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Kindesschutz

Schule hat einen umfassenden Zugang zu jungen Menschen und ihren Familien und damit einen besonderen Schutzauftrag gegenüber den ihr anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Dieser basiert auf § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung, dem Bundeskinderschutzgesetz und dem Schulgesetz Nordrhein-Westfalens.  Im § 42 Abs. 6 SchulG NRW ist notiert: "Die Sorge für das Wohl der Schülerinnen und Schüler erfordert es, jedem Anschein von Vernachlässigung oder Misshandlung nachzugehen. Die Schule entscheidet rechtzeitig über die Einbeziehung des Jugendamtes oder anderer Stellen."

Den Lehrkräften, den pädagogischen Fachkräften und ganz besonders den Fachkräften für Schulsozialarbeit kommt hier eine besondere Aufgabe zu. Es gilt, Signale, die auf eine Kindeswohlgefährdung hindeuten, wahrzunehmen, zu hinterfragen und fachlich einzuschätzen.

Das Ministerium für Schule und Bildung und das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen haben Informationsportale zum Kindesschutz erstellt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Arbeit e.V. und der Serviceagentur "Ganztägig Lernen" Nordrhein-Westfalen e.V. wurden Handreichungen erstellt. Sie bieten allen an Schulen tätigen Personen fachliche Unterstützung bei rechtlichen Fragestellungen, Handlungsmöglichkeiten sowie Abläufen.

Weiterführende Informationen

  • Gemeinsam Handeln beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
    Bücken, Milena/Fiegenbaum, Dirk (2015): Gemeinsam Handeln beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung – Gefährdung erkennen – Kinder und Jugendliche schützen. In: Boßhammer, Herbert/Schüllermann, Anette: Fordern und Fördern in der Sekundarstufe: Nachschlagen – Finden. Stuttgart: Raabe Verlag. H. 2.5. Münster: Institut für Soziale Arbeit.

 

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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 10.11.2017