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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für das Abendgymnasium und Kolleg im Fach Erziehungswissenschaft

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Erziehungswissenschaft steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung.
Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule zu erstellen.

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit andere(n) Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte

Die Fachgruppe Erziehungswissenschaft im fiktiven Ellen-Key-Abendgymnasium

Das fiktive Weiterbildungskolleg Ellen-Key-Abendgymnasium liegt in Soest. Das Fach Erziehungswissenschaft hat unter den Studierenden einen großen Zuspruch, so dass stets mindestens ein Grundkurs (3 Wochenstunden à 45 Minuten) und ein Leistungskurs (5 Wochenstunden à 45 Minuten) mit jeweils etwa 24 Studierenden zustande kommen. Es gibt drei Kolleg(inn)en, die das Fach vertreten. Der Einzugsbereich der Schule ist groß, er reicht von Hamm bis Dortmund. Die Studierenden entstammen häufig bildungsfernen Familien und gehen tagsüber unterschiedlichen Berufen nach. Die Studierenden führen in der Regel einen eigenen Haushalt und einige Studierende haben bereits Kinder. Der Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund ist recht groß. Das Schulprogramm versucht vor allen Dingen durch individuelle Förderung den heterogenen Bedingungen gerecht zu werden.

Die Fachschaft Erziehungswissenschaft hat in Anbetracht der skizzierten Rahmenbedingungen entschieden, die folgenden zwei Schwerpunkte im Unterricht im Fach Erziehungswissenschaft zu setzen:

  1. Reflexion der eigenen Erziehung im Hinblick auf eine fundierte pädagogische Handlungskompetenz
  2. eine zielgerichtete, kontinuierliche Vorbereitung auf den weiteren Bildungsweg (vor allem unter methodischem und lernpsychologischem Aspekt).

Der vorliegende schulinterne Lehrplan geht von 40 Schulwochen je Schuljahr aus. Ein Viertel (also 10 Schulwochen) werden in der Qualifikationsphase nicht berücksichtigt, da aus verschiedenen Gründen (Klausuren, Exkursionen, Krankheit etc.) es zu Unterrichtsausfällen kommen kann und den Kolleginnen und Kollegen darüber hinaus genügend Freiraum für eigene Schwerpunktsetzungen gegeben werden soll. Es ist zu berücksichtigen, dass in der Einführungsphase das Fach Erziehungswissenschaft nur in einem Semester unterrichtet werden kann.

Daraus ergibt sich, dass sich das schulinterne Curriculum in der Einführungsphase auf ca. 40 Unterrichtsstunden in einem Halbjahr der Einführungsphase, in der Qualifikationsphase 1 auf ca. 90 Unterrichtsstunden und in der Qualifikationsphase 2 auf ca. 72 Unterrichtsstunden im Grundkurs und auf 150 Unterrichtsstunden im Leistungskurs in der Qualifikationsphase 1 und ca. 125 Unterrichtsstunden in der Qualifikationsphase 2 bezieht.

Dem Fach Erziehungswissenschaft stehen keine eigenen Fachräume zur Verfügung. An der Schule gibt es portable Laptops, Beamer und DVD-Player. Ein PC-Raum kann nach Absprache für Internetrecherchen genutzt werden.  Das eingeführte Lehrbuch steht in ausreichender Zahl zur Verfügung. Über das eingeführte Lehrwerk hinausgehende Fachliteratur haben sich die Kolleg(inn)en auf eigene Kosten angeschafft.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer dem Thema des jeweiligen Vorhabens das schwerpunktmäßig damit verknüpfte Inhaltsfeld bzw. die Inhaltsfelder,  inhaltliche Schwerpunkte des Vorhabens sowie Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.B. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur.

 

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.
Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

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Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Methoden- und Handlungskompetenzen ausgewiesen, während die Sach- und Urteilskompetenzen erst auf der Konkretisierungsebene Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und  orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

 

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Hinweis: Als Rahmenbedingung für den exemplarischen schulinternen Lehrplan des fiktiven Kollegs liegt der hier ausgewiesenen Einführungsphase eine der APO-WbK entsprechende geringe Semesterwochenstundenzahl zu Grunde.
Die im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen der Einführungsphase haben orientierungsstiftenden Charakter. Studierende müssen diese Kompetenzen in der Qualifikationsphase weiterentwickeln, um diese erfolgreich durchlaufen zu können.

Einführungsphase

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Alle reden über Erziehung – wir auch!“
Erziehung und Bildung im Spannungsfeld von Personalisation,
Sozialisation und Enkulturation

Kompetenzen:

  • beobachten pädagogische Praxis unter vorgegebenen Kriterien (MK 1),
  • beschreiben mit Hilfe der Fachsprache pädagogische Praxis und ihre Bedingungen (MK 2),
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3),
  • analysieren unter Anleitung Texte, insbesondere Fallbeispiele (MK 6),
  • analysieren unter Anleitung und exemplarisch die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 10),
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 12).

Inhaltsfeld 1: Bildungs- und Erziehungsprozesse

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Das pädagogische Verhältnis
  • Erziehung und Bildung im Verhältnis zu Sozialisation und Enkulturation

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Erziehen ja, aber wie?“
Erziehungsstile und Erziehungsziele im historischen und kulturellen Kontext

Kompetenzen:

  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3),
  • ermitteln unter Anleitung aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 4),
  • ermitteln Intentionen der jeweiligen Autoren und benennen deren Interessen (MK 5),
  • analysieren unter Anleitung Texte, insbesondere Fallbeispiele (MK 6),
  • werten unter Anleitung empirische Daten in Statistiken und deren grafische Umsetzungen aus (MK 7),
  • ermitteln ansatzweise die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 9),
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 12),
  • entwickeln und erproben Handlungsoptionen für (das eigene Lernen und) das alltägliche erzieherische Agieren  (HK 1),
  • entwickeln und erproben Handlungsoptionen für Einwirkungen auf Erziehungs- (und Lern-)prozesse (HK 2),
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 3).

Inhaltsfeld 1: Bildungs- und Erziehungsprozesse

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Erziehungsstile
  • Erziehungsziele
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Wie lernen wir? – Vom Nürnberger Trichter zum lebenslangen Lernen

Kompetenzen:

  • beschreiben mit Hilfe der Fachsprache pädagogische Praxis und ihre Bedingungen (MK 2) , 
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 3),
  • analysieren unter Anleitung Experimente (MK 8),
  • analysieren unter Anleitung und exemplarisch die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 10),
  • erstellen einfache grafische Darstellungen zu pädagogischen Sachverhalten (MK 11),
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 12),
  • geben kriteriengeleitet differenziert Feedback zu Unterrichtsprozessen (MK 13),
  • entwickeln und erproben Handlungsoptionen für das eigene Lernen und das alltägliche erzieherische Agieren  (HK 1),
  • entwickeln und erproben Handlungsvarianten für Einwirkungen auf (Erziehungs)- und Lernprozesse (HK 2),
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 3).

Inhaltsfeld 2: Lernen und Erziehung

Inhaltlicher Schwerpunkt:

  • Lernbedürftigkeit und Lernfähigkeit des Menschen
  • Lerntheorien und ihre Implikationen für pädagogisches Handeln
  • Selbststeuerung und Selbstverantwortlichkeit in Lernprozessen

Zeitbedarf: 20 Std.

Summe Einführungsphase: 40 Stunden

Qualifikationsphase (Q1) - Grundkurs

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Freud und Leid in der kindlichen Entwicklung“ - Eine pädagogische Sicht auf Modelle psychosexueller und psychosozialer Entwicklung (Freud und Erikson)

Kompetenzen:

  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • entwickeln pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • erproben in der Regel simulativ verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 19 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Hilf mir, es selbst zu tun“ – Die Pädagogik Maria Montessoris

Kompetenzen:

  • erstellen Beobachtungsaufträge und führen entsprechende Beobachtungen durch (MK 1)
  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • formulieren Fragen und führen eine Expertenbefragung durch (MK 3)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4)

Inhaltsfelder: Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder
  • Inklusion

Zeitbedarf: 16 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Ich denke, also bin ich“ –  Das Modell kognitiver Entwicklung nach Piaget

Kompetenzen:

  • erstellen Beobachtungsaufträge und führen entsprechende Beobachtungen durch (MK 1),
  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2),
  • analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 10),
  • entwickeln Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1).
  • erproben in der Regel simulativ verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3),
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4).

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Wer bin ich und wer will ich sein?“ – Eine pädagogische Sicht auf interaktionistische Sozialisationsmodelle (Mead und Krappmann)

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • erstellen graphische Darstellung zu pädagogischen Sachverhalten (MK 13)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • geben kriteriengeleitet Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 13 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Schwerstarbeit Erwachsenwerden“ – Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann

Kompetenzen:

  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln unter Anleitung die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren unter Anleitung die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • entwickeln Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 13 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Ich schlage, also bin ich“ - Pädagogische Prä- und Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt auf der Grundlage unterschiedlicher Erklärungsansätze (Heitmeyer; Rauchfleisch)

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • formulieren Fragen und führen eine Expertenbefragung durch (MK 3)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten

mögliche Adressaten und Positionen (MK 5)

  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 6)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln erziehungswissenschaftlich relevante Aussagen aus empirischen Daten in Statistiken und deren grafischen Umsetzung unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 8)
  • werten mit qualitativen Methoden gewonnene Daten aus (MK 9)
  • analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 10)
  • geben kriteriengeleitet Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15)
  • entwickeln pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • entwickeln pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 17 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS: 90 Stunden

Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Das tut man nicht!“Werteerziehung mit Blick auf das Modell moralischer Entwicklung nach Kohlberg

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2),
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7),
  • entwickeln Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2),
  • vertreten Handlungsoptionen argumentativ (HK 5).

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Erziehung in verschiedenen und gesellschaftlichen Kontexten

 Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Schule beschäftigt alle“ -  Lernort, Arbeitsplatz, Politikum

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2),
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4),
  • ermitteln erziehungswissenschaftlich relevante Aussagen aus empirischen Daten in Statistiken und deren grafischen Umsetzungen unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 8),
  • werten mit qualitativen Methoden gewonnen Daten aus (MK 9),
  • geben kriteriengeleitet Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15),
  • entwickeln Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1),
  • entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2),
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4),
  • vertreten Handlungsoptionen argumentativ (HK 5.)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten
  • Interkulturelle Bildung (Nieke)
  • Inklusion
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Du bist nichts, dein Volk ist alles!“ - Erziehung im Nationalsozialismus

Kompetenzen:

  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 5),
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 6),
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7),
  • entwickeln ansatzweise Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2).

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten

Zeitbedarf: 15 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „DDR und BRD: zwei getrennte Staaten“ – Zwei unterschiedliche Erziehungssysteme?

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in       Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und       Positionen (MK 5)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte       Interessen und Zielsetzungen (MK 6)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der       Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • geben kriteriengeleitet Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen     (MK 15)
  • entwickeln Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure     (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

 

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in       Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken       und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 15 Stunden

Summe Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS:  72 Stunden

Qualifikationsphase (Q1) – LEISTUNGSKURS

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Freud und Leid in der kindlichen Entwicklung“ - Eine pädagogische Sicht auf Modelle psychosexueller und psychosozialer Entwicklung (Freud und Erikson)

Kompetenzen:

  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren differenziert Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7),
  • ermitteln die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • erproben simulativ oder real verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF3), Identität (IF4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Hilf mir, es selbst zu tun“ – Die Pädagogik Maria Montessoris

Kompetenzen:

  • erstellen komplexere Beobachtungsaufträge und wenden diese an (MK 1)
  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • erstellen Fragebögen und ermitteln detailliert die Ergebnisse einer Befragung (MK 3),
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4)

Inhaltsfelder: Identität (IF4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder
  • Inklusion

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Ich denke, also bin ich“ –  Das Modell kognitiver Entwicklung nach Piaget

 Kompetenzen:

  • erstellen komplexere Beobachtungsaufträge und führen entsprechende Beobachtungen durch (MK 1)
  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien und entwerfen Alternativen (MK 10)
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • erproben simulativ oder real verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3)
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter

 Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Spielend Sprechen lernen“ - Förderung kindlicher Bildungsprozesse nach Gerd E. Schäfer

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2),
  • analysieren differenziert Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7),
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14),
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1),
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5).

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF3), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Wer bin ich und wer will ich sein?“ – Eine pädagogische Sicht auf interaktionistische Sozialisationsmodelle (Mead und Krappmann)

Kompetenzen:

  • beschreiben Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • erstellen differenzierte graphische Darstellung zu pädagogischen Sachverhalten (MK 13)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • geben kriteriengeleitet und differenziert Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF3), Identität (IF4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Schwerstarbeit Erwachsenwerden“ – Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann

Kompetenzen:

  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln die Genese erziehungswissenschaftlicher Modelle und Theorien (MK 11)
  • analysieren die erziehungswissenschaftliche Relevanz von Erkenntnissen aus Nachbarwissenschaften (MK 12)
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF3), Identität (IF4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Identität und Bildung

Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: „Ich schlage, also bin ich“ - Pädagogische Prä- und Interventionsmöglichkeiten bei Gewalt auf der Grundlage unterschiedlicher Erklärungsansätze (Heitmeyer; Rauchfleisch)

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • erstellen Fragebögen und ermitteln detailliert die Ergebnisse einer Befragung (MK 3),
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten

mögliche Adressaten und Positionen (MK 5)

  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 6)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • ermitteln erziehungswissenschaftlich relevante Aussagen aus empirischen Daten in Statistiken und deren grafischen Umsetzung unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 8)
  • werten mit qualitativen Methoden gewonnenes umfangreiches Datenmaterial aus (MK 9)
  • analysieren Experimente unter Berücksichtigung von Gütekriterien und entwerfen Alternativen (MK 10)
  • geben kriteriengeleitet und differenziert Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15)
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • entwickeln fachlich begründet pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: „Niemand ist alleine schuld.“ – Analyse und pädagogische Förderung von Entwicklungsprozessen aus systemischer Sicht (Stierlin)

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2),
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 6),
  • analysieren differenziert Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • erstellen differenzierte graphische Darstellungen zu pädagogischen Sachverhalten (MK 13),
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14),
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1),
  • entwickeln fachlich begründet pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2),
  • erproben simulativ oder real verschiedene Formen pädagogischen Handelns und reflektieren diese hinsichtlich der zu erwartenden Folgen (HK 3),
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5).

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • Erziehung in der Familie
  • Besonderheiten der Identitätsentwicklung in Kindheit, Jugend und Erwachsenalter sowie deren pädagogische Förderung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 15 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – LEISTUNGSKURS: 150 Stunden

Qualifikationsphase (Q2) – LEISTUNGSKURS

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Das tut man nicht!“ – Werteerziehung mit Blick auf das Modell moralischer Entwicklung nach Kohlberg

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • entwickeln fachlich begründet pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten

Zeitbedarf: 24 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Schule beschäftigt alle“ -  Lernort, Arbeitsplatz, Politikum

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der Fachsprache (MK 2)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln erziehungswissenschaftlich relevante Aussagen aus empirischen Daten in Statistiken und deren grafischen Umsetzungen unter Berücksichtigung von Gütekriterien (MK 8)
  • werten mit qualitativen Methoden gewonnenes umfangreiches Datenmaterial aus (MK 9)
  • geben kriteriengeleitet und differenziert Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK 15)
  • entwickeln vielfältige pädagogische Handlungsoptionen auf der Grundlage verschiedener Theorien und Konzepte und reflektieren diese (HK 1)
  • entwickeln fachlich begründet pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • gestalten unterrichtliche Lernprozesse unter Berücksichtigung von erweiterten pädagogischen Theoriekenntnissen mit (HK 4)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten
  • Interkulturelle Bildung (Nieke)
  • Inklusion
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 53 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Du bist nichts, dein Volk ist alles!“ - Erziehung im Nationalsozialismus

Kompetenzen:

  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und Positionen (MK 5)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte Interessen und Zielsetzungen (MK 6)
  • analysieren Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • entwickeln fachlich begründet  pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)

Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten

Zeitbedarf: 24 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „DDR und BRD: zwei getrennte Staaten – zwei unterschiedliche Erziehungssysteme?“

Kompetenzen:

  • beschreiben komplexe Situationen aus pädagogischer Perspektive unter Verwendung der       Fachsprache (MK 2)
  • ermitteln pädagogisch relevante Informationen aus Fachliteratur, aus fachlichen Darstellungen in       Nachschlagewerken oder im Internet (MK 4)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten mögliche Adressaten und       Positionen (MK 5)
  • ermitteln aus erziehungswissenschaftlich relevanten Materialsorten explizit oder implizit verfolgte       Interessen und Zielsetzungen (MK 6)
  • analysieren differenziert Texte, insbesondere Fallbeispiele, mit Hilfe hermeneutischer Methoden der            Erkenntnisgewinnung (MK 7)
  • stellen Arbeitsergebnisse in geeigneter Präsentationstechnik dar (MK 14)
  • geben differenziert Feedback zu Unterrichtsprozessen und eigenen und fremden Präsentationen (MK         15)
  • entwickeln fachlich begründet pädagogische Handlungsoptionen aus den unterschiedlichen       Perspektiven der beteiligten Akteure (HK 2)
  • vertreten pädagogische Handlungsoptionen argumentativ (HK 5)
Inhaltsfelder: Entwicklung, Sozialisation und Erziehung (IF 3), Identität (IF 4), Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung (IF 5), Pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Interdependenz von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung
  • Erziehung in der Familie
  • Erziehung durch Medien und Medienerziehung
  • unterschiedliche Verläufe von Entwicklung und Sozialisation
  • pädagogische Praxisbezüge unter dem Aspekt von Entwicklung, Sozialisation und Erziehung in       Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter
  • Anthropologische Grundannahmen zur Identität und ihre Auswirkungen auf pädagogisches Denken       und Handeln
  • Historische und kulturelle Bedingtheit von Erziehungs- und Bildungsprozessen
  • Erziehung in verschiedenen historischen und gesellschaftlichen Kontexten
  • Institutionalisierung von Erziehung
  • Vielfalt und Wandelbarkeit pädagogischer Berufsfelder

Zeitbedarf: 24 Stunden

Summe Qualifikationsphase (Q2) – LEISTUNGSKURS: 125 Stunden

 

2.2  Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Erziehungswissenschaft die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 22 sind fachspezifisch angelegt.

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Überfachliche Grundsätze:

  1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Studierenden.
  3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  4. Medien und Arbeitsmittel sind auf die inhaltlichen und methodischen Vorkenntnisse sowie Interessen der Studierenden abgestimmt.
  5. Die Studierenden erreichen einen Lernzuwachs.
  6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Studierenden.
  7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Studierenden.
  9. Die Studierenden erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
  10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
  11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
  12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

  1. Der Unterricht geht von Fragen der Erziehungspraxis aus, analysiert diese mit geeigneten wissenschaftlichen Theorien und hinterfragt diese wiederum hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit zur Erklärung von Erziehungspraxis.
  2. Der Unterricht unterliegt der Wissenschaftsorientierung und der Wissenschaftspropädeutik und greift auch auf Erkenntnisse der Nachbarwissenschaften zurück.
  3. Der Unterricht knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Adressaten an und macht deren subjektive Theorien bewusst, die in Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien reflektiert werden.
  4. Der Unterricht bedient sich methodisch insbesondere der Analyse von Fällen.
  5. Der Unterricht ist gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Studierenden an Bedeutsamkeit.
  6. Der Unterricht ist handlungsorientiert und handlungspropädeutisch ausgerichtet; er bereitet auf verantwortliches pädagogisches Handeln vor.
  7. Der Unterricht gibt Gelegenheit, pädagogisches Handeln simulativ oder real zu erproben.
  8. Der Unterricht ermöglicht reale Begegnung mit Erziehungsprozessen sowohl im Unterricht (didaktischer Sonderfall) als auch an weiteren inner- oder außerschulischen Lernorten.

 

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

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Auf der Grundlage von § 48 SchulG. § 6 ADO, § 17 APO-WBK sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

Verbindliche Absprachen:

  • In der Qualifikationsphase besuchen die Studierenden nach Möglichkeit eine nichtschulische pädagogisch relevante Institution und werten die Erfahrungen aus.

Verbindliche Instrumente:

  • Arbeitsordner
  • Schriftliche Übungen
  • Präsentationen

Übergeordnete Kriterien:

Die Bewertungskriterien für die Leistungen der Studierenden müssen ihnen transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die mündlichen als auch für die schriftlichen Formen:

  • sachliche Richtigkeit
  • angemessene Verwendung der Fachsprache
  • Darstellungskompetenz
  • Komplexität/Grad der Abstraktion
  • Selbstständigkeit im Arbeitsprozess
  • Einhaltung gesetzter Fristen
  • Präzision
  • Differenziertheit und wissenschaftliche Fundiertheit der Reflexion
  • Bei Gruppenarbeiten
    • Einbringen in die Arbeit der Gruppe
    • Durchführung und Umfang eigener Arbeitsanteile

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher oder schriftlicher Form.

  • Intervalle
    • Quartalsfeedback und auf individuelle Nachfrage oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung
  • Formen
    • Kriterienorientierte Feedbackbögen
    • Individuelle Beratungsgespräche
  • individuelle Beratung zur Wahl des Faches Erziehungswissenschaft als schriftliches Fach bzw. als Abiturfach

 

2.4 Lehr- und Lernmittel

An unserer Schule ist das zugelassene Lehrwerk „Erziehung für die Zukunft“ [fiktiv!] verbindlich eingeführt.

Über ergänzende fakultative Lehr- und Lernmittel entscheidet die Fachlehrkraft.

 

3  Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Nach Absprache der Fachkonferenz sollen den Studierenden immer wieder Möglichkeiten gegeben werden, sich schriftlich mit pädagogischen Texten und Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen, um ihren schriftsprachlichen Ausdruck zu verbessern. Die Lehrkraft stellt Musterlösungen zur Selbstkorrektur zur Verfügung und leitet zu Partnerkorrekturen an.

Um die theoretisch erarbeiteten Inhalte mit der Praxis zu verknüpfen, einigt sich die Fachkonferenz darauf, möglichst oft außerschulische Lernorte (z.B. Montessori-Einrichtung, Jugendgericht, Schulmuseum, o.ä.) einzubeziehen. Daraus könnte sich das Thema einer Facharbeit ergeben.

 

4  Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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Kriterien

Ist-Zustand
Auffälligkeiten

Änderungen/
Konsequenzen/
Perspektivplanung

Wer
(Verantwortlich)

Bis wann
(Zeitrahmen)

Funktionen

 

 

 

 

Fachvorsitz

 

 

 

 

Stellvertreter

 

 

 

 

Sonstige Funktionen
(im Rahmen der schulprogrammatischen fächerübergreifenden Schwerpunkte)

 

 

 

 

Ressourcen

 

 

 

 

personell

Fachlehrer/in

 

 

 

 

fachfremd

 

 

 

 

Lerngruppen

 

 

 

 

Lerngruppengröße

 

 

 

 

 

 

 

 

räumlich

Fachraum

 

 

 

 

Bibliothek

 

 

 

 

Computerraum

 

 

 

 

Raum für Fachteamarb.

 

 

 

 

 

 

 

 

materiell/
sachlich

Lehrwerke

 

 

 

 

Fachzeitschriften

 

 

 

 

 

 

 

 

zeitlich

Abstände Fachteamarbeit

 

 

 

 

Dauer Fachteamarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterrichtsvorhaben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsbewertung/
Einzelinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsbewertung/Grundsätze

 

 

 

 

sonstige Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsschwerpunkt(e) SE

 

 

 

 

fachintern

 

 

 

 

- kurzfristig (Halbjahr)

 

 

 

 

- mittelfristig (Schuljahr)

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

fachübergreifend

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortbildung

 

 

 

 

Fachspezifischer Bedarf

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

Fachübergreifender Bedarf

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© 2020 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 09.01.2019