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Trägerstrukturen in der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit ist in unterschiedlichen Trägerstrukturen eingebunden. Sie wird nicht nur in der Trägerschaft des Landes durchgeführt, sondern zu einem wesentlichen Teil durch die verschiedenen Träger der Jugendhilfe. Daraus leiten sich unterschiedliche Rahmenbedingungen ab. Auch die strukturelle Einbindung sowie die Handlungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit in Schule und in der Schulentwicklung werden dadurch beeinflusst.

Formen der Trägerschaft:

Land, Schulträger, Einzelschule

Fachkräfte für Schulsozialarbeit in Anstellung beim Land, beim örtlichen Schulträger oder der Einzelschule sind Beschäftigte der Schule. Ist das Land Nordrhein-Westfalen der Einstellungsträger, ist die Dienst- und Fachaufsicht der Schulaufsicht zugeordnet. Unmittelbare Vorgesetzte sind die Schulleiterinnen und Schulleiter. Die rechtliche Basis der Schulsozialarbeit stellt der Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung „Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen“ (BASS 21-13 Nr. 6 vom 23.01.2008) dar.

Träger der öffentlichen Jugendhilfe

Fachkräfte für Schulsozialarbeit können beim örtlichen Jugendamt und den öffentlichen Trägern der Jugendhilfe angestellt sein. In der Dienst- und Fachaufsicht ist Schulsozialarbeit dann dem jeweiligen Träger unterstellt. Die rechtliche Grundlage stellen das SGB VIII und das spezifische Konzept des Trägers zur Schulsozialarbeit dar.

Träger der freien Jugendhilfe

Fachkräfte für Schulsozialarbeit können bei Trägern der freien Jugendhilfe eingestellt sein. Sie sind dann in der Dienst- und Fachaufsicht dem jeweiligen Träger unterstellt.

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 11.06.2019