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Handlungsfelder inklusiver schulischer Bildung

Das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen" (VN-Behindertenrechtskonvention) konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen und legt ihr uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe dar. In der Bundesrepublik Deutschland ist dieses Abkommen am 26. März 2009 in Kraft getreten. Damit hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, das Recht von Menschen mit Behinderungen auf eine alle gesellschaftlichen Bereiche umfassende Partizipation umzusetzen. Dazu gehört auch das Recht auf Bildung und Erziehung in einer Schule für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen.
In NRW ist das Erste Gesetz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention (9. Schulrechtsänderungsgesetz) am 01. August 2014 verabschiedet worden. Damit wird das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung zum gesetzlichen Regelfall.
Mit dem auf den folgenden Seiten präsentierten Internetangebot unterstützt QUA-LiS NRW Schulen beim Auf- und Ausbau des Gemeinsamen Lernens mittels vielfältiger Angebote wie Materialien, Handreichungen, Angeboten zur pädagogischen Diagnostik und Werkzeugen zur Lern- und Entwicklungsplanung.

Das Internetangebot gliedert sich in die Bereiche

Lern- und Entwicklungsplanung

Die Lern- und Entwicklungsplanung trägt dazu bei, die Weiterentwicklung bzw. Aktualisierung der klassischen sonderpädagogischen Förderplanung hin zu einer Lern- und Entwicklungsplanung voranzubringen. Im Vordergrund der Lern- und Entwicklungsplanung steht die kompetenzorientierte Sichtweise mit Blick auf die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Das Angebot enthält zentrale Bausteine, die eine Nutzung der Lern- und Entwicklungsplanung im Unterricht definieren und veranschaulichen.

Schulkultur

Kennzeichen einer inklusiven Schulkultur ist die Anerkennung von Vielfalt verbunden mit der Konzeption von Bildungs- und Lernangeboten für alle Schülerinnen und Schüler. Ein weiteres Merkmal ist die (multi-)professionelle Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums, mit Eltern, weiteren pädagogischen Fachkräften und allen an Schule Beteiligten. Das Angebot unterstützt Prozesse einer inklusiven Schulentwicklung, besonders durch die zahlreichen Praxisbeispiele zur Planung von Schulentwicklungsprozessen, Leitbildentwicklung, Implementation offener Lernformen und multiprofessioneller Teamarbeit.

Regionale Ansprechpersonen

Inklusiv arbeitende Schulen sind nicht nur durch Kooperationen innerhalb des Systems gekennzeichnet, sondern auch durch kooperative Strukturen nach außen. So werden Schulen beim Ausbau des Gemeinsamen Lernens durch Verantwortliche auf kommunaler und regionaler Ebene unterstützt. Das Angebot hilft durch eine „Interaktive Karte“ solche Vernetzungsstrukturen systematisch darzustellen und nutzbar zu machen.

Die Internetpräsenz zur inklusiven schulischen Bildung wird durch QUA-LiS NRW ständig weiterentwickelt und durch enge Kooperationen mit inklusiv arbeitenden Schulen optimiert. Anregungen durch die Leserschaft des Angebots werden zudem gerne angenommen.

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© 2017 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 04.05.2017