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Schwerpunkt: Förderformen

Ausgangslage:

Während der Teilnahme am Projekt „Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium.“ entwickelte das Heinrich-Heine-Gymnasium seine Konzeption der Förderkurse in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 neu.

Zielsetzung:

Seit Einführung des Ganztags wurden unter Nutzung der Ergänzungsstunden Förderbänder in den Jahrgangsstufen eingerichtet, um  alle Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern. Hierzu gehören sowohl Angebote für jene Schülerinnen und Schüler, die zusätzliche Unterstützung benötigen, als auch Angebote für besonders leistungsstarke Jugendliche.

Organisation:

In der Erprobungsstufe werden nach Bedarf und orientiert an der Fächergruppe I folgende Kurse eingerichtet:

Deutsch: Rechtschreibung, Deutsch als Zweitsprache, Schreib- und Lektürekurs
Mathe: Basic, Kniffelaufgaben
Englisch: Basic, Plus

In der siebten Jahrgangstufe werden zusätzliche Kurse zur Förderung in den Sprachen eingerichtet:

Deutsch: Deutsch als Zweitsprache
Englisch: Basic, Plus
Latein: Basic, Plus
Französisch: Basic, Plus

In den Basic-Kursen werden die Fachkompetenzen der Lernenden gefördert, um eine Anschlussfähigkeit an den Unterricht zu gewährleisten (Beispiel Englisch: “Wortschatz und Grammatik“). In den Plus-Kursen werden die im Unterricht erlangten Kompetenzen erweitert und in einen breiteren Kontext gestellt (Beispiel Englisch: „Conversation-Workshop“).
Alle Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe nehmen zu einer im Stundenplan parallel verankerten Zeit am Förderband teil. Es besteht aus sechs bis acht Kursen, wodurch die Größe der Lerngruppen verringert wird.

Beschreibung:

Für die Klasse 5 wird zunächst ein Methodentraining im Klassenverband angesetzt, das den Übergang zum Gymnasium bezüglich Organisation und Arbeitsweise erleichtern soll.

Nach den Herbstferien werden die Förderkurse auf Grundlage der ersten Klassenarbeit, der täglichen Beobachtungen und des Austauschs mit den Grundschullehrerinnen und -lehrern eingerichtet. Für die Kernfächer ausgearbeitete Diagnosebögen dienen dabei als Instrument und sind direkt an abgestimmte Materialien der einzelnen Förderkurse geknüpft.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten in den einzelnen Kursen die Gelegenheit, auf die nötigen Materialien (inklusive Lösungsblätter) zuzugreifen. Absprachen hierzu werden in einem Lernvertrag dokumentiert. Bei Problemen innerhalb der Fördergruppen können sie sich an die Lehrpersonen wenden, die Hilfestellungen und Rückmeldungen erteilen.

Die (Neu-)Zuordnung zu den Kursen wird jeweils in den Zeugniskonferenzen im Austausch der unterrichtenden Lehrkräfte vorgenommen.

Weiterführende Materialien:

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 15.08.2018