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Hochgestellter Laie

Verlauf

Das MT veranlasst die TN über die Frage nachzudenken, wie sie einem hochgestellten Laien einen Sachverhalt darstellen oder einen Begründungszusammenhang erläutern würden, z. B.:
- Durchführung einer Lesenacht
- Türkisch als Begegnungssprache
- Integration eines geistig behinderten Kindes

Der hochgestellte Laie ist durch folgende Attribute gekennzeichnet:
Intelligent, skeptisch, eloquent. Seine eigentlichen Kompetenzen und Präferenzen liegen nicht auf dem Gebiet, das zu verhandeln ansteht. Er ist nicht bösartig oder verbohrt, aber einflussreich. Von seiner Zustimmung oder Ablehnung hängt vieles ab.
Der Laie ist in Bezug auf die anliegende Sache zu personalisieren: Als eine Person der Schulleitung, der Schulaufsicht, der Elternvertretung, des Schulministeriums, der Lokalpolitik usw.

Die Aufgabenstellung Wie würden Sie Frau XX gegenüber Ihr Arbeitsergebnis begründen? o. Ä. kann im Gespräch als Provokation gegeben werden. Intensiver wird die Auseinandersetzung, wenn von einzelnen oder allen TN (in Kleingruppen) entsprechende Argumente schriftlich gesucht werden. Bei der Auseinandersetzung mit diesen Argumenten spielt das MT den Advocatus Diaboli, der die Bedenken des Laien äußert, ohne dass jedoch ein Rollenspiel daraus wird.

Kommentar

Das Verfahren kann falscher Euphorie vorbeugen. Es kann dazu beitragen, auf mögliche Widerstände vorzubereiten. Es hilft, erarbeitete Lösungsvorschläge kritisch zu überdenken bzw. Strategien für deren Durchsetzung zu erarbeiten.

Materialien

keine
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017