 3)
  • erstellen selbstständig Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen. (MK 12)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel). (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Staatliche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der sozialen Marktwirtschaft

Zeitrahmen: 6 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Sollte in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden? Vorbereitung, Durchführung und fachbezogene Auswertung einer strukturierten Rollensimulation.

Kompetenzen: (übergeordnete Handlungs- /Methoden- und Verfahrenskompetenzen) Die Schülerinnen und Schüler

  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein. (MK 2)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen diese miteinander. (MK 8)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel). (HK 4)

Inhaltsfeld/er:

  • Zukunft von Arbeit und Beruf (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Arbeitsmarkt und Beschäftigung
  • Staatliche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in der sozialen Marktwirtschaft

Zeitrahmen: 3 Stunden

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Arbeitslehre die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 22 sind fachspezifisch angelegt.

Überfachliche Grundsätze

  1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler.
  3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
  5. Die Schülerinnen und Schüler erreichen einen Lernzuwachs.
  6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme.
  7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit und bietet Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege.
  9. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
  10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
  11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
  12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze

    1. Es gelten die Prinzipien des Überwältigungsverbots, des Kontroversitätsgebots sowie der Schüler-/Interessenorientierung („Beutelsbacher Konsens“).
    2. Der Unterricht unterliegt der Wissenschaftsorientierung und ist dementsprechend eng verzahnt mit seinen Bezugswissenschaften.
    3. Der Unterricht fördert vernetzendes Denken und muss deshalb phasenweise fächer- und lernbereichsübergreifend ggf. auch projektartig angelegt sein.
    4. Der Unterricht ist schülerorientiert und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Adressaten an.
    5. Der Unterricht ist problemorientiert und soll von realen Problemen ausgehen.
    6. Der Unterricht folgt dem Prinzip der Exemplarizität und soll ermöglichen, Strukturen und Gesetzmäßigkeiten in den ausgewählten Problemen zu erkennen.
    7. Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Schülerinnen und Schüler an Bedeutsamkeit.
    8. Der Unterricht ist handlungsorientiert und beinhaltet reale Begegnung sowohl an inner- als auch an außerschulischen Lernorten.

       

    2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

    Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Arbeitslehre für die Hauptschule hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

    Verbindliche Absprachen

    1. Die von allen Schülerinnen und Schülern verbindlich zu führende Arbeitsmappe wird einmal pro Jahr bewertet.
    2. Alle Schülerinnen und Schüler präsentieren in Jahrgangsstufe 7 die Ergebnisse eines selbst geplanten und realisierten Projektes.
    3. Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 nehmen an einer Rollensimulation teil.
    4. Alle Schülerinnen und Schüler führen in Jahrgangsstufe 8 oder 9 ein Gespräch zum Portfolio (Berufswahlpass).
    5. Alle Schülerinnen und Schüler präsentieren in Jahrgangsstufe 9 ein Berufsfeld im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die Jahrgangsstufe 8.
    6. Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 nehmen an einer Zukunftswerkstatt teil und präsentieren ihre Ergebnisse im schulöffentlichen Raum.

    Verbindliche Instrumente

    Praktische Formen der Leistungsüberprüfung
    • Beobachtungsbogen (Lehrkräfte)
    • Selbstbeobachtungsbogen
    • Produktbezogene Prüf- und Messverfahren

    Schriftliche Formen der Leistungsüberprüfung

    • Arbeitsmappe
    • Portfolio
    • Rezeptbuch

    Mündliche Formen der Leistungsüberprüfung

    • Referat

    Übergeordnete Kriterien

    Die Bewertungskriterien für ein Produkt bzw. ein Ergebnis müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die mündlichen, praktischen als auch für die schriftlichen Formen:

    • Qualität der Beiträge
    • Quantität der Beiträge
    • Kontinuität der Beiträge

    Besonderes Augenmerk ist dabei auf Folgendes zu legen:

    • sachliche Richtigkeit
    • Komplexität und Grad der Abstraktion
    • Selbstständigkeit im Arbeitsprozess
    • Einhaltung gesetzter Fristen
    • Ordentlichkeit
    • Differenziertheit der Reflexion
    • Bei Gruppenarbeiten
      • Selbstständige Themenfindung
      • Einbringen in die Arbeit der Gruppe
      • Durchführung fachlicher Arbeitsanteile
      • Kooperation mit dem Lehrenden und Aufnahme von Beratung
      • Evaluation durch die Gruppe

    Konkretisierte Kriterien

    Es ist sinnvoll, weitere Vereinbarungen hinsichtlich der Gewichtung der Kriterien zu treffen, um Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Lerngruppen zu ermöglichen.

    Kriterien für die praktische Form der Leistungsbewertung

    • Materialbeschaffung (Zutaten, Geräte, Werkstoffe, Werkzeug etc.)
    • Sorgfältiger und sachgerechter Umgang mit dem Material
    • Einhaltung des Zeitrahmens
    • Arbeitsaufteilung in der Gruppe
    • Organisation von Arbeitsabläufen
    • Organisation der erforderlichen Nacharbeiten


    Kriterien für die schriftliche Form der Leistungsüberprüfung

    • Arbeitsmappe/Portfolio
      • Qualität der Schul- und Hausaufgaben: umfassend bearbeitet - eigenständig angefertigt - übersichtlich aufbereitet
      • Vollständigkeit: Deckblatt passend zum Fach - Trennblätter sind eingefügt – Gliederung – Arbeitsblätter – Seitennummerierung – Quellenangaben – Arbeitsblätter
      • Sauberkeit und Ordnung: Schrift gut lesbar - Überschriften hervorgehoben - Seitenrand beachtet, Datum - nicht verknickt - frei von Kritzeleien
      • Weitere formale Kriterien: Pünktlichkeit der Abgabe - Rechtschreibung und Zeichensetzung beachtet


    Kriterien für die mündliche Form der Leistungsüberprüfung

    • Kurzvortrag
      • Inhalt: Begründete Themenwahl, Hintergrundinformationen, Sachlich richtig, Fach- und Fremdwörter erläutert, Themenprofi, Quellennachweis
      • Vortrag: Interessant aufbereitet, Sprechweise, laut, langsam, deutlich, frei auf der Grundlage von Notizen, Karteikarten, Vortragspausen mit Zeit für Fragen, Blickkontakt mit den Zuhörern, Körperhaltung und Körpersprache, Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie), abgerundeter Schluss, Handout, Zeitrahmen berücksichtigt

     

    Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung

    Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form.
    • Intervalle

    Wann: Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung

    • Formen

    Wie: Eltern-/Schülersprechtag

    Quartalsweise Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler anhand selbst begründeter Kriterien
    - individuelle Lern-/Förderempfehlungen im Kontext einer schriftlich zu erbringenden Leistung

    2.4 Lehr- und Lernmittel

    3. Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

    Die Lernbereichs-Konferenz Arbeitslehre hat sich im Rahmen des Schulprogramms für einige zentrale Schwerpunkte entschieden, die vorrangig zu folgenden fach- und unterrichtsübergreifenden Entscheidungen geführt haben.

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    Zusammenarbeit mit anderen Fächern

    Die Marie-Curie-Hauptschule hat für die Zusammenarbeit der Fächer eine Jahrgangspartitur entwickelt. Diese wird in einem langfristigen Prozess weiterentwickelt.

    Insbesondere stehen noch fachübergreifende Absprachen mit dem Lernbereich Gesellschaftslehre aus. Da in diesem Schuljahr die Technik-Räume saniert werden und zudem einige neue Kolleginnen und Kollegen im Teilfach Wirtschaft unterrichten, ist eine gemeinsame Fachkonferenz zur Abstimmung der Unterrichtsinhalte geplant. Grundlegende Leitlinie ist, dass die eher mikroökonomisch orientierten Themen im Teilfach Arbeitslehre/Wirtschaft unterrichtet werden, während die eher makroökonomisch ausgerichteten Themen im Fach Gesellschaftslehre angesiedelt sind.

    Anbindung an das Schulprogramm

    Der Schulprogrammschwerpunkt „sprachsensibler Fachunterricht“ wurde an einem schulinternen Fortbildungstag von allen Kolleginnen und Kollegen der Schule gemeinsam bearbeitet. Mit Hilfe von externen Moderatorinnen und Moderatoren wurde an fach- und unterrichtsübergreifenden Methoden zur Förderung der deutschen Sprache in allen Fächern gearbeitet sowie Arbeitsmaterialien konzipiert, die direkt in den Fächern einsetzbar sind. Die deutsche Sprache wird dabei verstanden als „Schlüssel“ für einen gelingenden Fachunterricht. Der Lernbereich Arbeitslehre hat hierzu insbesondere Anregungen aufgegriffen, die über sprachliche Satzbausteine die Begriffsbildung aller Lernenden fördern wollen. Die diskursiv angelegten Lernarrangements im Fach Arbeitslehre sind dazu besonders geeignet, und zwar sowohl in eher mündlich geprägten als auch in schriftlich und praktisch dominierten Bereichen des Fachs.

    Fortbildungskonzept

    Kollegiumsintern führen Kolleginnen und Kollegen zudem regelmäßig im Rahmen des schulischen Gesamt-Fortbildungskonzepts einmal im Jahr Fortbildungen zu speziellen Themen durch, z.B. zu neuen Unterrichtsvorhaben, neuen Medien, dem Umgang mit neuen Lehrplänen, zum Umgang mit neuen technischen Geräten etc. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt, da niemand alle drei Fakulten des Fachs Arbeitslehre besitzt. Auf diese Weise bilden sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig in den Teilbereichen Hauswirtschaft, Technik sowie Wirtschaft fort und konzipieren auch einzelne Unterrichtsvorhaben, die dann von allen eingesetzt werden können.

    Einbindung in den Ganztag

    Im Rahmen eines umfassenden Ganztagskonzepts bringt sich der Lernbereich Arbeitslehre wie folgt ein: Die Räumlichkeiten der Schule werden für Präsentationen genutzt (Vorraum zur Mensa, Schülerinnen- und Schülercafé). Hier werden Ergebnisse praktischer Arbeiten ausgestellt und verkauft, Speisen angeboten sowie umfassendere ökonomische Planspiele und Wettbewerbe im Rahmen eines AG-Angebots durchgeführt.

    4. Qualitätssicherung und Evaluation

    Evaluation des schulinternen Lehrplans

    Zielsetzung: Der schulinterne Lehrplan stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

    Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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    © 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 13.04.2018