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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die gymnasiale Oberstufe im Fach Geschichte

Hinweis: Als Beispiel eines schulinternen Lehrplans auf der Grundlage des Kernlehrplans Geschichte für die gymnasiale Oberstufe steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven gymnasialen Oberstufe zur Verfügung. Bei der zu Grunde gelegten Beispielschule (Städtisches Rhein-Ruhr-Gymnasium) wurde von einer gymnasialen Oberstufe ausgegangen, die für den Geschichtsunterricht Durchschnittsbedingungen aufweist, so dass eine Übertragung auf die jeweilige Unterrichtswirklichkeit erleichtert wird.

1  Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Das fiktive Städtische Rhein-Ruhr-Gymnasium ist eine Stadtteilschule im Ballungsraum Rhein-Ruhr. In ihm werden 1000 Schülerinnen und Schüler zahlreicher Nationalitäten, unterschiedlicher sozialer Herkunft und mit unterschiedlichen Schullaufbahnen (zahlreiche Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger in der Sekundarstufe II) unterrichtet. In der Stadt und erreichbarer Nähe befinden sich für die Unterrichtsarbeit relevante Museen, Archive und andere außerschulische Lernorte.

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Die Fachgruppe Geschichte versteht ihr Fach als einen unverzichtbaren Beitrag zur politischen Bildung, der in dieser Schule mit ihrer sehr heterogenen Schülerschaft von hoher Alltagsrelevanz ist. Interkulturelle Toleranz ist die Voraussetzung für den Schulfrieden, und „Alteritätserfahrung“ ist hier eine tagtägliche Realität. Deswegen hat das Fach im Unterricht keine Schwierigkeiten, an entsprechende Schülererfahrungen anzuknüpfen und mit der historischen Vertiefung, die Fortschritt wie Scheitern gleichermaßen zur Sprache bringt, ein Bewusstsein für den Wert gelingender Inte­gration aufzubauen. Der Lehrplan ermöglicht diese Anliegen mit mehreren Inhaltsfeldern, die durch die Fachgruppe so zu Unterrichtsvorhaben entwickelt werden, dass sie im gewünschten demokratischen Sinne einen Beitrag zur pädagogischen Arbeit der Schule leisten. Es besteht Einigkeit darüber, dass die Kenntnis der politischen Kultur, der die Schule verpflichtet ist, notwendig ist, damit sich die Schülerinnen und Schüler zu handlungsfähigen Demokraten entwickeln können, und dass in der Auseinandersetzung mit der Geschichte dieser politischen Kultur das Bewusstsein dafür entsteht, dass dieses Politikmodell geworden ist, also einerseits eine keineswegs selbstverständliche Errungenschaft darstellt, andererseits aber auch der kritischen Weiterentwicklung bedarf. In diesem Zusammenhang spielt die Zusammenarbeit mit der örtlichen Gedenkstätte eine wichtige Rolle.

Das Schulprogramm sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler eine konsequente methodische Schulung erhalten sollen, sowohl in fachspezifischer Hinsicht als auch fachunspezifisch. Das Fach Geschichte ist ein Fach mit einem traditionell sehr entwickelten Methodenbewusstsein und kann daher zu diesem Ziel der Schule einen umfangreichen Beitrag leisten: Die Analyse von Medienprodukten aller Art (Texten, Bildern, Filmen, Nachrichten, öffentlichen Inszenierungen) versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, auch außerhalb des Unterrichts und des direkten fachlichen Bezuges kritische Distanz zu den Einflüssen der Medien zu wahren. Der Umgang mit (oft fremdartigen) Texten fördert ihre Lesekompetenz; die Notwendigkeit, eigene Narrationen zu verfassen, schult sie in ihrer Ausdrucksfähigkeit und Sprachkompetenz; die ständige Herausforderung durch die Frage nach einer „Wahrheit“ zeigt ihnen die Grenzen, an die das eigene Erkenntnis- und Urteilsvermögen stößt.

Ihre Größe erlaubt es der Schule, in der Sekundarstufe II alle Kursarten im Fach Geschichte anzubieten. Sie hat bisher keine Entscheidungen über eine veränderte Stundentaktung (z.B. 60-Minuten-Stunden) getroffen.

Die Fachgruppe besteht aus sechs Vollzeitkräften und einer Teilzeitkraft; dazu kommen derzeit drei Referendarinnen und Referendare, die aber stärker in der Sekundarstufe I eingesetzt sind; in der Sekundarstufe II unterrichten sie vorwiegend in der Einführungsphase. Die Fachgruppe ist sehr altersheterogen; bei gelegentlichen  Verständigungsschwierigkeiten in Bezug auf didaktische oder methodische Anforderungen des Faches überwiegt aber die Bereitschaft, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu un­terstützen und gemeinsam getroffene Entscheidungen auch umzusetzen. Die Fachgruppe führt unter der Aufsicht ihrer Vorsitzenden einen Ordner, in dem bewährte Materialien, Hinweise auf in­teressante Fortbildungen oder außerschulische Lernorte, wichtige Internetadressen etc. gesammelt werden. Auch Klausuren und kriterielle Bewertungsraster werden regelmäßig ausgetauscht und gesammelt.

Die Schule verfügt über eine Schülerbibliothek, die in Eigenregie der Schule und mit wesentlicher Unterstützung aus der Elternschaft geführt wird. So haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, unterschiedliche Materialien (Fachbücher, Lernhilfen, methodische Anlei­tungen etc.) einzusehen oder auszuleihen, und hier gibt es auch PCs mit Internetzugang, die von diesen genutzt werden können. Eine Zweigstelle der Stadtbibliothek befindet sich in der Nähe der Schule. Bei Bedarf sind beide Bibliotheken bereit, Handapparate zu bestimmten Themen aufzustellen.

Die Fachkonferenz hat ein Lehrbuch für die Oberstufe eingeführt, das etwa gleichzeitig mit der Einführung des Zentralabiturs erschienen ist und in methodischer Hinsicht dessen Anforderungen entspricht, allerdings noch am Lehrplan von 1999 orientiert ist.

Die Schule hat einen Fachraum für das Fach Geschichte, in dem außer einem Bestand an Fachliteratur, Nachschlagewerken und Quellensammlungen sowie einem Klassensatz Geschichtsatlanten eine ausreichende Anzahl von neueren Ausgaben des Grundgesetzes und Foliensammlungen zugänglich sind; hier werden auch Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung gesammelt. Zur Ausstattung des Raumes gehören weitere PCs, außerdem ein Tageslichtprojektor.

2  Entscheidungen zum Unterricht

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und ‑orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Einführungsphase

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Wie Menschen das Fremde und den Fremden wahrnahmen – Fremdsein in weltgeschichtlicher Perspektive

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

  • treffen unter Anleitung methodische Entscheidungen für eine historische Untersuchung (MK1),
  • identifizieren Verstehensprobleme und führen die notwendigen Klärungen herbei (MK4),
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor (MK5),
  • wenden aufgabengeleitet, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen (und der Analyse von und kritischer Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen) fachgerecht an (MK6),
  • interpretieren und analysieren sachgerecht unter Anleitung auch nichtsprachliche Quellen (und Darstellungen) wie Karten, Grafiken, Schaubilder, (und) Bilder, (Karikaturen und Filme) (MK7),
  • stellen innerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen dar (HK1),
  • entwickeln Ansätze für Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung der Rolle von historischen Erfahrungen in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen (HK2),
  • präsentieren eigene historische Narrationen und nehmen damit am (schul-) öffentlichen Diskurs teil (HK6).

Inhaltsfelder: IF 1 (Erfahrungen mit Fremdsein in weltgeschichtlicher Perspektive)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Die Darstellung der Germanen in römischer Perspektive
  • Mittelalterliche Weltbilder in Asien und Europa
  • Was Reisende erzählen – Selbst- und Fremdbild in der frühen Neuzeit
  • Fremdsein, Vielfalt und Integration – Migration am Beispiel des Ruhrgebiets im 19. und 20. Jahrhundert

Zeitbedarf: 24 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Begegnung von islamischer und christlicher Welt –Konfliktpotenziale und Entwicklungschancen

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern den Unterschied zwischen Quellen und Darstellungen, vergleichen Informationen aus ihnen miteinander und stellen Bezüge zwischen ihnen her (MK3),
  • identifizieren Verstehensprobleme und führen die notwendigen Klärungen herbei (MK4),
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor (MK5),
  • wenden aufgabengeleitet, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen und problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
  • stellen innerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen dar (HK1),
  • entwerfen, ggf. in kritischer Distanz, eigene Beiträge zu ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur (HK5).

Inhaltsfelder: IF 2 (Islamische Welt – christliche Welt: Begegnung zweier Kulturen in Mittelalter und früher Neuzeit)

  • Religion und Staat
  • Die Entwicklung von Wissenschaft und Kultur
  • Die Kreuzzüge
  • Das Osmanische Reich und „Europa“ in der Frühen Neuzeit

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Freiheit und Gleichheit für alle!? – Die Menschenrechte in historischer Perspektive

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren fachgerecht innerhalb und außerhalb der Schule in relevanten Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen zu einfachen Problemstellungen (MK2),
  • wenden aufgabengeleitet, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
  • interpretieren und analysieren sachgerecht unter Anleitung auch nicht-sprachliche Quellen und Darstellungen wie (Karten, Grafiken), Schaubilder, (Bilder), Karikaturen und Filme (MK7),
  • stellen grundlegende Zusammenhänge aufgabenbezogen geordnet und strukturiert auch in Kartenskizzen, Diagrammen und Strukturbildern dar (MK8),
  • stellen innerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen dar (HK1),
  • entwickeln Ansätze für Handlungsoptionen für die Gegenwart unter der Beachtung der Rolle von historischen Erfahrungen in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen (HK2),
  • beziehen angeleitet Position in Debatten um gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3).

Inhaltsfelder: IF 3 (Die Menschenrechte in historischer Perspektive)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ideengeschichtliche Wurzeln und Entwicklungsetappen
  • Durchsetzung der Menschenrechte am Beispiel der Französischen Revolution
  • Geltungsbereiche der Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart

Zeitbedarf: 30 Std.

 

Summe Einführungsphase: 84 Stunden

Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Beharrung und Wandel – Modernisierung im 19. Jahrhundert

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

  • treffen selbstständig zentrale methodische Entscheidungen für eine historische Untersuchung (MK1),
  • erläutern den Unterschied zwischen Quellen und Darstellungen, vergleichen Informationen aus ihnen miteinander und stellen Bezüge zwischen ihnen her (MK3),
  • wenden angeleitet unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, diachron, synchron, perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
  • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
  • interpretieren und analysieren sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
  • entwickeln Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung  historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
  • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
  • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit eigenen Beiträgen teil (HK5).

Inhaltsfelder: IF 4 (Die moderne Industriegesellschaft zwischen Fortschritt und Krise), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Europäische Friedensordnung nach den Napoleonischen Kriegen
  • Die „Deutsche Frage“ im 19. Jahrhunder
  • Die „Zweite Industrielle Revolution“ und die Entstehung der modernen Massengesellschaft

Zeitbedarf: 36 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Fortschritt und Gefährdung des Fortschrittssozioökonomische und politische Entwicklungen zwischen 1880 und 1930

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

    • identifizieren Verstehensprobleme auch bei komplexeren Materialien und führen fachgerecht die notwendigen Klärungen herbei (MK4),
    • wenden angeleitet unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, diachron, synchron, perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
    • interpretieren und analysieren sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
    • stellen komplexere Zusammenhänge aufgabenbezogen geordnet, strukturiert und optisch prägnant in Kartenskizzen, Diagrammen und Strukturbildern dar (MK8),
    • beziehen Position in Debatten um gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
    • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
    • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu einzelnen historischen Streitfragen (HK6).

      Inhaltsfelder: IF 4 (Die moderne Industriegesellschaft zwischen Fortschritt und Krise), IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

      Inhaltliche Schwerpunkte:

      • Vom Hochimperialismus zum ersten „modernen“ Krieg in der Industriegesellschaft
      • Internationale Friedensordnung nach dem Ersten Weltkrieg
      • Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929
      • Politische und ideologische Voraussetzungen des Nationalsozialismus

      Zeitbedarf: 34 Std.

      Unterrichtsvorhaben IIIa:

      Thema: Der ZivilisationsbruchDeutschland und Europa unterm Hakenkreuz

      Kompetenzen:

      Die Schülerinnen und Schüler

      • erläutern den Unterschied zwischen Quellen und Darstellungen, vergleichen Informationen aus ihnen miteinander und stellen auch weniger offenkundige Bezüge zwischen ihnen her (MK3),
      • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
      • interpretieren und analysieren sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
      • entwickeln Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung  historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
      • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu einzelnen historischen Streitfragen (HK6).

      Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert)

      Inhaltliche Schwerpunkte:

      • Politische und ideologische Voraussetzungen des Nationalsozialismus
      • „Volk“ und „Nation“ (im Kaiserreich und) im Nationalsozialismus

      Zeitbedarf: 20 Std.

       

      Summe Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS: 90 Stunden

      Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS

      Unterrichtsvorhaben IIIb:

      Thema: Der ZivilisationsbruchDeutschland und Europa unterm Hakenkreuz

      Kompetenzen:

      Die Schülerinnen und Schüler

      • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, grundlegende Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
      • stellen komplexere fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
      • stellen den eigenen aktuellen historischen Standort dar, auch unter Beachtung  neuer Erkenntnisse, die das Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt sowie ihren Menschen betreffen und ggf. verändern (HK1),
      • beziehen Position in Debatten um gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
      • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
      • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit eigenen Beiträgen teil (HK5),

      Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert)

      Inhaltliche Schwerpunkte:

      • Die Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa
      • „Volk“ und „Nation“ (im Kaiserreich und) im Nationalsozialismus

      Zeitbedarf: 25 Std.

      Unterrichtsvorhaben IV:

      ThemaDeutsche Identitäten im Kontext internationaler Verflechtungen nach dem Zweiten Weltkrieg

       

      Kompetenzen:

      Die Schülerinnen und Schüler

      • recherchieren fachgerecht und selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in relevanten Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen auch zu komplexeren Problemstellungen (MK2),
      • wenden angeleitet unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, (diachron, synchron,) perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
      • interpretieren und analysieren sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, (Grafiken, Statistiken,) Schaubilder, (Diagramme, Bilder,) Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
      • stellen komplexere Zusammenhänge aufgabenbezogen geordnet, strukturiert und optisch prägnant in (Kartenskizzen, Diagrammen und) Strukturbildern dar (MK8),
      • stellen komplexere fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
      • stellen den eigenen aktuellen historischen Standort dar, auch unter Beachtung  neuer Erkenntnisse, die das Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt sowie ihren Menschen betreffen und ggf. verändern (HK1),
      • entwickeln Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung  historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
      • beziehen Position in Debatten um gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
      • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
      • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit eigenen Beiträgen teil (HK5),
      • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu einzelnen historischen Streitfragen (HK6).

      Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

      Inhaltliche Schwerpunkte:

      • Vergangenheitspolitik und „Vergangenheitsbewältigung“
      • Nationale Identität unter den Bedingungen der Zweistaatlichkeit in Deutschland
      • Konflikte und Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg
      • Die Überwindung der deutschen Teilung in der friedlichen Revolution von 1989

      Zeitbedarf: 38 Std.

      Unterrichtsvorhaben V:

      Thema: Ist Frieden machbar? Historische Erfahrungen für Gegenwart und Zukunft

       

      Kompetenzen:

      Die Schülerinnen und Schüler

      • stellen komplexere fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
      • stellen den eigenen aktuellen historischen Standort dar, auch unter Beachtung neuer Erkenntnisse, die das Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt sowie ihren Menschen betreffen und ggf. verändern (HK1),
      • entwickeln Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2).

      Inhaltsfelder: Auswahl aus allen Inhaltsfeldern der Q1/Q2

      Inhaltliche Schwerpunkte:

        Ausgewählte inhaltliche Schwerpunkte unter zwei Perspektiven: internationaler Friede, innerer Friede (nach Wahl der Lehrkraft, in Absprache mit dem Kurs).

          Zeitbedarf: 12 Std.

           

          Summe Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS: 75 Stunden

          Qualifikationsphase (Q1) – LEISTUNGSKURS

          Unterrichtsvorhaben I:

          Thema: Beharrung und Wandel – Modernisierung im 19. Jahrhundert

           

          Kompetenzen:

          Die Schülerinnen und Schüler

          • treffen selbstständig unter Offenlegung und Diskussion der erforderlichen Teiloperationen methodische Entscheidungen für eine historische Untersuchung (MK1),
          • erläutern den Unterschied zwischen Quellen und Darstellungen, vergleichen Informationen aus ihnen miteinander und stellen so auch den Konstruktcharakter von Geschichte heraus (MK3),
          • wenden unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, diachron, synchron, perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
          • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, selbstständig Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
          • interpretieren und analysieren eigenständig sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
          • entwickeln differenziert Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
          • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
          • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit differenzierten eigenen Beiträgen teil (HK5).

          Inhaltsfelder: IF 4 (Die moderne Industriegesellschaft zwischen Fortschritt und Krise), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

          Inhaltliche Schwerpunkte:

          • Multilateraler Interessenausgleich nach dem Dreißigjährigen Krieg
          • Europäische Friedensordnung nach den Napoleonischen Kriegen
          • Die „Deutsche Frage“ im 19. Jahrhunder
          • Die „Zweite Industrielle Revolution“ und die Entstehung der modernen Massengesellschaft

          Zeitbedarf: 60 Std.

          Unterrichtsvorhaben II:

          Thema: Fortschritt und Gefährdung des Fortschrittssozioökonomische und politische Entwicklungen zwischen 1880 und 1930

           

          Kompetenzen:

          Die Schülerinnen und Schüler

            • identifizieren Verstehensprobleme bei komplexen Materialien und führen fachgerecht die notwendigen Klärungen herbei (MK4),
            • wenden unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, diachron, synchron, perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
            • interpretieren und analysieren eigenständig sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
            • stellen auch komplexe Zusammenhänge strukturiert und optisch prägnant in Kartenskizzen, Diagrammen und Strukturbildern dar (MK8),
            • stellen fachspezifische Sachverhalte auch mit hohem Komplexitätsgrad unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme (MK9),
            • entwickeln differenziert Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
            • beziehen differenziert Position in Debatten über gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
            • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
            • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit differenzierten eigenen Beiträgen teil (HK5),
            • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu grundlegenden historischen Streitfragen (HK6).

              Inhaltsfelder: IF 4 (Die moderne Industriegesellschaft zwischen Fortschritt und Krise), IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deu¬tungen), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

              Inhaltliche Schwerpunkte:

              • Vom Hochimperialismus zum ersten „modernen“ Krieg in der Industriegesellschaft
              • Internationale Friedensordnung nach dem Ersten Weltkrieg
              • Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise 1929
              • Politische und ideologische Voraussetzungen des Nationalsozialismus

              Zeitbedarf: 60 Std.

              Unterrichtsvorhaben IIIa:

              Thema: Der Zivilisationsbruch Deutschland und Europa unterm Hakenkreuz

              Kompetenzen:

              Die Schülerinnen und Schüler

              • erläutern den Unterschied zwischen Quellen und Darstellungen, vergleichen Informationen aus ihnen miteinander und stellen so auch den Konstruktcharakter von Geschichte heraus (MK3),
              • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, selbstständig Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
              • interpretieren und analysieren eigenständig sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Diagramme, Bilder, Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
              • entwickeln differenziert Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung  historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
              • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu grundlegenden historischen Streitfragen (HK6).

              Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert)

              Inhaltliche Schwerpunkte:

              • Politische und ideologische Voraussetzungen des Nationalsozialismus
              • „Volk“ und „Nation“ (im Kaiserreich und) im Nationalsozialismus

              Zeitbedarf: 30 Std.

               

              Summe Qualifikationsphase (Q1) – LEISTUNGSKURS: 150 Stunden

              Qualifikationsphase (Q2) – LEISTUNGSKURS

              Unterrichtsvorhaben IIIb:

              Thema: Der Zivilisationsbruch Deutschland und Europa unterm Hakenkreuz

              Kompetenzen:

              Die Schülerinnen und Schüler

              • wenden, an wissenschaftlichen Standards orientiert, selbstständig Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von und kritischen Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen fachgerecht an (MK6),
              • stellen fachspezifische Sachverhalte auch mit hohem Komplexitätsgrad unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
              • stellen innerhalb und ggf. auch außerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen auch im Widerspruch zu anderen Positionen dar (HK1),
              • beziehen differenziert Position in Debatten um gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
              • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
              • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffentlichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit differenzierten eigenen Beiträgen teil (HK5),

              Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert)

              Inhaltliche Schwerpunkte:

              • Die Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa
              • „Volk“ und „Nation“ (im Kaiserreich und) im Nationalsozialismus

              Zeitbedarf: 40 Std.

              Unterrichtsvorhaben IV:

              ThemaDeutsche Identitäten im Kontext internationaler Verflechtungen nach dem Zweiten Weltkrieg

               

              Kompetenzen:

              Die Schülerinnen und Schüler

              • recherchieren fachgerecht und selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in relevanten Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen zu komplexen Problemstellungen (MK2),
              • wenden unterschiedliche historische Untersuchungsformen an (gegenwartsgenetisch, (diachron, synchron,) perspektivisch-ideologiekritisch, Untersuchung eines historischen Falls) (MK5),
              • interpretieren und analysieren eigenständig sach- und fachgerecht nichtsprachliche Quellen und Darstellungen wie Karten, (Grafiken, Statistiken,) Schaubilder,(Diagramme, Bilder,) Karikaturen, Filme und historische Sachquellen (u.a. Denkmäler) (MK7),
              • stellen auch komplexe Zusammenhänge strukturiert und optisch prägnant in (Kartenskizzen, Diagrammen und) Strukturbildern dar (MK8),
              • stellen fachspezifische Sachverhalte auch mit hohem Komplexitätsgrad unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
              • stellen innerhalb und ggf. auch außerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen auch im Widerspruch zu anderen Positionen dar (HK1),
              • entwickeln differenziert Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2),
              • beziehen differenziert Position in Debatten über gegenwärtige Verantwortung für historische Sachverhalte und deren Konsequenzen (HK3),
              • entscheiden sich für oder gegen die Teilnahme an Formen der öffentlichen Erinnerungskultur und begründen ihre Entscheidung differenziert (HK4),
              • nehmen, ggf. in kritischer Distanz, an ausgewählten Formen der öffent-lichen Geschichts- und Erinnerungskultur mit differenzierten eigenen Beiträgen teil (HK5),
              • präsentieren eigene historische Narrationen und vertreten begründet Positionen zu grundlegenden historischen Streitfragen (HK6).

              Inhaltsfelder: IF 5 (Die Zeit des Nationalsozialismus – Voraussetzungen, Herrschaftsstrukturen, Nachwirkungen und Deutungen), IF 6 (Nationalismus, Nationalstaat und deutsche Identität im 19. und 20. Jahrhundert), IF 7 (Friedensschlüsse und Ordnungen des Friedens in der Moderne)

              Inhaltliche Schwerpunkte:

              • Vergangenheitspolitik und „Vergangenheitsbewältigung“
              • Nationale Identität unter den Bedingungen der Zweistaatlichkeit in Deutschland
              • Konflikte und Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg
              • Die Überwindung der deutschen Teilung in der Revolution von 1989

              Zeitbedarf: 65 Std.

              Unterrichtsvorhaben V:

              Thema: Ist Frieden machbar? Historische Erfahrungen für Gegenwart und Zukunft

               

              Kompetenzen:

              Die Schülerinnen und Schüler

              • stellen fachspezifische Sachverhalte auch mit hohem Komplexitätsgrad unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe/Kategorien adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme anschaulich (MK9),
              • stellen innerhalb und ggf. außerhalb der Lerngruppe ihre Vorstellungen vom Verhältnis der eigenen Person und Gruppe zur historischen Welt und ihren Menschen auch im Widerspruch zu anderen Positionen dar (HK1),
              • entwickeln differenziert Handlungsoptionen für die Gegenwart unter Beachtung historischer Erfahrungen und der jeweils herrschenden historischen Rahmenbedingungen (HK2).

              Inhaltsfelder: Auswahl aus allen Inhaltsfeldern der Q1/Q2

              Inhaltliche Schwerpunkte:

                Ausgewählte inhaltliche Schwerpunkte unter zwei Perspektiven: internationaler Friede, innerer Friede (nach Wahl der Lehrkraft, in Absprache mit dem Kurs).

                  Zeitbedarf: 20 Std.

                   

                  Summe Qualifikationsphase (Q2) – LEISTUNGSKURS: 125 Stunden

                  2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

                  Unter Berücksichtigung des Schulprogramms und in Absprache mit der Lehrerkonferenz hat die Fachkonferenz Geschichte folgende sowohl fächerübergreifende als auch fachspezifische, methodische und didaktische Grundsätze für die Gestaltung des Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe II verbindlich beschlossen.
                                                                                          
                  Fächerübergreifende Grundsätze

                  1. Grundsatz des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe ist die Wissenschaftspropädeutik im Sinne eines systematischen und methodischen Arbeitens.
                  2. Der Unterricht ist problem- und kompetenzorientiert.
                  3. Das Ziel des Unterrichts ist klar, und der Unterricht führt für alle Beteiligten in transparenter Weise zum Ziel.
                  4. Materialien und Unterrichtsmethoden sind auf Thema und Ziel abgestimmt.
                  5. Der Unterricht ist methodisch abwechslungsreich und orientiert sich an den Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler.
                  6. Die Lehrkraft berücksichtigt im Sinne der individuellen Förderung die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in der Lerngruppe.
                  7. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Unterricht wird mit einem hohen Anteil echter Lernzeit genutzt.
                  8. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
                  9. Strukturierte und funktionale Partner- und Gruppenarbeiten werden gefördert.
                  10. Strukturierte Arbeit im Plenum wird gefördert.
                  11. Das Lernklima ist, gerade im Hinblick auf die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, positiv.
                  12. Der Unterricht ermöglicht eine sachgerechte Anwendung von Fachbegriffen, auf die Einhaltung des Fachvokabulars wird Wert gelegt.

                  Fachspezifische Grundsätze

                  1. Kompetenzen und Inhalte werden miteinander sinnvoll verbunden. Es geht nicht um die Vermittlung von „Stoff“.
                  2. Exemplarität ist ein wesentliches Prinzip, an dem sich der Unterricht orientiert.
                  3. Der Unterricht bietet ausreichend Gelegenheit zur Entwicklung von Urteilsfähigkeit (Sach- und Werturteil).
                  4. Der Unterricht bezieht auch die Fächer desselben Aufgabenfeldes, beispielsweise Erdkunde oder Sozialwissenschaften, mit ein.
                  5. Der Unterricht beinhaltet verschiedene Untersuchungsformen und Herangehensweisen (synchron, diachron etc.).
                  6. Der Unterricht ist schülerorientiert, knüpft an Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler an und zeigt den Erkenntniswert historischen Denkens.
                  7. Der Unterricht bietet Gegenwarts- und Zukunftsorientierung für die Schülerinnen und Schüler an.
                  8. Durch den Unterricht werden Alteritätserfahrungen ermöglicht, die sich positiv auf das Schulleben auswirken.
                  9. Der Unterricht ermöglicht durch Exkursionen zu außerschulischen Lernorten, bspw. zu Erinnerungsstätten und Museen, die aktive Teilhabe an der Erinnerungskultur.
                  10. Die Lehrkräfte verfügen über Kenntnisse der aktuellen Diskussion und sichern durch die Teilnahme an Fortbildungen die Qualität des Unterrichts.

                  2.3  Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

                  Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel; innerhalb der gegebenen Freiräume sind Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

                  Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 13 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Geschichte hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

                  Verbindliche Absprachen:

                  • Für die Erfassung der  Leistungen werden die jeweiligen „Überprüfungsformen“ gem. Kapitel 3 des Lehrplans (S. 45f.) angewendet.
                  • Die Note richtet sich nach der Niveaustufe der Kompetenzerreichung.
                  • Es gibt ein gemeinsames methodisches Vorgehen bei der Interpretation von Quellen und der Analyse von Darstellungen (gem. Schritte der Quelleninterpretation, www.schulentwicklung.nrw.de).
                  • Klausuren:
                    • Gemeinsame Erstellung von Klausuraufgaben und Bewertung mit vereinbartem Kriterienraster (Q2/1)
                    • Gemeinsame Korrektur einer exemplarischen Klausur
                  • Sonstige Mitarbeit:
                    • Einsatz möglichst vielfältiger Formen zur Überprüfung der Sonstigen Mitarbeit
                    • Erprobung von Graduierungsmodellen für übergeordnete Kompetenzen

                  Verbindliche Instrumente:

                  I. Als Instrumente für die Beurteilung der schriftlichen Leistung werden Klausuren und ggf. Facharbeiten herangezogen:

                  Klausuren:

                  • In der Einführungsphase wird eine Klausur pro Halbjahr geschrieben; dabei ist darauf zu achten, dass die Klausur im 2. Halbjahr rechtzeitig vor der Wahl der Fächer in der Qualifikationsphase geschrieben wird. Im Blick auf die Kurswahlen zur Qualifikationsphase können Schülerinnen und Schüler die 2. Klausur auch als Probeklausur außerhalb der Leistungsbewertung schreiben.
                  • Die zeitliche Dauer wird festgelegt wie folgt: Grundkurs Q1/1, Q1/2: 2 UStd., Grundkurs Q2/1: 3 UStd., Grundkurs Q2/2: 3 Zeitstd., Leistungskurs Q1/1, Q1/2: 3 UStd., Leistungskurs Q2/1: 4 UStd., Leistungskurs Q2/2: 4,25 Zeitstd..
                  • Klausuren orientieren sich immer am Abiturformat und am jeweiligen Lernstand der Schülerinnen und Schüler.
                  • Klausuren bereiten die Aufgabentypen des Zentralabiturs sukzessive vor; dabei wird der Grad der Vorstrukturierung zurückgefahren.
                  • Die Bewertung der Klausuren erfolgt grundsätzlich mit Hilfe eines Kriterienrasters.
                  • Die Fachkonferenz einigt sich auf die Verwendung einheitlicher Fehlerzeichen für schriftliche Korrekturen (vgl. Ende des Kapitels 2.3).

                  Facharbeiten:

                  • Die Regelung von § 13 Abs.3 APOGOSt, nach der „in der Qualifikationsphase […] nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt“ wird, wird angewendet.
                  • Bei der Vergabe von Themen für Facharbeiten sollen folgende Kriterien beachtet werden:
                    • thematische Fokussierung,
                    • starker regionaler Bezug und / oder starker familienbiografischer Bezug,
                    • Gewährleistung eines individuellen Zugriffs und breiter Materialrecherche.

                   II. Als Instrumente für die Beurteilung der Sonstigen Mitarbeit gelten ins-
                  besondere:

                  • mündliche Beiträge zum Unterrichtsgespräch,
                  • individuelle Leistungen innerhalb von kooperativen Lernformen / Projektformen,
                  • Präsentationen, z.B. im Zusammenhang mit Referaten,
                  • Vorbereitung und Durchführung von Podiumsdiskussionen,
                  • Protokolle,
                  • Vorbereitung von Exkursionen, Archiv- oder Museumsbesuchen,
                  • eigenständige Recherche (Bibliothek, Internet, Archiv usw.) und deren Nutzung für den Unterricht,
                  • Erstellung eines Portfolios im Laufe der Qualifikationsphase,
                  • Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Reflexion eines Zeitzeugeninterviews,
                  • Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
                    (als Option nach (zweijähriger) Absprache in der Fachkonferenz).

                  Übergeordnete Kriterien:

                  Die Bewertungskriterien für eine Leistung müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die schriftlichen als auch für die sonstigen Formen der Leistungsüberprüfung:

                  • Umfang des Kompetenzerwerbs,
                  • Grad des Kompetenzerwerbs.

                  Konkretisierte Kriterien:

                  Kriterien für die Überprüfung und Bewertung der schriftlichen Leistung (Klausuren)

                  Umfang und Grad des Kompetenzerwerbs werden unter folgenden Gesichtspunkten geprüft:

                  • Verständnis der Aufgabenstellung,
                  • Textverständnis und Distanz zum Text,
                  • Sachgerechte Anwendung der Methoden zur Interpretation von Quellen und Analyse von Darstellungen (gem. Schritte der Quelleninterpretation, www.schulentwicklung.nrw.de),
                  • sachgerechte Anwendung und Transfer von Fachwissen,
                  • Formulierung selbstständiger, angemessener, triftiger Urteile,
                  • sprachliche Richtigkeit und fachsprachliche Qualität der Darstellung.

                  Diese Kriterien werden für die einzelne Klausur konkretisiert in den kriteriellen Erwartungshorizonten, die der Korrektur zugrunde gelegt werden.
                  Die Bepunktung der Teilaufgaben entspricht zunehmend mehr den Proportionen im Zentralabitur.

                  Kriterien für die Überprüfung und Bewertung von Facharbeiten

                  Die Beurteilungskriterien für Klausuren werden auch auf Facharbeiten angewendet. Darüber hinaus ist ein besonderes Augenmerk zu richten auf die folgenden Aspekte:

                  1. Inhaltliche Kriterien:

                  • Genauigkeit und Stringenz der Fragestellung,
                  • Zuverlässigkeit des historischen Wissens und Könnens,
                  • Gründlichkeit und Selbstständigkeit der Recherche,
                  • Perspektivenbewusstsein, Perspektivenwechsel,
                  • Eigenständigkeit des Ergebnisses,
                  • Grad der Reflexion des Arbeitsprozesses.

                  2. Methodische Kriterien:

                  • Methodisch sicherer Umgang mit Quellen und Darstellungen (Unterscheidung, Fragestellungen, Funktion im Gedankengang),
                  • Gliederung: Funktionalität, Plausibilität.

                  3. Formale Kriterien:

                  • sprachliche Qualität,
                  • sinnvoller und korrekter Umgang mit Zitaten,
                  • sinnvoller Umgang mit den Möglichkeiten des PC (z.B. Rechtschreibüberprüfung, Schriftbild, Fußnoten, Einfügen von Dokumenten, Bildern etc., Inhaltsverzeichnis),
                  • Korrekter Umgang mit Internetadressen (mit Datum des Zugriffs),
                  • vollständiges, korrektes, übersichtliches und nach Quellen und Darstellungen sortiertes Verzeichnis der verwendeten Quellen und Darstellungen.

                  Kriterien für die Überprüfung der sonstigen Mitarbeit

                  Umfang und Grad des Kompetenzerwerbs werden unter folgenden Gesichtspunkten geprüft:

                  • Umfang des Kompetenzerwerbs:
                    • Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit,
                    • Eigenständigkeit der Beteiligung.
                  • Grad des Kompetenzerwerbs:
                    • Sachliche und (fach-)sprachliche Angemessenheit der Beiträge,
                    • Reflexionsgehalt der Beiträge und Reflexionsfähigkeit gegenüber dem eigenen Lernprozess im Fach Geschichte;
                    • Umgang mit anderen Schülerbeiträgen und mit Korrekturen;
                    • Sachangemessenheit und methodische Vielfalt bei Ergebnispräsentationen.

                  Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung

                  Die Leistungsrückmeldungen zu den Klausuren erfolgen in Verbindung mit den zugrunde liegenden kriteriellen Erwartungshorizonten, die Bewertung von Facharbeiten wird in Gutachten dokumentiert.

                  Die Leistungsrückmeldung über die Note für die sonstige Mitarbeit und die Abschlussnote erfolgt in mündlicher Form zu den durch SchulG und APO-GOSt festgelegten Zeitpunkten sowie auf Nachfrage.

                  Im Interesse der individuellen Förderung werden bei Bedarf die jeweiligen Entwicklungsaufgaben konkret beschrieben.

                  2.4 Lehr- und Lernmittel

                  Vgl. die Liste zugelassener Lernmittel für das Fach Geschichte.

                  3  Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

                  Vor dem Hintergrund des Schulprogramms und Schulprofils des Städtischen Rhein-Ruhr-Gymnasiums sieht sich die Fachkonferenz Geschichte folgenden fach- und unterrichtsübergreifenden Entscheidungen verpflichtet:

                  • Das Fach Geschichte unterstützt das schulinterne Methodenkonzept durch die Schulung überfachlicher und fachspezifischer Methoden sowie von Medienkompetenz im Zusammenhang mit den festgelegten konkretisierten Unterrichtsvorhaben (Anfertigung von Referaten, Protokollen, Recherchen, Präsentationen sowie Analyse bzw. Interpretation von Texten, Bildern, Filmen, Karten, Statistiken etc.); die Lernenden führen ein entsprechendes Methodenheft. Im Rahmen von Methodentagen für die Schülerinnen und Schüler der Einführungs- sowie Qualifikationsphase bereitet die Fachkonferenz Geschichte ein Modul zu einer ausgewählten Methode vor.
                  • Im Zuge der Sprachförderung wird sowohl auf eine akkurate Einführung und Verwendung von Fachbegriffen wie auch auf eine konsequente Verbesserung des (fach-)sprachlichen Ausdrucks geachtet. Die Schüler/-innen legen eigenständig ein fortlaufendes Glossar zu relevanten Fachbegriffen an; (Lern-)Aufgaben werden als Fließtext formuliert.
                  • Mindestens einmal pro Schuljahr finden – angebunden an die konkretisierten Unterrichtsvorhaben – vor- und nachbereitete Unterrichtsgänge bzw. Exkursionen zu außerschulischen Lernorten (Museum, Archiv, Gedenkstätte etc.) statt. Durch die Zusammenarbeit mit den (ansässigen) Orten der Erinnerungskultur liefert die Fachgruppe Geschichte einen über den reinen Fachunterricht hinausgehenden Beitrag zur historisch-politischen Bildung, zur Identitätsbildung und Integration, zur weiteren Methodenschulung und zum fachübergreifenden Lernen.
                  • Grundsätzlich wird die Zusammenarbeit mit anderen Fächern vereinbart, wie z.B. bei der Durchführung von Exkursionen, Projekten. Die Präsentation des schulinternen Lehrplans Geschichte an einem Pädagogischen Tag unterstützt dieses Anliegen. Zumindest beim Unterrichtsvorhaben II (Qualifikationsphase) sprechen sich die Fächer Geschichte und Sozialwissenschaften ab und erarbeiten eine gemeinsame Teilsequenz; zeitweise erfolgt auch der Unterricht (ggf. auch außerplanmäßig) gemeinsam.
                  • Mindestens einmal pro Schuljahr findet eine schulinterne Fortbildung, evtl. unter der Leitung von außerschulischen Moderatorinnen oder Moderatoren, zu aktuellen fachspezifischen Themen statt.

                  4  Qualitätssicherung und Evaluation

                  Evaluation des schulinternen Lehrplans

                  Zielsetzung: Der schulinterne Lehrplan stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz als professionelle Lerngemeinschaft trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

                  Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

                  Funktionen

                  Fachvorsitz

                   

                  Stellvertretung

                   

                  Sonstige Funktionen
                  (im Rahmen der schulprogrammatischen fächer-
                  übergreifenden Schwerpunkte)

                   

                  Personaleinsatz

                  Lerngruppen

                  Fachlehrer/in

                  Referendar/in

                  Jahrgang EPh

                   

                   

                  Jahrgang Q1

                   

                   

                  Jahrgang Q2

                   

                   

                  Kriterien

                  Ist-Zustand
                  Auffälligkeiten

                  Änderungen/
                  Konsequenzen/
                  Perspektivplanung

                  Wer?
                  (Verantwortlich)

                  Bis wann?
                  (Zeitrahmen)

                  Ressourcen

                   

                   

                   

                   

                  räumlich

                  Fachraum

                   

                   

                   

                   

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                  materiell/
                  sachlich

                  Lehrwerke

                   

                   

                   

                   

                  Fachzeitschriften

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  zeitlich

                  Abstände und Dauer der Besprechungen in Jgst.-Teams

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  Unterrichtsvorhaben

                   

                   

                   

                   

                  Eph I

                   

                   

                   

                   

                  Eph II

                   

                   

                   

                   

                  Eph III

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  GK Q I

                   

                   

                   

                   

                  GK Q II

                   

                   

                   

                   

                  GK Q III

                   

                   

                   

                   

                  GK Q IV

                   

                   

                   

                   

                  GK Q V

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  LK Q I

                   

                   

                   

                   

                  LK Q II

                   

                   

                   

                   

                  LK Q III

                   

                   

                   

                   

                  LK Q IV

                   

                   

                   

                   

                  LK Q V

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  Leistungsbewertung/
                  Einzelinstrumente

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  Leistungsbewertung/Grundsätze

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  Arbeitsschwerpunkt(e)

                   

                   

                   

                   

                  fachintern

                   

                   

                   

                   

                  - kurzfristig (Halbjahr)

                   

                   

                   

                   

                  - mittelfristig (Schuljahr)

                   

                   

                   

                   

                  - langfristig

                   

                   

                   

                   

                  fachübergreifend

                   

                   

                   

                   

                  - kurzfristig

                   

                   

                   

                   

                  - mittelfristig

                   

                   

                   

                   

                  - langfristig

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                  Fortbildung

                   

                   

                   

                   

                  Fachspezifisch

                   

                   

                   

                   

                  - kurzfristig

                   

                   

                   

                   

                  - mittelfristig

                   

                   

                   

                   

                  - langfristig

                   

                   

                   

                   

                  Fachübergreifend

                   

                   

                   

                   

                  - kurzfristig

                   

                   

                   

                   

                  - mittelfristig

                   

                   

                   

                   

                  - langfristig

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

                   

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