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Überkreuzassoziation

Verlauf

Die TN bearbeiten in Einzelarbeit ein Arbeitsblatt (s. u.) und erhalten dabei sukzessiv die folgenden Aufträge:

1. Notieren Sie Ihre beiden ersten Gedanken (Begriffe) zum Thema!
2. Schreiben Sie je zwei weitere Assoziationen zu diesen Begriffen auf!
3. Verbinden Sie die beiden äußeren und die beiden inneren Begriffe zu einem neuen (weiteren) Begriff oder Gedanken!
4. Versuchen Sie, die beiden letzten Begriffe oder Gedanken in einer Art Schlüsselsatz zusammenzufassen!

Es schließt sich eine Gruppenarbeit an. Der Auftrag lautet: Vergleichen Sie in der Gruppe Ihre Schlüsselsätze und den Weg ihres Entstehens. Gibt es Übereinstimmungen? Lassen sich die Schlüsselsätze zu einem Gruppenkonsens zusammenfassen? Berichten Sie anschließend im Plenum.

Kommentar

Die Methode bezieht sich stets auf ein konkretes Thema, das sich in einem Fortbildungskontext ergeben hat oder dazu in Beziehung steht. Es kann sich auf ein Arbeitsvorhaben (Projekt: Verpackungen wickeln ein), eine Situation (mein schulischer Alltag) eine Problemanalyse (Vandalismus in der Schule) und anderes beziehen.

Alternativ zur Gruppenarbeit ist eine Arbeit im Plenum möglich. Dabei werden die Schlüsselsätze in großer Schrift auf Pappstreifen übertragen. Die TN heften einzeln ihre Streifen an und geben dabei kurze Erläuterungen. Das Kriterium für die Reihenfolge kann inhaltliche Nähe sein, sodass sich eine Strukturierung ergibt. Eine andere Möglichkeit ist, dass eine Kleingruppe alle Sätze (Pappstreifen) während einer Pause ordnet und anschließend das Ergebnis erläutert, das dann diskutiert wird.

Eine eher scherzhafte Variante läuft folgendermaßen ab: Nach dem Ausfüllen der Spalte 1 wird das Blatt an den Nachbarn (rechts/links/gegenüber) weitergereicht, damit dieser sich jetzt zur Spalte 2 äußern kann. Danach geht das Blatt an eine dritte Person, die es wiederum weitergibt. Die Person, die das Blatt zum Schluss erhält, muss einen Kernsatz formulieren. Die Kernsätze könnten auf Folie (vorbereitete Folienstreifen) geschrieben und im Plenum mit (evtl. launigen) Kommentaren vorgestellt werden.

Das Verfahren kann der ersten Annäherung an ein komplexes Thema dienen, setzt unter günstigen Umständen Kreativität in Form von Ideen frei, wirft ein Schlaglicht auf bei den einzelnen vorhandenen Konnotationen und Assoziationen zum Thema. Es ist nicht sehr zeitaufwändig.

Materialien

Vorgefertigte Arbeitsblätter, Folien, Pappstreifen
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017