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Projekt(orientiertes) Arbeiten (Teil 1)

Verlauf

Die TN sollen handlungsorientiert lernen, indem sie selbst projektorientiert arbeiten.

Projektorientiertes Arbeiten muss folgende Merkmale erfüllen:
1. Situationsbezug
Das Thema muss vielschichtig, komplex und fächerübergreifend sein.
2. Orientierung an den TN-Interessen
Das Thema muss die TN wirklich interessieren und darf ihnen nicht aufgezwungen werden.
3. Selbstorganisation und Selbstverantwortung
Das MT soll sich aus dem Projektgeschehen möglichst heraushalten. Die gesamte Organisation muss von den TN selbst geleistet werden. Das MT steht als Ansprechteam zur Verfügung.
4. Gesellschaftliche Relevanz des Projektthemas
Das Ergebnis des projektorientierten Arbeitens müsste auch in die Öffentlichkeit wirken.
5. Zielgerichtetheit und Planung
Trotz der Offenheit der Arbeit muss eine genaue Zielbeschreibung durchgeführt werden. Besonders wichtig sind die Fragen: Was wollen wir? Wie lange brauchen wir? Welches Material brauchen wir?
6. Produktorientierung
Das Projekt muss immer zu einem Ergebnis führen. Dieses Ergebnis muss anderen (Öffentlichkeit) mitgeteilt werden.
7. Soziales Lernen
Kooperation und Arbeitsteilung sind die wichtigsten Voraussetzungen der Durchführung.
8. Überschreiten der Fächergrenzen
Themen mit praktischem Lebensbezug und gesellschaftlicher Relevanz lassen sich nicht in Fächergrenzen bearbeiten.
9. Projektunterricht hat Grenzen
Projekte lassen sich nur durchführen, wenn alle Beteiligten und Betroffenen sich auch wirklich daran beteiligen.

Ablauf projektorientierten Arbeitens:
1. Projektvorplanung durch das MT
2. Vorinformation der TN über projektorientiertes Arbeiten
3. Ideensammlung und Assoziationsphase
4. Thematische Schwerpunkte bilden
5. Projektgruppen bilden
6. Gruppenplanung
7. Durchführung der Projektarbeit
8. Produkterstellung
9. Präsentation
10. Reflexion der Arbeit

Kommentar

Zu dieser Methode gibt es eine fast unübersehbare Menge an Literatur, die von theoretischen Einführungstexten bis zu äußerst praktischen Beispielbeschreibungen reicht. Gerade, weil es so viele Erfahrungen und Ansätze gibt, sind Missbrauch und Fehlinterpretation nicht auszuschließen. Wichtig ist im Anfang, mit einem möglichst kleinen Vorhaben zu beginnen, um erst einmal Erfahrungen zu sammeln. Um vor Durchführung des Projektes Grundsatzdiskussionen zu vermeiden, die nur die Durchführung blockieren, sollte das MT auf jeden Fall versuchen, diese auf die spätere Phase der Reflexion zu verlegen.

Materialien

Sämtliche Materialien, die zur Visualisierung eingesetzt werden können, bzw. die das MT hat, sollten vorhanden sein.
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017