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Grundverständnis

Jeder individuelle Förderplan hat die Aufgabe, zentrale Informationen über die Schülerin oder den Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zusammenzustellen, Entwicklungsziele zu beschreiben und differenzierte Maßnahmen und Verantwortlichkeiten festzulegen. Die einzelnen Ziele des Förderplans sollen konkret, im geplanten Zeitraum erreichbar und überprüfbar formuliert sein und gewinnbringend, im Unterricht  flexibel umgesetzt werden.
Eine Analyse der Förderplanpraxis in NRW und anderen Ländern zeigt:

Grafik zum Grundverständnis der Lern- und EntwicklungsplanungDa individuelle Förderung jedoch dem Auf- und Ausbau von Kompetenzen dienen soll, gilt es individuelle Lernvoraussetzungen an curriculare Grundlagen des jeweiligen Fachs anzubinden.


Die tabellarische Form des Förderplans erfüllt zwar die Anforderung an eine einfache und schnelle Handhabung, bildet aber konkrete, vielfach intensive gedankliche Planung der Lehrkräfte inhaltlich nur wenig ab. Die Relevanz der Förderplanung für die tägliche unterrichtliche Arbeit wird wenig sichtbar.
Mit dem Ausbau des gemeinsamen Lernens geht aber der Anspruch einher, Vorgaben der kompetenzorientierten Kerncurricula mit den entsprechenden Erfordernissen der sonderpädagogischen Unterstützung zu verbinden. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf sollen, wie alle anderen, ihre überfachlichen und fachbezogenen Kompetenzen im Unterricht erweitern können. Von daher ist eine deutlichere Anbindung der individuellen sonderpädagogischen Förderplanung an die curricularen Grundlagen des jeweiligen Bildungsganges erforderlich.

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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 06.11.2018