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Von Hausaufgaben zu Lernzeiten

Schulen, die sich auf den Weg machen, den Umfang von häuslichen Aufgaben zu reduzieren, rücken zunehmend Lernzeiten ins Zentrum ihrer aktuellen Unterrichts- und Schulentwicklung. Lernzeiten unterstützen in diesem Zusammenhang die Gestaltung eines differenzierten Lern- und Förderangebots und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, um den individuellen Bedarfen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. So leisten Lernzeiten einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit von Schülerinnen und Schülern.

Im Veränderungsprozess wird die sinnvolle, rhythmisierte Verteilung von Lernzeiten sowohl außerhalb des Unterrichts als auch in den Unterricht integriert diskutiert. In diesem Zusammenhang werden oftmals neue Formen der Stundentaktung entwickelt.

Durch die Gestaltung individualisierter Lernzeiten in Verbindung mit veränderten Organisationsformen von Unterricht ergeben sich schließlich auch Chancen: Nachmittagsunterricht, schulische Ganztagsangebote, außerschulische Angebote und Freizeit können für die Jugendlichen stärker in Einklang gebracht werden.

Möglicher Auslöser für diesen Veränderungsprozess von Hausaufgaben zu Lernzeiten sind oftmals kontroverse Diskussionen aller Beteiligten über beispielsweise den Umfang oder die Wirksamkeit von Hausaufgaben.

Um die durchaus unterschiedlichen Erwartungen und Einstellungen für den Schulentwicklungsprozess bereichernd nutzen zu können, konzentriert sich das Entwicklungsfeld Von Hausaufgaben zu Lernzeiten auf ausgewählte Anregungen zur Prozessgestaltung.

Aus der Praxis:

Literatur


  • Übungs- und Lernzeiten an der Ganztagsgrundschule
    Grimm, Wendelin/Schulz-Gade, Gunild (2015): Übungs- und Lernzeiten an der Ganztagsgrundschule – Ein Praxisleitfaden zur Integration von Hausaufgaben in den Ganztag. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 12.01.2016