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Simulation

Verlauf

Im Mittelpunkt der Simulation steht eine typische aber schwierige Situation aus dem Berufsalltag der TN. Es geht darum, das Verhalten der Protagonistin oder des Protagonisten zu analysieren und zu optimieren. Diese oder dieser beschreibt exakt die Situation (Ziel, Zielgruppe, räumliche Bedingungen usw.). Die anderen TN können nachfragen. Dann wird die Situation simuliert. Die Protagonistin oder der Protagonist agiert wie in seiner Berufspraxis. Die anderen TN simulieren die Zielgruppe. Am Ende äußert sich als erstes die Protagonistin oder der Protagonist. Sie beschreiben ihre Befindlichkeit und nehmen Stellung zur Verhaltensweise der Gruppe. Anschließend darf jedes Gruppenmitglied sich einmal äußern. Dabei sollte getrennt werden zwischen Wahrnehmung und Interpretation. Nach der ersten Runde von Äußerungen darf die Protagonistin/der Protagonist erneut Stellung nehmen. Erst danach sollte das Moderatorenteam eine Diskussion eröffnen.

Kommentar

Dem Moderatorenteam fällt die Aufgabe zu, genau auf die Einhaltung der Ablaufregeln zu achten, um die Situation der Protagonistin/des Protagonisten zu entlasten.
Die Regeln sollten zur Erinnerung für alle sichtbar ausgehängt werden (siehe Beispiel).
Das Ziel einer Simulation ist, die eigene Befindlichkeit und das eigene Verhalten bewusst wahrzunehmen.
Die Simulation ist kein Rollenspiel. Die Gruppe begibt sich in eine typische Situation aus der Realität eines Gruppenmitgliedes. Auf das Einhalten der Regeln ist zu achten.
Eine Fortsetzung kann sinnvoll sein, wenn nach der Erarbeitung von Alternativen diese ausprobiert werden. So könnte die Protagonistin oder der Protagonist sagen: Diese Variante, die vorgeschlagen wurde, gefällt mir am besten. Ich möchte das jetzt mit der Gruppe versuchen.

Materialien

keine
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017