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Individualisiertes Lernen

Das „Drehtürprinzip“ ist ein wichtiges Element der individuellen Förderung der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen. Es zielt auf die möglichst schnelle, intensive und individuelle Teilnahme am Regelunterricht ab.

Basierend auf dem „Drehtürprinzip“ werden die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klassen binnendifferenziert unterrichtet und individuell gefördert. Folgender Ablauf liegt dabei zugrunde:

  • Schülerinnen und Schüler kommen im ersten Halbjahr in die 5E - Einstiegsphase.
  • Schülerinnen und Schüler wechseln nach Erreichen des Sprachniveaus A1 in die Differenzierungsphase 5F.
  • Der schrittweise Übergang in die Regelklasse wird im Schulalltag und quartalsweise auf den Beratungs- und Laufbahnkonferenzen besprochen.

Das „Drehtürmodell“ schafft in der Schule Synergieeffekte für die Gruppe der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen und die Regelschülerinnen und -schüler. Die Schülerinnen und Schüler erleben z. B. konkretes politisch-gesellschaftliches Handeln. Ebenso wird ihre interkulturelle Kompetenz intensiviert.

Ab der Differenzierungsphase erhalten die Schülerinnen und Schüler individuelle Stundenpläne. Sie hängen im Klassenraum der Differenzierungsklasse 5F aus. So können Schülerinnen und Schüler je nach Potential gezielt an einzelnen Unterrichtsstunden der Regelklassen teilnehmen. Ein Schüler, der beispielsweise in Mathematik gut ist, nimmt an allen Mathematikstunden der Regelklasse teil.

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© 2020 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 26.08.2019