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Orientierungsbereich (Sprungmarken)

Interkulturelle Schule - sprachsensibel unterrichten

Donnerstag, den 05. Juli 2018, 10:00 bis 16:00 Uhr

     Moderation: Kerstin von der Linden    Input-Vortrag: Sven Oleschko     Interessiertes Publikum  

Fotos: Udo Geisler. Beim Klick auf ein Foto öffnet sich ein vergrößertes Bild mit Kommentar.

Fachtagung "Interkulturelle Schule – sprachsensibel unterrichten" von Udo Geisler auf Vimeo.

Programm

  • Anmeldung und Stehcafé
  • Begrüßung Eugen-Ludwig Egyptien, Direktor QUA-LiS NRW
  • Fachvortrag von Sven Oleschko, WWU Münster
    Sprachliche Bildung: Ideen und Umsetzungen erkunden (PDF, 17 MB)
  • Workshop-Phase I
  • Mittagspause
  • Talkrunde mit  Yvonne Gebauer (Schulministerin), Sven Oleschko (WWU-Münster), Angelika Hillebrand-Bittner (Bezirksregierung Düsseldorf), Jürgen Amend und Samir Froz (Lehrer und Schüler der Pina-Bausch-Gesamtschule Wuppertal)
  • Workshop-Phase II
  • Abschluss mit Benaissa Lamroubal (Comedian)

Talkrunde

Ministerin Gebauer im Gespräch mit Kerstin von der Linden   Talkrunde   Lehrer und Schüler in der Talkrunde   Gäste der Talkrunde   

Fotos: Udo Geisler. Beim Klick auf ein Foto öffnet sich ein vergrößertes Bild mit Kommentar.

Workshopangebot

Workshop "Zuhause in Dortmund", Beate Frenzel   Workshop "Sprachsensibler Fachunterricht am Berufskolleg", Dr. Aileen Balkenhol, Luitgard Hendrix   Learning Apps   "Digitale Medien im sprachsensiblen (Fach)unterricht" Workshop "Scaffolding in den naturwissenschaftlichen Fächern", Sonja Birnschein  

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Workshop 1: Sprechen Sie Sport? Überlegungen und Erprobungen zum sprachbildenden Sportunterricht

Bei der Anbahnung von Handlungsfähigkeit im Sport sollten neben den fachlichen auch die sprachlichen Fähigkeiten der Lernenden berücksichtigt und angemessen gefördert werden. Dies gilt nicht nur aber besonders auch dann, wenn ein Teil der Zielgruppe eines Sportangebots Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache erwirbt bzw. lernt (z. B. bei neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen). Durch theoretische Phasen sowie die Erprobung und Reflexion von Praxisbeispielen wurde im Workshop handlungsnahes Wissen vermittelt, mit dessen Hilfe eigene Lernsettings in Verbindung mit Bewegung, Spiel und Sport (z. B. in Vorbereitungs- und Regelklassen oder im Ganztag) sprachsensibel bzw. sprachbildend geplant und gestaltet werden können.
Dr. Mirko Krüger, Jana Kaulvers (Uni Duisburg-Essen)

Workshop 2: Digitale Medien im sprachsensiblen (Fach-) Unterricht

In diesem Workshop wurde ein Überblick über verschiedene digitale Unterstützungsangebote (Apps und Webangebote) für den sprachsensiblen (Fach-) Unterricht und den DaZ-Unterricht in den Sprachfördergruppen gegeben.
Der Unterricht in heterogenen Lerngruppen stellt Lehrkräfte vor große Herausforderungen, bei denen digitale Medien eine große Unterstützung darstellen. Die vorgestellten Apps und Webangebote erleichtern sowohl das Erstellen von Arbeitsmaterialien für den sprachsensiblen Fachunterricht als auch die Bereitstellung von (Binnen-)Differenzierungsangeboten. Darüber hinaus kann Unterricht mit den digitalen Angeboten interaktiver gestaltet werden, wodurch Schülerinnen und Schüler ihre Medienkompetenz erweitern können. Während des Workshops hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ausgewählte digitale Medien selbst zu erproben.
Sonja Brüning, Lars Reitze, Nicole Rosing (Kompetenzteam Mönchengladbach)

Workshop 3: Textarbeit mit sprachheterogenen Gruppen im Sachunterricht - ein Beispiel

Mittlerweile gibt es in all unseren Schulklassen Kinder, deren Wortschatz, Lesefähigkeit und Textverständnis weit auseinander driften. In diesem Workshop wurde beispielhaft dargestellt, wie Unterricht, ausgehend von kompetenzorientierten Lernzielen, geplant und organisiert werden kann, ohne dass Kinder ausgeschlossen oder überfordert werden.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops lernten eine Vielzahl von alten und neuen Materialien und Methoden kennen und versuchten, sie unterschiedlichen Lerngruppen zuzuordnen.
Katja Leszinski (Buschei Grundschule Dortmund)

Workshop 4: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“: Geschichte sprachsensibel unterrichten

Ein zentrales Anliegen des sprachsensiblen Fachunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihr bildungssprachliches Register zu erweitern. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben zum Teil einen erhöhten Unterstützungsbedarf, auch wenn sie über alltagssprachliche Kompetenzen in der deutschen Sprache verfügen. Daher ist es notwendig, kompetenzorientierte Lernarrangements zu gestalten, in denen die fachlichen Inhalte sprachbewusst und sprachsensibel aufbereitet sind.
Im Workshop erhielten die Teilnehmenden Anregungen dazu, bewährte Elemente der Unterrichtsgestaltung auszuschärfen und zu verstärken. Damit wurden sie in die Lage versetzt, Lernarrangements zu gestalten, die der wachsenden Heterogenität der Lerngruppen gerecht werden.
Alexander Brämer (QUA-LiS NRW)

Workshop 5: Verschiedene Methoden des Scaffoldings anhand konkreter Unterrichtsbeispiele aus den naturwissenschaftlichen Fächern

Nachdem eine erste Stufe des Deutschlernens im DaZ-Unterricht erreicht wurde, sind auch die Lehrkräfte im Fachunterricht für die weitere Deutschförderung und das Erlernen der Bildungssprache verantwortlich.  Diese lässt sich zum Beispiel durch die Gestaltung eines möglichst optimalen Sprachbades erreichen.
In diesem Workshop wurden einfache Methodenwerkzeuge zur Sprachförderung nach Prof. J. Leisen vorgestellt und selber erarbeitet.
Sonja Birnschein (Elly-Heuss-Knapp Gymnasium Duisburg)

Workshop 6: Sprachsensibler Fachunterricht am Berufskolleg – Erstellung und Überarbeitung von Unterrichtsmaterial

Ziel des Workshops war es, Arbeitsaufträge und Unterstützungsmöglichkeiten für heterogene Lerngruppe zu entwickeln, zu diskutieren und auszutauschen. Zu diesem Zweck wurden fachbereichs- bzw. bildungsgangspezifische Lernsituationen und Unterrichtsmaterialien im Hinblick auf Möglichkeiten zur sprachsensiblen Förderung analysiert und überarbeitet.
Dr. Aileen Balkenhol, Luitgard Hendrix (QUA-LiS NRW)

Workshop 7: „Zuhause in Dortmund“

Am Beispiel des deutsch-isländischen Projektes „Íslenkuþorpið – Zuhause in Dortmund“ am Paul-Ehrlich-Berufskolleg wurden die Vorteile eines Sprachunterrichts vorgestellt und diskutiert, der nicht der üblichen Progression der DaZ-Lehrwerke folgt, sondern in authentischen Situationen nachhaltig Wortschatz, sprachliche Strukturen und interkulturelles Wissen erarbeitet. Im Anschluss konnten erste eigene Anwendungsmöglichkeiten und der Aufbau einer geschützten Spracherwerbsumgebung durch Kooperation mit lokalen Institutionen und Einzelhandelsunternehmen geplant werden.
Beate Frenzel (Paul-Ehrlich Beufskolleg Dortmund)

Abschluss

Benaissa Lamrubal   Gäste der Talkrunde im Publikum   Ein humorvoller Abschluss    Tu jeden Tag etwas, das dich näher an ein besseres Morgen bringt.

Fotos: Udo Geisler. Beim Klick auf ein Foto öffnet sich ein vergrößertes Bild mit Kommentar.

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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 18.09.2018