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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Jahrgangsstufe 7-8: Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben X, Umfang: ca. 12 Stunden

Thema

Inhaltsfelder

Inhaltliche Schwerpunkte

Mögliche Konkretisierung

„Walle, walle, dass zum Zwecke...“ - Beispiele symphonischer Dichtung/strong>

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Bedeutungen von Musik

Musik und Programm

Naturklänge in der Symphonischen Dichtung: Assoziationen zu vier verschiedenen Hörbeispielen:
  1. Vogelstimmen: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 6, 2. Satz, Szene am Bach
  2. Morgenstimmung am Fluss: Charles Ives, Three Places in New England -
    The Housatonic at Stockbridge
  3. Seegang und Sturm: Nikolaj Rimski-Korsakow, Scheherazade, Untergang – Das Schiff Sindbad des Seefahrers zerschellt am Magnetberg
  4. Wasser, Bewegung: Paul Dukas, Der Zauberlehrling
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Gestaltung und Ausdruck von vier Kompositionen:
Klänge aus Natur:
  1. Hummelflug: Nikolaj Rimski-Korsakow, aus der Oper Das Märchen vom Zaren Saltan,
  2. Bienenflug: Arvo Pärt, aus Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte
Klänge aus Technik:
  1. The Typewriter: Leroy Anderson
  2. Comme un meccanismo di precisione (Wie eine Präzisions-Maschine): György Ligeti

„Der Weg ist das Ziel“: Erstellung von Musik-Collagen nach gemeinsam gestalteten Programmen und Präsentation der Ergebnisse

Fett = für das Unterrichtsvorhaben zentrale Kompetenzen

Kompetenzbereiche

Produktion

Rezeption

Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler können

  • BedPr5 Klanggestaltungen zu vorgegebenen Ausdrucksvorstellungen auf der Basis der Ordnungssysteme musikalischer Parameter entwerfen und realisieren,
  • EntPr2 Musik verschiedener Epochen und unterschiedlicher Musikerinnen- und Musikerpersönlichkeiten in andere Kunstformen umsetzen.

Die Schülerinnen und Schüler können

  • BedRz4 den Ausdruck von Musik in einem thematischen Kontext anhand selbstständig ausgewählter Kriterien deuten,
  • BedRz1 individuelle Höreindrücke bezogen auf den Ausdruck von Musik beschreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

  • BedRf1 den Ausdruck von Musik hinsichtlich der Umsetzung außermusikalischer Ideen vor dem Hintergrund musikalischer Konventionen erläutern,
  • BedRf3 Klanggestaltungen unter dem Blickwinkel der Umsetzung außermusikalischer Ideen aspektgeleitet beurteilen.
Strukturen von Musik
Rhythmik: Metrum, Rhythmus (rhythmische Varianten, Bewegungssteigerung)
Melodik: Intervalle, Periodenbildung, Motivverarbeitung, Leitmotiv, Einstimmigkeit (unisono) – Mehrstimmigkeit
Harmonik: Konsonanz-Dissonanz, Cluster, (akkordische) Begleitformeln
Dynamik / Artikulation: dynamische Abstufungen, dynamische Wirkungen hervorgerufen durch Instrumentierung, dynamische Gestaltungsprinzipien, Akzente, Artikulationsarten (legato / staccato)
Klangfarbe / Instrumentierung: Instrumente, Klangmalerei
Formaspekte: Symphonie, Programmmusik
Notationsformen: grafische Notation, Standard-Notation, Partitur
Fachvokabular: Tonleiter, Intervalle, Renaissance, Barock, Klassik, Romantik

Methodische / didaktische Zugänge

Lernmittel / Lernorte

Fachübergreifende Kooperationen / außerschulische Partner

Feedback / Leistungsbewertung

  • Freie Assoziationen zu ausgewählten Hörbeispielen
  • Assoziationen präzisieren und begründen / Höranalyse
  • Arbeitsblatt zum Begriff Programmmusik / Lückentext und Höraufgaben
  • Höranalyse ausgewählter Klangbeispiele / Melodieverläufe mitzeichnen (1. und 2.) / Nachgestaltung mit Percussions-Instrumenten (3.) / Umsetzung in Bewegungsabläufe (4.)
  • Gestaltungsaufgabe: Programm-erarbeitung (nach Vorgaben) im Plenum / Gruppenarbeit: Musik-Collage aus unterschiedlichsten Musikstücken (schriftliche Verlaufsplanung), Kurzvortrag (ausführliches Skript erstellen) über Auswahlkriterien und sachliche Informationen zu den ausgewählten Musikstücken
  • Präsentation der Ergebnisse

Lernmittel

  • Hörbeispiele
  • Arbeitsblätter
  • Buntstifte und Papier
  • Percussions-Instrumente
  • CD-Player
  • CDs mit Musikbeispielen
  • Info-Blätter zu den Musikbeispielen
  • Handys als Tonträger usw. zulassen
  • Evtl. PC mit CD-Laufwerk

Lernorte

  • Musikraum
  • Differenzierungsräume

Fachübergreifende Kooperationen

  • Kunst
  • Biologie
  • Technik
  • Mündliche und praktische Mitarbeit
  • Schriftliche Übung (Arbeitsblatt)
  • Verlaufsplanungen
  • Skripte für Kurzvorträge
  • Präsentationen
  • Möglichkeit zur Klassenarbeit Typ II: Musikanalyse einer Programmusik oder Musikcollage aus verschiedenen Musikstücken
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