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Ausbildungspakt und TalentScouting

Der Ausbildungspakt bereitet Jugendliche der teilnehmenden Schulen bereits zur Schulzeit gezielt auf den Übergang in eine duale Ausbildung vor. Die Schülerinnen und Schüler unterzeichnen eine verbindliche Vereinbarung, in der festgelegt wird, dass sie Berufe und Ausbildungsbetriebe in lokaler Nähe kennenlernen sowie ein regelmäßiges soziales Engagement innerhalb und neben der Schule ausüben. Zudem müssen sie Fehlzeiten vermeiden und mindestens ausreichende Noten vorweisen.  Die Betriebe als Netzwerkpartner versprechen im Gegenzug, die Jugendlichen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und helfen dabei, Ausbildungsstellen zu vermitteln.

Der Ausbildungspakt bietet den Schülerinnen und Schülern bei Erfüllung der Anforderungen eine sichere Anschlussperspektive. Die Betriebe lernen frühzeitig und intensiv potentielle Auszubildende kennen. Dies trägt z. B. dazu bei, Ausbildungsabbrüche zu verhindern und zukünftige Fachkräfte zu gewinnen.

Der Ausbildungspakt ist eine Initiative der Anne-Frank-Gesamtschule, schul.inn.do e.V. und des Regionalen Bildungsbüros im Fachbereich Schule der Stadt Dortmund. Betriebe, mit denen die Anne-Frank-Gesamtschule zusammenarbeitet, sind zum Beispiel Rewe, Vogelsang (Fachgeschäft für Schuhe), Tedi und Fiege (Reifenhandel). Zusätzlich haben die Schülerinnen und Schüler Unterricht im Ergänzungsstundenband (90 Minuten pro Woche). Ein weiteres Alleinstellungmerkmal ist der BoM-Unterricht (Berufsorientierende Maßnahmen) in der Schule.

Das TalentScouting der FH Dortmund unterstützt Schülerinnen und Schüler am Übergang Schule - Hochschule/Berufsausbildung. Angesprochen sind dabei insbesondere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die motiviert sind und besondere Potenziale haben, indem sie beispielsweise einen höheren Bildungsabschluss erreichen und den Bildungsaufstieg meistern.

Ein bis zwei Mal monatlich können sich die Schülerinnen und Schüler direkt an der Schule von einem von der Universität entsandten TalentScout in individuellen, vertraulichen und ergebnisoffenen Gesprächen beraten lassen. Geeignete Schülerinnen und Schüler werden von den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern vorgeschlagen. Ziel ist es, in einem langfristig angelegten Prozess aus Potenzialen realisierbare Zukunftsentwürfe zu gestalten. Das kann etwa eine Studien- oder Berufsentscheidung sein, die zur Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler passt und die spezifischen Anforderungen bzw. Herausforderungen im Blick hat.

Besonders leistungsorientierte und gesellschaftlich engagierte Talente, wie zum Beispiel Jugendlichen, die ehrenamtliche Arbeit in Jugendzentren leisten, unterstützen die TalentScouts bei der Bewerbung für Schüler- und Studienstipendien. Das Teilprojekt FiT (Förderung individueller Talente) ergänzt das Beratungsangebot um Workshops und Schnuppertage rund um die Themen "Hochschule" und "Talentförderung". Außerdem profitieren die Talente von einem großen Netzwerk, das Bildungsakteure aus Dortmund, dem Ruhrgebiet und ganz NRW enthält.

Weiterführende Materialien:

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