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Zielsetzung und rechtlicher Bezug

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Als zentrales Element der Bildungsplanung für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung soll das Instrument der Förderplanung weiterentwickelt und aktualisiert werden, um den Anforderungen von gutem Unterricht im Sinne des Referenzrahmens Schulqualität gerecht zu werden.  Die Bildungs- und Erziehungserfordernisse von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung - unabhängig vom Lernort - sind präzise zu beschreiben. D.h., der Förderplan als Lern- und Entwicklungsplan konkretisiert den Unterstützungsbedarf für den Unterricht und macht die daraus abzuleitenden Fördermaßnahmen für alle Beteiligten nachvollziehbar und transparent.

Der Prozess der Weiterentwicklung der Förderplanung zur Lern- und Entwicklungsplanung erfolgte in folgenden Schritten:

Grafik zum Entwicklungsprozess von der Förderplanung zur Lern- und Entwicklungsplanung

Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der Förderplanung zur Lern- und Entwicklungsplanung ist folgende rechtliche Grundlage:

AO-SF: § 21 Allgemeine Bestimmungen

„(7) Die Lehrkräfte, die die Schülerin oder den Schüler unterrichten, erstellen nach Beratung mit allen anderen an der Förderung beteiligten Personen einen individuellen Förderplan. Sie überprüfen ihn regelmäßig und schreiben ihn fort. Die Sätze 1 und 2 gelten auch dann, wenn eine Schülerin oder ein Schüler sonderpädagogisch gefördert wird, ohne dass ein förmliches Verfahren nach den §§ 11 bis 15 durchgeführt worden ist.“

Für sonderpädagogisch geförderte Schülerinnen und Schüler gelten die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen einschließlich der Unterrichtsfächer und Stundentafeln der allgemeinen Schulen, soweit diese Verordnung nichts anderes bestimmt.“ (§ 21 AO-SF, Absatz 1)

Bezogen auf den zieldifferenten Bildungsgang Lernen heißt es:

„Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden auf der Grundlage der im individuellen Förderplan festgelegten Lernziele beschrieben. Die Leistungsbewertung erstreckt sich auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.“ (§ 31 AO-SF, Absatz 5)

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 17.01.2019