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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Abendrealschule im Fach Englisch

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Englisch für die Abendrealschule steht hier der schulinterne Lehrplan eines fiktiven Weiterbildungskollegs ohne genaue Ortsangabe, im Weiteren „Grundtvig-Kolleg“ genannt, zur Verfügung. Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule – ggf. nur in Stichworten – zu erstellen.

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit an einer fiktiven Schule

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und –entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit andere(n) Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte
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Die Studierenden an Abendrealschulen sind in der Regel junge Erwachsene, mehrheitlich ohne abgeschlossene Berufsausbildung, die jedoch oft einen Hauptschulabschluss haben. In der Abendrealschule finden sich ebenso sowohl ausländische Lernanfänger wieder, die bisher keinen schulischen Kontakt mit der englischen Sprache hatten, als auch Schulabbrecher, die die zehnjährige Pflichtschulzeit erfüllt und nicht den angestrebten Schulabschluss erreicht haben. Als Folge daraus hat die Entwicklung der Fremdsprachenkompetenz der Studierenden eine hohe Priorität.

Sowohl die unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen als auch die heterogene Altersstruktur der Lerngruppen bestimmen das didaktische und methodische Vorgehen (siehe Kapitel 2.2).

Der Erwerb der Fremdsprache erfolgt weniger imitativ als systematisch, was den besonderen Bedürfnissen erwachsener Lerner nach einem systematischen Aufarbeiten von inhaltlichen und grammatischen Zusammenhängen entgegenkommt. Dabei haben das methodische Prinzip der kleinen Schritte wie auch das Prinzip der Wiederholung einen hohen Stellenwert. Bereits Gelerntes wird im fortschreitenden Unterricht immer wieder aufgegriffen und darauf aufgebaut.

Die heterogenen Lernvoraussetzungen der Studierenden erfordern einen differenzierten und „aufgeklärten“ Umgang mit dem Prinzip der Einsprachigkeit im Unterricht.

Dem im Schulprogramm verankerten Schwerpunkt der „individuellen Förderung“ trägt der Englischunterricht insbesondere durch die systematische Einführung und kontinuierliche Arbeit mit dem europäischen Sprachenportfolio Rechnung.

Darüber hinaus tragen beständig weiter entwickelte Einstufungstests, Selbstdiagnoseverfahren und kooperative Lernformen im Fach Englisch entscheidend zur klientengerechten und individualisierten Förderung bei.

Die Studierenden sollen die englische Sprache als Lingua Franca begreifen, die ihnen nicht nur im privaten Umfeld von Nutzen sein kann, son­dern auch im beruflichen Umfeld. Daher besteht in der Fachkonferenz Konsens darüber, dass das Prinzip der Anwen­dungsorientierung im Vordergrund steht: Die Studierenden erweitern und vertiefen ihre Kompetenzen, um die englische Sprache in der alltäglichen und beruflichen Kommunikation funktional an­wenden zu können.

Für den Englischunterricht am Grundtvig-Kolleg hat sich die Fach­konferenz daher das Ziel gesetzt, die Fertigkeit Sprechen stärker in den Blick zu nehmen. Dies geschieht auch vor dem Hintergrund der ab Schuljahr 2014/15 obligatorischen mündlichen Prüfung anstelle einer Klausur.

Die Fachkonferenz hat in Anlehnung an die Bewertung bei den zentralen Prüfungen Kriterien zur Leistungsbewertung in den einzelnen Jahrgangsstufen abgesprochen. Diese müssen jeweils auf die einzelnen Klausuren abgestimmt werden.

Zwecks Förderung kommunikativer und methodischer Kompetenzen kommt dem Kooperativen Lernen eine besondere Bedeutung zu.

Um ein höheres Maß an Individueller Förderung leisten zu können, sollen von der Fachschaft themenorientierte Module für den Förderunterricht zur Schulung der einzelnen Kompetenzen entwickelt werden.

Die Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, die Quote der Übergänger in den Kollegzweig zu erhöhen. Dies setzt einerseits einen guten Leistungsstand insbesondere in den Kernfächern voraus, andererseits kommt der Ausbildung der Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen eine besondere Bedeutung zu. Soziale Kompetenz und die Herausbildung von Schlüsselqualifikationen werden von den Arbeitgebern zusehends stärker in den Blick genommen.

Zurzeit besuchen etwa 1240 Studierende das Grundtvig-Kolleg. Davon besuchen 700 den Abendrealschulzweig. Von den 20 Lehrkräften, die das Fach Englisch unterrichten, haben sechzehn die Fakultas, zwei Kolleginnen haben die Nachqualifizierung zum Erhalt der Unterrichtserlaubnis besucht und eine weitere hat im Rahmen ihrer Ausbildung zur Grund- und Hauptschullehrerin in einem anderen Bundesland eine Zusatzqualifikation für Englisch erworben. Ein Kollege nimmt derzeit an der OBAS-Maßnahme teil.

Vorsitzende(r):

Stellvertreter(in):

2 Entscheidungen zum Unterricht

Der Kernlehrplan der Abendrealschule weist Regelstandards aus, über die die Studierenden am Ende des 4. Semesters verbindlich verfügen sollen. Hierdurch ist die Lehrkraft verpflichtet, alle im Kernlehrplan aufgelisteten Kompetenzerwartungen bei den Studierenden in den entsprechenden Semestern zu entwickeln und auszubilden. Die in den einzelnen Semestern zu behandelnden Themen werden als Vierteljahresübersichten ("didaktisches Kreuz") dargestellt. Anschließend erfolgt eine exemplarische Präzisierung von Einzelthemen für ausgewählte Jahrgänge. Die detaillierten Unterrichtsplanungen zu 1.1, 1.2, 2.1, 3.1, 3.2 und 4.1 befinden sich im Materialpool.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die im Folgenden dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen erfolgt auf zwei Ebenen: in Kapitel 2.1.1 Übersichtsraster und in Kapitel 2.1.2 Konkretisierungen. Die Übersichtsraster (Kapitel 2.1.1) geben den Lehrkräften einen schnellen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindliche Stoffverteilung pro Semester und decken alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen ab. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder unserer Schule bindenden Charakter. Die Übersichten weisen verbindliche Themen und Inhalte der Unterrichtsarbeit sowie verbindliche Vorhaben bezogene Absprachen der Fachkonferenz aus. Die verbindlichen Vorhaben bezogenen Absprachen berücksichtigen die jeweiligen Akzentsetzungen zu den Bereichen des Faches.

Zur Verdeutlichung der Interdependenz der einzelnen Bereiche des Faches werden die Übersichten im „didaktischen Kreuz“ dargestellt. Es ist zu beachten, dass stets alle vier Bereiche und innerhalb der Bereiche möglichst alle Kompetenzfelder bearbeitet werden (vgl. im KLP: "Kompetenzen werden im Unterricht nicht einzeln und isoliert erworben, sondern in wechselnden und miteinander verknüpften Kontexten. Bei der Gestaltung von Unterrichtsvorhaben für den Kompetenzerwerb [sind] alle vier Bereiche des Faches – in jeweils unterschiedlicher Gewichtung – in ihrem Zusammenspiel zu berücksichtigen").

Die Übersichtsraster weisen jedoch nur die übergeordneten Methoden- und Handlungskompetenzen aus dem Kernlehrplan aus, welche auf der zweiten Ebene dann wie folgt konkretisiert werden:

Die Konkretisierungen (Kapitel 2.1.2) nehmen eine klar definierte Zuordnung von Kern- und Teilkompetenzen in den einzelnen Bereichen des Faches zu den gewählten Themen und Inhalten vor. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder empfehlenden Charakter. Darüber hinaus dienen sie neuen Lehrkräften zur Orientierung und geben einen Überblick über kompetenzorientierte Unterrichtsvorhaben sowie über schulinterne Absprachen im Fach. Abweichungen und alternative Umsetzungsformen sind selbstverständlich im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich, sofern die Realisierung der Kompetenzen gewahrt bleibt und die vereinbarten Themen behandelt werden.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Hinweis: Die folgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt.

Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer den thematischen Schwerpunkten die Schwerpunkte in den einzelnen Kompetenzbereichen aufgeführt (Es werden stets alle Kompetenzbereiche in einem Unterrichtsvorhaben berührt, jedoch in unterschiedlicher Akzentuierung).

Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen.

Semester 1.1

Projektarbeit

English in my life

Einführung in die Portfolioarbeit

  • Wo begegnet mir Englisch in meinem Alltag (z. B. Anglizismen)?
  • Englisch in meiner (Lern-)Biographie
  • Über welche Sprachkompetenzen verfüge ich schon?

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • einfache Arbeitsanweisungen im classroom discourse verstehen
  • sich und andere vorstellen
  • Auskunft geben und erfragen
  • über den Tagesablauf berichten
  • kurze Telefongespräche verstehen und einfache Buchungen durchführen
  • wesentliche Informationen aus medial vermittelten Texten und Alltagssituationen entnehmen und wiedergeben

Leseverstehen

  • Texten der öffentlichen, beruflichen und privaten Kommunikation Informationen entnehmen (Weblogs, Chats)

Schreiben

  • kurze persönliche Alltagstexte, Blog-einträge, emails

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens

  • GB (London) Erdkundeunterricht
  • Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen:

  • Berufe und Tätigkeitsfelder, u. a. in GB
  • moderne Kommunikationsmittel
  • Freizeitgestaltung
  • Leben in der Familie und in der peer group

Handeln in Begegnungssituationen:

  • sich und andere vorstellen
  • über Gewohnheiten und Vorlieben berichten
  • Auskunft geben und erfragen
  • telefonisch Informationen einholen und eine Buchung durchführen

Semester 1, 1. Abschnitt

Kompetenzstufe A1 mit Anteilen von A2 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 10 UW): 40

Getting (re)started

A day in your life

Hold the line, please!

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit Aussprache/Intonation

  • einfach strukturierte freie Rede angemessen realisieren
  • Intonations- und Aussprachemuster auf neue Wörter und Redewendungen übertragen

Wortschatz

  • Vokabular für den classroom discourse
  • Begrüßung und Vorstellen
  • Freizeitaktivitäten; Reisen

Grammatik

Simple Present, Present Progressive, Simple Past, going to Future, comparisons, linking words (and, but etc.)

Orthographie

Groß- und Kleinschreibung beachten

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.)

  • Lehrwerk
  • authentische Texte (z. B. Webblogs, Chats)
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hör-Leseverstehen

  • selektives Lesen und Hören (z. B. mithilfe geschlossener Aufgabenformate)

Selbstständiges und kooperativer Umgang mit Texten/Medien

  • Textteile anordnen

Sprachenlernen

  • Einführung in die Portfolioarbeit (Dokumentation und Selbsteinschätzung)
  • Aktivierung von Vorwissen u. a. durch Mindmaps, Cluster, Wortfelder
  • Anfertigung von Notizen als Gedächtnisstütze
  • Texte überarbeiten

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

Vorwiegend geschlossene Aufgabenformate:

Lese-/ Hörverstehen: true/false, multiple choice

Wortschatzaufgaben: z. B. Clustern

Grammatik: Ergänzung, Einsetzen

Schreiben: gelenktes Schreiben, z. B. Text zur täglichen Routine; Buchungs-email)

Arbeitsaufträge auf Englisch

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 1.2

Projektarbeit

Food in the English speaking world: From Fast Food to Indian curry

Recherche und mündliche Kurzpräsentation

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • über Speisen und Getränke sprechen
  • Vergleiche anstellen
  • Telefongespräche verstehen und Buchungen durchführen
  • an einfachen Diskussionen zu bekannten, vorbereiteten Themen teilnehmen
  • über Ereignisse in der Vergangenheit sprechen und schreiben
  • Richtungsanweisungen geben und verstehen

Leseverstehen

  • Texten der öffentlichen und privaten Kommunikation Informationen entnehmen

Schreiben

  • eine Geschichte weiterschreiben
  • über Vergangenes einen Bericht schreiben
  • eine längere email schreiben

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

Biologieunterricht: gesunde Ernährung

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • Speisen und Getränke
  • Amerikanische und britische Persönlichkeiten
  • berufliche Zukunftsplanung
  • Landeskunde USA
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Medien(-gesellschaft) (TV and soaps)

Werte

; kulturspezifische Merkmale erkennen und reflektieren

Handeln in Begegnungssituationen

  • Höflichkeitsformeln beachten

Semester 1, 2. Abschnitt

Kompetenzstufe A2 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 10 UW): 40

Being a VIP,

Slow and fast food

Dream jobs

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation:

  • einfach strukturierte freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • Leben in der Öffentlichkeit
  • Gebäude
  • Richtungsangaben
  • Speisen und Getränke

Grammatik

Simple Past, Present Perfect, since/ for, Comparison of Adjectives, will-future

Orthographie

Rechtschreibmuster als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film etc.)

  • Lehrwerk
  • Authentische Texte (z. B. Rezepte, Hello! Magazine, Weblogs, Chats)
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hörverstehen

Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Lesen

Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • stichwortgestütztes Sprechen
  • freies Sprechen in Alltagsgesprächen und im classroom discourse

Schreiben

  • Texte ausformen und umgestalten (u. a. Textteile anordnen, Erzähltexte in Dialoge umformen, Interviews aus Berichten erstellen, das Ende oder einen Teil einer Kurzgeschichte ergänzen)

Umgang mit Texten/Medien:

  • Skimming; produktionsorientierte Verfahren

Sprachenlernen

  • selbstständig organisierte Gruppenarbeit Portfolioarbeit

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

Vorwiegend geschlossene Aufgabenformate:

Lese-/Hörverstehen: true/false (und Begründung), multiple choice

Wortschatzaufgaben: Synonyme und Antonyme

Grammatik: fill in, Umformung

Schreiben: Text zu Ereignissen i.d. Vergangenheit; email nach Australien)

Arbeitsaufträge auf Englisch

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 2.1

Projektarbeit

Working abroad

Online-Recherche zum Thema Arbeit im Ausland und Darstellung in Wort und Bild

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • Hörtexten die wesentlichen Aussagen und Fakten entnehmen
  • Äußerungen und Hörtexten bzw. Hör- Sehtexten wichtige Informationen entnehmen, wenn deutlich gesprochen wird
  • Zukünftiges darstellen (u. a. Pläne, Absichten)
  • Ereignisse, Erlebnisse und Tätigkeiten darstellen

Leseverstehen

  • Texten der öffentlichen und privaten Kommunikation Informationen entnehmen
  • authentischen Sach- und Gebrauchstexten Informationen entnehmen
  • einfache lit. Texte verstehen

Schreiben

  • einfache zusammenhängende Texte mit persönlicher Stellungnahme, Texte fortschreiben/umgestalten

Sprachmittlung

  • Inhalte von Texten sinngemäß wiedergeben

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

Sozialwissenschaften: Arbeitsrecht in Europa

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • moderne Medien und Kommunikationsformen
  • Leben in einer online-Gesellschaft
  • Landeskunde UK/USA/AUS
  • Medien in der Freizeitgestaltung
  • Arbeits- und Berufswelt in GB und USA
  • berufliche Perspektiven

Handeln in Begegnungssituationen

  • in formellen und informellen Begegnungssituationen (u. a. small talk, berufliche Telefonate)

Semester 2, 1. Abschnitt

Kompetenzstufe A2 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 10 UW): 40

Have you never…?

Gone digital…

Job till you drop

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • Freizeitgestaltung
  • Sport
  • Internet
  • Zukunftspläne
  • Berufe

Grammatik

Simple Past vs. Present perfect, adjectives/ adverbs, can/could, going-to-/will-future

Orthographie

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film etc.)

  • Lehrwerk
  • authentische Sach- und Gebrauchstexte (z. B. Weblogs, Broschüren)
  • adaptierte literarische Texte, Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hörverstehen

Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Lesen

  • Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • freies Sprechen in Alltagsgesprächen und im classroom discourse

Schreiben

  • Texte nach Anleitung erstellen und dabei die Phasen des Schreibprozesses (Entwerfen, Schreiben, Überarbeiten) beachten

Umgang mit Texten/Medien

  • produktionsorientierte Verfahren

Sprachenlernen

  • Formen der Wortschatzarbeit einsetzen
  • Portfolioarbeit (Selbsteinschätzung)

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

geschlossene Aufgabenformate mit zunehmend halboffenen und offenen Anteilen:

Lese-/Hörverstehen: halboffene Aufgabenformaten

Wortschatzaufgaben: Definitionen, odd one out

Grammatik: Umformung, fill in

Schreiben: E-mail über Pläne/Absichten zur Berufswahl o. ä.)

Arbeitsaufträge auf Englisch

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 2.2

Projektarbeit

Living together in the English speaking world

  • urban, rural, traditional, family and friends, architectural, futuristic, historical forms
  • Präsentationsform frei wählbar

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • wesentliche Informationen aus medial vermittelten Texten und Alltagssituationen verstehen und weitergeben
  • anwendungsorientiert an Gesprächen teilnehmen und zusammenhängend sprechen
  • eigene Standpunkte in informellen Diskussionen einbringen

Leseverstehen

  • detaillierte Informationen auseinfachenfiktionalen und nicht fiktionalen Texten entnehmen

Sprachmittlung

  • Inhalte von Texten sinngemäß wiedergeben

Schreiben

  • einfache zusammenhängende Texte mit persönlicher Stellungnahme
  • Texte fortschreiben / umgestalten

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

Erdkunde / Geschichte / Sowi: Multikulturelles Leben, Herkunft

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • Migration und Multikulturalismus
  • gesellschaftliche Konventionen, Klischees erkennen und hinterfragen

Handeln in Begegnungssituationen

  • kulturelle Unterschiede z. B. bei Begrüßungen beachten und angemessen reagieren
  • sich mit Blick auf Missverständnisse und Konflikte einfühlsam verhalten

Semester 2, 2. Abschnitt

Kompetenzstufe A2 mit Anteilen B1 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 10 UW): 40

Images

A colourful world

Stop! A matter of choice

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • multikulturelles Leben
  • Regeln
  • soziale Verantwortung

Grammatik

past continuous, relative clauses, modal verbs

Orthographie:

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

  • Lehrwerk
  • fiktionale Texte: adaptierte Kurzgeschichten, Songs
  • nicht fiktionale Texte (z. B. Zeitungsartikel, Kontaktanzeigen)
  • Cartoons, Fotos, Filmclips
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hörverstehen/Lesen

  • Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • Rollenspiele

Schreiben

  • Texte nach Anleitung erstellen
  • Schaubilder und Diagramme erläutern

Umgang mit Texten/Medien:

  • Recherchen (z. B. Internet) durchführen

Sprachenlernen

  • unterschiedliche Formen der Wortschatzarbeit (u. a. Arbeiten mit Bildern bzw. Schaubildern,)
  • Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch (Definitionen, Wortfeldern und Wortfamilien)
  • Portfolioarbeit (Kompetenzcheck)

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

geschlossene Aufgabenformate mit zunehmend halboffenen und offenen Anteilen:

Leseverstehen: true/false, multiple choice

Wortschatzaufgaben: Oberbegriffe

Grammatik: Einsetzübungen, Umformung

Schreiben: z. B. essay/statement z. B. zu Problemen von Migranten in GB o. ä.)

Arbeitsaufträge auf Englisch

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 3.1

Projektarbeit

Travelling abroad – international tourism

  • projektorientierte Arbeit zu englischsprachigen Reisezielen und den damit verbundenen Möglichkeiten zur Reisegestaltung
  • Vorstellung der Projektergebnisse in einem „(Reise-)Markt der Möglichkeiten“

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • strukturierten Präsentationen und Gesprächen (Interviews, Diskussionen) zu konkreten Themen folgen und Informationen entnehmen
  • Arbeitsergebnisse präsentieren
  • einfache Pro- / Kontra-Diskussionen durchführen,

Leseverstehen

  • authentischen Sach- und Gebrauchstexten Informationen entnehmen

Sprachmittlung

  • Inhalte von Alltagsgesprächen und Texten sinngemäß wiedergeben

Schreiben

  • Inhaltsfragen beantworten
  • einfache Texte kommentieren
  • begründete Stellungnahmen verfassen
  • formal letters verfassen (Buchungsanfragen Hotels etc.)

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens

• ggf. Erdkunde, Politik, Sozialwissenschaften

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • Reise
  • Medien(-gesellschaft)
  • Einblicke in aktuelle kulturelle Ereignisse (in Kino und Popkultur)

Handeln in Begegnungssituationen

  • kulturspezifische Konventionen beachten und kulturspezifische Verhaltensweisen anwenden

Semester 3, 1. Abschnitt

Kompetenzstufe A2 mit Anteilen B1 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW): 40

Travel and Tourism

Talking, Texting and Technology

Fanatically Famous?

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • Reisen
  • Medien und Kommunikation,
  • (Pop-)Kultur

Grammatik

conditional clauses type I; -ing form and infinitive

Orthographie

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film etc.)

  • Lehrwerk
  • authentische Texte (u. a. travel guides, Broschüren, Werbespots)
  • (adaptierte) literarische Texte (u. a. Kurzgeschichten, Songs, Reiseberichte, Romanauszüge)
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hör- und Leseverstehen

  • Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • Empfehlungen geben, Bedingungen formulieren; Arbeitsergebnisse präsentieren, Hintergründe erklären

Schreiben

  • Texte sachbezogen verfassen (Informationsplakate, Blogs, Briefe, emails)

Sprachenlernen

  • angemessenes Feedback zu Präsentationen geben, Bibliotheks-recherche

Umgang mit Texten/Medien

  • Inhaltsfragen beantworten
  • Argumentationsketten auffinden

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

halboffene Aufgabenformate mit zunehmend offenen Anteilen

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben

unter Beachtung des aktuellen Formats der ZP: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 3.2

Projektarbeit

Picture me

  • Kurze Internetrecherche zu den Zielkulturen GB und USA: Einblicke in das Gesundheitswesen sowie „drugs and health education“

Kommunikative Kompetenzen

Hörverstehen und Sprechen

  • strukturierten Gesprächen zu konkreten Themen folgen und Informationen entnehmen
  • argumentierende Gruppengespräche
  • Arbeitsabläufe diskutieren und festlegen

Leseverstehen

  • Texten der öffentlichen KommunikationInformationen entnehmen und in den Gesamtkontext einordnen
  • Literarische Texte verstehen und kommentieren

Schreiben

  • Leserbriefe verfassen; kreatives Schreiben (z. B. Leerstellen in adaptierten literarischen Texten füllen)

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

  • ggf. Erdkunde, Politik, Sozialwissenschaften

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • persönliche Interessen
  • soziales Engagement (international workcamps)
  • Familie
  • Beziehungen zwischen den Generationen
  • Freundschaft, Partnerschaft, Liebe
  • Freizeitgestaltung
  • Einblicke in aktuelle politische Ereignisse, Zusammenhänge und Auswirkungen

Werte

; Auseinandersetzung mit sowie Vergleich und Reflexion von kulturspezifischen Wertvorstellungen und Lebensformen

Semester 3, 2. Abschnitt

Kompetenzstufe B1 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW): 40

Getting Involved

Love for Life?

Harmful and Healthy Habits

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • Soziales Engagement
  • Formen der Lebensgestaltung / Familienplanung
  • (Drogen-) Abhängigkeit
  • Mobilität,
  • Vokabular zum fachmethodischen Arbeiten bei der Erschließung von Texten

Grammatik

Passive voice; past perfect; indirect speech; conditional clauses types 2 + 3

Orthographie

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film etc.)

  • Lehrwerk
  • fiktionale und nicht fiktionale Texte (u. a. Broschüren, Internetseiten, (Leser-)Briefe
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hör- und Leseverstehen

  • Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • über vergangene Chancen sprechen

Schreiben

  • umfangreichere Texte sachbezogen verfassen

Umgang mit Texten/Medien

  • Inhaltsfragen beantworten
  • interaktives Lesen
  • einfache rhetorische Mittel auffinden und einordnen
  • produktionsorientierte (kreative)Verfahren anwenden

Sprachenlernen

  • Lern- und Arbeitsprozesse selbstständig und in der Gruppe gestalten

Leistungsfeststellungen

Klausur, 90 Minuten

Aufbau und Gewichtung der Teilaufgaben

(unter Beachtung des aktuellen Formats der ZP: Vgl. Beschluss der Fachkonferenz)

Sonstige Mitarbeit

Kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 4.1

Projektarbeit

How to get from A to B…

  • Internetrecherche zu Straßenverkehr und Fahrverhalten junger Menschen, Präsentation als Kurzvortrag
  • Workshop zur gezielten Prüfungsvorbereitung

Kommunikative Kompetenzen

Hör- und Leseverstehen

  • wesentliche und detaillierte Informationen aus kurzen medial vermittelten Texten und Alltagssituationen entnehmen

Sprechen

  • Kurzvorträge halten

Leseverstehen

  • Sach- und Gebrauchstexte (Vertiefung der Kompetenzen)
  • inhaltliche und einfache stilistische Besonderheiten in (nicht) fiktionalen Texten erkennen

Sprachmittlung

  • Inhalte von reports wiedergeben

Schreiben

  • Wdh. und Vertiefung: Stellungnahme, application, creative writing

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens

ggf. Politik, Sozialwissenschaften

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • Freizeitgestaltung
  • Normen, Werte, Einstellungen
  • Träume, Pläne, Perspektiven

Semester 4, 1. Abschnitt

Kompetenzstufe B1 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW): 40

Being Mobile

Ends and Beginnings – Life after School

Vertiefung, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

  • freie Rede innerhalb eines Kurzvortrages angemessen realisieren

Wortschatz

  • Mobilität und Verkehr
  • Vokabular zum fachmethodischen Arbeiten bei der Erschließung von Texten

Grammatik

relative clauses (Teil 2)

Orthographie

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.)

  • Lehrwerk
  • fiktionale und nicht fiktionale Texte
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich
  • Prüfungsbeispiele

Methodische Kompetenzen:

Hör- und Leseverstehen

; Selektiv-, Detail- und Globalverstehen

Sprechen

  • Moderations- / Karteikarten nutzen

Schreiben

  • Modelltexte nutzen
  • Kreatives Schreiben

Umgang mit Texten/Medien

  • sprachliche/ stilistische / inhaltliche Mittel erkennen und benennen
  • Handlungsverläufe zusammenfassen, erläutern, bewerten
  • Figuren charakterisieren

Sprachenlernen

  • How to deal with difficult texts
  • eigene Texte überprüfen
  • aus Fehlern lernen
  • Nutzen des persönlichen Portfolios zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Leistungsfeststellungen

Klausuren, 90 Minuten

Klausur unter Beachtung des aktuellen Formats der ZP 10 und der geltenden Prüfungsbedingungen

Sonstige Mitarbeit

Kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Semester 4.2

Projektarbeit

  • Kreativer Umgang mit literarischen Texten – Produktion einer Photo Love Story

Cinema world

  • working with film material: focus on music, cinematic devices, …
  • Plakatcollage zu Besonderheiten filmischer Darstellung

Kommunikative Kompetenzen

Hör-/Sehverstehen

  • Filmsequenzen wesentliche Informationen entnehmen

Lesen

  • implizite Informationen verstehen
  • textinternes und textexternes Wissen kombinieren

Sprechen

  • Filmsequenzen beschreiben und bewerten

Sprachmittlung

  • Inhalte von Filmsequenzen sinngemäß wiedergeben

Schreiben

  • Filmkritiken verfassen

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens

ggf. Deutsch, Kunst, Sozialwissenschaften

Interkulturelle Kompetenzen

Orientierungswissen

  • Freundschaft, Liebe, Partnerschaft
  • wichtige Persönlichkeiten

Semester 4, 2. Abschnitt

Kompetenzstufe B1 des GeR

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 10 UW): 20

Isn’t it romantic?

Moving pictures

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit

Aussprache/Intonation

  • freie Rede angemessen realisieren

Wortschatz

  • Freundschaft, Liebe und Partnerschaft
  • Basis-Wortschatz zur Analyse von filmischen Mitteln

Orthographie

Rechtschreibmuster und Wörterbücher als Hilfe nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film etc.)

  • fiktionale und nicht fiktionale Texte
  • Filmausschnitte, Werbespots, Videoclips
  • Musikvideos
  • Filme/Filmsequenzen (z. B. Mr. Bean, The Exam)
  • Fachschaftsordner zum semesterspezifischen Themenbereich

Methodische Kompetenzen

Hör-/Sehverstehen

Selektiv-, Detail- und Globalverstehen bei audiovisuellen Texten anwenden

Lesen

  • Lesestile funktional anwenden

Sprechen

  • über persönliche Träume und Ziele sprechen
  • Filmsequenzen zusammenfassen

Schreiben

; Anlegen eines viewing-logs

Umgang mit Texten/Medien

  • die Wirkung eines Textes beschreiben, erläutern und bewerten
  • filmische Mittel analysieren

Sprachenlernen

  • englischsprachige Filme als Mittel zur Vertiefung der rezeptiven Kompetenzen nutzen

Leistungsfeststellungen

Zentrale Abschlussprüfung

Sonstige Mitarbeit

kontinuierliche Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Die didaktisch-methodische Gestaltung des Englischunterrichts an unserem Kolleg wird durch die Kompetenzorientierung geleitet.

Der Kernlehrplan enthält keine Zuweisungen von Kompetenzen zu den einzelnen Semestern. Dies erfordert eine Lern- und Aufgabenkultur, welche Kompetenzen gezielt entwickelt und fördert, damit die Studierenden über die im Kernlehrplan für die Abendrealschule ausgewiesenen Kompetenzen am Ende des 4. Semesters verlässlich verfügen.

Die Fachkolleginnen und -kollegen des Grundtvig-Kollegs berücksichtigen daher bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung folgende verbindliche Absprachen der Fachkonferenz:

1. Fortführung der Prinzipien der Unterrichtsgestaltung aus der Sekundarstufe I sowie insbesondere Orientierung an folgenden methodisch-didaktischen Merkmalen:
  • Themen-, Anwendungs- und Situationsbezug
  • Authentizität
  • erwachsenendidaktische Unterrichtsgestaltung
  • individuelle Förderung
2. Leitkriterien des kompetenzorientierten Englischunterrichts:
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Kommunikationsorientierung

  • Gelegenheiten zum Sprachhandeln in realistischen Verwendungssituationen bieten
    Die Studierenden verwenden die Zielsprache in authentischen Sprachverwen-dungssituationen und können dabei die Sprache handelnd erproben (u. a. role play, discussions, emails, (formal) letters in Verwendungssituationen der Berufswelt und des Alltags).
  • Gezielte Förderung produktiver und rezeptiver kommunikativer Kompetenzen in integrativen Zusammenhängen
    Kompetenzen werden nicht isoliert erworben, sondern bedingen sich in ihrem stetigen Zusammenspiel. Die mündliche Kommunikationsfähigkeit wird im Sinne der Stärkung der Mündlichkeit im kompetenzorientierten Englischunterricht gezielt gefördert (u. a. Lesetext als Sprech-, Schreibanlass).
  • Kommunikative Grammatikarbeit
    Grammatikarbeit ist im Englischunterricht des Grundtvig-Kollegs nicht Selbstzweck, sondern hat ausschließlich dienende Funktion. Daher erfolgt die Vermittlung sprachlicher Mittel vornehmlich in bedeutsamen kommunikativen Anwendungs-bezügen und nicht ausschließlich isoliert.
  • Funktionale Einsprachigkeit im Englischunterricht
    Das Englische wird auch in unterrichtsorganisatorischen Belangen verwendet (vgl. classroom discourse). Dadurch erleben die Studierenden das Englische im Sinne der lingua franca als Arbeitssprache in funktionalen Zusammenhängen.

Produktorientierung

  • Die Studierenden weisen ihre Kompetenzen in allen Bereichen des kommunikativen Handelns mit Hilfe zu erstellender Produkte nach (mündlich, schriftlich, medial). Diese sind Ausdruck der Prozesshaftigkeit von Lernen, der Kompetenz im Umgang mit Texten und Medien, sowie des selbstständigen und kooperativen Sprachenlernens.

Lernerorientierung

  • Differenzierte Aufgabenstellungen
    Auf die Bedürfnisse des individuellen Lerners zugeschnittene Aufgabenstellungen tragen heterogenen Lernerfahrungen und -voraussetzungen der Studierenden Rechnung. Sie werden in der Fachkonferenz beispielhaft erstellt und kontinuierlich weiterentwickelt (s. Materialordner in der Lehrerbibliothek).
  • Konstruktiver Umgang mit Fehlern
    Fehler sind Bestandteil des Lernprozesses: daher müssen Fehler sowohl vom Studierenden als auch von der unterrichtenden Lehrkraft als Chance zur Weiterentwicklung der individuellen Kommunikationsfertigkeit begriffen werden. Nicht die sprachliche Korrektheit, sondern der Inhalt steht im Vordergrund der Kommunikation (fluency before accuracy). In allen Situationen, in denen Studierende kommunikativ handeln, muss mit sprachlichen Korrekturen sensibel umgegangen werden.
  • Lernen in individuell bedeutsamen Zusammenhängen
    Die Studierenden beteiligen sich an der Auswahl der Inhalte. Die Inhalte sind altersgemäß und berücksichtigen die Interessen und die Lebenswirklichkeit der jungen Erwachsenen. Eine Stärkung des lebensweltlichen Bezugs und der Berufsorientierung durch adressatengerechte Themenfelder soll zu einer positiveren Grundeinstellung zum Englischunterricht führen.
  • Berücksichtigung und Ausbildung von Mehrsprachigkeitsprofilen
    Die Heterogenität der Kurse bezieht sich nicht ausschließlich auf die Sprachlernerfahrungen und -voraussetzungen der Studierenden, sondern vielmehr auch auf Sprachlernerfahrungen, die Studierende aufgrund ihres Migrations-hintergrundes erworben haben. Diese macht sich der Englischunterricht zu Nutze, knüpft an sie an und fördert daher Sprachbewusstheit konstruktiv.
    ; Förderung des selbstständigen und kooperativen Arbeitens
    Der kompetenzorientierte Englischunterricht schafft Lernarrangements in offenen Unterrichtsformen (u. a. Lernaufgaben, Simulationen, Projektarbeiten). Voraus-setzungen dazu bilden kompetenzorientierte Aufgaben, die es Studierenden ermöglichen, ihre individuellen Lernfortschritte gezielt durch geeignete Verfahren der Selbst- und Partnerevaluation zu erkennen. Lernen erfolgt nicht im Gleichschritt, sondern berücksichtigt individuelle Lerntempi.
  • Förderung einer Feedbackkultur
    Kompetenzorientierter Englischunterricht erfordert geeignete Verfahren der Kompetenzanalyse und -rückmeldung. Daher sind Selbst- und Partnerevaluation integrativer Bestandteil des Englischunterrichts. Sie werden durch Rückmeldungen seitens der Lehrkraft im Rahmen von Individual- und Lerngruppenrückmeldungen in Lernarrangements, Diagnosen bei Leistungsmessungen und -bewertungen sowie Gesprächen gestützt und begleitet. Erkenntnisse aus evaluativen Maßnahmen werden gezielt zur weiteren Unterrichtsentwicklung und individueller Förderung genutzt.

Transparenz

  • Einbindung und verantwortliche Beteiligung aller Studierenden
    Die Studierenden werden weitestgehend in die Themenauswahl, Zielformulierung und Verlaufsplanung unterrichtlicher Lernarrangements einbezogen. Dies ermöglicht Transparenz und erhöht die Motivation.
  • Deutliche Unterscheidung von Lern- und Leistungssituationen
    Die Lernenden haben ausreichend Gelegenheit, ihre fremdsprachlichen Kompetenzen in komplexen Lernarrangements zu erproben. Fehler gehören zum Lernprozess und werden in diesem Zusammenhang nicht geahndet.
  • Transparenz über Kriterien der Leistungsmessung und -bewertung
    Zu Beginn eines jeden Semesters bzw. bei Übernahme einer neuen Lerngruppe legt die unterrichtende Lehrkraft den Studierenden die in Absprache mit der Fachkonferenz getroffenen Kriterien der Leistungsmessung und -bewertung offen.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

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Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 17 APO-WbK (Grundsätze der Leistungs-bewertung), § 18 APO-WbK (Beurteilungsbereich „Klausuren“), § 19 APO-WbK (Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“) sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Englisch Abendrealschule beschließt die Fachkonferenz der Abendrealschule des Grundtvig-Kollegs für das laufende Semester die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung:

2.3.1. Schriftliche Arbeiten/Klausuren und gleichwertige Formen der

Leistungsüberprüfung

  • Die Terminierung aller Klausuren erfolgt zu Beginn des Semesters in Absprache der Kolleginnen und Kollegen und unter Berücksichtigung der schulinternen Besonderheiten.
  • Im Vorkurs sowie in den Semestern R1 bis R3 werden pro Semester zwei Klausuren mit einer Dauer von je 90 Minuten geschrieben. In Semester R4 wird eine Klausur geschrieben, deren Dauer mit Blick auf die zentrale Abschlussprüfung auf 130 Minuten (120 Minuten Bearbeitungszeit zuzüglich 10 Minuten Orientierungszeit) erweitert wird.
  • Die vorbereitende Klausur auf die zentrale Abschlussprüfung im 4. Semester wird parallel geschrieben und von den Kolleginnen und Kollegen – abhängig von den jeweils aktuellen Vorgaben zu Aufgabenformaten und abzuprüfenden Kompetenzen – gemeinsam vorbereitet.
  • (https://www.schulentwicklung.nrw.de/zp10/aufgaben/fach.html?fach=60)
  • Unter Umständen kann Studierenden der Abendrealschule (z. B. im Falle einer Lese-/Rechtschreibschwäche oder Sehbehinderung) ein Nachteilsausgleich in Form von zusätzlich eingeräumter Bearbeitungszeit gewährt werden.
  • Im Laufe eines Semesters müssen alle Kompetenzbereiche (vgl. „didaktisches Kreuz“) bei Klausuren angemessen berücksichtigt werden.
  • Jede Klausur enthält eine auf alle Aufgaben bezogene thematische Klammer, die sich auf die zuvor im Unterricht behandelten Inhalte bezieht (vgl. „Unterrichtsvorhaben“).
  • In allen Semestern werden rezeptive und produktive Kompetenzen mit Hilfe geschlossener, halboffener und offener Aufgabenformate überprüft, wobei der Anteil halboffener und offener Aufgaben insbesondere im Bereich der Produktion sukzessive steigt. Der Anteil der Aufgaben, die Kompetenzen im Bereich der Grammatik isoliert abprüfen, wird über die Semester hinweg geringer. In der vorbereitenden Klausur auf die zentrale Abschlussprüfung in Semester 4 werden keine reinen Grammatikaufgaben mehr gestellt.
  • Jede Klausur enthält eine Aufgabe zur Textproduktion.
  • Außer den Aufgaben zur Grammatik und zur Textproduktion enthält jede Klausur im Vorkurs sowie in den Semestern R1 und R2 mindestens eineAufgabe zu den rezeptiven Fertigkeiten Hörverstehen oder Leseverstehen. In Semester R3 enthält jede Klausur außer der Grammatik- und Schreibaufgabe jeweils eine Aufgabe zu den rezeptiven Fertigkeiten Hörverstehen und Leseverstehen. In Ergänzung dazu werden die übrigen Kompetenzbereiche („didaktisches Kreuz“) im Laufe des Semesters angemessen berücksichtigt.
  • Die bei den Klausuren zum Einsatz kommenden Aufgabenformate sind im Rahmen der Vorbereitung geübt worden und den Studierenden vertraut. Die Studierenden haben ausreichend Zeit und Gelegenheiten, sich in Übungssituationen zu vergewissern, ob die in der Klausur zu bewältigenden Aufgaben erfolgreich bearbeitet werden können.
  • Die Bewertungskriterien für eine erfolgreiche Leistung sind den Lernenden im Voraus transparent zu machen.
  • In allen Semestern werden einheitliche Korrekturzeichen verwendet. Zur besseren Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bedeutung von Korrekturzeichen werden diese ab dem Vorkurs eingeführt.

Absprachen zur Bewertung von schriftlichen Klausuren

  • Bestandteil der Planung und Konzipierung einer Klausur ist die Formulierung der Leistungserwartung bzw. die Festlegung der Kriterien, wann eine Aufgabe als erfüllt gilt. Dazu gehören auch die Punkteverteilung und damit eine Festlegung der Gewichtung der einzelnen Aufgaben zueinander.
  • Im Vorkurs obliegt die Festlegung der Gewichtung den jeweiligen Fachkolleginnen und Fachkollegen mit Blick auf die individuellen Lernfortschritte der Lerngruppe.
  • In allen Semestern, R1 bis R4, orientieren sich die Klausuren an die im Lehrplan ausgeführten Kompetenzbereiche (s. didaktisches Kreuz). Entsprechende Aufgabenformate werden hierzu ausgewählt. Dabei erfolgt zwecks Leistungsbewertung folgende Gewichtung:

    In den Semestern R1 bis R2 erfolgt die Gewichtung etwa wie folgt (Richtwerte):
  • - Grammatik 25%
  • - rezeptive Kompetenz Hörverstehen oder Leseverstehen 25%
  • - Wortschatz 15%
  • - Schreiben 35%
  • In Semester R3 erfolgt die Gewichtung etwa wie folgt (Richtwerte):
  • - Grammatik 15%
  • - rezeptive Kompetenzen Hörverstehen und Leseverstehen 30%
  • - Wortschatz 10%
  • - Schreiben 45%

Die Zuordnung der Klausurendnote zur erreichten Punktzahl in den Semestern R1 bis R3 erfolgt nach folgendem Schlüssel:

Eine sehr gute Leistung wird erreicht bis 85%.

Eine gute Leistung wird erreicht bis 70%.

Eine befriedigende Leistung wird erreicht bis 55%.

Eine ausreichende Leistung wird erreicht bis 40%.

Eine mangelhafte Leistung wird erreicht bis 20%.

In Semester R4 erfolgt die Gewichtung der einzelnen Kompetenzbereiche sowie die Zuordnung der Endnote zur erreichten Punktzahl in Anlehnung an die jeweils aktuellen Vorgaben für die zentrale Abschlussprüfung zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses.

Besondere Absprache der Schule für die Kernfächer

Zeigen neu eingruppierte Studierende nach der Einstufung in ein Semester bei der ersten Klausur stark abweichende Leistungen vom Einstufungstest, so wird mit den Kolleginnen und Kollegen des Semesters unter Einbezug der Schulleitung Rücksprache gehalten, ob ein Wechsel in ein höheres oder niedrigeres Semester sinnvoll und möglich ist. Gegebenenfalls kann dann eine Umstufung vorgenommen werden.

Absprachen zur Bewertung von gleichwertigen Formen der Leistungsüber-prüfung - Mündliche Prüfung anstelle einer Klausur

Die Fachkonferenz gibt sich den Auftrag, Aufgabenbeispiele zu entwickeln, um der Verpflichtung mündliche Prüfungen ab dem 3. Semester durchzuführen, nachzukommen.

Angedacht ist es, die Bewertung der mündlichen Leistungen in den Bereichen Sprechen: zusammenhängendes Sprechen und Sprechen: an Gesprächen teilnehmen erfolgen zu lassen. Dazu streben wir eine an Kriterien orientierte Bewertung an, wie sie bereits im ersten Bildungsweg praktiziert wird (http://www.

schulentwicklung.nrw.de/cms/muendliche-kompetenzen-entwickeln-und-pruefen/angebot-sekundarstufe-i/angebot-sekundarstufe-i.html ).

2.3.2 Sonstige Mitarbeit im Unterricht

Grundsätzlich erfolgt die Beurteilung der sonstigen Mitarbeit aller Kompetenzbereiche integrativ im Unterricht. Diese kontinuierliche Leistungsbeobachtung wird erweitert durch punktuelle Überprüfungen einzelner Kompetenzen in fest umrissenen Bereichen des Faches.

Das Portfolio wird ab dem Sommersemester 2013 verbindlich eingeführt. Es wird im Vorkurs begonnen, als DIN-A-4-Mappe über die Semester fortgeführt und als Dokumentationsportfolio gestaltet. Studierende, die im Laufe der Semester neu in eine Lerngruppe hinzukommen, erhalten durch die Fachkolleginnen und Fachkollegen eine Einführung in die Portfolioarbeit. Eine Bewertung soll aufgrund der Problematik des stetigen Neuhinzukommens von Studierenden über den Vorkurs und die Semester R1, R2 und R3 hinweg vorerst nicht erfolgen.

Zukünftig könnte das Portfolio jedoch in Teilen zum Bewertungsbereich „sonstige Mitarbeit“ zählen. Die Entscheidung darüber fällt nach einer Erprobungsphase des Portfolios über die Zeitspanne von drei Semestern in Absprache mit den anderen Fächern. Hierzu wird sich die Fachschaft in nächster Zeit weiter qualifizieren.

Absprachen zur Gewichtung der schriftlichen Leistung und der sonstigen Mitarbeit

Die produktive mündliche Sprachverwendung nimmt im Unterricht des Grundtvig-Kollegs einen hohen Stellenwert ein. Bei der Vergabe der Endnote ist daher auf ein angemessenes Verhältnis der Bereiche „schriftliche Leistungen“ und „sonstige Mitarbeit“ zu achten. Die Fachkonferenz beschließt beide Bereiche weitestgehend gleichwertig (50/50) in die Notengebung einfließen zu lassen.

2.4 Lehr- und Lernmittel

Da es kein speziell auf die Bedürfnisse des Englischunterrichts an der Abendrealschule ausgerichtetes Lehrwerk gibt, greift die Fachschaft Englisch auf ein Lehrwerk aus der Erwachsenenbildung zurück. Um die Studierenden auf die Anforderungen für den mittleren Schulabschluss in allen Kompetenzbereichen angemessen vorbereiten zu können, wird die Lehrwerksarbeit durch in der Fachschaft entwickelte Unterrichtsmaterialien ergänzt.

Bei der Auswahl der Lehr- und Lernmittel orientiert sich die Fachschaft an folgenden grundlegenden fachlichen Kriterien:

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Zusatzmaterialien zum eingeführten Lehrwerk (Folien, Lehrerhandbuch, Audio-CD, DVD) sind vorhanden. Im Sinne einer modularen Nutzung des Lehrwerkes, stehen von der Fachschaft entwickelte Materialsammlungen in der Bibliothek zur Verfügung. Die Fachschaft verpflichtet sich, diese Materialien für alle Mitglieder stets zugänglich aufzubewahren und regelmäßig zu erweitern und zu aktualisieren (z. B. nach Fortbildungen). Bei der Auswahl der Lehr- und Lernmittel ist überdies darauf zu achten, dass alle kommunikativen Kompetenzen ausgewogen berücksichtigt werden und vielfältige Vermittlungsformen genutzt werden (schriftlich, mündlich, medial). Weitere lehrwerksunabhängige Materialien können bei vorhandenen Haushalts-mitteln in Rückkopplung mit der Lehrer- und Schulkonferenz angeschafft werden.

Die Fachkonferenz setzt sich zum Ziel, Lektüren in den höheren Semestern einzusetzen. Sie empfiehlt, die Studierenden bei der Auswahl einer kurzen Ganzschrift (z. B. im 3. Semester) zu beteiligen. Die Kosten übernehmen die Studierenden über den Eigenanteil.

Zur Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen 10 nutzt die Fachschaft die Materialien des MSW (Klausuren aus den Vorjahren, Beispielaufgaben). Diese dienen primär dazu, die Studierenden mit dem Ablauf sowie dem Aufbau der Prüfung vertraut zu machen. Sie sollten möglichst in breitere fachliche Zusammenhänge eingesetzt werden und nicht im Sinne eines teaching to the test isoliert abgearbeitet werden. Über die sinnvolle Anschaffung bzw. Empfehlung eventueller weiterer Trainingsmaterialien entscheidet die unterrichtende Lehrkraft in Rücksprache mit den Studierenden.

Die Fachschaft hat sich im Sinne der individuellen Förderung entschlossen, das Europäische Sprachenportfolio in die Unterrichtsarbeit systematisch zu integrieren. Die Anschaffung erfolgt dank der Unterstützung außerschulischer Kooperationspartner und ist für die Studierenden kostenlos.

Für die Internetrecherche bzw. die computergestützte Präsentation steht der Fachschaft in Absprache mit dem verantwortlichen Informatikkollegen der Computerraum zur Verfügung. Über den Aushang am schwarzen Brett kann die Belegung eingesehen und entsprechende Buchungen zu Anfang jeder Woche vorgenommen werden.

Zweisprachige Wörterbücher befinden sich in zwei Klassensätzen in der Bibliothek. Jeweils ein Exemplar ist über das Fach im Lehrerpult eines jeden Kursraumes für die Studierenden für die Ad hoc-Verwendung zugänglich.

Im Lehrerzimmer können MP3-fähige CD-Player zum Einsatz im Unterricht ausgeliehen werden. Medienwagen mit Fernseher und DVD-Player befinden sich in jeder Etage in zwei ausgewiesenen Klassenräumen (vgl. Raumübersicht im Aushang am schwarzen Brett). Diese können nach vorheriger Buchung über den im Lehrerzimmer ausgelegten Kalender ausgeliehen werden.

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Das Kollegium des Grundtvig-Kollegs setzt sich zum Ziel, die Zusammenarbeit aller Fachbereiche zu fördern. Aufgrund der sehr divergierenden Kursanwahlen durch die Studierenden ist dies jedoch nur bedingt möglich. Bei der Positionierung der Themen im laufenden Schuljahr soll verstärkt darauf geachtet werden, fächerübergreifendes Arbeiten in den meist belegten Fächern zu ermöglichen. Dies sind vornehmlich Deutsch und Biologie sowie – in eingeschränktem Maße – Erdkunde sowie Sozialwissenschaften.

Die folgende Tabelle führt inhaltliche Schwerpunkte auf, die bei der Entwicklung von crosscurricularen Kompetenzen bedeutsam sind:

Fächerübergreifende Themen

1. Semester

Erdkunde: Großstadträume

Biologie: Gesunde Ernährung

2. Semester

Sozialwissenschaften: Arbeitsrecht in Europa

Erdkunde: demographischer Wandel und Migration, Haupt-städte, London

Deutsch: Bewerbungen, Bewerbungsgespräche im Zusammenhang mit dem Berufspraktikum im 3. Semester, Lyrik

3. Semester

Erdkunde: Tourismus als Ursache für Städte- und Regionen-wandel

4. Semester

Kunst: Kunstwerk „Film“

In dem Bemühen, verbindliche Absprachen zu treffen, stehen die methodischen Kompetenzen im Fokus. Im Methodencurriculum der Schule, das sich derzeit im Aufbau befindet, soll verbindlich festgeschrieben werden, welche Methoden zu welchem Zeitpunkt zum gängigen Repertoire der Studierenden gehören sollen. Die Lernenden können so angeleitet werden, selbstständig Inhalte zu erarbeiten und eigenverantwortlich zu lernen.

Die folgende Tabelle zeigt auf, an welchen Stellen der Englischunterricht einen Beitrag zur Entwicklung einer Methodenkompetenz leisten kann:

1/2

Arbeitsorganisation: Mindmapping u. a. als Strukturierungshilfe, Portfolio

Kooperative Lernformen: think-pair-share, placemat, Lerntempoduett, Gruppenpuzzle, Tandemarbeit

Selbstständiges Lernen: Lesetechniken, Schreibtechniken (u. a. Planung, Durchführung, Überarbeitung), Selbsteinschätzung mit Hilfe von Diagnose-bögen, Portfolio

3/4

Arbeitsorganisation: längerfristige Vorhaben planen, durchführen und evaluieren

Kooperative Lernformen: Fishbowl, Galeriegang, Kugellager

Selbstständiges Lernen: Erweiterung von Lesetechniken (u. a. Umgang mit literarischen Texten), medial gestützte Präsentationen halten, realistische Einschätzung der erreichten Kompetenz und Lernzielsetzung zum weiteren Sprachenlernen (u. a. mit Hilfe des Portfolios)

Fachbezogene methodische Kompetenzen werden hier nicht mit aufgelistet, sondern sind derzeit dem schulinternen Lehrplan für das jeweilige Fach zu entnehmen.

Organisatorisch werden die Absprachen zu Überarbeitungen bzw. Ergänzungen der fächerübergreifenden Methoden über die Fachkonferenzvorsitzenden koordiniert.

In Abhängigkeit inhaltlicher Schwerpunkte des Unterrichts, der Interessenlage und Bedürfnisse der Studierenden sowie der Angebote nahegelegener öffentlicher Organisationen (u. a. Museen, Unternehmen, Kooperationspartner) sollen außer-schulische Lernorte im Sinne einer Öffnung der Schule aufgesucht werden. Besuche zu Ausstellungen sowie Unternehmensbesichtigungen im Rahmen der Berufsvorbereitung werden regelmäßig vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet.

Im Rahmen der Berufsorientierung verhandelt die Schulleitung derzeit mit lokalen Betrieben, die zweiwöchige Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. Auch inter-nationale Betriebe im Umfeld der Schule sollen zukünftig besucht werden, um den Studierenden ein weites Spektrum von Berufsfeldern aufzuzeigen. Gleichzeitig soll dadurch den Studierenden der Stellenwert des Englischen als lingua franca in beruflichen Kontexten nahe gebracht werden.

4 Qualitätssicherung und Evaluation

Damit der Englischunterricht des Grundtvig-Kollegs die Kriterien für einen guten Unterricht erfüllt, haben die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Englisch diesbezügliche Überlegungen in den Kapiteln 2.2, 2.3 und 3 formuliert. Darüber hinaus greifen folgende Maßnahmen der Qualitätssicherung:

Aufnahme in die Abendrealschule: Einstufung der Studierenden in die entsprechenden Semester nach Auswertung kompetenzorientierter Diagnose-tests (Einstufungstest) sowie individuellen Aufnahmegesprächen

  • Flexible Einstufung zu den Semestern: Rückstufungen bzw. Einstufungen in höhere Semester können in Rücksprache mit allen unterrichtenden Fachlehrkräften individuell vorgenommen werden
  • Individuelle Förderung: Maßnahmen zur äußeren und inneren Differenzierung (u. a. Fördergruppen, differenzierte Aufgabenstellungen, Portfolioarbeit)
  • 4. Semester: Überprüfung der erreichten Standards durch die Zentralen Prüfungen/ ZP10

Maßnahmen zur regelmäßigen Evaluation und Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums

  • Regelmäßiger Austausch der Fachkolleginnen und -kollegen über erreichte Leistungsstände der Studierenden und Absprachen über entsprechende Fördermaßnahmen
  • Regelmäßiger Austausch zum Einhalten der Verbindlichkeiten/des schulinternen LP im Rahmen der Fachkonferenzarbeit (insbesondere Leistungsbewertung und Umgang mit Fehlern)
  • Erarbeitung, Erweiterung sowie stetige Weiterentwicklung von Unterrichts-materialien (u. a. Diagnosematerialien, komplexe Lernaufgaben) zur Erreichung der im KLP ausgewiesenen Regelstandards am Ende des 4. Semesters
  • Regelmäßige Feedbackgespräche unter den Fachkonferenzvorsitzenden zu fächerübergreifenden Zielen
  • Gegenseitige Unterrichtsbeobachtungen
  • Gemeinsame Fortbildungen zur Weiterentwicklung methodisch-didaktischer Kompetenzen
  • Regelmäßige Teilnahme am Facharbeitskreis

Überarbeitungs- und Perspektivplanung:

Die Fachschaft Englisch tagt in je einer Fachkonferenz zu Anfang des Winter- und Sommersemesters. Diese Sitzungstermine werden nach Bedarf durch weitere Fachkonferenzen in der Mitte sowie zu Ende eines jeden Semesters im Schuljahr ergänzt.

Zu Anfang eines Schuljahres werden insbesondere die Kriterien der Leistungsüberprüfung und -feststellung in Erinnerung gerufen, überdacht und ggf. überarbeitet. Am Ende eines Schuljahres tagt die Fachkonferenz insbesondere rückblickend zu notwendigen Ergänzungen und Überarbeitungen des schulinternen Curriculums.

In den weiteren Fachkonferenzen werden folgende Tagesordnungspunkte nach Bedarf behandelt:

  • Austausch zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit
  • Maßnahmen zur Unterrichtsentwicklung
  • Individuelle Förderung
  • Absprachen in den Fächern
  • Berufsorientierung
  • Besuch von außerschulischen Lernorten
  • Gemeinsamer Unterricht und Inklusion

Die Qualität der eingeführten Maßnahmen wird regelmäßig überprüft und rückgemeldet. Die Fachkonferenz verpflichtet sich, die Ergebnisse der externen Qualitätskontrolle zur Weiterentwicklung des Englischunterrichts zu nutzen. Darüber hinaus verabredet die Fachkonferenz regelmäßige gegenseitige Unterrichtsbesuche, die dem fachlichen Diskurs insbesondere bezüglich der methodischen und didaktischen Unterrichtsgestaltung und -weiterentwicklung dienen sollen.

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