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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Realschule im Fach Textilgestaltung

Hinweis: Als Beispiel eines schulinternen Lehrplans auf der Grundlage des Kernlehrplans Textilgestaltung für die Realschule steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Realschule in Lippstadt zur Verfügung. Die Fachkonferenzen an den Schulen haben die Aufgabe, den Kernlehrplan in kollegialer Absprache in ihrem schulinternen Lehrplan umzusetzen. Es wird empfohlen, sich an der Kapitelgliederung im vorliegenden Beispiel zu orientieren, um alle Aspekte zu berücksichtigen, die im Rahmen des Schulgesetzes mit der Einführung des neuen Kernlehrplans verbunden sind. Materialien, die die Fachkonferenzen benötigen, stehen hier zum Download bereit:

Erläuterungen zur Struktur und zu besonderen Aspekten des Kernlehrplans:

  • Powerpoint-Präsentation zur Erläuterung des Kernlehrplans und zur Erstellung eines schulinternen Lehrplans
  • Glossar im Kernlehrplan verwendeter Begriffe
  • Übersicht der Inhaltsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte
  • Liste sämtlicher konkretisierter Kompetenzen des Kernlehrplans

Materialien für die Fachschaften, die als Anleitungen, Vorlagen oder Formulare genutzt werden können:

  • Kompetenzkartei
  • Erarbeitungsfragen zur Erstellung eines schulinternen Lehrplans
  • Formular konkretisiertes Unterrichtsvorhaben
  • Formular Übersichtstabelle der Unterrichtsvorhaben
  • Ein vollständig ausgearbeiteter exemplarischer schulinterner Lehrplan. Der Text steht im Word-Format und im PDF-Format zur Verfügung.

 

1    Die Fachgruppe Textilgestaltung an der Coco-Chanel-Realschule in Lippstadt

Hinweis: Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen einer Schule den schulinternen Lehrplan beeinflussen können, wird in Kapitel 1 zunächst die Schule näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, für ihre Schule eine strukturierte Beschreibung zu erstellen, die sich an den Aspekten im vorliegenden Beispiel orientiert, um die Ausgangsbedingungen für den schulinternen Lehrplan festzuhalten (ggf. nur in Stichworten und nicht ausformuliert):
  • Lage der Schule
  • Größe und Ausstattung
  • Unterrichtstaktung
  • Stundenverortung und Lehrkräfte
  • Schulprogramm
  • Fachziele

 

Die Coco-Chanel-Realschule liegt im Stadtzentrum von Lippstadt. Museen und Modegeschäfte sowie Handwerksbetriebe aus dem textilen Bereich sind als außerschulische Lernorte entweder fußläufig in Lippstadt oder mit der nahegelegenen Bahnanbindung in die nächstliegenden, größeren Städte zu erreichen.

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Insgesamt besuchen zurzeit 745 Schülerinnen und Schüler diese Schule, die im Moment vier- bis sechszügig geführt wird. In der Regel beträgt die Klassenstärke 25-29.

Der Textilunterricht findet von Jahr zu Jahr sehr wechselhaft entweder im Klassenraum des jeweils unterrichtenden Lehrers oder im Textilfachraum statt. Der Fachraum mit einem angrenzenden, kleinen Textilnähmaschinenraum steht nur begrenzt zur Verfügung. Im Nähmaschinenraum befinden sich 15 neue Maschinen gleichen Modells. Anbei befindet sich ein facheigener Lagerraum mit abschließbaren Schränken und Regalen. In den Klassenräumen gibt es die Möglichkeit Video- und DVD-Geräte sowie Laptop und Beamer einzusetzen. Der Internetzugang ist über die Nutzung der Informatikräume möglich. Eine freistehende Glasvitrine und eine eingebaute Wandvitrine können für kleinere Exponate genutzt werden.

Der Unterricht im Fach Textilgestaltung wird in den fünften/sechsten und achten/neunten Jahrgangsstufen halb- bzw. ganzjährig in einer Doppelstunde (90 Min.) pro Woche erteilt. Es stehen zurzeit fünf ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung. In seltenen Fällen kommen auch Lehrkräfte aus dem Fachbereich Kunst zum Einsatz.

Die Fachkonferenz tagt in regelmäßigen Abständen. Sie hat festgelegt, die Schülerinnen und Schüler über das Gestalten mit textilem Material hinaus besonders in den Bereichen textile Material- und Werkzeugkenntnisse, Förderung von Feinmotorik und Farb- und Formempfinden, Planung und Durchführung von Arbeitsabläufen und Kompetenzen des bewussten Einkaufs und Gebrauchs von Textilien des Alltags inkl. der sachgerechten Pflege zu bilden. Sie sollen befähigt werden, sich einzeln wie in Gruppen möglichst selbstständig Wissen anzueignen, dazu im praktischen Bereich kreativ, verantwortungsvoll und zielgerichtet zu arbeiten und ihre Tätigkeiten zu reflektieren.


2    Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Das Kapitel 2 zeigt exemplarisch, wie die Vorgaben des Kernlehrplans inhaltlich und thematisch konkretisiert werden können, d.h. wie die Kompetenzerwartungen in Unterrichtsvorhaben einfließen können.
Bei der Entwicklung eines schulinternen Curriculums können die Fachkonferenzen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und thematische Festlegungen vornehmen. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass sämtliche im Kernlehrplan formulierte Kompetenzerwartungen, Inhaltsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte Berücksichtigung finden.
In der Auseinandersetzung mit den konkreten Kompetenzerwartungen werden sich bei der Planung von Unterrichtsvorhaben möglicherweise Verschiebungen oder Überschneidungen ergeben. Die sich ergebenden Doppellungen bzw. Vernetzungen der unterschiedlichen Kompetenzerwartungen sind im Sinne eines Spiralcurriculums durchaus beabsichtigt.
Idealerweise setzen die Entscheidungen der Fachkonferenzen an den im Lehrplan vorgegebenen Kompetenzen und deren Zuordnung zu Kompetenzbereichen und Inhaltsfeldern an und entwickeln hieraus abgestimmte Festlegungen zu Themen und Verfahren. Diese Verbindlichkeit sollte – bezogen auf einzelne Lerngruppen – in angemessener Weise individuelle Freiräume ermöglichen.
Ein pragmatischer Ansatz kann darin bestehen zu überprüfen, welche Ansprüche des kompetenzorientierten Lehrplans durch bereits Bestehendes erfüllt sind und in ein kompetenzorientiertes Curriculum eingehen können. (Vergleiche die zu Anfang aufgeführten Unterstützungsmaterialien für die Arbeit in den Fachschaften zum Download.)

2.1    Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im Hauscurriculum besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt in diesem Hauscurriculumabschnitt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

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Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen zu verschaffen. Von denen im Kernlehrplan genannten Kompetenzen werden nur die für das Unterrichtsvorhaben zentralen Kompetenzen im aufgeführt und den Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zugeordnet. Das Kürzel RK weist Kompetenzen im Rezeptionsbereich aus, das Kürzel PK solche im Produktionsbereich. Darüber hinaus werden ebenfalls für einen schnellen Überblick unter der Überschrift „Konkretisierung“, die im Unterrichtsvorhaben schwerpunktmäßigen textilen Inhalte aufgezählt. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses Hauscurriculums nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant, das bedeutet 60 Unterrichtsstunden für die Klassen 5 und 6 und 90 in den Klassen 8 und 9.

In Kapitel 2.1.2 „Konkretisierte Unterrichtsvorhaben“ werden die in Kapitel 2.1.1 aufgeführten Unterrichtsvorhaben konkretisiert. Alle Kompetenzen werden den einzelnen Unterrichtsvorhaben zugeordnet und konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen (methodisch/didaktische Zugänge, fächerübergreifende Kooperationen, Lernmittel und -orte, Leistungsüberprüfungen) gegeben. Die fettgedruckten Wörter bei den Kompetenzen heben den für das Unterrichtsvorhaben konkreten Bereich hervor, um auch hier einen besseren Überblick über die konkreten Kompetenzen zu schaffen. Die mit „oder“ verknüpften zentralen Produktionskompetenzen lassen offen, ob ein textiles oder ein mediales Produkt entstehen soll. Die in  2.1.1 unter dem Punkt „Konkretisierung“ genannten Überschriften werden wieder aufgegriffen und so ausgeführt, dass der Ablauf des Unterrichtsvorhabens für alle Kolleginnen und Kollegen nachvollziehbar ist. Bei den fächerübergreifenden Kooperationen sind die Hauscurricula der jeweiligen Fächer bezüglich der Zuordnung zu berücksichtigen.

 

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Jahrgangsstufe 5/6

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Ich als Person – ich als Gruppenmitglied

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • erläutern und begründen, inwieweit sich die Persönlichkeit eines Menschen durch Kleidung ausdrückt (RK),
  • textile Gegenstände, die ihre Persönlichkeit bzw. Vorlieben zum Ausdruck bringen, angeleitet entwerfen und realisieren (PK),
  • den Zusammenhang zwischen den angefertigten textilen Gestaltungen und ihrer Person erläutern und bewerten (PK).

Inhaltsfelder:

Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Textiles in der eigenen Biografie

Textiles im Spannungsfeld von Individualität und sozialen Normen

Konkretisierung:

  • Kleidung als Ausdrucksträger in sozialen Gruppen
  • Darstellung der eigenen Persönlichkeit durch Textiles
  • Experimentelle Erkundung von textilem Material und Werkzeugen
  • Planen und Anfertigen eines persönlichen Ausstellungsobjektes

Zeitbedarf: 14 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Textile Tragbehältnisse im Spannungsfeld von frühen Kulturen und Gegenwart

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Entstehungshintergründe textiler Techniken und Materialien erläutern und beurteilen (RK),
  • textile Gestaltungsmerkmale ausgewählter Kulturen (auch geschlechterrollenbezogen) erläutern und bewerten (RK),
  • textile Gegenstände mittels elementarer Materialien und Techniken und/oder unter kulturtypischen Gestaltungsaspekten entwerfen und realisieren (PK).

Inhaltsfelder:

Entwicklung von Textilem (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Elementare textile Techniken

Textile Gestaltungen bei ausgewählten Kulturen der Welt

Konkretisierung:

  • Anfertigen eines textilen Tragbehältnisses durch textile Techniken der frühen Kulturen
  • Kennenlernen von Kulturen der Früh- und Vorgeschichte
  • Erlernen einer elementaren textilen Technik

Zeitbedarf: 18 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Mit textilen Figuren ins Spiel kommen – von veränderten Spielwelten

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • textile Spielobjekte im Hinblick auf ihre technische, ästhetische und kommunikative Funktion analysieren (RK),
  • textile Spielobjekte unter einer vorgegebenen Aufgabenstellung angeleitet entwerfen und gestalten (PK),
  • die Spielbarkeit ihrer Spielobjekte sachbezogen beurteilen (PK).

Inhaltsfelder:

Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Ästhetische Aspekte von textilem Material bei Spielobjekten

Funktionale Verwendung von textilem Material bei Spielobjekten

Konkretisierung:

  • Beschreibung und Analyse von Handspielpuppen
  • Entwerfen eigener Spielfiguren
  • Anfertigung von Handpuppen auf Grundlage einfacher Schnittmuster (Konstruktion von Hüllenformen) und Montagetechniken
  • Mit den Figuren ins Spiel kommen

Zeitbedarf: 14 Std (excl. Planung und Umsetzung z.B szenisches Spiel)

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Gesprungen, geklettert, geworfen: Spiele und Spielzeug aus aller Welt – von der Herstellung bis zum Einsatz

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • textile Spielobjekte unter Berücksichtigung von ausgewählten Aspekten der Form- und Farbgestaltung, der Oberflächenbeschaffenheit und der Konstruktion analysieren und unter Verwendung der eingeführten Fachbegriffe darstellen und erklären (RK),
  • textile Spielobjekte unter einer vorgegebenen Aufgabenstellung angeleitet entwerfen und gestalten (PK),
  • mit textilem Material eine konkrete Spielsituation gestalten bzw. präsentieren (PK).

Inhaltsfelder:

Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Ästhetische Aspekte von textilem Material bei Spielobjekten

Funktionale Verwendung von textilem Material bei Spielobjekten

Konkretisierung:

  • Beschreibung und Analyse von visuellen und haptischen Eindrücken bei textilen Spielobjekten
  • Beschreibung von industriellen Fertigungsbedingungen und Sicherheitsaspekten beim Gebrauch
  • Entwerfen von textilen Spielen und Spielobjekten
  • Erlernen von grundlegenden Techniken der Flächenverarbeitung und Gestaltung
  • Gestalten von textilen Spielen und Spielobjekten
  • Erproben von textilen Spielobjekten

Zeitbedarf: 14 Std.

Jahrgangsstufe 8/9

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Das zieht mich an: Wechselwirkung von Mode und Wirtschaft

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • textile Gegenstände im Hinblick auf die Faktoren für die Kaufentscheidung analysieren (RK),
  • Textiles aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst möglichst mit Medien und Maschinen entwerfen und gestalten, so dass aktuelle Trends, soziologische und psychologische Aspekte berücksichtigt werden (PK)
    oder
    Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in einer Dokumentation (u.a. Fotoserie, Powerpoint) darstellen (PK),
  • eine Ausstellung oder eine Modenschau organisieren und ihre Produkte selbstständig präsentieren (PK).

Inhaltsfelder:

Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF 1)

Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst

Industrielle Produktion und Handel textiler Erzeugnisse

Textiles im Spannungsfeld von Konsum, Neuverwendung und Entsorgung

Konkretisierung:

  • Beschreiben und Analysieren der Mode unter soziologischen, psychologischen Gesichtspunkten
  • Betrachten wirtschaftlicher Aspekte, Konsum und Entsorgung
  • Darstellen verschiedener Berufe der Textilbranche zur Berufswahlvorbereitung
  • Analysieren eines Kleidungsstückes der Jugendkulturen
  • Anwenden von Verfahren der Flächengestaltung und/oder -verarbeitung
  • Anfertigen oder Verändern eines Kleidungsstückes
  • Präsentation der Arbeitsergebnisse in einer Modenschau

Zeitbedarf: 22 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Vom Sitzen zum Chillen: Individualisierung von Sitzmöbeln

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • visuelle und haptische Eindrücke aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst differenziert beschreiben (RK),
  • Aspekte der Mode (u. a. Jugendmode), des Wohnens und der Textilkunst unter soziologischen, psychologischen, und geschlechterorientierten Gesichtspunkten analysieren (RK),
  • eigene Aufgabenstellungen im Bezug auf ein Gestaltungsthema aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst entwickeln (PK).

Inhaltsfelder:

Textiles als Bedeutungs- uns Ausdrucksträger (IF1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst

Soziale und psychologische Aspekte von Textilem

Industrielle Produktion und Handel textiler Erzeugnisse

Konkretisierung:

  • Analyse von Bedürfnissen bei Sitzmöbeln
  • Grundkenntnisse des Nähmaschinennähens
  • Entwerfen und Anfertigen eines Objektes zur Individualisierung des Sitzmöbels incl. Aufstellen eines differenzierten Arbeitsplanes

Zeitbedarf: 24 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Die Masse macht´s: Musterung von Flächen auf textilkultureller Grundlage

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • anhand von Abbildungen oder Realobjekten (Originale) bzw. Nachbildungen textile Techniken und Gestaltungsmerkmale unterschiedlicher Kulturen differenziert beschreiben (RK),
  • die Einflüsse verschiedener Kulturen auf aktuelle Gestaltungsmerkmale und Techniken von Textilem der Gegenwart erläutern (RK),
  • einen Gegenstand mittels textiler Techniken unter kulturtypische Gestaltungsaspekten auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge und Medien entwerfen und realisieren (PK)
    oder
    Textiles oder Ideen für Textiles der Gegenwart und Zukunft mit Hilfe digitaler Werkzeuge entwerfen (PK),

Inhaltsfelder:

Entwicklung von Textilem (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Komplexe textile Techniken

Kulturtypische Gestaltungen von Textilem in ausgewählten Kulturen der Welt

Konkretisierung:

  • Beschreibung und Analyse von textilen Gegenständen unter kultur- und epochentypischen Gestaltungsmerkmalen mit aktuellem Bezug
  • Grundkenntnisse flächengestaltender Techniken und Musterungsprinzipien
  • Entwerfen und Gestalten eines textilen Gegenstandes
  • Präsentation der Arbeiten in einer Ausstellung

Zeitbedarf: 16 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Eine Tasse mit Kuhfell? Wer macht so was? Was soll das? – Textilkünstlern auf der Spur

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in ihren thematischen Kontext einordnen (RK),
  • Textiles aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst möglichst mit Medien und Maschinen entwerfen und gestalten, so dass aktuelle Trends, soziologische und psychologische Aspekte berücksichtigt werden (PK)
    oder
    Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in einer Dokumentation (u.a. Fotoserie, Powerpoint) darstellen (PK),
  • eine Ausstellung oder eine Modenschau organisieren und ihre Produkte selbstständig präsentieren (PK).

Inhaltsfelder:

Textiles als Beutungs- und Ausdrucksträger (IF1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Komplexe textile Techniken

Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst

Konkretisierung:

  • Beschreibung von ausgewählten Textilkunstwerken
  • Beschreibung und Analyse eines Textilkünstlers und seines Werkes
  • Planung und Anfertigung von Textilkunstobjekten in der Art des jeweiligen Künstlers
  • Präsentation des Projekts in einer Ausstellung

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Ohne uns geht nichts! – Die Welt der synthetischen Fasern im Freizeitbereich

Zentrale Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ökonomische Zusammenhänge und Problemstellungen aus dem Bedingungsfeld von Anfertigung und Vertrieb textiler Produkte und dem Konsumverhalten von Verbrauchern beurteilen und bewerten (RK),
  • die wirtschaftliche Bedeutung von Textilien und die Berufsmöglichkeiten in der Textilbranche in einem globalisierten Markt anhand von Texten und Bildmaterialien beurteilen und bewerten (RK),
  • komplexere Zusammenhänge für eine nachhaltige Kaufentscheidung bei Textilien in einer Dokumentation (Powerpoint, Fotoserie) unter Berücksichtigung selbstständig entwickelter Kriterien präsentieren und beurteilen (PK).

Inhaltsfelder:

Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Industrielle Produktion und Handel textiler Erzeugnisse

Textiles im Spannungsfeld von Konsum, Neuverwendung und Entsorgung

Konkretisierung:

  • Analyse verschiedener Textilien aus dem Freizeitbereich
  • Grundlagen der Produktion und Einsatzgebiete synthetischer Fasern
  • Ökologische und ökonomische Zusammenhänge und Problemstellungen aus den Bereichen Anfertigung, Arbeitsbedingungen und Vertrieb
  • Aspekte des Textilmarktes und Berufe der Textilbranche
  • Präsentation der Arbeitsergebnisse
  • Exkursion zu Firmen der Textilbranche

Zeitbedarf: 16 Std.

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Hinweis: Absprachen wie die folgenden stellen Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar, die in der Beispielschule vereinbart wurden.

 

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Textilgestaltung die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 24 sind fachspezifisch angelegt.

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Überfachliche Grundsätze:

  1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schüler/innen.
  3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
  5. Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.
  6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schüler/innen.
  7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülern/innen und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schüler/innen.
  9. Die Schüler/innen erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
  10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
  11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
  12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

  1. Fachmethoden und Fachbegriffe werden den Schülern alters- und situationsbedingt angemessen vermittelt. Überfachlich zu vermittelnde Methoden werden an die Inhalte des Faches Textilgestaltung gebunden und ermöglichen so die Übung der im Methodentraining vereinbarten Kompetenzen.
  2. Der Unterricht fördert das planerische Vorgehen aber auch kreatives Umgehen mit den im Unterricht gestellten Aufgaben.
  3. Der Unterricht fördert vernetztes Denken.
  4. Der Unterricht sollte phasenweise fächerübergreifend ggf. projektartig angelegt sein.
  5. Der Unterricht ist schülerorientiert und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an.
  6. Der Unterricht beachtet die individuellen Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler und bietet gerade im praktischen Bereich eine entsprechende Binnendifferenzierung an.
  7. Der Unterricht ist problemorientiert und geht von realen Alltagsproblemen aus.
  8. Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Schülerinnen und Schüler an Bedeutsamkeit.
  9. Der Unterricht und fördert planerische Kompetenzen als Vorbereitung auf die strukturierten Prozesse der Arbeitswelt und hilft bei der Berufswahlorientierung.
  10. Die Lerninhalte sind so zu wählen, dass die geforderten Kompetenzen erworben und geübt werden können bzw. erworbene Kompetenzen an neuen Lerninhalten und neuen Lernmitteln erprobt werden können. Insbesondere ist der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten bei der Planung, Durchführung und Präsentation der Arbeiten zu berücksichtigen.

 

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Absprachen wie die folgenden stellen Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar, die in der Beispielschule vereinbart wurden.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Textilgestaltung Realschule beschließt die Fachkonferenz die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung. In die Bewertung fließen daher ein:

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Verbindliche Absprachen:

  1. im Rahmen der Unterrichtsstunden gefertigten Produkte, insbesondere die Gestaltung mit textilem Material und Techniken, nach mit den Schülerinnen und Schülern vereinbarten Kriterien,
  2. mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge und Referate),
  3. schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios , Lerntagebücher ),
  4. kurze schriftliche Übungen sowie
  5. Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Recherche, Befragung, Erkundung, Modenschau, Präsentation).

Durch die zunehmende Komplexität der o.g. Elemente im Verlauf der Sekundarstufe I werden die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der nachfolgenden schulischen und beruflichen Ausbildung vorbereitet.

Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität der praktischen, mündlichen und schriftlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.

Die Bewertungskriterien für ein Produkt bzw. ein Ergebnis müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die praktischen, mündlichen als auch für die schriftlichen Formen:

  • Qualität der Beiträge
  • Quantität der Beiträge
  • Kontinuität der mündlichen Beiträge
  • Sachliche Richtigkeit
  • Komplexität/Grad der Abstraktion
  • Selbstständigkeit im Arbeitsprozess
  • Einhaltung gesetzter Fristen
  • Ordentlichkeit
  • Differenziertheit der Reflexion
  • Bei Gruppenarbeiten
    • Selbstständiges Bearbeiten der Aufgabenstellung
    • Einbringen in die Arbeit der Gruppe
    • Durchführung fachlicher Arbeitsanteile
    • Kooperation mit dem Lehrenden / Aufnahme von Beratung

Konkretisierte Kriterien:

Dokumentationsformen (Prozessdokumentation)

  • Mappe
    • Deckblatt
    • Inhaltsverzeichnis/Seitenzahlen
    • Überschriften unterstrichen, Seitenrand, Datum
    • Sauberkeit/Ordnung
    • Vollständigkeit
    • Qualität der schriftlichen Arbeiten (Schul- und Hausaufgabenprodukte)
    • Bearbeitung der Informationsquellen (markieren/strukturieren, Randnotizen)
    • Arbeitspläne
    • Entwürfe

 

Mündliche Formen

  • Referat
  • Vortrag
    • Interessanter Einstieg
    • Sprechweise LLD (laut, langsam, deutlich)
    • freies Sprechen (auf der Grundlage von Notizen/Karteikarten
    • Vortragspausen (Raum für Zuhörer-/Verständnisfragen)
    • Blickkontakt Zuhörer
    • Körperhaltung/-sprache
    • Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie, …)
    • Handout
    • abgerundeter Schluss
    • Quellennachweis
    • Zeitrahmen berücksichtigt
  • Inhalt
    • Themenwahl begründet
    • Hintergrundinformationen
    • Sachlichkeit
    • Inhaltliche Richtigkeit
    • Fach- und Fremdwörter erläutert
    • Themenprofi

 

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Leistungsrückmeldung erfolgt:

  • spätestens nach Kontrolle der fertigen Produkte oder schriftlichen Arbeiten
  • als Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung

 

 

2.4 Lehr- und Lernmittel

Für das Fach Textilgestaltung gibt es vom Ministerium keine offiziell zugelassenen Lernmittel.

Die Fachschaft hat folgendes Buch im Klassensatz angeschafft:

Gabur, Ilse; Hempfer, Friederike: Kleidung & Mode, Bodnegg, 10. Auflage 2010.

Weiterführender Link:

Förderung der deutschen Sprache in allen Fächern

 

2.5 Nutzung außerschulischer Lernorte

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zu Lernorten, Themen und Ansprechpartnern.

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Lernort

Thema

Ansprechpartner

Stadtmuseum

Rathausstr. 13

59555 Lippstadt

Historische Spiele und Spielzeug

Hr. Dr. Pötter

Tel. 02941/980-259

Museum Abtei Liesborn

Abteiring 8

59329 Wadersloh-Liesborn

Historische Textilien aus dem profanen und sakralen Bereich / Flachsbearbeitung und bäuerliches Spinnen und Weben.

Herr Dr. Priddy

Tel. 02523/98240

info@museum-abtei-liesborn.de

Galerie im Rathaus

Lange Str. 14

59555 Lippstadt

Ausstellungsmöglichkeit für textile Kunstarbeiten

Tel. 02941/58511

Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt

Brüderstr. 15

59555 Lippstadt

Ausstellungsmöglichkeiten im sakralen Raum.

Sekretariat

Tel. 02941/3043

Vorsitzender des Presbyteriums Pfarrer Volker Neuhoff

Tel. 02941/80584

Möbelzentrum Steinmann

Erwitter Str. 115

59557 Lippstadt

Beruf im Gestaltungsbereich, aktuelles Trends im Wohnbereich

Tel. 02941/28820

Raumausstatter Zander

Blumenstr. 19

59555 Lippstadt

Berufe im Textilbereich, handwerkliche Anfertigung von Polstermöbeln

Hans-Theo Zander

02941/77108

Stoffmarkt

Cappelstr. 54

59555 Lippstadt

Berufe im Textilbereich, Kriterien zur Stoffauswahl bei Sitzmöbeln.

Tina Mai und Heidi Paech
Tel. 02941/3025



Modehaus Lott

Lange Str. 67

59555 Lippstadt

Berufe im Textilbereich, aktuelle Trend in der Jugendmode, Präsentationstechniken und Hilfen für Schülerarbeiten

Tel. 02941/97300

Thomas-Valentin-Bücherei

Fleischhauerstr. 2

59555 Lippstadt

Große Auswahl an Textilliteratur zu Techniken, Zeitschriften, Ausstellungsmöglichkeiten

Fr. Weyrich

Tel. 02941/980-240


stadtbuecherei@stadt-lippstadt.de

Chemische Reinigung und Großwäscherei Erdmann und Kehl

Schanzenweg 1

59557 Lippstadt

Berufe im Textilbereich, Umweltschutz bei der Wäschepflege, Hygienestandards

Tel.02941/61619



Baubetriebshof der Stadt Lippstadt

Grünflächenamt

Welser Str. 2

59557 Lippstadt

Textilkünstlerische Gestaltung im öffentlichen Raum

Tel.02941/504410



 

3 Qualitätssicherung und Evaluation

Hinweis: Jahrgangspartituren stellen ein strukturelles Instrument der Qualitätsentwicklung und -sicherung dar. Sie ermöglichen die Erstellung von fächerübergreifenden Kooperations- und Koordinationsplänen, fixieren schulinterne Absprachen (welche Unterrichtsfächer in welchen Jahrgangsstufen, welche Unterrichtsvorhaben, mit welcher Dauer und in welchem Rhythmus umsetzen) und zielen damit auf das Schaffen von Synergieeffekten ab.

 

Auf Basis einer Tabelle mit den Unterrichtsvorhaben aller Fächer einer Schule (genannt Partitur) können jahrgangsspezifische thematische Parallelen erkannt bzw. verabredet werden. Für die Erstellung fächerübergreifender Jahrgangspartituren bedarf es übergeordneter Kommunikationsstrukturen, die ein Fachteam hinsichtlich der fachübergreifenden Zielsetzung nicht leisten kann. Daher sind in letzter Instanz die Vorsitzenden der einzelnen Fächer (der didaktische Ausschuss) in der abschließenden Verantwortung, Parallelen auszuweisen und Vereinbarungen festzuhalten.

 

Als Arbeitsgrundlage für das Generieren der Partituren dienen die landesweiten und die schulinternen Curricula sowie die im Schulprogramm vereinbarten Vorhaben.

 

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Funktions- und Aufgabenverteilung in der Fachkonferenz Textilgestaltung im Schuljahr 2010/2011:

Funktion

Name

Aufgaben

Fachkonferenzvorsitz

Fr. Trunschke

Koordinierung der Fachgruppe, Fachansprechpartner der Schulleitung, Erstellung der Jahresarbeitsplanung, Einberufung und Leitung der Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, Koordinierung der fachbezogenen Unterrichtsverteilung, Koordinierung der fachlichen Qualitätssicherung und -entwicklung, Sichtung und Beschaffung von neuen Lernmitteln, Auf- und Ausbau der Mediensammlung, Pflege des Inventars

Stellvertretung

Fr. Schmitz

Unterstützung des Fachvorsitzes, Ansprechpartner für Referendare und neue Kollegen, Weiterentwicklung der Konzepte zur Leistungsbewertung sowie zur individuellen Förderung, Weiterentwicklung des Hauscurriculums

Elternvertreter 1

Fr. Schulze (7a)

Vertretung der Elterninteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur Schulpflegschaft

Elternvertreter 2

Hr. Geier (10b)

Vertretung der Elterninteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur Schulpflegschaft

Schülervertreter 1

Peter Schneider (9a)

Vertretung der Schülerinteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur SV

Schülervertreter 2

Britta Becker (10a)

Vertretung der Schülerinteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur SV

 

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

 

Kriterien

Ist-Zustand

Auffälligkeiten

Änderungen/

Konsequenzen/

Perspektivplanung

Wer

(Verantwortlich)

Bis wann

(Zeitrahmen)

Funktionen

Fachvorsitz

Fr. Meier

Stellvertreter

Fr. Müller

Sonstige Funktionen

(im Rahmen der schulprogrammatischen fächerübergreifenden Schwerpunkte)

Ressourcen

personell

Fachlehrer

fachfremd

Lerngruppen

Lerngruppengröße

räumlich

Fachraum

Bibliothek

Computerraum

materiell/

sachlich

Lehrwerke

Fachzeitschriften

Textilsammlungen

zeitlich

Abstände Fachteamsitzungen

Dauer (Zeitrahmen) der Fachteamarbeit

Unterrichtsvorhaben

5

6

8

9

10

Leistungsbewertung/ Grundsätze

praktische Arbeiten

mündliche Leistungen

schriftliche Leistungen

Arbeitsschwerpunkt(e) SE

Fachintern

- kurzfristig (Halbjahr)

- mittelfristig (Schuljahr)

- langfristig

Fachübergreifend

- kurzfristig

- mittelfristig

- langfristig

Fortbildung

Fachspezifischer Bedarf

- kurzfristig

- mittelfristig

- langfristig

Fachübergreifender Bedarf

- kurzfristig

- mittelfristig

- langfristig

Evaluationsschwerpunkt

Sonstiges

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