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Schwerpunkt: Kommunikation und Mitwirkung

Beim Übergang von den Grundschulen an das Heinrich-Heine-Gymnasium werden die Eltern über das Lernzeitenkonzept informiert.
Die Lernenden besprechen in den ersten Tagen mit der Klassenleitung ausführlich die Zielsetzung und Organisation der Lernzeitstunden sowie die Verhaltensregeln. Auch findet im Sinne des Methodentrainings eine Anleitung zur Dokumentation und Organisation von Lernaufgaben mithilfe des eigenen Schulplaners statt.
Die Klassenteams besprechen zu Beginn des Schuljahres, welches Fach an welchem Tag fokussiert Lernaufgaben bereitstellt, um sowohl eine Überlastung als auch eine Unterforderung der Lernenden zu vermeiden.
Auch die Klassenpflegschaft wird über konkrete Absprachen informiert und dazu aufgefordert, bei einem zu hohen Pensum an Aufgaben, welche ggf. von den Lernenden noch nach dem Langtag zuhause erledigt werden, schnellstmöglich eine Rückmeldung zu geben.
Ein „Stempel-Prinzip“ informiert die Eltern darüber hinaus, wie die Kinder die zur Verfügung stehende Lernzeit wahrgenommen haben: Die betreuenden Lehrkräfte setzen in den letzten Minuten der Lernzeit in der Regel jedem Lernenden einen Stempel in das Heft bzw. den Schulplaner, welcher über Arbeitsweise und Verhalten Auskunft gibt (normaler Druck = „vorbildlich die LZ genutzt“, auf dem Kopf stehender Druck = „Verhalten und Arbeitsweise entsprachen nicht den Vereinbarungen bzw. Zielsetzungen“). Auch kann ein entsprechender Elternbrief, der als Vordruck im Klassenraum zur Verfügung steht und über stark auffälliges Verhalten während der Lernzeit informiert, ausgegeben werden. Eltern und Lernende erhalten so eine direkte Rückmeldung zur individuellen Lernzeitenpraxis.
Ein Beobachtungsbogen dokumentiert zusätzlich Probleme der Lernenden in der Lernzeit und unangemessene Verhaltensweisen, sodass in den Klassenleitungsstunden gemeinsame Absprachen getroffen und Hilfestellungen gegeben werden können.
Sollten die Lernaufgaben trotz konzentrierter Arbeit nicht bis zur nächsten Unterrichtsstunde zu erledigen sein, kann die Aufsicht führende Lehrkraft in Rücksprache mit den Lernenden dies vermerken und an die entsprechende Fachlehrkraft rückmelden.
Am Ende jedes Schuljahres findet eine Evaluation zu Lernzeitenpraxis und Pensum der Lernaufgaben unter allen Beteiligten statt, um das Konzept ggf. zu optimieren.

Weiterführende Materialien:

 

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