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Brainwriting 2

Verlauf

Alle TN erhalten ein formularähnliches DIN-A4-Blatt (s. Beispiel), das in der ersten Zeile eine Problemstellung, eine Frage, These oder Skizzierung eines Praxisfalles enthält.

Im ersten Schritt machen die TN das Blatt durch ihren Namen oder – wenn das MT Anonymität bevorzugt – durch ein Zeichen wiedererkennbar. Hierzu gibt es eine weitere Spalte in der ersten Zeile. Dann notieren die TN ein bis drei persönliche Äußerungen in die nächsten Zeilen. Das können je nach Sachverhalt Ideen zur Problemlösung, Einschätzungen, Praxiserfahrungen, Antithesen usw. sein.

Nach einer gewissen Zeit werden die Blätter rundum weitergereicht. Die TN lesen die ersten Notate und fügen weitere hinzu. Dabei kann es sich um Ergänzungen, Kommentierungen und neue Aspekte handeln. Anschließend wird das Blatt dem oder der nächsten Person im Sitzkreis übergeben. Der Prozess setzt sich fort, je nach Situation und Gruppengröße so lange, bis der Ausgangspunkt wieder erreicht ist.

Die Sammlung wird in einer vom MT vorbereiteten spezifischen Weise ausgewertet. Dies kann sich auf eine Phase spontaner Kommentierungen durch die TN und das MT beschränken. In der Regel wird das MT jedoch versuchen, das Ergebnis des Brainwritings zu strukturieren und für die Weiterarbeit zu verwenden.

Kommentar

Es handelt sich um eine Variante des viel strapazierten Brainstormings. Dabei kann es auch um eine kurze Ideensammlung, Problemauflistung oder Assoziationsübung gehen. Möglich ist aber auch eine mehr systematische Verwendung, wie sie im rückseitigen Beispiel deutlich wird. Der Vorteil liegt darin, dass alle TN einbezogen werden. Es wird so vielleicht auch ein Mehr an Aspekten, Ideen, Vorschlägen usw. gesammelt.

Materialien

Formularähnliches Arbeitsblatt
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017