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Stop and Go

Verlauf

Das MT hat eine Beobachtungsaufgabe für die TN formuliert und strukturiertes Notizmaterial vorbereitet (s. Beispiel). Per Videofilm oder ersatzweise in einer Art inszeniertem Rollenspiel werden vom MT oder einer Teilnehmergruppe Abläufe aus der pädagogischen Praxis (Unterricht wie im Beispiel, möglicherweise auch Moderatorenhandeln in der Fortbildung u. Ä.) vorgeführt. Der Film oder das Rollenspiel ist in kurze Sequenzen aufgeteilt. Nach jeder Sequenz notieren die TN ihre Beobachtung oder spontane Einschätzung und Meinung auf den vorbereiteten Papieren. Die Notizen werden abschnittsweise verglichen und diskutiert.

Kommentar

Ergebnisse im Sinne einer Gebrauchsanleitung können nicht erwartet werden, wohl aber ein Bewusstsein (oder mehr Bewusstsein) für prinzipiell mehr konstruktive oder mehr problematische Verhaltensweisen.

Stop and Go bezieht sich auf das abschnittsweise Vorführen von Videoszenen mit direkt eingeforderten Reaktionen der TN. Der Einsatz der Methode setzt voraus, dass entsprechende Videoszenen vorhanden sind, wie bei der Lehrerfortbildung Ermutigende Erziehung, aus der das umstehende Beispiel stammt. Entsprechendes Material gibt es auch in anderen Projekten oder wird vom MT eigens produziert, was durch die modernen bildgebenden Techniken leichter fällt. Der Aufwand ist dennoch beträchtlich, lohnt sich aber besonders dann, wenn die Fortbildung beispielsweise Interaktion im Klassenraum oder Moderative Gruppenleitung zum Thema hat. Die ersatzweise vorgeschlagene rollenspielartige Präsentation ist technisch weniger aufwändig, muss aber gut vorbereitet sein und ist schlechter zu handhaben.

Materialien

Videofilm oder Rollenspielszene
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017