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Verknüpfung mit dem Unterricht

Die Verknüpfung von Unterricht und Lernzeiten resultiert aus ihrer wechselseitigen Bedingung:

  • Leistungen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht, Resultate aus Klassenarbeiten und Tests können zukünftige Lernzeitaufgaben inhaltlich beeinflussen.
  • Umgekehrt können Lernzeiten unterrichtliche Inhalte vorentlasten, da alle Schülerinnen und Schüler in der Lernzeit an den Aufgaben gearbeitet haben.
  • Die Verknüpfung der Lernzeiten mit dem Unterricht hat nicht nur Auswirkung auf die didaktische Gestaltung beider Bereiche, sondern auch auf die methodische Ausrichtung, zum Beispiel im Kontext kooperativer Lernformen oder individualisierter Lernarrangements.
  • Je nach Organisationsform steigt der Grad an Absprachen und kollegialer Verbindlichkeit. Zugleich tragen Lernzeiten zur Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler bei, indem sich die Zeiträume freieren Förderns und Forderns vergrößern.
  • Lernzeiten unterstützen zudem die Entwicklung einer produktiven Fehlerkultur im Unterricht durch die Möglichkeit, mit Fehlern kooperativ und sinnstiftend umgehen zu können.  

Literatur


  • Hausaufgaben als Teil individueller Lernförderung und Rückmeldung
    Beutel, Silvia-Iris/Beutel Wolfgang (2011): Hausaufgaben als Teil individueller Lernförderung und Rückmeldung – Good-Practice Ansätze an Schulen des Deutschen Schulpreises. In: DDS - Die Deutsche Schule Jg. 103, H. 3, S. 268-279.
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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 12.01.2016