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Forum 3 - Schulqualität - inklusive Schule entwickeln

Prof. Dr. Annette Textor

Immer alle zusammen? Organisation von Inklusion

Bild: Prof. Dr. Textor Immer alle zusammen? Organisation von Inklusion „Was Inklusion ist, wissen wir ja. Darüber müssen Sie nichts mehr erzählen.“ „Wirklich?“ Zurzeit wird viel über Inklusion gesprochen, aber der Eindruck entsteht, dass damit gerade nicht alle das Gleiche meinen. Daher wird in diesem Vortrag zunächst überlegt, was Inklusion im pädagogischen Feld bedeutet und welche Schlussfolgerungen sich für die Organisation von Schule ziehen lassen. In einem weiteren Schritt wird anhand von Daten aus dem Forschungsprojekt „BiSiE - Bielefelder Studie zu inklusionsrelevanten Einstellungen“ untersucht, wie sich Schulen organisieren, um Inklusion umzusetzen, und wie sich diese organisationalen Umsetzungsversuche sinnvoll strukturieren lassen.

Workshop 1
Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität – Entwicklung inklusiver Schule in Orientierung am Referenzrahmen Schulqualität NRW

Grundlegend für die Entwicklung einer inklusiven Schule sind die Etablierung eines gemeinsamen Verständnisses von Vielfalt und Unterschiedlichkeit sowie der Austausch darüber. Die Qualität einer „inklusiven“ Schule beschränkt sich nicht auf das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen, sondern erkennt an, dass in jeder Lerngruppe Heterogenität vorhanden und die homogene Lerngruppe eine Fiktion ist. Ausgehend vom Referenzrahmen Schulqualität NRW und dem Online - Unterstützungsportal wird gemeinsam mit schulischen Akteurinnen und Akteuren anhand von konkreten Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Schulformen aufgezeigt, wie die Entwicklung und Umsetzung inklusiver Schulqualität gelingen und impulsgebend für die Schulentwicklung anderer Schulen sein kann.

Workshop 2
„Inklusion ist die Vollendung der individuellen Förderung“

Mit Hilfe unterschiedlicher Filmsequenzen und auf der Grundlage des Unterrichtsbeobachtungsbogens der Qualitätsanalyse in NRW werden Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppe „Gemeinsames Lernen“ der Qualitätsanalyse NRW mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Workshops u.a. folgenden Fragestellungen nachgehen: „Wo und an welchen Stellen des Unterrichts gelingt es, die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler durch die Unterstützung der individuellen Lernwege und Lernmöglichkeiten zu berücksichtigen?“ „In welchen Phasen der Unterrichtsarrangements wird deutlich, dass Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität anerkannter Teil der Gemeinschaft sind und Bildungsprozesse mitgestalten?“ „In welcher Form werden Aufgaben und Rollen in multiprofessionellen Teams im Unterricht sichtbar?“
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