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Informationen für Eltern

Ziel und Inhalte

Mit Vergleichsarbeiten soll festgestellt werden, über welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler zum Testzeitpunkt in den getesteten Fächern Deutsch und Mathematikverfügen. Die Ergebnisse können von den Schulen mit den Vorgaben der Kernlehrpläne verglichen werden und leisten damit einen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung und zur Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Informationen können rechts im Materialkasten heruntergeladen werden.

Teilnahme

Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen verpflichtend.

Ausnahmen: Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen können teilnehmen - ihre Ergebnisse gehen nicht in die Gesamtauswertung ein. Die Entscheidung hierfür liegt im Ermessen der unterrichtenden Lehrkraft.
Schülerinnen und Schüler, die weniger als 12 Monate in Deutschland leben und die deutsche Sprache noch nicht ausreichend beherrschen, nehmen nicht teil.

Förderschulen können auf freiwilliger Basis an den Lernstanderhebungen teilnehmen.

Welchen Einfluss hat das Ergebnis der Vergleichsarbeit auf die Notengebung?

Vergleichsarbeiten sind ein Diagnoseinstrument und werden nicht als Klassenarbeit gewertet und nicht benotet. Sie sind keine Grundlage der Empfehlung für die Schulform (siehe § 48 Absatz 2 Satz 3 SchulG i.V. mit dem Runderlass des MSW vom 25.02.2012; BASS 12-32 Nr. 4).

Was unterscheidet eine Vergleichsarbeit von einer Klassenarbeit?
  • Mit Vergleichsarbeiten wird überprüft, welche fachspezifischen Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler in ihrer bisherigen Schulzeit erworben haben. Klassenarbeiten beziehen sich dagegen eher auf den vorausgegangenen Unterricht.
  • Es gibt keine Punkte für Teillösungen.
Soll für eine Vergleichsarbeit geübt werden?

Nein, sinnvoll ist es aber, die Schülerinnen und Schüler auf die teilweise ungewohnten Aufgabenformate vorzubereiten.

Der Aufbau von Kompetenzen ist ein langfristiger Prozess, der über Jahre hinweg in guten Lernarrangements erfolgt, die auch Alltagsbezüge, das Vernetzen von Inhalten, regelmäßiges Wiederholen von Grundlagen, gegenseitiges Erklären, Zusammenstellen und Umarbeiten von Übersichten, eigene Schreibprodukte usw. beinhalten.

Ein gezieltes Trainieren von Testaufgaben kann diesen Kompetenzaufbau nicht ersetzen. Es verfälscht aber das Ergebnis der Vergleichsarbeit, da dann vielleicht kurzfristig Wissen oder Fertigkeiten eingebracht werden, die als dauerhafte Kompetenz noch gar nicht verfügbar sind.

Welche Rückmeldungen erhalten Eltern über das Ergebnis ihres Kindes?

Gemäß dem Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 20.12.2006 "Zentrale Lernstandserhebungen (Vergleichsarbeiten)" Stand 1.8.2018 (PDF-Datei, 16 KB) erhalten die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten die Ergebnisse ihres Kindes sowie die Ergebnisse der Klasse und der Schule auf einem landeseinheitlichen Formblatt.

Die Ergebnisse der Schule im landesweiten Vergleich werden auf der Schulkonferenz vorgestellt.

Ergebnisse einzelner Schulen werden nicht veröffentlicht.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen können Sie auf den Seiten des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen Berlin (IQB) finden.

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 19.08.2019