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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die gymnasiale Oberstufe im Fach Hebräisch

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Hebräisch steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung.

Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule zu erstellen.

 

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und –entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit andere(n) Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Das fiktive Johannes-Bobrowski-Gymnasium liegt in Bielefeld. Der Hebräischkurs wird jeweils als Zentralkurs angeboten und steht damit allen Schülerinnen und Schülern von Bielefelder Schulen mit gymnasialer Oberstufe offen. Auch aus angrenzenden Orten nehmen Schülerinnen und Schüler dieses Angebot wahr.

Insgesamt besuchen 1100 Schülerinnen und Schüler die vierzügige Schule. In der gymnasialen Oberstufe sind durchschnittlich 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer je Jahrgang zu verzeichnen.

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Die Schule wurde im Jahr 1856 gegründet und zeichnet sich u. a. durch ihr großes Sprachenangebot aus. Seit einigen Jahren gibt es in der Unterstufe individuelle Profile (Streicherklasse, Europaklasse, MINT-Klasse). In der Oberstufe kooperiert das Johannes-Bobrowski-Gymnasium eng mit dem unmittelbar benachbarten Gymnasium.

In der Regel wird jedes Jahr ein Hebräisch-Grundkurs eingerichtet, der bis zum Abitur führt. Schülerinnen und Schüler wählen Hebräisch als drittes oder viertes Abiturfach (Aufgabenfeld I). Auch Hebraicumsprüfungen (mit zentraler Hebraicumsklausur) finden statt.

Neben einer Kooperation mit Fachkollegen an anderen Schulen in der näheren Umgebung Bielefelds dient der Austausch auf Fachtagungen, die der Fachdezernent in Verbindung mit der Fachberatung durchführt, der fachlichen Fortbildung und damit auch der Qualitätssicherung.

In jedem Jahr nimmt die Fachgruppe Hebräisch am ‚Markt der Möglichkeiten’ teil, auf dem den Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 rechtzeitig vor den Schullaufbahnwahlen die für sie neuen Oberstufenfächer vorgestellt werden. Die Schulleitung sendet an alle umliegenden Schulen mit gymnasialer Oberstufe Informationsmaterial über den Hebräischunterricht und lädt zur Teilnahme am Zentralkurs Hebräisch ein. Die Schulhomepage informiert ausführlich über das Fach Hebräisch und bietet Schülerberichte über besondere Aktivitäten.

Die Motivation der Schülerinnen und Schüler, den Hebräischkurs (als neu einsetzende Fremdsprache) zu wählen, ist breit gefächert: Die eine ist an einer außereuropäischen Sprache interessiert, der andere am Judentum und deutsch-jüdischer Geschichte, andere wollen Theologie oder Islamwissenschaft studieren. Manche Schülerinnen und Schüler besuchen den Zentralkurs Jüdische Religionslehre und nehmen auch die Gelegenheit wahr, Hebräisch in der Schule zu lernen. Gelegentlich wählen auch Schülerinnen und Schüler, die in der gymnasialen Oberstufe noch eine zweite Fremdsprache erlernen müssen, das Fach.

Da alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Spracherwerbsphase beginnen, gibt es in der Regel keine Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher Lernstände.

Der vorliegende schulinterne Lehrplan geht im Folgenden von insgesamt zur Verfügung stehenden 160 Unterrichtsstunden eines vierstündigen Grundkurses aus, sodass den Kolleginnen und Kollegen darüber hinaus genügend Freiraum für Vertiefungen und eigene Schwerpunktsetzungen verbleibt. Im Kurs ist es gut möglich, auf die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Schülerinnen und Schüler gezielt einzugehen.

Die Schule verfügt über einen Raum, dessen Ausstattung (Hebräisch-Präsenzbibliothek, Rahmen mit hebräischem Alephbet, Israel-Satellitenkarte etc.) vielfältige Möglichkeiten wissenschaftspropädeutischen Arbeitens im Hebräischunterricht bietet. Auch ein Klavier zum Begleiten hebräischer Lieder steht zur Verfügung.

Wiederholt veranstaltete die Fachgruppe in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Evangelische Religionslehre/Katholische Religionslehre Ausstellungen (Jüdisches Leben in Osteuropa; Der Ursprung – bedeutende Stätten von Judentum, Christentum und Islam im Heiligen Land; Jerusalem). Diese wurden jeweils in den Unterricht einbezogen, fanden aber auch eine über die Schulgemeinde hinausgehende Öffentlichkeit in der Stadt.

In den letzten Jahren fand eine Vielzahl außerunterrichtlicher Aktivitäten statt – z. B. Besuch des Freitagabendgottesdienstes in der Synagoge, Besuch von Vorträgen und Konzerten der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Exkursionen auf jüdischen Spuren (Berlin, Amsterdam, Prag).

Schülerinnen und Schüler aus den Hebräischkursen nahmen wiederholt am Israel-Schüleraustausch im Rahmen der Städtepartnerschaft Bielefeld- Nahariya teil.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die folgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer dem Thema des jeweiligen Vorhabens das schwerpunktmäßig damit verknüpfte Inhaltsfeld bzw. die Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte des Vorhabens sowie Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.B. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses Hauscurriculums nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und ‑orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Auch die in den konkretisierten Unterrichtsvorhaben aufgeführten Literaturempfehlungen stellen eine optionale Auswahl an möglicher Sekundärliteratur dar. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben - Einführungsphase

Einführungsphase

Einführungsphase

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Spracherwerbsphase (I): Schrift- und Lautlehre

Kompetenzen

Textkompetenz

  • grundlegende Methoden der ganzheitlichen Vorerschließung von Texten anwenden,
  • strukturelle Unterschiede zwischen dem Hebräischen und anderen bisher erlernten Sprachen erkennen und beschreiben,

Sprachkompetenz

  • die hebräische Quadratschrift und die tiberiensische Punktation lesen und schreiben,
  • das Phänomen Ketiv/Qere identifizieren und entsprechend lesen,
  • einen Basiswortschatz des biblischen Hebräisch in thematischer und grammatischer Strukturierung, der ihrer Lernstufe entspricht, anwenden,
  • Lexeme unter Anleitung mithilfe eines wissenschaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs semantisieren
  • Beispiele des Fortwirkens des althebräischen Wortschatzes im modernen Hebräisch benennen,

Kulturkompetenz

  • auf angemessene Weise den hebräischen Gottesnamen (Tetragramm) dekodieren.

Inhaltsfelder:

Anthropologie

Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild in der Hebräischen Bibel und in ihrer Wirkungsgeschichte

Das Tetragramm als Eigenname des Gottes Israels

Zeitbedarf: 40 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Spracherwerbsphase (II): Verbalmorphologie und Syntax

Kompetenzen

Textkompetenz

  • mithilfe des Verfahrens der Einzelsatzerschließung didaktisch ausgewählte Originaltexte auf der Basis von Text-, Satz- und Wortgrammatik erschließen (dekodieren),
  • didaktisch ausgewählte Originaltexte unter Beachtung ihres Sinngehalts und ihrer sprachlichen Struktur angemessen ins Deutsche übersetzen (rekodieren),
  • einen zuvor von ihnen erarbeiteten hebräischen Text sinndarstellend lesen,

Sprachkompetenz

  • ihren Grundwortschatz unter Verwendung ihnen bekannter Lerntechniken erweitern und sichern,
  • die Grundregeln der Formenbildung des Nomens erklären,
  • die Grundprinzipien der Formenbildung des Verbs anwenden,
  • die Grundsätze der Formenbildung in Verbindung mit Personalsuffixen anwenden,
  • unterschiedliche Gruppen von Nomina (einschließlich Partizipien) im Satz nach grammatischen Kategorien benennen und sie im Deutschen angemessen wiedergeben,
  • die verschiedenen Satztypen unterscheiden,
  • mit morphologischen und syntaktischen Strukturen methodengeleitet operieren,
  • unter Anleitung zur Erschließung und Übersetzung von Texten grundlegende methodische Elemente der Textgrammatik anwenden,
  • Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz nutzen.

Inhaltsfeld:

Anthropologie

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild in der Hebräischen Bibel und in ihrer Wirkungsgeschichte

Zeitbedarf: 40 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Die Exoduserzählung als Modell einer Befreiungsgeschichte

Kompetenzen

Textkompetenz

  • mithilfe des Verfahrens der Einzelsatzerschließung didaktisch ausgewählte Originaltexte auf der Basis von Text-, Satz- und Wortgrammatik erschließen (dekodieren),
  • didaktisch ausgewählte Originaltexte unter Beachtung ihres Sinngehalts und ihrer sprachlichen Struktur angemessen ins Deutsche übersetzen (rekodieren),
  • einen zuvor von ihnen erarbeiteten hebräischen Text sinndarstellend lesen,
  • lexikalisch und morphologisch weniger komplexe Texte der Hebräischen Bibel interpretieren,
  • sich über leicht zu­gäng­liche Hilfsmittel Informationen zu ausgewählten textbezogenen Fragestellungen beschaffen und auswerten,

Sprachkompetenz

  • ein elementares Verständnis hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,
  • typische Merkmale des Hebräischen (konstrastiv zum Deutschen und anderen ihnen bekannten Sprachen) als nicht indoeuropäischer Sprache identifizieren,
  • unter Anleitung zur Erschließung und Übersetzung von Texten grundlegende methodische Elemente der Textgrammatik anwenden,
  • Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz nutzen,

Kulturkompetenz

  • gelesene Texte in ihren jeweiligen Kontext einordnen und auf dieser Basis Thema und Inhalt erläutern,
  • die Entwicklung und exemplarische Stationen der biblischen Geschichte Israels darstellen

Inhaltsfelder:

Anthropologie

Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild in der Hebräischen Bibel und in ihrer Wirkungsgeschichte

Das Tetragramm als Eigenname des Gottes Israels

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Die biblische Sintfluterzählung im altorientalischen Kontext als Modell mythischen Sprechens über eine bedrohte menschliche Existenz

Kompetenzen

Textkompetenz

  • grundlegende Methoden der ganzheitlichen Vorerschließung von Texten anwenden,
  • mithilfe des Verfahrens der Einzelsatzerschließung didaktisch ausgewählte Originaltexte auf der Basis von Text-, Satz- und Wortgrammatik erschließen (dekodieren),
  • strukturelle Unterschiede zwischen dem Hebräischen und anderen bisher erlernten Sprachen erkennen und beschreiben,
  • didaktisch ausgewählte Originaltexte unter Beachtung ihres Sinngehalts und ihrer sprachlichen Struktur angemessen ins Deutsche übersetzen (rekodieren),
  • einen zuvor von ihnen erarbeiteten hebräischen Text sinndarstellend lesen,
  • lexikalisch und morphologisch weniger komplexe Texte der Hebräischen Bibel interpretieren,
  • sich über leicht zu­gäng­liche Hilfsmittel Informationen zu ausgewählten textbezogenen Fragestellungen beschaffen und auswerten,

Sprachkompetenz

  • die hebräische Quadratschrift und die tiberiensische Punktation lesen und schreiben,
  • einen Basiswortschatz des biblischen Hebräisch in thematischer und grammatischer Strukturierung, der ihrer Lernstufe entspricht, anwenden
  • ihren Grundwortschatz unter Verwendung ihnen bekannter Lerntechniken erweitern und sichern,
  • die Grundsätze der Formenbildung in Verbindung mit Personalsuffixen anwenden,
  • unterschiedliche Gruppen von Nomina (einschließlich Partizipien) im Satz nach grammatischen Kategorien benennen und sie im Deutschen angemessen wiedergeben,
  • die verschiedenen Satztypen unterscheiden,
  • mit morphologischen und syntaktischen Strukturen methodengeleitet operieren,
  • ein elementares Verständnis hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,
  • typische Merkmale des Hebräischen (konstrastiv zum Deutschen und anderen ihnen bekannten Sprachen) als nicht indoeuropäischer Sprache identifizieren,
  • unter Anleitung zur Erschließung und Übersetzung von Texten grundlegende methodische Elemente der Textgrammatik anwenden,
  • Methoden der Kategorienbildung und Systematisierung zum Aufbau, zur Festigung und zur Erweiterung ihrer Sprachkompetenz nutzen,

Kulturkompetenz

  • gelesene Texte in ihren jeweiligen Kontext einordnen und auf dieser Basis Thema und Inhalt erläutern.

Inhaltsfelder:

  • Anthropologie
  • Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild in der Hebräischen Bibel und in ihrer Wirkungsgeschichte
  • Das Tetragramm als Eigenname des Gottes Israels

Zeitbedarf: 20 Std.

Summe Einführungsphase: 125 Stunden (vierstündiger Grundkurs)

2.1.2 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben - Qualifikationsphase

Qualifikationsphase (Q1) – Grundkurs

Qualifikationsphase (Q1) – Grundkurs

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Stufenangemessene Ganzschriftlektüre (Jona oder Ruth)

Kompetenzen

Textkompetenz

  • mittels der Methode der Vorerschließung einen ersten Zugang zu inhaltlich anspruchsvolleren Texten der Hebräischen Bibel eines ihrem Lernstand angemessenen sprachlichen Schwierigkeitsgrades dokumentieren,
  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • selbstständig mithilfe eines wissen­schaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs Texte erschließen und übersetzen,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen beschaffen und sie der Interpretation dienlich machen,

Sprachkompetenz

  • ihre Kenntnisse von Ketiv/Qere beim Lesen von Texten der Biblia Hebraica anwenden,
  • ihren Wortschatz lektüreabhängig erweitern,
  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • die Formenbildung des Verbs erklären und deren Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • satzwertige Infinitivkonstruktionen identifizieren und sie angemessen wiedergeben,
  • verschiedene Verwendungen von Präformativ- und Afformativkonjugation in erzählenden und besprechenden Texten unterscheiden und ihre Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • bei Analyse und Übersetzung der Texte spezifische Eigenheiten der althebräischen Syntax berücksichtigen,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • das System der hebräischen Sprache mit dem der deutschen und denen anderer ihnen bekannter Sprachen zur Vertiefung ihrer Sprachbewusstheit vergleichen,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten würdigen und deren Bedeutung erläutern,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,

Inhaltsfelder:

Geschichte Israels

Ethik

Inhaltliche Schwerpunkte:

Biblische Geschichte Israels

Ethische Weisung in der Hebräischen Bibel (Tora, Prophetie, Weisheit)

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema:

Die biblische Schöpfungs- und Urgeschichte als Ätiologie einer unvollkommenen Welt

Kompetenzen

Textkompetenz

  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen.
  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen beschaffen und sie der Interpretation dienlich machen,

Sprachkompetenz

  • ihren Wortschatz lektüreabhängig erweitern,
  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • alle Formen der Personalsuffixe benennen und diese Kenntnis für die Analyse auch von komplexen Formen nutzen,
  • satzwertige Infinitivkonstruktionen identifizieren und sie angemessen wiedergeben,
  • verschiedene Verwendungen von Präformativ- und Afformativkonjugation in erzählenden und besprechenden Texten unterscheiden und ihre Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • bei Analyse und Übersetzung der Texte spezifische Eigenheiten der althebräischen Syntax berücksichtigen,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • anhand der biblischen Urgeschichte Grundzüge des biblischen Menschenbildes erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten würdigen und deren Bedeutung erläutern,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,
  • unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel sowie deren altorientalischen Kontext erläutern.

Inhaltsfelder:

Anthropologie

Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild der Hebräischen Bibel

Tradition und Rezeption anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel

Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Ivrit – modernes Israel; Landeskunde (Geographie)

Kompetenzen

Textkompetenz

  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • selbstständig mithilfe eines wissen­schaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs Texte erschließen und übersetzen,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen beschaffen und sie der Interpretation dienlich machen,

Sprachkompetenz

  • über die vokalisierte Quadratschrift hinaus eine weitere Schreibweise des Hebräischen lesen,
  • ihren Wortschatz lektüreabhängig erweitern,
  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • die Formenbildung des Verbs erklären und deren Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • wichtige morphologische Eigenheiten der nachbiblischen Sprachstufen des Hebräischen nennen,
  • spezifische syntaktische Eigenheiten der späteren Sprachstufen des Hebräischen identifizieren,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • das System der hebräischen Sprache mit dem der deutschen und denen anderer ihnen bekannter Sprachen zur Vertiefung ihrer Sprachbewusstheit vergleichen,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung erläutern,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,
  • unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel sowie deren altorientalischen Kontext erläutern.

Inhaltsfelder:

Geschichte Israels

Inhaltliche Schwerpunkte:

Topographie Israels

Tradition und Rezeption biblischer Geschichtsmodelle

Jüdische Lebenswirklichkeiten

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Die Josephgeschichte als interkulturell-weisheitlicher Text der Hebräischen Bibel

Kompetenzen

Textkompetenz

  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen.
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • selbstständig mithilfe eines wissen­schaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs Texte erschließen und übersetzen,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen beschaffen und sie der Interpretation dienlich machen,

Sprachkompetenz

  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • alle Formen der Personalsuffixe benennen und diese Kenntnis für die Analyse auch von komplexen Formen nutzen,
  • satzwertige Infinitivkonstruktionen identifizieren und sie angemessen wiedergeben,
  • verschiedene Verwendungen von Präformativ- und Afformativkonjugation in erzählenden und besprechenden Texten unterscheiden und ihre Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • bei Analyse und Übersetzung der Texte spezifische Eigenheiten der althebräischen Syntax berücksichtigen,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • das System der hebräischen Sprache mit dem der deutschen und denen anderer ihnen bekannter Sprachen zur Vertiefung ihrer Sprachbewusstheit vergleichen,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten und würdigen deren Bedeutung erläutern,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,
  • unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel sowie deren altorientalischen Kontext erläutern.

Inhaltsfelder:

Anthropologie

Gottesvorstellungen

Ethik

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild der Hebräischen Bibel

Ethische Weisung in der Hebräischen Bibel (Tora, Prophetie, Weisheit)

Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – 100 Stunden (vierstündiger Grundkurs)

Qualifikationsphase (Q2) – Grundkurs

Qualifikationsphase (Q2) – Grundkurs

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: שיר השירים als althebräische Liebeslyrik

Kompetenzen

Textkompetenz

  • mittels der Methode der Vorerschließung einen ersten Zugang zu inhaltlich anspruchsvolleren Texten der Hebräischen Bibel eines ihrem Lernstand angemessenen sprachlichen Schwierigkeitsgrades dokumentieren.
  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen.
  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen und machen sie der Interpretation dienlich beschaffen,

Sprachkompetenz

  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren.

Inhaltsfelder:

Anthropologie

Inhaltliche Schwerpunkte:

Das Menschenbild der Hebräischen Bibel

Tradition und Rezeption anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Leben und Tod im Judentum: jüdischer Gottesdienst, Synagoge und Friedhof

Kompetenzen

Textkompetenz

  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • selbstständig mithilfe eines wissen­schaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs Texte erschließen und übersetzen,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen und machen sie der Interpretation dienlich beschaffen,

Sprachkompetenz

  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren.

Inhaltsfelder:

Geschichte Israels

Anthropologie

Inhaltliche Schwerpunkte:

Jüdische Lebenswirklichkeiten

Tradition und Rezeption anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Prophetie in Israel: Prophetisches Reden und Handeln als Impuls ethischer Orientierung

Kompetenzen

Textkompetenz

  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • selbstständig mithilfe eines wissen­schaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs Texte erschließen und übersetzen,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen und machen sie der Interpretation dienlich beschaffen,

Sprachkompetenz

  • satzwertige Infinitivkonstruktionen identifizieren und sie angemessen wiedergeben,
  • verschiedene Verwendungen von Präformativ- und Afformativkonjugation in erzählenden und besprechenden Texten unterscheiden und ihre Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • bei Analyse und Übersetzung der Texte spezifische Eigenheiten der althebräischen Syntax berücksichtigen,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,
  • unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel sowie deren altorientalischen Kontext erläutern.

Inhaltsfelder:

Ethik

Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

Ethische Weisung in der Hebräischen Bibel (Tora, Prophetie, Weisheit)

Tradition und Rezeption ethischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel in aktuellen Diskussionen

Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel

Tradition und Rezeption von Gottesvorstellungen aus der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Klage, Lob und Dank als sprachgewordener Glaube in den Psalmen

Kompetenzen

Textkompetenz

  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen,
  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenem Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • methodengeleitet interpretieren,

Sprachkompetenz

  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,

Kulturkompetenz

  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,

Inhaltsfelder:

  • Anthropologie
  • Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild der Hebräischen Bibel
  • Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 20 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q2) – 95 Stunden (vierstündiger Grundkurs)

2.1.3 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben - Einführungsphase

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.
Einführungsphase

Einführungsphase

Thema: Spracherwerbsphase (I): Schrift- und Lautlehre, elementare Morphologie und Syntax

Übergeordnete Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler können

Textkompetenz

  • grundlegende Methoden der ganzheitlichen Vorerschließung von Texten anwenden,
  • strukturelle Unterschiede zwischen dem Hebräischen und anderen bisher erlernten Sprachen erkennen und beschreiben,

Sprachkompetenz

  • die hebräische Quadratschrift und die tiberiensische Punktation lesen und schreiben,
  • das Phänomen Ketiv/Qere identifizieren und entsprechend lesen,
  • einen Basiswortschatz des biblischen Hebräisch in thematischer und grammatischer Strukturierung, der ihrer Lernstufe entspricht, anwenden,
  • Lexeme unter Anleitung mithilfe eines wissenschaftlichen hebräisch-deutschen Wörterbuchs semantisieren
  • Beispiele des Fortwirkens des althebräischen Wortschatzes im modernen Hebräisch benennen,

Kulturkompetenz

  • auf angemessene Weise den hebräischen Gottesnamen (Tetragramm) dekodieren.

Inhaltsfelder:

  • Anthropologie
  • Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild in der Hebräischen Bibel und in ihrer Wirkungsgeschichte
  • Das Tetragramm als Eigenname des Gottes Israels

Zeitbedarf: 40 Std.

Vorhabenbezogene Konkretisierung:

Unterrichtssequenzen

Konkretisierte Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen

1. Sequenz

Grundsätze der Schrift- und Lautlehre

  • die hebräische Quadratschrift und die tiberiensische Punktation lesen und schreiben,
  • Einführung in die Entwicklung der Alphabetschriften
  • Lesung von biblischen Eigennamen
  • Lesung von deutschen Fremdwörtern im modernen Hebräisch
  • Orientierung in modernhebräischen Landkarten, Kalendern, Schulstundenplänen u.ä.
  • Einsatz spielerischer Methoden

2. Sequenz

elementare Morphologie und Syntax

  • anhand ausgewählter Texte Grundzüge des hebräischen Menschenbildes erschließen,
  • die in ausgewählten Texten begegnende spezifisch hebräische Körpersymbolik interpretieren,
  • kritische Impulse des hebräischen Menschenbildes gegenüber gegenwärtig herrschenden Menschenbildern erläutern und diskutieren,
  • das Tetragramm als Eigennamen identifizieren und es von anderen Gottesbezeichnungen unterscheiden,
  • beim hebräischen Lesen jüdische Regeln des Umgangs mit dem Tetragramm beachten,
  • im Deutschen das Tetragramm, wie in der jüdischen und/oder christlichen Tradition üblich, umschreiben,
  • religionskritische Impulse der Gottesvorstellungen der Hebräischen Bibel erläutern und diskutieren.
  • Einstieg mit elementaren Texten aus der Hebräischen Bibel: Gen 1,1-5, Psalm 1
  • Prinzip des beobachtend-induktiven Lernens

Leistungsbewertung:

  • Klausur (Übersetzung und Interpretation)
  • Nachbereitung: ‚Reinübersetzung'
  • Schriftliche Übung mit halboffenen / geschlossenen Aufgabenformaten (z.B. Multiple-Choice), Wortschatzaufgabe, Grammatikaufgabe

2.1.4 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben - Qualifikationsphase

Qualifikationsphase (Q1)

Qualifikationsphase (Q1)

Thema:

Die biblische Schöpfungs- und Urgeschichte als Ätiologie einer unvollkommenen Welt

Übergeordnete Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler können

Textkompetenz

  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen.
  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen beschaffen und sie der Interpretation dienlich machen,

Sprachkompetenz

  • ihren Wortschatz lektüreabhängig erweitern,
  • Wortbildungsregeln zum Erschließen ihnen unbekannter Wörter und zur Erweiterung ihres Wortschatzes anwenden,
  • alle Formen der Personalsuffixe benennen und diese Kenntnis für die Analyse auch von komplexen Formen nutzen,
  • satzwertige Infinitivkonstruktionen identifizieren und sie angemessen wiedergeben,
  • verschiedene Verwendungen von Präformativ- und Afformativkonjugation in erzählenden und besprechenden Texten unterscheiden und ihre Kenntnis für die Textarbeit nutzen,
  • bei Analyse und Übersetzung der Texte spezifische Eigenheiten der althebräischen Syntax berücksichtigen,
  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die Grundzüge der biblischen und nachbiblischen Geschichte Israels bzw. des Judentums erläutern,
  • anhand der biblischen Urgeschichte Grundzüge des biblischen Menschenbildes erläutern,
  • grundlegende Impulse der Hebräischen Bibel für Ethik und Sozialordnung erläutern und deren Bedeutung für die jeweilige Gegenwart diskutieren,
  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten würdigen und deren Bedeutung erläutern,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren,
  • unterschiedliche Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel sowie deren altorientalischen Kontext erläutern.

Inhaltsfelder: Anthropologie, Gottesvorstellungen

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild der Hebräischen Bibel
  • Tradition und Rezeption anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel
  • Gottesvorstellungen in der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Vorhabenbezogene Konkretisierung:

Unterrichtssequenzen

Konkretisierte Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen

1. Sequenz

Die erste Schöpfungsgeschichte Genesis 1,1 – 2,4a als Bau eines geordneten Lebenshauses

  • insbesondere anhand von Gen. 1 - 4 die Geschöpflichkeit und die Gottebenbildlichkeit des Menschen, den Herrschaftsauftrag des Schöpfers, das Verhältnis von Mann und Frau, den Menschen als Sozialwesen und die Gefährdung des Menschen im Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen (u.a. der Mensch als Geschöpf und Mitgeschöpf) erläutern.
  • Einführung in biblische und altorientalische Weltbildvorstellungen
  • Analyse der Komposition von Gen 1,1 – 2,4a
  • Die historische Situation von Gen 1,1 – 2,4a: Entstehungszusammenhänge/Tradition und Tradenten

2. Sequenz

Die Geschichte von Menschenschöpfung, Sündenfall und Brudermord Gen 2,4b – 4,16 als Ätiologie von Würde, Auftrag und Gefährdung des Menschen

  • den ätiologischen Charakter der biblischen Urgeschichte erklären,
  • das Fortwirken anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel in rabbinischen oder modernhebräischen Texten erläutern
  • Auseinandersetzung mit der Gender-Tradition der Auslegung von Genesis 2-3
  • Einführung in die Struktur und Interpretation von ätiologischen Mythen

3. Sequenz

Die Sintflutgeschichte als Ätiologie der Gefährdung der Welt durch den Menschen

  • den ätiologischen Charakter der biblischen Urgeschichte erklären,
  • das Fortwirken anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel in rabbinischen oder modernhebräischen Texten erläutern
  • Analyse und Interpretation von Genesis 6,5 – 9,29 anhand einer deutschen Übersetzung
  • Kennenlernen der noachidischen Gebote

Leistungsbewertung:

  • Klausur (Übersetzung und Interpretation)
  • Nachbereitung: ‚Reinübersetzung’
  • Schriftliche Übung, z.B. synoptische Textpräsentation, Übersetzungsvergleich
  • Schriftliche Übung (geschlossene / halboffene Aufgabenformate) zum Orientierungswissen
Qualifikationsphase (Q2)

Qualifikationsphase (Q2)

Thema: שיר השירים als althebräische Liebeslyrik

Übergeordnete Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler können

Textkompetenz

  • mittels der Methode der Vorerschließung einen ersten Zugang zu inhaltlich anspruchsvolleren Texten der Hebräischen Bibel eines ihrem Lernstand angemessenen sprachlichen Schwierigkeitsgrades dokumentieren.
  • selbstständig Texte der Hebräischen Bibel satzweise und satzübergreifend erschließen (dekodieren),
  • ihr Verständnis inhaltlich anspruchsvollerer Texte der Hebräischen Bibel von ihrem Lernstand angemessenem sprachlichen Schwierigkeitsgrad in einer adressatengerechten Übersetzung nachweisen.
  • vokalisierte hebräische Texte auch ohne Vorbereitung mit „sefardischer“ Aussprache und Betonung lesen,
  • Texte aus der Biblia Hebraica ggf. anhand von Arbeitsaufträgen interpretieren,
  • das jeweilige Lay-out der Biblia Hebraica für die Interpretation des Textes nutzen,
  • mit ihrem durch eigene Rekodierung und Interpretation gewonnenen Verständnis von Texten unterschiedliche Übersetzungen vergleichen und beurteilen,
  • erlernte Methoden zur Erschließung morphologischer und syntaktischer Strukturen auch komplexerer Sätze selbstständig anwenden,
  • zur Erschließung und Übersetzung von Texten die methodischen Elemente der Textgrammatik selbstständig anwenden,
  • methodengeleitet interpretieren,
  • sich selbstständig Informationen zu ausgewählten Themen und machen sie der Interpretation dienlich beschaffen,

Sprachkompetenz

  • unter Verwendung der einschlägigen und fachspezifischen Lerntechniken ihren hebräischen Wortschatz eigenständig und lektürebezogen festigen und erweitern,
  • sprachliche Phänomene und Strukturen systematisch dekodieren und rekodieren,
  • ein differenziertes Problembewusstsein hinsichtlich der Grenzen und Möglichkeiten einer Übersetzung dokumentieren,

Kulturkompetenz

  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • die jeweilige Gegenwartsbedeutung von Texten der Hebräischen Bibel diskutieren.

Inhaltsfeld: Anthropologie

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild der Hebräischen Bibel
  • Tradition und Rezeption anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel

Zeitbedarf: 25 Std.

Vorhabenbezogene Konkretisierung:

Unterrichtssequenzen

Konkretisierte Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen

1. Sequenz

שיר השירים: althebräische Liebeslyrik (sprachliche Gestalt, Bildhaftigkeit)

  • insbesondere anhand von Gen. 1 - 4 die Geschöpflichkeit und die Gottebenbildlichkeit des Menschen, den Herrschaftsauftrag des Schöpfers, das Verhältnis von Mann und Frau, den Menschen als Sozialwesen und die Gefährdung des Menschen im Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen (u.a. der Mensch als Geschöpf und Mitgeschöpf) erläutern.
  • Formen und Kennzeichen der althebräischen Poesie
  • bildhaftes Sprechen (Metaphern, Vergleiche)
  • Redaktion/Komposition von שיר השירים
  • Die historische Situation von שיר השירים: Entstehungszusammenhänge/Tradition und Tradenten

2. Sequenz

Auslegungs- und Wirkungsgeschichte des שיר השירים

  • die religiöse Bedeutung der Hebräischen Bibel als Tanach im Judentum und als Altes Testament im Christentum beurteilen,
  • die Wirkungsgeschichte von Texten erläutern und deren Bedeutung würdigen,
  • das Fortwirken anthropologischer Perspektiven aus der Hebräischen Bibel in rabbinischen oder modernhebräischen Texten erläutern.
  • Texttheorien: mehrfacher Schriftsinn/allegorische Auslegung (z. B. Das St. Trudperter Hohelied)
  • לך דודי im קבלת שבת-Gottesdienst
  • Arbeit mit wissenschaftlichen Kommentaren
  • שיר השירים im Spiegel seiner Wirkungsgechichte: bildende Kunst und Musik (z. B. Marc Chagall, Claudio Monteverdi, Idan Raichel)

Leistungsbewertung:

  • Klausur (Übersetzung und Interpretation)
  • Nachbereitung: ‚Reinübersetzung’
  • Schriftliche Übung (verschiedene Aufgabenformate) als Wortschatzaufgabe, Grammatikaufgabe
  • Präsentation, produktionsorientierte Verfahren zum Inhalt Rezeption

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Hebräisch die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 21 sind fachspezifisch angelegt.

Überfachliche Grundsätze:

Überfachliche Grundsätze:

1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.

2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schüler/innen.

3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.

4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.

5. Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.

6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schüler/innen.

7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülern/innen und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.

8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schüler/innen.

9. Die Schüler/innen erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.

10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.

11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.

12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.

13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.

14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

Fachliche Grundsätze:

15. Im Hebräischunterricht wird von Anfang an mit (unbearbeiteten) Texten der Hebräischen Bibel gearbeitet.

16. Zum wissenschaftspropädeutischen Arbeiten im Hebräischunterricht gehört die Auseinandersetzung mit der entsprechenden Fachliteratur (Präsenzbibliothek).

17. Das Singen hebräischer Lieder spricht die affektive Dimension des Lernens in besonderer Weise an und wirkt sich gruppendynamisch förderlich aus.

18. Außerunterrichtliche und außerschulische Lernorte sind regelmäßig Teil des Hebräischunterrichts (s. Kap. 1).

19. Es findet eine Vernetzung mit den Religionslehren (Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Zentralkurs Jüdische Religionslehre) statt.

20. Der Kontakt zur jüdischen Gemeinde vor Ort wird gepflegt.

21. Antisemitische Vorurteilsstrukturen werden abgearbeitet.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, der §§ 13-16 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Hebräisch hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

1. Mündliche Mitarbeit im Unterricht

1. Mündliche Mitarbeit im Unterricht

Die wichtigste Form der ‚Sonstigen Mitarbeit’ im Hebräischunterricht ist der mündliche Beitrag der Schülerinnen und Schüler zum Unterricht in den vielfachen Varianten von der Antwort auf die einfache Wissensfrage (Vokabeln, Fakten) bis zur Problemlösung (selbstständige Übersetzung einer größeren Texteinheit, Einbeziehung textüber­greifender Gesichtspunkte bei der Interpretation).

a) Kontinuität

regelmäßige, zuverlässige, aktive, themenunabhängige, (möglichst) frei­willige Mit­arbeit sowohl beim Unterrichtsgespräch als auch bei Gruppen-/Partnerarbeit

b) Qualität

  • Reproduktion 
    • Reproduktion und Konstruktion von Vokabeln, Wörtern und gramma­ti­schen Formen
    • Einbringen differenzierter und fundierter Fachkenntnisse
  • Analyse
    • Beiträge im Erfassen der sprachlichen Struktur eines Textes
    • Übersetzungsbeiträge
    • sinnentsprechendes Vorlesen hebräischer – insbesondere biblischer – Texte
    • Fähigkeit zum Erkennen von Problemstellungen und offenen Fragen im Dialog
    • Sachbezogenheit, Grad der Selbstständigkeit und Argumentationsfähig­keit innerhalb der Meinungsäußerung
    • Vorschläge zum Unterrichtsgang (bezüglich Methode, Reihenfolge oder Aspekt der Behandlung oder Interpretation eines Textes)
  • Transfer/Beurteilung
    • in Frage stellen
    • Bezüge zu bereits Behandeltem herstellen
    • Hinweise auf mögliche fachübergreifende Ansätze oder Aspekte (z. B. aus anderen Sprachen oder einem religiösen Bereich)
    • Probleme lösen
    • zunehmende Selbstständigkeit im Umgang mit Fragen, Inhalten und Ver­fahren

Die Qualität der Beiträge hat insgesamt Vorrang vor der Quantität.

c) sprachliche Darstellung

  • sprachlich verständlich, zusammenhängend, präzise
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Entwicklung und Anwendung der Fachsprache

Interaktion

  • Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Mitschülerinnen und Mit­schü­lern im Unterrichtsgespräch oder bei kleineren Aufgabenstellungen im Unterricht
  • Aufgreifen und Weiterführung/Verbesserung/Vertiefung der Beiträge ande­rer, gewissenhafte Übernahme von Aufgaben in der Gruppe, z. B. Präsen­tieren von Ergebnissen aus Gruppen-/Partnerarbeit
  • ggf. Kurzvortrag, Kurzreferat zur Einführung eines Themas
2. Schriftliche Leistungen

2. Schriftliche Leistungen

Beispiele für mögliche Formen schriftlicher Leistungen, die in die Note der Sonstigen Mitarbeit eingehen können:

a) Nachbereitung: ‚Reinübersetzung’

b) Bearbeitung eines schriftlichen Arbeitsauftrages

c) eine schriftliche Lernzielkontrolle/ Schriftliche Übung

d) Stundenprotokoll

e) Dokumentation des im Unterricht Erarbeiteten in einer selbstständig und sorg­fältig ge­führten, chronologisch/thematisch geordneten Mappe, die Stunden­ergeb­nisse, vollständig bearbeitete Arbeitsblätter, Ergebnisse von Gruppen-/Partner­arbeit, schriftlichen Arbeitsaufträgen, Hausaufgaben, eigene Reflexionen zu be­spro­chenen Themen enthält

f) Referate (sachlicher Gehalt, nachgewiesene Eigenständigkeit, Beherrschung der Arbeitstechniken bei der Erstellung und beim Vortrag des Referats, Fähigkeit zur Diskussion)

Welche dieser schriftlichen Leistungen in einem Halbjahr von den Schülerin­nen/Schülern zu erbringen sind, hängt u. a. von der Jahrgangsstufe und von der Größe der Lerngruppe ab und wird den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des jeweiligen Schul­jahres (Halbjahres) von der Lehrperson mitgeteilt.

Die wichtigste Grundlage für die Beurteilung einer Schülerin oder eines Schülers im Beurteilungsbereich ‚Sonstige Mitarbeit’ bilden die Qualität und Kontinuität seiner bzw. ihrer mündlichen Mitarbeit im Unterricht. Grundlage sind ferner Protokolle, Referate, Präsentationen, Formen produktorientierter Verfahren (auch szenische Interpretation, kreative Schreibaufgabe, bildlich-künstlerische Umsetzung, Portfolio etc.), Lesevortrag.

Kompetenzraster „Sonstige Mitarbeit“ im Fach Hebräisch (modifiziert nach PÄDAGOGIK 3/2005)

Kriterium

Stufe 1

Stufe 2

Stufe 3

Stufe 4

Beiträge im Unterrichts­gespräch

  • liest hebräische Texte recht fehlerhaft
  • bringt Fachkenntnisse (insbes. Vokabelwissen, Analyse von Formen und der Textstruktur, Übersetzung) nur ansatzweise ein
  • argumentiert ausschließlich erfahrungs- und alltags­bezogen, argumentiert nicht auf der Basis der erarbeiteten Fachinhalte, geht nicht auf andere ein
  • liest hebräische Text im Wesentlichen richtig, aber stockend
  • bringt Fachkenntnisse (insbes. Vokabelwissen, Analyse von Formen und der Textstruktur, Übersetzung) gelegentlich angemessen ein
  • geht gelegentlich auf andere ein, argumentiert meistens erfahrungsbezogen, argumentiert ohne hinreichende Begründungen
  • liest hebräische Texte im Wesentlichen richtig
  • bringt Fachkenntnisse (insbes. Vokabelwissen, Analyse von Formen und der Textstruktur, Übersetzung) angemessen ein
  • geht auf andere ein, argumentiert selbstständig und mit schlüssigen Begründungen, bezieht Fachkenntnisse mit ein
  • liest hebräische Texte flüssig und sinnbetonend
  • bringt Fachkenntnisse (insbes. Vokabelwissen, Analyse von Formen und der Textstruktur, Übersetzung) richtig – auch im Sinne vernetzenden Denkens – ein
  • geht auf andere ein, argumentiert selbstständig, fachlich fundiert, sorgt für einen Fortschritt in Diskussionen, entwickelt begründet kritische Positionen, fühlt sich mitverantwortlich für das Niveau der unterrichtlichen Gespräche

(Mit-) Arbeit in EA/PA/GA

(z.B. Formen kooperativer Aufgabenerfüllung, Präsentationen, Protokolle, Referate, Portfolios etc.)

  • nimmt Arbeitsaufträge nicht zielführend auf, ist unzu­verlässig bei der Übernahme von Arbeitsaufträgen
  • bringt sich nur wenig ein
  • arbeitet sorgfältig bzw. kooperativ
  • arbeitet souverän bzw. sehr kooperativ und zielführend, übernimmt Verantwortung für den Sachfortschritt, unterstützt andere bei der Arbeit

Hausaufgaben/Vor- und Nachbereitung der Stunden

  • fertigt Hausaufgaben nicht an
  • fertigt Hausaufgaben selten an bzw. selten vollständig an – in oberflächlicher Ausarbeitung
  • Hausaufgaben sind in der Regel vorhanden bzw. in der Regel vollständig – in zutreffender Ausarbeitung
  • Hausaufgaben sind immer vorhanden und von besonderer Qualität

Leistungsbereitschaft: Eigeninitiative, Selbstständigkeit, Arbeitsorganisation

  • ist oft unaufmerksam, abgelenkt
  • beteiligt sich nicht ohne Aufforderung, beginnt Arbeit häufig erst nach Auffor­derung, fragt nicht um Hilfe, arbeitet Versäumtes nicht nach, meist ohne Material
  • ist selten aufmerksam
  • gelegentlicher Arbeitseinsatz
  • Mängel in der Arbeitsorganisation
  • sinnvolle Arbeitsorganisation
  • beteiligt sich regelmäßig ohne Aufforderung am Unterrichts­gespräch, ist immer auf­merk­sam, arbeitet immer selbst­ständig und zuverlässig,
  • Arbeitsmaterialien sind vorhanden und sofort nutzbar
  • dokumentiert Arbeitsaufträge und Ergebnisse sorgfältig

Weitere Leistungen

s. Punkt 2 Schriftliche Leistungen – hier gelten die Kriterienstufen entsprechend

2.4 Lehr- und Lernmittel

Übersicht über die verbindlich eingeführten Lehr- und Lernmittel, ggf. mit Zuordnung zu Jahrgangsstufen (ggf. mit Hinweisen zum Elterneigenanteil)

  • Biblia Hebraica
  • Biblisch-hebräische Unterrichtsgrammatik
  • Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament
  • Kompaktwörterbuch Althebräisch

Auswahl ergänzender, fakultativer Lehr- und Lernmittel

  • Grammatik des Biblischen Hebräisch
  • Debarim - Ein Übungsbuch für den Hebräischunterricht
  • Neben den hier genannten Titeln steht den Schülerinnen und Schülern eine umfangreiche Hebräisch-Präsenzbibliothek zur Verfügung (s. Kap.1).

Vgl. die zugelassenen Lernmittel für Hebräisch.

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Zusammenarbeit mit anderen Fächern

Die Fachgruppe Hebräisch des Johannes-Bobrowski-Gymanasiums arbeitet eng vernetzt mit den Fachschaften Evangelische Religionslehre/Katholische Religionslehre. Auch mit dem Kollegen, der den Zentralkurs Jüdische Religionslehre unterrichtet, wird der Kontakt gepflegt. Auf diesem Wege lassen sich Kooperationen, fachübergreifende Projekte mit affinen Fächern bspw. in Gestalt von Projektwochen, Methodentagen, produktionsorientierten Verfahren etc. realisieren.

Anbindung an das Schulprogramm

Außerunterrichtliches und außerschulisches Lernen sind wichtige Bestandteile der Arbeit der Fachgruppe Hebräisch (s. die Beschreibung der Aktivitäten in Kap. 1). Zu den außerschulischen Aktivitäten im Zusammenhang mit unterschiedlichen Unterrichtsvorhaben gehört u.a. der Besuch des Freitagabendgottesdienstes in der Synagoge, der Besuch auch ferner gelegener Synagogen (z.B. Köln) und die Teilnahme an Vorträgen.

Losgelöst von den etablierten Studienfahrten in der Oberstufe sind (Kurz-) Exkursionen auf den Spuren jüdischen Lebens nach Berlin, Amsterdam oder Prag im Schulprogramm fest etabliert.

Fortbildungskonzept

Zur Qualitätssicherung und Evaluation wird der überschulische kollegiale Austausch gepflegt.

Neben der professionellen Selbstfortbildung (insbes. aktuelle exegetische Literatur, Fachdidaktik Alte Sprachen) nimmt der Hebräisch-Kollege regelmäßig an den fachlichen Fortbildungsveranstaltungen der Bezirksregierung und Fachberatung, der Universität respektive der Fachverbände teil.

4 Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

Da zur Zeit nur ein (1) Kollege das Fach Hebräisch am Johannes-Bobrowski-Gymnasium unterrichtet, wird hier auf das Ausfüllen der folgenden Tabelle verzichtet.

Gleichwohl zeigt die Tabelle an, um welche Punkte sich der Kollege vornehmlich kümmert (Abstimmung mit der Schulleitung, Koordination des Zentralkurses, Raumgestaltung, Präsenzbibliothekspflege etc.).

Bilanzierungstabelle
Kriterien Ist-Zustand
Auffälligkeiten
Änderungen/
Konsequenzen/
Perspektivplanung
Wer (Verantwortlich) Bis wann
(Zeitrahmen)
Funktionen
Fachvorsitz        
Stellvertreter        
Sonstige Funktionen
(im Rahmen der schulprogrammatischen fächerübergreifenden Schwerpunkte)
       
Ressourcen
personell Fachlehrer/in        
Lerngruppen        
Lerngruppengröße        
       
räumlich Fachraum        
Bibliothek        
Computerraum        
Raum für Fachteamarb.        
       
materiell/
sachlich
Lehrwerke        
Fachzeitschriften        
       
zeitlich Abstände Fachteamarbeit        
Dauer Fachteamarbeit        
       
Unterrichtsvorhaben
         
         
         
         
         
Leistungsbewertung/
Einzelinstrumente
         
         
         
Leistungsbewertung/Grundsätze
sonstige Leistungen        
         
Arbeitsschwerpunkt(e) SE
fachintern
  • kurzfristig (Halbjahr)
       
  • mittelfristig (Schuljahr)
       
  • langfristig
       
fachübergreifend
  • kurzfristig
       
  • mittelfristig
       
  • langfristig
       
       
Fortbildung
Fachspezifischer Bedarf
  • kurzfristig
       
  • mittelfristig
       
  • langfristig
       
Fachübergreifender Bedarf
  • kurzfristig
       
  • mittelfristig
       
  • langfristig
       
       
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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 02.06.2015