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SINUS Nordrhein-Westfalen

Projekt M2 - Eingangstest Einführungsphase

Ausgangslage und allgemeine Überlegungen

 

  • Welche Kompetenzen sind insbesondere in der Einführungsphase der Oberstufe für eine erfolgreiche Mitarbeit ausschlaggebend?
  • Welche Inhaltsbereiche werden hauptsächlich unterrichtet?
  • Womit haben Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß Schwierigkeiten?

Die Analyse der Anforderungen des Abiturs auf dem Hintergrund der in den beteiligten Schulen festgestellten Probleme brachte speziell für die Eingangsphase die folgenden Schwerpunkte zu Tage:

- mangelnde algebraische (Basis-)Kenntnisse und Fertigkeiten,
- fehlende Kompetenzen im Umgang mit Texten und
- unzureichende Vorstellungen von funktionalen  Zusammenhängen.

Um Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Oberstufe grundlegend zu fördern und damit eventuell einen motivationsfördernden „Neustart“ zu ermöglichen, sollte man sich zunächst einen Überblick über ihre Kompetenzen in diesen inhaltlichen Kernbereichen der Einführungsphase verschaffen. Einen Beitrag dazu leistet der Eingangstest.

Der Test wurde so konzipiert, dass die Auswertung wenig Aufwand erfordert und dennoch Rückschlüsse auf den individuellen Lernstand und die Denkprozesse der Schülerinnen und Schüler erlaubt. Deshalb werden Aufgaben in der Multiple-Choice-Form mit Begründungen kombiniert. Die Begründungen liefern zusätzliche diagnostische Erkenntisse.

Praktische Überlegungen wie die Bearbeitungszeit durch die Schülerinnen und Schüler und das benötigte Kopiervolumen führten auf eine Beschränkung des Test auf sechs Seiten, die innerhalb einer Doppelstunde bearbeitet werden können. Dabei ist es aufgrund der Einteilung in drei Abschnitte (Algebra, Funktionen, Textverständnis) möglich, den Test modular durchzuführen.

Die letzte Seite des Tests enthält einen Selbsteinschätzungsbogen. Schülerinnen und Schüler können nach der Korrektur / Rückgabe des Tests die Einschätzung der eigenen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten mit den Testergebnissen vergleichen und zu einer realistischeren Selbsteinschätzung gelangen.

Um den Schülerinnen und Schülern Handlungsperspektiven zu eröffnen, werden auf dem Selbsteinschätzungsbogen zwei weitere Spalten ausgewiesen:

  • "Hierzu will ich arbeiten – brauche ich Hilfe und Übung"
  • "Hierzu kann ich Unterstützung anbieten"


Die Einträge in diesen Spalten können genutzt werden, um Arbeitsgruppen / Lerngemeinschaften zu bilden, die innerhalb aber insbesondere auch außerhalb des Unterrichts einander unterstützen können. Wenn Schülerinnen und Schüler damit positive Erfahrung machen, kann dies entscheidend dazu beitragen, dass diese Form der Zusammenarbeit auch bei der späteren Klausur- und Abiturvorbereitung gesucht und gewinnbringend eingesetzt wird.

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