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3 Kompetenzerwartungen

Die folgende Zusammenstellung führt auf, welche Kompetenzen alle Schülerinnen und Schüler am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4 erworben haben sollen. Die Zusammenstellung verdeutlicht zudem, wie sich die Kompetenzen in Anspruch und Differenziertheit innerhalb der Bereiche und Schwerpunkte während der Grundschulzeit entwickeln.

Die in der Zusammenstellung angegebenen Inhalte sind verbindlich. Weitere Inhalte erschließen sich ausgehend von den Kompetenzerwartungen innerhalb der Bereiche und Schwerpunkte. Die Kompetenzerwartungen werden ggf. durch Beispiele (kursiv) illustriert.

3.1 Ich, die anderen, die Welt und Gott

Kinder nehmen immer bewusster die Welt wahr und denken über sich und ihr Zusammenleben in der Familie und mit anderen nach. Fragen nach „Herkunft und Zukunft“, Fragen nach dem Sinn des Lebens werden zunehmend bedeutsam. Im Religionsunterricht lernen Kinder, die großen Fragen zu stellen bzw. zu vertiefen und Antworten aus der Bibel und der Tradition der christlichen Überlieferung zu bedenken.

 

Bereich: Ich, die anderen, die Welt und Gott
Schwerpunkt: Nach sich und den anderen fragen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • entdecken ihre eigenen Fähigkeiten und tauschen sich darüber aus
Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben die Einmaligkeit jedes Menschen mit seinen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen
  • beschreiben sie und erfahren darin ihre Einmaligkeit
  • bringen freudige und schmerzhafte Erlebnisse zum Ausdruck und teilen Erfahrungen im Umgang mit diesen Erlebnissen einander mit
  • lernen biblische Texte von der Sorge Gottes und der Zuwendung Jesu zu den Menschen kennen und beziehen sie auf ihre Erfahrungen
  • entdecken in biblischen Texten Gottes bedingungslose Annahme jedes Menschen und bringen diese auf verschiedene Weise zum Ausdruck (z. B. in Worten, Texten, Bildern, Liedern)

 

Bereich: Ich, die anderen, die Welt und Gott
Schwerpunkt: Über das Zusammenleben nachdenken

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen und vergleichen sie (z. B. Gemeinschaft, Geborgenheit, Freude, Angst, Konflikte)
Die Schülerinnen und Schüler
  • entdecken in der Verschiedenartigkeit der Menschen eine Bereicherung für das Zusammenleben
  • deuten die Goldene Regel als biblische Weisung für das Zusammenleben
  • stellen Bezüge her zwischen biblischen Weisungen und dem Zusammenleben der Menschen: Zehn Gebote, Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe
  • entdecken in menschlicher Fürsorge Zeichen der Liebe Gottes
  • zeigen Einfühlungsvermögen im Hinblick auf Verwirklichung von Gottes- und Nächstenliebe

 

Bereich: Ich, die anderen, die Welt und Gott
Schwerpunkt: Nach Gott suchen und fragen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • gestalten und vergleichen ihre Vorstellungen von Gott, indem sie diese in Worten, Bildern, Gebärden oder Klängen auch gegenüber anderen zum Ausdruck bringen
Die Schülerinnen und Schüler
  • stellen Fragen nach Gott und nach dem Leid in der Welt und kennen Antworten aus der Bibel
 
  • deuten vor dem Hintergrund biblischer Texte Möglichkeiten der Gotteserfahrung: in der Begegnung mit Menschen (z.B. in der Natur, in der Stille, Gebet und Gottesdienst, im Aushalten von Trauer)
  • erkennen, dass wir von Gott nur bildhaft sprechen können
  • wissen, dass wir von Gott nur bildhaft sprechen können, dass Gott aber größer ist als unsere Vorstellungen
  • deuten Engel als Boten Gottes: Tobias und Rafael
  • kennen die Übersetzung des Gottesnamens Jahwe (Ich bin der Ich-bin-da) und des Namens Jesu (Jahwe rettet) und verwenden sie bei der Deutung biblischer Texte
 
  • beschreiben Himmel und Paradies als biblische Hoffnungsbilder und -worte und stellen Bezüge zu ihrer eigenen Lebenssituation her

 

Bereich: Ich, die anderen, die Welt und Gott
Schwerpunkt: Die Welt als Schöpfung Gottes deuten

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • nehmen die Welt um sich herum bewusst wahr
Die Schülerinnen und Schüler
  • fragen „Woher kommt die Welt?“ und bedenken Antworten der Bibel und der Naturwissenschaften nach Herkunft und Zukunft der Welt
 
  • deuten die besondere Stellung des Menschen in der Schöpfung
  • bringen Freude, Lob und Dankbarkeit über die Schöpfung in verschiedenen Gestaltungsformen zum Ausdruck
  • finden Wege eines verantwortungsvollen christlichen Umgangs mit der Schöpfung auch in eigener Mitverantwortung

3.2 Religion und Glauben im Leben der Menschen

Kinder lernen Zeichen, Bilder und Symbole kennen und deuten diese in ihrer religiösen Sprach- und Ausdruckskraft. Sie entdecken gottesdienstliche Elemente, liturgische Rituale und Gebetsformen und verstehen darin Gebet und Feier als „Gespräch“ mit Gott. Sie begegnen anderen Religionen und ihren Ritualen mit Respekt und fühlen sich weltweit verbunden mit allen Menschen, die an Gott glauben.

 

Bereich: Religion und Glauben im Leben der Menschen
Schwerpunkt: Symbole, Bilder und Sprechweisen verstehen lernen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • erzählen von der Bedeutung einiger religiöser Symbole (z. B. Hand, Wasser, Licht)
Die Schülerinnen und Schüler
  • deuten ausgewählte Zeichen, Symbole, Bilder und Rituale und suchen Bezüge zum eigenen Leben (z. B. Tür, Weg, Brot)
  • erkennen Musik und Bilder als religiöse Ausdrucksformen
 
  • deuten alltägliche und biblische Bildworte: Hirte, Vater
  • deuten die Botschaft Jesu vom Reich Gottes in Gleichnissen und stellen Bezüge zum eigenen Leben her

 

Bereich: Religion und Glauben im Leben der Menschen
Schwerpunkt: Den Glauben an Gott zum Ausdruck bringen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • nehmen die Bedeutung vertrauensvoller Begegnungen und Gespräche mit anderen Menschen wahr
Die Schülerinnen und Schüler
  • unterscheiden elementare Ausdrucksformen der Gottesbeziehung: Loben, Danken, Bitten, Klagen
  • formulieren eigene Gebete und Gebete der Bibel (und der christlichen Tradition) als Möglichkeit, sich Gott anzuvertrauen: Psalmworte, Sonnengesang des Franziskus
  • kennen wichtige Gebete in der Bibel, und bringen ihre eigene Hinwendung zu Gott sprechend, schreibend oder gestaltend zum Ausdruck: Vaterunser
  • gestalten und feiern kindgemäße Liturgien
  • bringen das christliche Verständnis der Dreieinigkeit Gottes in Worten, Bildern, Symbolen und Gesten zum Ausdruck: Kreuzzeichen, Segenssprüche

 

Bereich: Religion und Glauben im Leben der Menschen
Schwerpunkt: Verschiedene Religionen kennen lernen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • nehmen wahr, dass die Menschen in ihrer Umgebung verschiedene Religionen haben (z. B. in der Klasse, in der Schule, in der Nachbarschaft)
Die Schülerinnen und Schüler
  • benennen wichtige Elemente des jüdischen Glaubens: Thora, Schabbat, Pessach-Fest, Synagoge
  • entdecken erste Merkmale anderer Religionen
  • benennen wichtige Elemente des muslimischen Glaubens: Koran, Mohammed, Ramadan, Moschee
 
  • stellen Bezüge zwischen Judentum, Christentum und Islam her (z.B. Mose)
 
  • wissen, dass Abraham Stammvater des Glaubens der Juden, Christen und Muslime ist

3.3 Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen

Kinder lernen die Bibel als Heilige Schrift, als Buch der Kirche und ihre Bedeutung für die Christen kennen. Im Alten Testament lernen sie die Geschichte Gottes mit dem Volk Israel kennen und deuten. Im Neuen Testament erfahren sie das Heilshandeln Jesu, seinen Tod und seine Auferstehung. Die Auseinandersetzung mit den biblischen Texten hilft den Kindern, Bezüge zu ihrer Lebenssituation herzustellen.

Zum Alten Testament:

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Aus dem Buch Genesis und dem Buch Exodus

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • kennen ausgewählte Beispiele, in denen von der Welt als Schöpfung Gottes erzählt wird
Die Schülerinnen und Schüler
  • benennen wesentliche Aussagen der beiden Schöpfungstexte
 
  • bringen Freude, Lob und Dankbarkeit über die Schöpfung in verschiedenen Gestaltungsformen zum Ausdruck
  • geben den Weg des Volkes Israel in eigenen Worten wieder: Noah, Josef und seine Brüder
  • geben exemplarische Glaubensgeschichten des AT in eigenen Worten wieder: Abraham und Sara, Mose, und der Auszug aus Ägypten, Mirjamlied
  • deuten diese Erzählungen als Erfahrung der sorgenden Führung Gottes
  • zeigen an diesen Glaubenszeugnissen, wie Menschen im Vertrauen auf Gott ihr Leben verändert haben
  • zeigen auf, wie Menschen in ihrem Weg auf Gott vertraut haben
  • belegen und verdeutlichen an diesen Erzählungen und den Zehn Geboten, dass Gott ein Gott der Freiheit und der Gerechtigkeit ist

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Von Propheten

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • entdecken in Propheten Menschen, die sich von Gott gerufen wissen: Berufung des Samuel
Die Schülerinnen und Schüler
  • erläutern, warum Propheten zur Umkehr aufrufen und zum Vertrauen auf Gott ermutigen
 
  • beschreiben und deuten den Lebensweg/Auftrag eines Propheten: Elija/Elischa oder Jesaja und deuten das Buch Jona als Lehrerzählung

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Aus den Psalmen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • entdecken in ausgewählten Psalmenworten menschliches Loben, Danken, Klagen und Bitten vor Gott
Die Schülerinnen und Schüler
  • erkennen, dass in Psalmen menschliche Grundhaltungen wie Loben, Danken, Klagen und Bitten zum Ausdruck kommen: David als „Sänger“ von Psalmen
 
  • gestalten ihre Erfahrungen mit Worten und Bildern der Psalmen

Zum Neuen Testament:

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Aus den Kindheitsgeschichten Jesu von Nazaret

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • geben in Auszügen die Kindheitsgeschichten nach Lukas und Matthäus wieder
Die Schülerinnen und Schüler
  • geben die Kindheitsgeschichten nach Lukas und Matthäus in eigenen Worten wieder
 
  • kennen das Magnificat
  • beschreiben und deuten zentrale Bilder und Symbole dieser Geschichten: Krippe, Licht, Stern
  • deuten die Botschaft des Weihnachtsfestes als Glaubensüberzeugung: Gott wird Mensch und kommt zu den Menschen

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Von Jesu Leben in Worten und Taten

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • kennen Erzählungen Jesu über Gott den Vater
Die Schülerinnen und Schüler
  • stellen dar, wie Jesus von Gott als Vater spricht, der Mut macht, und beziehen diese biblische Rede auf das eigene Leben
  • beschreiben, wie Jesus Menschen begegnet ist und deren Leben verändert: Begegnungsgeschichten
  • erzählen und deuten Geschichten vom liebenden Umgang Jesu mit den Menschen: Begegnungs- und Nachfolgegeschichten, Wundererzählungen
  • kennen biblische Geschichten, in denen Jesus Menschen in seine Nachfolge ruft (z. B. Levi)
  • erzählen diese Geschichten aus verschiedenen Perspektiven
  • sprechen das Vaterunser auswendig
  • erläutern die Bedeutung des Vaterunser als das Gebet der Christen
  • geben die Gleichnisse vom verlorenen Schaf und vom guten Hirten mit eigenen Worten wieder
  • erläutern das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe und stellen an Beispielen dar, wie Gottes- und Nächstenliebe im eigenen Alltag verwirklicht werden können

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Passion und Auferstehung

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • geben Geschichten vom Leiden und Sterben Jesu wieder und vergleichen diese Geschichten mit Leiderfahrungen der Menschen
Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben nach den Berichten der Evangelien die wichtigsten Stationen und Personen von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung
 
  • setzen das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern in Bezug zur Eucharistiefeier der Kirche
  • geben Auferstehungserzählungen mit eigenen Worten wieder
  • deuten Jesu Tod als Konsequenz seiner Liebe zu Gott und den Menschen
  • deuten die Emmausgeschichte als Weggeschichte des Glaubens
  • deuten die Auferstehung als Bestätigung Jesu durch Gott und als neues Leben bei Gott
 
  • stellen an Beispielen dar, dass der Glaube an die Auferstehung Menschen Mut und Hoffnung gibt

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Das Land der Bibel kennen lernen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • erkunden die Heimat Jesu: Landschaften mit unterschiedlichen Lebensbedingungen, Tieren und Pflanzen
Die Schülerinnen und Schüler
  • erzählen von den verschiedenen religiösen Gruppierungen zur Zeit Jesu (z. B. Pharisäer, Sadduzäer, Zeloten)
 
  • benennen wichtige Landschaften und Städte in der Bibel: Jerusalem, Nazaret, Bethlehem, Galiläa, Judäa

 

Bereich: Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christi in den biblischen Überlieferungen
Schwerpunkt: Die Bibel als eine Sammlung von Büchern und als das Buch der Kirche entdecken

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • lernen die Bibel als Heilige Schrift und als das zentrale Buch der Kirche kennen
Die Schülerinnen und Schüler
  • wissen, dass die Bibel eine Bibliothek aus einer Sammlung von Einzelschriften ist
 
  • unterscheiden in der Bibel das Alte und das Neue Testament
 
  • beschreiben das Alte Testament als jüdische Wurzel des christlichen Glaubens
 
  • erläutern, inwiefern das Neue Testament die Botschaft von Jesus und die Anfänge der Kirche überliefert
 
  • stellen die Bedeutung der Bibel als Heilige Schrift im Gottesdienst heraus
 
  • stellen den Bezug zwischen der Heiligen Schrift und dem Leben der Christen her

3.4 Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche

Kinder lernen Kirche in ihrer umfassenden Bedeutung kennen:
Sie erkunden den Kirchenraum und verstehen und deuten die Innengestaltung. Sie erfahren Kirche als Ort der liturgischen Feier von gläubigen Menschen; sie gestalten einige Elemente gottesdienstlicher Feiern; sie deuten die Feste des Kirchenjahres im biblischen und traditionellen Zusammenhang; sie begegnen Menschen, die den Auftrag der Kirche zur Diakonie umsetzen.

 

Bereich: Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche
Schwerpunkt: Christliche Gemeinden erkunden

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • erkunden einen Kirchenraum, beschreiben und deuten einige Elemente der Innengestaltung: Taufbecken, Altar, Kreuz, Osterkerze
Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben die Innengestaltung der Kirche und erläutern ihre Bedeutung für den Gottesdienst: Ambo, Tabernakel, Ewiges Licht, Kreuzweg
  • kennen die Kirche als Ort der Versammlung und Feier christlicher Gemeinde
  •   verhalten sich angemessen im Kirchenraum und bei Gottesdiensten
  • beschreiben, was bei der Taufe geschieht, und deuten die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen als Zeichen der Zuwendung und Nähe Gottes
  • beschreiben Aufgaben und Dienste in der Gemeinde und erzählen von Aufgaben, die Kinder in der Gemeinde übernehmen können (z. B. Kindergruppen, Messdiener/innen)
  • erkunden evangelische Gemeinden in der näheren Umgebung
  • kennen die Anfänge der evangelischen Konfession (Martin Luther, Reformation) und stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden großen christlichen Konfessionen heraus

 

Bereich: Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche
Schwerpunkt: Gottesdienstliche Feiern kennen und verstehen lernen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben Erfahrungen mit Ritualen und Festen (z. B. Stille, gemeinsames Mahl)
Die Schülerinnen und Schüler
  • kennen die Sakramente Taufe, Eucharistie und deuten sie als Gottes Zuwendung und Nähe in Zeichen
  • benennen elementare liturgische Sprach- und Ausdrucksformen und deuten sie: Kreuzzeichen, Lobpreis, Fürbitten, Gebetsgesten
  • beschreiben Elemente gottesdienstlicher Feiern und ihre liturgische Gestaltung (z. B. Wort-Gottes-Feier, Segensfeier)
  • erklären, dass die Kirche entsprechend dem Auftrag Jesu Eucharistie feiert: Das letzte Abendmahl Jesu
 
  • erläutern, dass die Eucharistie Gemeinschaft mit Jesus und untereinander schafft und dass in der Eucharistie Tod und Auferstehung Jesu vergegenwärtigt werden

 

Bereich: Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche
Schwerpunkt: Den Jahreskreis der Kirche erleben und deuten

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • erzählen von Festen an besonderen Lebensstationen
Die Schülerinnen und Schüler
 
  • beschreiben Feiern in der Gemeinschaft (z. B. Erntedank)
  • beschreiben die christliche Bedeutung des Sonntags
  • benennen Feste im Kirchenjahr und deuten sie als Erinnerung an Gottes Zuwendung: Advent, Weihnachten, Österliche Bußzeit, Ostern
  • benennen zentrale Feste des Kirchenjahres und deuten diese Feste in Bezug zu ihren Ursprungsgeschichten: Weihnachten, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten

 

Bereich: Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche
Schwerpunkt: Vom Auftrag der Kirche im Dienst am Menschen erfahren

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • benennen, was Da-Sein für andere bedeutet (z. B. in Familie, Klasse, Gruppe)
Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben Lebensschicksale von Kindern in Armut und Unrecht
  • erzählen von Menschen, die sich in der Nachfolge Christi für andere einsetzen (z. B. Sternsingeraktion)
  • zeigen Einfühlungsvermögen für die Situationen anderer
 
  • benennen Beispiele für Solidarität mit anderen: Gerichtsrede Jesu, Werke der Barmherzigkeit
 
  • beschreiben an Beispielen, was Nachfolge Jesu bedeutet (z. B. Arbeit kirchlicher Hilfswerke)

3.5 Maßstäbe christlichen Lebens

Kinder erkennen die Bedeutung von Regeln und Geboten für sich und das Zusammenleben mit anderen. Sie erfahren darin eine Orientierungshilfe und übernehmen zunehmend Verantwortung für sich und das Zusammenleben. Die Kinder erfahren an ausgewählten biblischen Texten die befreiende Botschaft von der Vergebungsbereitschaft Gottes und der Zuwendung Jesu und lernen Menschen kennen, die in besonderer Weise nach dieser Botschaft gelebt haben (Heilige).

 

Bereich: Maßstäbe christlichen Lebens
Schwerpunkt: Verantwortung erkennen und übernehmen

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • zeigen auf, wo in Regeln und Geboten Wegweiser für das eigene Leben zu finden sind
Die Schülerinnen und Schüler
  • stellen dar, wie die Bibel von Gott als Schöpfer, Befreier und Vater spricht
  • erkennen in Regeln und Geboten Wegweisungen für gelingendes Leben (z. B. Goldene Regel)
  • beschreiben biblische Weisungen für das Zusammenleben der Menschen: Zehn Gebote, Goldene Regel, Hauptgebot der Liebe, Bergpredigt
  • bringen in Beispielen zum Ausdruck, wie sie für sich und andere Verantwortung übernehmen können
  • zeigen durch Bezüge zwischen biblischen Texten und konkreten Situationen, wie sie für sich und andere Verantwortung übernehmen können

 

Bereich: Maßstäbe christlichen Lebens
Schwerpunkt: Schuld erkennen – Vergebung erfahren

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben Fehler und Versagen im menschlichen Leben
Die Schülerinnen und Schüler
  • unterscheiden und bewerten Grunderfahrungen von Schuld und Vergebung
  • zeigen an eigenen Erfahrungen, wie wichtig Versöhnung ist
  • deuten Schuld als gestörte Beziehung zu Gott und den Menschen
  • geben Jesu Botschaft von Gottes Vergebungsbereitschaft in eigenen Worten wieder (z. B. Zachäus)
  • kennen das Sakrament der Versöhnung und deuten Jesu Rede von Gott als Hilfe zu Umkehr, Versöhnung und Neuanfang
 
  • finden Belege für Jesu Aussage von Gottes Vergebungsbereitschaft: Gleichnis vom guten Vater

 

Bereich: Maßstäbe christlichen Lebens
Schwerpunkt: Sich an Vorbildern orientieren

Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase

Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 4

Die Schülerinnen und Schüler
  • erzählen von Menschen, die Gottes Liebe in ihrem Leben sichtbar machen und sich vorbildlich für andere einsetzen
Die Schülerinnen und Schüler
  • entdecken Vorbilder in Menschen, die sich für andere einsetzen und deren Leben sich deshalb als Nachfolge Christi deuten lässt
  • benennen den Lebensweg von Heiligen und deuten deren Feste: Franziskus, Martin, Elisabeth, Nikolaus
  • deuten an Marias Lebensweg, wie Menschen sich von Gott in Anspruch nehmen lassen und unter dem Anspruch Gottes handeln
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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 09.11.2009