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Methodensammlung

Einleitung

Mit Methoden(n) lernen

Mit Methoden(n) lernen

Methoden beschreiben Wege planvollen Handelns. Bei dieser Sammlung geht es in erster Linie um das Handeln in der Lehrerfortbildung, aus der die Beispiele stammen und in der sie erprobt wurden. Die Methoden können aber auch in anderen Zusammenhängen genutzt werden. Dies belegen Erfahrungen im Schulunterricht, im Studium, in Studienseminaren, in der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung.

Methoden sollen Ihnen als Nutzerinnen und Nutzer dieser Sammlung helfen, eine konstruktive Lernumgebung zu schaffen. Denn mit Hilfe der Methoden können Sie Ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer motivieren und aktivieren, deren Erwartungen transparent machen, sie zur Interaktion und Kommunikation bringen, ihre Erfahrungen und Kompetenzen aufrufen sowie Arbeitsabläufe strukturieren, Gruppenprozesse fördern und Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis bekommen.

Methdoden auswählen

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Anhaltspunkte zur Methodenauswahl finden Sie auf den nächsten Seiten in der Übersicht: Methoden im Fortbildungsprozess. Aber die ist nur eine erste Hilfe. Ihrer Methodenauswahl sollten differenziertere Überlegungen vorausgehen. Dazu die folgenden Informationen und Tipps in der gebotenen Kürze:

Die Methoden dieser Sammlung haben erkennbar verschiedene Ursprünge. Sie kommen zum Beispiel aus der Primarstufenpädagogik, aus diversen fachlichen Fortbildungen oder dem Kommunikationstraining allgemeiner Art. Sie sind daher sehr unterschiedlich, manche mehr interaktiv bis spielerisch, personenbezogen und persönlichkeitsnah, andere eher sachorientiert und konventionell. Manche sind in kurzer Zeit und ohne viel Material realisierbar, andere aufwändiger. Einige werden Ihnen persönlich zusagen, andere nicht. Wenn Sie im Team arbeiten, haben Sie neben anderen Vorteilen die Chance, mehr und unterschiedliche Methoden einzusetzen. Aber auch Einzelne können profitieren. In jedem Fall muss die Auswahl wohl bedacht werden. Methoden sollten der spezifischen Situation angemessen sein, die stets von vier miteinander verbundenen Konstituanten bestimmt wird. Diese finden sie im Folgenden, verbunden mit einigen Leitfragen, die Sie sich stellen sollten, um eine methodische Entscheidung zu treffen oder zu überprüfen:

1. Ziele

Was ist Ihr generelles Ziel? Was sind Ihre direkten Ziele in der methodisch zu gestaltenden Situation? Geht es zum Beispiel um Vermittlung von Fachwissen oder empirischen Erkenntnissen, um Lehrerhandeln in der Praxis, um Rollenreflexionen und Rollenveränderungen, um Optimierung des Kommunikationsverhaltens oder um Weiterentwicklung von Organisationen wie Schulen und anderen Bildungseinrichtungen? Ist Ihr Anliegen in erster Linie die Vermittlung methodischer Kompetenz? Handelt es sich also um eine Art Methodentraining? Möchten Sie eine sogenannte Aufwärmphase gestalten, die Interessen und Wünsche der TN abfragen oder eine sonstige Rückmeldung erhalten? Ist Ihnen zunächst einmal Interaktion wichtiger als Faktenvermittlung?

2. Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Handelt es sich um eine bereits bestehende Gruppe wie ein Schulkollegium oder um eine Gruppe, die erstmals zusammenkommt? Ist sie mehr homogen oder heterogen? Welche Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen können vermutet oder – die bessere Möglichkeit – im Vorfeld ermittelt werden? Welche methodischen Präferenzen und Animositäten sind zu erwarten? Vermuten Sie eher konservative Verhaltensmuster oder Interesse am Unkonventionellen?

3. Rahmenbedingungen

Wie groß ist die Gruppe? Wie viel Zeit ist vorhanden? Wie sind die räumlichen Voraussetzungen? Welche materiellen und medialen Ressourcen stehen zur Verfügung? Haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Computer und Internetzugang? Ist Teamarbeit bei Ihnen als Moderatorinnen und Moderatoren dauerhaft oder phasenweise möglich?

4. Moderatorinnen und Moderatoren

Sagt Ihnen als Moderatorin und Moderator die Methode zu? Spüren Sie mehr Distanz als Nähe? Passt sie zu Ihrem persönlichen Darstellungsstil? Ist sie Teil Ihres eigenen Handlungsrepertoires oder könnte sie es werden? Beherrschen Sie die Methode in technischer Hinsicht oder sollte sie erstmal geübt werden?

Neues wagen

Neues wagen

Die Methodensammlung soll Sie ermutigen, neue Methoden in Ihr Repertoire aufzunehmen. Das verlangt etwas an Arbeit, denn Sie müssen die Methoden sicher handhaben können. Das ist bei vielen wenig problematisch. Bei manchen aber erfordert allein die Bereitstellung der Materialien einiges an Aufwand. Hier sind die Abläufe komplizierter und sollten daher geübt werden, am besten mit einer vertrauten Gruppe und bevor der Ernstfall eintritt. Ein gewisses Risiko bleibt, weil Sie nie ganz sicher sein können, wie Ihre Gruppe reagiert, auch wenn Sie die Situation gründlich analysiert haben. Aber erfahrungsgemäß lohnt das Wagnis. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reagieren zumeist zustimmend bis begeistert, wenn die übliche Routine durchbrochen wird. Moderatorinnen und Moderatoren empfinden die Erweiterung ihrer Gestaltungsmöglichkeiten als persönlichen Gewinn.

Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Methoden können langweilig werden oder abgelehnt werden, wenn sie inflationär gebraucht werden und ihr Sinn nicht erkennbar ist. Methodenentscheidungen, die Sie treffen, sollten stets das Ergebnis eines didaktischen Reflexions- und Entscheidungsprozesses sein, den auch die Gruppe mit vollziehen kann. Zumeist ist für alle spontan einsehbar, worin Sinn und Zweck einer Methode liegen. Bei einigen, die komplizierter und mehrschrittig sind, sollten Sie aber die einzelnen Phasen und die Intentionen, die Sie mit der Methode verfolgen, kurz beschreiben. Gegebenenfalls könnten Sie darum bitten, sich zunächst einmal auf die Methode einzulassen, also um einen Vertrauensvorschuss werben und auf eine anschließende Methodenkritik verweisen.

Weniger ist mehr gilt besonders auch bei Kartenabfragen oder der so genannten Kärtchentechnik. Bei einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist bereits Überdruss entstanden und entsteht begreiflicherweise, wenn Kartenabfragen zum dauernden Ritual werden. Hier ist also Vorsicht geboten. Als Moderatorinnen und Moderatoren haben Sie natürlich die Möglichkeit, selbst Karten zu beschriften, diese zu sortieren und auszuhängen. So dokumentieren und protokollieren Sie zum Beispiel eine Problemdiskussion oder Ideensammlung auf einzelnen Karten. Mit einer Frage wie Habe ich die von Ihnen genannten Probleme auf den Karten richtig erfasst? könnten Sie dann die Diskussion fortsetzen, dabei eine Hierarchie der benannten Probleme bilden und dann mit der Gruppe eine Agenda für die Problembearbeitung vereinbaren. So wird die Verwendung der Karten als funktionell erkannt. Die Kartentechnik selbst, die Sie bei vielen Methoden brauchen, wird akzeptabel.

Im Übrigen haben Vorträge, Referate und andere eher traditionelle Verfahren nach wie vor Bedeutung. Gut strukturiert und teilnehmerorientiert sind sie manchmal der effektivste Weg zum Erfolg. Unter den Methoden der Rubrik Information finden Sie auch hierzu Hinweise.

Methoden reflektieren

Methoden reflektieren

Nicht immer, aber in den meisten Fällen macht es Sinn, über angewandte Methoden zu reden. Solche Gespräche auf der Metaebene werden Sie in jedem Fall führen, wenn Sie explizit ein Methodentraining machen, wenn also nicht so sehr die inhaltliche Arbeit, sondern mehr die Vermittlung von Methodenkompetenz im Zentrum Ihrer Arbeit steht. Aber auch dann, wenn Sie mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu tun haben, die ihrerseits lehren, unterrichten und mit Gruppen arbeiten, sind derartige Gespräche angezeigt, weil Transfermöglichkeiten reflektiert werden. Darüber hinaus kann in jedem Fall ein verbales Feedback zur Akzeptanz einer Methode Ihre Beobachtung der Teilnehmerreaktion bestätigen. Das wäre für Ihre weitere Planung interessant.

Folgende Fragen (oder Ihre den Fragen entsprechende Impulse) strukturieren eine Methodenreflexion: Wie hat Ihnen die Methode gefallen? oder Wie haben Sie die Methode erlebt? Hatten Sie vorher bereits Erfahrungen mit dieser oder einer vergleichbaren Methode? Sehen Sie Verwendungsmöglichkeiten in Ihrem Arbeitsbereich? Kann die Methode variiert werden? Gibt es parallele oder ähnliche Methoden, die denselben Zweck verfolgen?

Wichtig ist, dass das Arbeiten mit der Methode klar abgegrenzt ist vom Sprechen über die Methode. Sie sollten darauf achten, dass Ihre Gruppen sich zunächst auf der inhaltlichen Ebene bewegen und dabei die Methode anwenden, um dann auf der Metaebene eine Methodenkritik anzuschließen.

Kommunikation ist nicht alles

Kommunikation ist nicht alles

Es kann durchaus sein, dass es Ihnen in einer Gruppe zunächst darum geht, die Kommunikation zu verbessern. Dazu gibt es in dieser Sammlung eine ganze Reihe geeigneter Methoden. Man mag darüber streiten, ob gute Kommunikation schon ein Wert an sich ist. Weitgehender Konsens ist jedoch, dass gelingende Kommunikation die Voraussetzung dauerhaft konstruktiver Kooperation ist. In den professionellen Zusammenhängen, für die diese Sammlung in erster Linie gedacht ist, soll Kommunikationsförderung nur Mittel zum Zweck sein. Die sach- und problemorientierte Arbeit steht im Mittelpunkt. Meist arbeiten Sie in zeitlicher Beschränkung, sodass eine Abwägung nach Zeitaufwand und erwartetem Nutzen notwendig wird. Reine Kommunikationsübungen werden Sie nur wenn nötig einsetzen und auf ein Minimum beschränken. In den meisten Fällen ist es so, dass Methoden der Analyse, Planung, Erarbeitung und des Feedback per se auch schon kommunikationsfördernd sind.

Digitale Präsentationen und Informationen

Digitale Präsentationen und Informationen

Sie können viele Methoden dieser Sammlung nutzen, um Präsentationen mit Power Point, OpenOffice oder anderen Programmen herzustellen. Besonders die unter Information genannten Methoden sind hierzu gut geeignet. Diese Eignung erkennen Sie direkt, wenn Sie entsprechende Erfahrungen mit Power Point oder anderen Programmen haben. Darum enthalten die Methodenkarten zumeist keine besonderen Hinweise. Sie sollten aber sparsam mit Power Point und Co. sein, weil hier oft zu viel des Guten getan wird. Und wenn zum Beispiel Auflockerung, Erarbeitung, Sensibilisierung auf Ihrem Programm stehen und Sie dabei Interaktion wollen, sollten Sie in der Regel auf Notebook und Beamer verzichten.

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben inzwischen eine Mailadresse. Das lässt sich nutzen, zum Beispiel wenn Sie sich einer Gruppe als Moderatorenteam mit Ihren Absichten und Plänen vorstellen, Zwischenergebnisse weitergeben oder Feedback erhalten wollen. Einschlägige Methoden dieser Sammlung können per E-Mail in beiden Richtungen kommuniziert werden.

E-Learning und Blended Learning

E-Learning und Blended Learning

Es stellt sich die Frage, welche Bedeutung das E-Learning im Zusammenhang mit Methoden und ihrem Einsatz hat. Denn viele von Ihnen arbeiten bereits in E-Learning-Arrangements oder werden das in Zukunft tun, weil das E-Learning an Verbreitung gewinnt, auch wenn sich manche Hoffnungen nicht erfüllt haben, zum Beispiel die, auf Seminare ganz verzichten und dadurch Geld und Zeit sparen zu können. Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Untersuchungen erweisen nämlich, dass es erfolgreicher ist, Distance Learning mit Direktphasen (Face to Face) zu vernetzen. Man spricht hier von hybriden Arrangements oder von Blended Learning (gemischtes Lernen). Unter der Voraussetzung, dass eine funktionale und funktionierende Lernumgebung (Plattform) zur Verfügung steht und Präsenzphasen zugelassen werden, eröffnet das E-Learning als Blended Learning in der Tat neue Chancen. Die Selbstqualifizierung kann am heimischen Computer erfolgen, mit Hilfe von Informationsangeboten, Aufgaben, Tests, begleitet von digitaler Interaktion zwischen Gruppen und mit den Moderatorinnen und Moderatoren. Die Präsenzphasen sollten für Aktivitäten wie dem persönlichen Kennenlernen, Artikulationen von Problemwahrnehmungen, gemeinsamen Planungen und Konsensbildungen reserviert sein. Präsenzphasen erhalten Lernmotivation und Zusammenhalt der Gruppe. Sie werden wahrscheinlich immer knapp bemessen und daher kostbar sein. Umso wichtiger ist ihre methodische Gestaltung.

Lernen unter veränderten äußeren Bedingungen

Lernen unter veränderten äußeren Bedingungen

Viele Methoden dieser Sammlung erfordern einigen zeitlichen Aufwand. Sie erfassen Bedürfnisse, strukturieren Arbeitsprozesse, sollen Kommunikationen und Gruppenprozesse optimieren und sind für Zwischen- oder Abschlussevaluationen vorgesehen. Das alles ist nur möglich und sinnvoll, wenn Gruppen länger oder in Sequenzen miteinander arbeiten. In solchen Kontexten sind die meisten Methoden entstanden oder adaptiert worden. Wenn Sie in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig sind, haben Sie inzwischen auch die Erfahrung gemacht, dass schulexterne, längere und sequenzialisierte Projekte zur Ausnahme werden. Auch in anderen Bereichen gibt es Restriktionen. Doch auch unter restriktiveren Bedingungen stellt sich die Methodenfrage. Die moderne Gehirnforschung macht uns erneut deutlich, dass Lernen als selbstständig auszuführender Akt nicht von außen mechanisch erzwungen oder erzeugt werden kann. Zuhören bedeutet nicht schon Lernen. Lernen ist ein Vorgang, der subjekt-intern vollzogen und von Methoden angestoßen und gesteuert werden kann.

Methoden ermöglichen Prozesse der Selbstreflexion und Situationsanalyse, der Motivation zur Verhaltensänderung und zum Erwerb von neuem Wissen; all das sind Voraussetzungen für Lernen im eigentlichen Sinne. Dies sollte Ihnen immer bewusst sein, wenn Sie Lernangebote machen oder machen sollen. Optimale Voraussetzungen finden Sie selten. Es gilt das Beste aus dem Möglichen zu machen, zum Beispiel dafür zu sorgen, dass schulinterne Fortbildungen ein gut geplantes Kontinuum darstellen oder dass Ihre Gruppen einige Stunden und mehr zur Verfügung haben und öfter zusammenkommen. Dann lohnen sich Methoden und erleichtern Ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Lernen.

Struktur der Karteikarten

Struktur der Karteikarten

Alle Karteikarten sind gleich aufgebaut:

Kopfzeile mit Fortbildungsphasen und Sozialformen

Schwarz unterlegt sind die Fortbildungsphasen, für die die Methode besonders geeignet ist, schraffiert die Sozialformen.

NAME DER METHODE, z. B. Open Space, Stolpersteine, Tagesschau

VERLAUF
Es wird der typische Ablauf der Methode beschrieben.

KOMMENTAR
Hier finden sich ergänzende Hinweise, zum Beispiel zu Einsatzmöglichkeiten und Variationen der Methode, zu eventuell
auftretenden Schwierigkeiten, zu organisatorischen Abläufen usw.

MATERIALIEN
Es wird der spezifische Materialbedarf aufgeführt. Stets notwendige Materialien und Medien wie Schreibgeräte,
Wandtafeln und Tageslichtprojektor sind in der Regel nicht benannt.

BEISPIELE (auf der Rückseite)
Ein oder mehrere Beispiele sollen die Methode veranschaulichen. Sie kommen aus der Praxis, zumeist aus der Praxis
der Lehrerfortbildung.

Verbrauchsmaterialien günstig beschaffen

Verbrauchsmaterialien günstig beschaffen

Für die Arbeit mit den Methoden brauchen Sie eine Grundausstattung an Arbeitsmitteln, die Sie beschaffen und zum Teil immer wieder ergänzen müssen. Darüber hinaus erfordern einige Methoden zusätzliche Materialien. Diese sind auf den Karteikarten in der entsprechenden Spalte bezeichnet und müssen eigens bereit gestellt werden. Manche sind direkt zugänglich oder können ohne viel Aufwand selbst hergestellt oder gesammelt werden. Eventuell anfallende Kosten sind gering.

Zur Grundausstattung bieten spezialisierte Firmen ein komplettes Angebot an, das von Moderatorentaschen oder Moderatorenkoffern über Rollwagen bis hin zu kompletten Raumausstattungen mit Flipcharts, Stellwänden usw. reicht. All das ist verhältnismäßig teuer. Manche Dinge braucht man selten oder gar nicht. Wenn Sie bei begrenzten Mitteln eine Kosten-Nutzen-Abwägung machen müssen, sollten Sie sich Folgendes beschaffen:

Auf jeden Fall

Packpapier, große Bögen oder Rolle für Wandtafeln und Ähnliches Karten unterschiedlicher Größe und Farbe aus Karton für Kartenabfragen usw. Die Karten müssen nicht normiert sein. Druckereiverschnitt tut es auch. Breitere Rollen Klebeband aus dem Heimwerkerbedarf zum Aufhängen der Karten (auch für Namenschilder geeignet) Filzmarker für die Hand aller TN (1-5 m/m, zwei verschiedene Farben reichen in der Regel aus)

Zusätzlich bei Bedarf

Klebepunkte, Klebestifte, Pinnwandnadeln, Scheren, OHP-Folien, OHP-Stifte, Flipchartbögen, weitere Filzmarker (andere Farben und Größen), Druckpapier usw.

Aufbewahrung und Transport

In Baumärkten finden Sie preisgünstige Plastikboxen, Werkzeugkästen oder Aluminiumkoffer zur übersichtlichen Aufbewahrung und zum Transport der Materialien.

Abkürzungen

Abkürzungen

MT kann drei Bedeutungen haben:

Moderatorenteam, Moderatorinnen und Moderatoren, einzelne Moderatorin oder einzelner Moderator

TN heißt Teilnehmerinnen und Teilnehmer

(Die Abkürzungen MT und TN werden auch bei Flexionen gebraucht, in Wendungen wie die Arbeit des Moderatorenteams. Das ist sprachlich nicht sehr schön, spart aber Platz.)

Kopfzeilen der Methodenkarten

Kopfzeilen der Methodenkarten

In der Übersicht Methoden im Fortbildungsprozess und in den Kopfzeilen der Methodenkarten werden neun Phasen und fünf Organisationsformen der Arbeit (Sozialformen) unterschieden. Das folgt nicht einer wissenschaftlichen Ableitung, sondern geschieht aus pragmatischen Gründen. Man könnte die Struktur auch anders gestalten. Aber die jetzige Form ist aus der Praxis erwachsen und hat sich weitgehend bewährt.

Übersicht und Kopfzeilen sollen ein erster Anhaltspunkt für die Methodenauswahl sein. Eine oder mehrere Fortbildungsphasen bzw. Sozialformen sind schwarz oder schraffiert kenntlich gemacht. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die jeweilige Methode für diese Phase oder Phasen oder diese Sozialform oder Sozialformen besonders geeignet ist. Das schließt nicht aus, dass die Methode auch für andere Phasen oder in anderen Sozialformen zu gebrauchen ist. Die Phasen sind nicht trennscharf voneinander abzugrenzen. Die Übergänge, zum Beispiel zwischen Information und Erarbeitung oder Auflockerung und Sensibilisierung, sind fließend.

Eine der Phasen ist Evaluation. Das hört sich anspruchsvoll an. Hier finden sich jedoch zumeist kleinere und schnell machbare Feedback-Verfahren. Mit dem Begriff Evaluation sollen auch diese prozessevaluativen Methoden gemeint sein.

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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017