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Stummes Schreibgespräch

Verlauf

Das MT hat größere Kartonpapiere vorbereitet. Auf jedem der Papiere ist oben ein Impuls vermerkt. Die Papiere sind so auf einem Tisch (oder einer zusammengestellten Tischgruppe) ausgelegt, dass die TN um den Tisch herum gehen können, um die Papiere zu beschriften. Sie sollen nämlich die Impulse durch einen kurzen Satz ergänzen (ohne miteinander zu sprechen), dann zum nächsten Papier gehen, den dortigen Impuls fortsetzen usw. In der zweiten und in den nächsten Runden kommentieren und ergänzen sie wieder (nur schriftlich!) die Sätze ihrer Kolleginnen und Kollegen, durch Zustimmung, Ablehnung, Verstärkung, Ironisierung … Sie kommunizieren also durchaus, wenn auch auf eine ungewöhnliche aber interessante Art. Nach der ersten Runde kann sich das MT beteiligen. Wenn die TN nicht weiterschreiben, ist das Stumme Schreibgespräch zu Ende. Es schließt sich ein übliches (lautes) Gespräch an, in dem das auf dem Tisch Liegende von den TN und dem MT in mehr oder weniger seriöser Art gewürdigt wird.

Kommentar

Das Stumme Schreibgespräch ist eine unkonventionelle Variante zu anderen so genannten Feedback-Verfahren. Das MT bestimmt durch die Auswahl der Impulse die Zielrichtung in Bezug auf Ernst- oder Spaßhaftigkeit der Verwendung. Meist wird man eine Mischung wählen und erhält so nicht nur ein Stimmungsbild sondern auch ernsthafte Kritik positiver und negativer Art. Stumme Schreibgespräche haben Auflockerungs- und Entlastungsfunktion, sind aber nicht für Krisensituationen geeignet. Die spaßhaften Komponenten überwiegen.

Bei größerer Teilnehmerzahl müssten zwei oder mehr parallel laufende Schreibgespräche organisiert werden.

Materialien

Tische, Plakate, Stifte
Beispiel
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© 2016 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) - Letzte Änderung: 22.02.2017