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Projekt- und Förderformen

Projekt- und Förderformen greifen als erweiterte Bildungsangebote innerhalb der Schule das Lernpotenzial aller Schülerinnen und Schüler unter Beachtung der individuellen Lernvoraussetzungen auf. Ziel ist die Förderung fachbezogener oder übergeordneter Kompetenzen sowie besonderer Neigungen oder Begabungen.

Einen wichtigen Ansatzpunkt für die Organisation und Implementierung von Projekt- und Förderformen bietet die Nutzung der Ergänzungsstunden.

Förderkurse, Fördertürme oder Förderbänder, welche parallele Förder- und Projektangebote für alle Lernenden einer Jahrgangsstufe mit unterschiedlichen Schwerpunkten anbieten, haben sich vor allem auch in Verbindung mit projektorientierten Angeboten als Organisationsmodelle an Schulen etabliert.

Die Entwicklung eines Konzepts von Projekt- oder Förderformen kann unterschiedliche Aspekte berücksichtigen: sowohl eine Passung bezüglich des pädagogischen Konzepts der Schule als auch eine Orientierung an bestehenden Förderpraktiken oder an den diagnostizierten Bedarfen können handlungsleitend sein (Feindt/ Lütje-Klose 2014, S. 8.).

Verschiedene Arbeitsweisen haben sich für die Individualisierung in Förderformen etabliert. Vor allem die Nutzung von Kompetenzrastern, Checklisten, Meilensteinplanungen für die Verwirklichung von Projektideen oder Lernverträge zu unterschiedlichen Kompetenzen nehmen die Lernenden im besonderen Maße als Subjekt der Förderung wahr und stärken somit das Selbstkonzept sowie die Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen.

Aus der Praxis:

Weiterführende Informationen:

Literatur


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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 12.01.2016