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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die gymnasiale Oberstufe im Fach Japanisch

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Japanisch für die gymnasiale Oberstufe steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung.
Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Dies kann beispielsweise in der nachfolgend dargestellten Weise (siehe 1.) erfolgen.

 

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Die Fachgruppe Japanisch in der Murakami-Haruki-Schule

Die Murakami-Haruki-Schule liegt zwischen den Städten Düsseldorf und Köln und damit in einer den Japanisch-Unterricht begünstigenden Lage: Die über 6500 Japaner und Japanerinnen in Düsseldorf bilden die einzige „Japantown“ Deutschlands; in Köln ist eins der drei europäischen Japanischen Kulturinstitute ansässig.

weiter ...

Die Schule versteht sich als Ort der Bildung für junge Menschen, der vielfältige Freiräume und Chancen eröffnet. Neben fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten lernen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen sowie Toleranz gegenüber dem Anderen und dem Anderssein zu entwickeln.
Der fremdsprachliche Schwerpunkt wird gefestigt durch das seit 2006 bestehende Angebot, Japanisch ab der Oberstufe als neu einsetzende Fremdsprache im Grundkurs zu wählen sowie in Japanisch das Abitur (als 3. oder 4. Abiturfach) abzulegen. Die Grundkurse umfassen dabei in jeder Jahrgangsstufe vier Stunden à 45 Minuten.
Japanisch-Kenntnisse stellen im Sinne interkultureller kommunikativer Kompetenz vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen und kulturellen Präsenz Japans im europäischen Raum ein wichtiges Qualifikationsmerkmal dar. Der Japanisch-Unterricht sorgt dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Können und Wissen in gut organisierter Weise erwerben, vertiefen und vernetzen können.

Dazu tragen – neben dem eigentlichen Sprachunterricht – auch die folgenden Vorhaben bei:

  • Austausch mit einer Partnerschule in Japan
  • Kontakte/Projekte mit der Japanischen Schule
  • Exkursionen in japannahe Institutionen
  • Internationale Begegnungen
  • Korrespondenzprojekte
  • Teilnahme am Japanese Language Proficiency Test (JLPT)
  • Teilnahme an Wettbewerben

Die Fachgruppe Japanisch besteht aus zwei angestellten Lehrkräften, von denen eine japanische Muttersprachlerin ist. Der enge fachliche Austausch und die Vorzüge des Team Teaching sind somit gewährleistet. Für die Schülerinnen und Schüler steht ein Japanisch-Fachraum zur Verfügung, der mit Schriftentafeln, Landkarten und anderen Postern dekoriert ist und dadurch eine positive Lernatmosphäre erzeugt.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster (2.1.1) gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind das Thema, die schwerpunktmäßig zu erwerbenden (Teil-)Kompetenzen und die zur Verfügung stehende Zeit ausgewiesen.
Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben (2.1.2) führt die konkretisierten Kompetenzerwartungen in den jeweiligen Kompetenzbereichen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.B. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur..

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan insgesamt besitzt den Anspruch, die im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, die im Kernlehrplan beschriebenen Kompetenzen bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden an dieser Stelle schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-)Kompetenzen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.
Japanisch als fortgeführte Fremdsprache - Einführungsphase

Einführungsphase/EF - fortgeführt (ca. 90 Stunden)

1. Quartal, Unterrichtsvorhaben I:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener

Thema: 家族と日常生活

(Familie & Familienleben, Alltagsleben, einkaufen, Essen gehen)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    einfache Kommunikationssituationen bewältigen (Dialoge beim Einkaufen, im Restaurant usw.)
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Auskünfte zu Personen, Abläufen  geben
  • Leseverstehen
    einfache und didaktisierte Texte verstehen
  • Schreiben
    einfache, kurze Texte über ihren Lebens- und Erfahrungsbereich verfassen  (Mail, Bericht)
  • Verfügen über sprachliche Mittel

Sprachlernkompetenz


Zeitbedarf: 20 Std.

2. Quartal, Unterrichtsvorhaben II:

IKK: Aspekte der Alltagskultur

Thema: 休み、旅行

(Alltags- und Freizeitgestaltung, Ferien)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Hör-/Hörsehverstehen:
    weniger komplexe didaktisierte Hörtex-te verstehen
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    einfache Kommunikationssituationen bewältigen (wünschen, vergleichen, bewerten)
  • Leseverstehen
    einfachen und didaktisierten Texten Hauptaussagen und wesentliche Details entnehmen (Reisebericht)
  • Schreiben
    Reisebericht (vergleichen, bewerten) 

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

 

Zeitbedarf: 20 Std.

3. Quartal, Unterrichtsvorhaben III & IV:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener Historische und kulturelle Entwicklungen.

Thema 1: Soziale Aktivitäten, Berufswelt

Thema 2: Ausgewählte Beispiele der japanischen Literatur

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Hör-/Hörsehverstehen (Thema 1)
    weniger komplexe didaktisierte Hörtexte verstehen
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    einfache Kommunikationssituationen bewältigen (Hilfestellung erbitten/anbieten, einladen usw.)
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Praktikumserfahrungen schildern
  • Schreiben
    einfache, kurze Texte über Erfahrungen und Abläufe verfassen
  • Leseverstehen
    adaptierter literarischer Text (global, detailliert und selektiv lesen)

 

Zeitbedarf: 20 Std.

4. Quartal, Unterrichtsvorhaben V & VI:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener Historische und kulturelle Entwicklungen.

Thema 1: Schulalltag, Berufswelt

Thema 2: Aspekte aus der Geschichte, Literatur

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    ein Märchen/eine Geschichte erzählen
  • Leseverstehen
    adaptierten Texten aus dem Themenbereich Kultur, Geschichte, Berufs- und Schulleben Hauptaussagen und wesentliche Details entnehmen
  • Schreiben
    einfache, kurze Texte zusammenfassen, eigene Meinung äußern
  • Sprachmittlung
    wesentliche Inhalte sinngemäß für einen bestimmten Zweck zusammenfassend in Deutsch wiedergeben

Text und Medienkompetenz

  • lyrische Kurzformen, Kinderlieder

Zeitbedarf: 30 Std.

 

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Einführungsphase (EF): ca. 90 Stunden

Japanisch als fortgeführte Fremdsprache - Qualifikationsphase Q1

Qualifikationsphase (Q1) - fortgeführt (ca. 90 Stunden)

1. Quartal, Unterrichtsvorhaben I:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener

Thema: 余暇、趣味

(Freizeit und Konsumverhalten im Wandel, geografische und regionale Besonderheiten)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    zusammenhängende Auskünfte geben (Orte, Reise, Tätigkeiten)
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    einfache Kommunikationssituationen bewältigen (Dialoge über Reisen, Interessen)
  • Leseverstehen
    Hauptaussagen aus Sach- und Gebrauchtexten
  • Schreiben
    einfache, kurze Texte über Erfahrungen, Möglichkeiten, Pläne usw. verfassen (Mail, Postkarte aus einer Reise)
  • Sprachmittlung
    einfache Sachverhalte sinngemäß ins Deutsche übertragen

Sprachlernkompetenz:

  • neue grammatikalische Strukturen (Umgang und Verarbeitung) 

 

Zeitbedarf: 20 Std.

2. Quartal, Unterrichtsvorhaben II, II & IV:

IKK: Aspekte der Alltagskultur und Traditionen

Thema: 余暇と友達、旅行、スポーツ、文化

(1. Freizeit und Freunde, Reisen  
2. Traditionelle Sportarten
3. Einblicke in die Literaturgeschichte)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Hör-/Hörsehverstehen
    Einfache, klare, didaktisierte Hörtexte (Dialoge) verstehen
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Kommunikationssituationen im vertrauten Familien- und Freundeskreis adressatengerecht bewältigen
    produktionsorientiert Modelltexte nutzen um eigene Texte (Erfahrungen, Pläne usw.) vorzustellen
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    Dialoge im Freundeskreis zu Freizeit, Reisen usw.
  • Schreiben
    einfachen Texten Aussagen entnehmen und für eigene Textproduktion nutzen (Tagebucheintrag)

 

Zeitbedarf: 20 Std.

 

3. Quartal, Unterrichtsvorhaben V, VI:

IKK: Aspekte der Alltagskultur, historische und kulturelle Entwicklungen

Thema: 個人と社会、文化
1. Der Einzelne und die Gesellschaft (Alltag)
2. Ausgewählte Beispiele der japanischen Literatur

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:   

  • Hör-/Hörsehverstehen
    Dialoge im einfachen Stil verstehen (z.B. Verabredungen, Einladungen, Meinungen)
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    im Gespräch eigene Standpunkte darlegen und begründen sowie angemessen reagieren
    Dialoge höflich und auch im einfachen Stil                
  • Leseverstehen
    längeren adaptierten Sach- und Gebrauchtexten, literarischen Texten Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
  • Schreiben
    wesentliche Informationen und Argumente in eigene Texterstellung (Stellungnahme) einbeziehen

Text und Medienkompetenz:

  • einfache literarische Texte lesen und in ihrem kulturellen Kontext verstehen, Hauptaussagen und Details zusammenfassen

Zeitbedarf: 20 Std.

4. Quartal, Unterrichtsvorhaben VI, VII:

IKK: Historische und kulturelle Entwicklungen

Thema 1: Freizeit, Konsumverhalten im Wandel

Thema 2: Ausgewählte Beispiele der japanischen Literatur

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Sachverhalte darstellen und Meinungen klar und begründet darlegen
  • Leseverstehen
    längeren adaptierten Sach- und Gebrauchtexten, literarischen Texten Hauptaussagen und wichtige Einzelinformationen entnehmen
  • Schreiben
    Mail, Bericht zusammenfassen und die eigene Meinung argumentativ darlegen
  • Sprachmittlung
    wesentliche Aussagen zusammenfassen, wiedergeben, evtl. ergänzen

Text und Medienkompetenz:

  • einfache literarische Texte, kurze narrative Texte und  audiovisuelle Formate verstehen, zu den Aussagen Stellung beziehen

 

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Qualifikationsphase 1 (Q1): ca. 90 Stunden

Japanisch als fortgeführte Fremdsprache - Qualifikationsphase G2 (Gk)

Qualifikationsphase (Q2) – fortgeführt (ca. 60 Stunden)

1. Quartal, Unterrichtsvorhaben I, II:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener, Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt

Thema 1: 教育制度、学校生活、仕事
(Japanisches Bildungssystem, Schulleben, Berufsleben und Übergang in das Berufsleben, Arbeitswelt)

Thema 2: Geographische und regionale Besonderheiten

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Hör- und Hörsehverstehen
    die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen den Texten entnehmen
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Texte weitgehend klar und kohärent vorstellen
  • Leseverstehen
    Sach- und Gebrauchstexte verstehen, unterschiedliche Textsorten erfassen 
  • Schreiben
    wesentliche Informationen aus verschiedenen Quellen in die eigene
    Texterstellung einbeziehen 

Text und Medienkompetenz

 

 

Zeitbedarf: 20 Stunden

2. Quartal, Unterrichtsvorhaben III:

IKK: Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt

Thema: 余暇、マンガアニメ、旅行
(Freizeitgestaltung: Populärkultur, Manga & Anime, Reisen)

 

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Hör- und Hörsehverstehen
    die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen den Texten entnehmen
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
    Texte vorstellen (Freizeitgestaltung)
    von Erfahrungen, Erlebnissen detailliert berichten
    Meinungen darlegen und begründen    
  • Leseverstehen
    Sach- und Gebrauchtexte zum Thema verstehen
  • Schreiben
    Texte zusammenfassen
    Texte in angemessenem Stil und adressatengerecht verfassen
  • Sprachmittlung
    wesentliche Aussagen zusammenfassen und in der jeweils anderen Sprache mit evtl. Erklärung wiedergeben 

Text und Medienkompetenz

 

Zeitbedarf: 20 Stunden

3. Quartal: Unterrichtsvorhaben IV:

IKK: Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener, gegenwärtige politische und soziale Diskussionen

Thema: 伝統的な家、都会と田舎のうち、高齢化
(Wohnen, Wohnsituationen, demografischer Wandel)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen und Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
    Sachverhalte zusammenfassend erklären, Meinungen in Gesprächen darlegen und begründen
  • Leseverstehen
    unterschiedliche Textsorten verstehen, erfassen
  • Schreiben
    Texte inhaltlich zusammenfassend erfassen
    in die eigene Texterstellung Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen einbeziehen
    Texte intentions- und adressatengerecht verfassen
  • Sprachmittlung

Text und Medienkompetenz:

  • Texte im Kontext verstehen, Hauptaussagen zusammenfassen und wiedergeben

Zeitbedarf: 20 Stunden

 

 

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe  Qualifikationsphase 2 (Q2): ca. 60 Stunden

Japanisch neu einsetzend - Einführungsphase

Unterrichtsvorhaben Einführungsphase neu einsetzend/EF

Unterrichtsvorhaben I:
Thema 1: Allgemeine Einführung in die
                japanische Sprache
Thema 2: Sich und andere vorstellen,
                Dinge benennen
Thema 3: Einführung in die Silbenschrift
                Hiragana

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:
           
Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen und Hörverstehen (Thema 1)
  • Schreiben und Leseverstehen (Thema 2)
  • Verfügen über sprachliche Mittel

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt*

 Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:
Thema 1: Reisepläne, Gewohnheiten,
                Einkaufen
Thema 2: Einführung in die Silbenschrift
                Katakana

 

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen (Thema 1)
  • Schreiben und Leseverstehen (Thema 2)
  • Verfügen über sprachliche Mittel

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt*

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:
 Thema 1: Bericht über eine Japanreise,
               Einladungen/Verabredungen
               (u.a. Telefonate)
Thema 2: Einführung in die chinesischen
               Zeichen (Kanji)

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen und Hörverstehen (Thema 1)
  • Schreiben und Leseverstehen (Thema 2)

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener*

 

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:
Thema:  Ortsbeschreibungen/Wege
              erfragen, Firmengespräche

 

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen und Hörverstehen
  • Sprachmittlung

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfelder:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener* 

Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

 

*Weitere Aspekte des Orientierungswissens wie historische und kulturelle Entwicklungen (u.a. japanische Fest und Traditionen im Jahresverlauf, Esskultur) werden in deutscher Sprache vermittelt.

Summe Einführungsphase (EF): ca. 120 Stunden

Japanisch neueinsetzend - Qualifikationsphase I (Q1)

Qualifikationsphase I (Q1)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Reisebericht, Begegnung mit Japanern im Zug

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Leseverstehen und Schreiben
  • Sprechen und Hörverstehen

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt*;
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

 

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema 1: Einladung zu einer Party, Ausflug, Arztbesuch
Thema 2: Kanji-Suchstrategie (Nutzung des Zeichenlexikons), Japanisch am PC

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen und Hörverstehen
  • Leseverstehen und Schreiben

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt*

Text- und Medienkompetenz
Sprachlernkompetenz

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:      

Thema 1:
Vorbereitung eines Japan - Aufenthaltes in Deutschland, Ankunft in Japan
Thema 2:
Entschlüsselung von Texten (Werbungen) mit unbekannten Kanji

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen u. Sprachmittlung (Thema 1)
  • Leseverstehen u. Schreiben (Thema 2)

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfelder:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener*
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln (Thema 1 und 2)
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit
Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema 1:
Eintreffen bei der japanischen Gastfamilie, Behördengänge
Thema 2:
eigene Aufsätze zu alltäglichen Themen

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Sprechen und Hörverstehen (Thema 1)
  • Schreiben (Thema 2)

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfelder:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener*
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln


Zeitbedarf: ca. 30 Std.

*Weitere Aspekte des Orientierungswissens wie gegenwärtige politische und soziale Diskussionen (u.a. demographischer Wandel) und historische und kulturelle Entwicklungen (u.a. Vergangenheitsbewältigung und Religionen) werden in deutscher Sprache vermittelt.

Summe Qualifikationsphase I (Q1): ca. 120 Stunden

Japanisch neueinsetzend - Qualifikationsphase II (Q2)

Qualifikationsphase (Q2)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Das Bildungswesen in Japan / Übergang in das Berufsleben

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Leseverstehen und Schreiben
  • Hörverstehen

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen,
    Themenfelder:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener
    Globale Herausforderungen und Zukunftsentwürfe (Aspekte des Wirtschaftslebens)
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Text- und Medienkompetenz

Sprachlernkompetenz

Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Tradition und Moderne:
             Wohnen in Japan

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Leseverstehen und Schreiben
  • Sprachmittlung

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfeld:
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener (Wohnsituationen)
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Text- und Medienkompetenz

Sprachlernkompetenz

Sprachbewusstheit

 

 Zeitbedarf: ca. 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Freizeitverhalten in Japan

Schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen:

Funktionale kommunikative Kompetenz:

  • Leseverstehen und Schreiben
  • Sprachmittlung mündlich und schriftlich

Interkulturelle kommunikative Kompetenz:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen, Themenfelder:
    Aspekte der Alltagskultur und der Berufswelt (Freizeit- und Konsumverhalten im Wandel)
    Lebens- und Erfahrungswelt junger Erwachsener (High Tech in der japanischen Gesellschaft)
    Historische und kulturelle Entwicklungen (Wertewandel)

Text- und Medienkompetenz

Sprachlernkompetenz

Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: ca. 30 Std.

 

Summe Qualifikationsphase II (Q2): ca. 90 Stunden

2.1.2  Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Japanisch die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 22 sind fachspezifisch angelegt.

weiter ...

Überfachliche Grundsätze:

  1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler.
  3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
  5. Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.
  6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.
  7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen sowie Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schülerinnen und Schüler.
  9. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
  10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
  11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
  12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

  1. Das Prinzip der situationsgebundenen Vermittlung (kommunikative Funktionen stehen im Vordergrund)
  2. Das Prinzip der Kognition
  3. Das Prinzip der Habitualisierung
  4. Das Prinzip der Integration
  5. Das Prinzip der Strukturierung des Lernprozesses
  6. Das Prinzip unterschiedlicher Lernprozesse bei der Vermittlung von Sprache und Schrift
  7. Das Prinzip der Einsprachigkeit (soweit möglich)
  8. Das Prinzip der Stützung des Japanischunterrichts durch Medien und besondere Materialien

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 13 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans für die gymnasiale Oberstufe hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

Grundlagen:

  • Kernlernplan für die Sekundarstufe II, Gymnasium/Gesamtschule in NRW
  •  Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe (APO-GOST)

Beurteilungsbereiche:    

I. schriftliche Arbeiten/Klausuren
II. sonstige Mitarbeit

  • Erbrachte Leistungen in beiden Bereichen sind mit gleichem Stellenwert zu berücksichtigen.

I. Beurteilungsbereich SCHRIFTLICHE ARBEITEN/KLAUSUREN

Japanisch fortgeführt

Zeit

Leseverstehen

Schreiben

Hör-/Hörseh-
verstehen

Sprechen
(Dialog  &
Vortrag)

Sprachmittlung

EF

 -

 -

 -

 -

 

1. Quartal

x

x

 -

 -

 

2. Quartal

x

x

x

-

 

3. Quartal

x

x

x

 -

 

4. Quartal

x

x

 -

 -

x

Q 1

 -

 -

 -

 -

 

1. Quartal

x

x

 

 

x

2. Quartal

 

 

 

x

 

3. Quartal

x

x

x

 

 

4. Quartal

x

x

 

 

x

Q 2

 

1. Quartal

x

x

x

 

2. Quartal

x

x

x

3. Quartal
Vorabi

x

x

x

 

Japanisch neu einsetzend          

Zeit

Leseverstehen

Schreiben

Hör-/Hörseh-
verstehen

Sprechen
(Dialog & Vortrag)

Sprach-mittlung

Verfügen über sprachliche Mittel

EF

 

 

 

 

 

 

1. Quartal

 

x

 

 

 

x

2. Quartal

x

x

 

 

 

x

3. Quartal

 

x

x

 

 

x

4. Quartal

 

 

 

x

 

 

Q 1

 

 

 

 

 

 

1. Quartal

x

x

 

 

 

 

2. Quartal

x

x

x

 

 

 

3. Quartal

x

x

 

 

x

 

4. Quartal

 

 

 

x

 

 

Q 2

 

 

 

 

 

 

1. Quartal

x

x

x

 

 

 

2. Quartal

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3. Quartal

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x

 

 

weiter ...

Absprachen der Fachschaft:

Überprüfung im Bereich Klausuren:

  • Ab der Qualifikationsphase werden Klausuren gemäß dem Bewertungsraster im Zentralabitur bewertet. Gesamtbewertung mit der Gewichtung 40 % für die inhaltlichen Leistungen und 60 % für die Darstellungsleistung/sprachliche Leistung
  • kriterienorientierte Bewertung jeder Klausur (differenzierte Bewertungsraster)
  • In der Q 1 im 3. Quartal kann eine Facharbeit eine schriftliche Klausur ersetzen
  • In der Q 1 wird die funktionale kommunikative Kompetenz Sprechen im Rahmen einer mündlichen Prüfung anstelle einer Klausur überprüft.

Überprüfung der sonstigen Leistung:

  • Teilnahme am Unterrichtsgespräch
  • Selbstständige und kooperative Aufgabenbearbeitung
  • Präsentation von Arbeitsergebnissen und Mitwirkung an deren Auswertung
  • Bearbeitung und Präsentation von Hausaufgaben
  • Schriftliche Übungen
  • Erstellen und von themenbezogenen Dokumentationen (z.B. Recherchen,  Plakate, Schriftzeichenkärtchen)
  • Referate

Übergeordnete Kriterien:

Die Bewertungskriterien für eine Leistung müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die schriftlichen als auch für die sonstigen Formen der Leistungsüberprüfung:

  • Alle Kompetenzbereiche sind angemessen zu berücksichtigen.
  • Bei den Leistungseinschätzungen haben kommunikativer Erfolg und Verständlichkeit Vorrang vor der sprachlichen Korrektheit.
  • differenzierte kompetenzorientierte Kriterien für die Überprüfung einzelner funktionaler kommunikativer Teilkompetenzen

Kriterien für die Überprüfung der sonstigen Leistungen

Leistung im Unterricht
(kontinuierliche Beobachtung)

 

  • kommunikative Teilnahme am Unterrichtsgeschehen (Arbeitsanweisungen/Fragen der Lehrkraft verstehen und reagieren)
  • Hörverstehen & Sprechen (aktives mitmachen bei Hörübungen, Dialogen, Rollenspielen usw.)
  • lautes Vorlesen & Leseverständnis
  • Übersetzungsaufgaben

Hausaufgaben

  • regelmäßige und pünktliche Erledigung
  • Vollständigkeit, Qualität, selbstständige Auseinandersetzung, Form
  • mündliches Einbringen/Vortragen

Längerfristig gestellte komplexere Aufgaben, die von den Schülerinnen und Schülern mit hohem Anteil an Selbstständigkeit erarbeitet werden

  • Referat (Landeskunde)
  • Brief, Mail, Tagebuch usw.
  • Aufsatz
  • Präsentation

Punktuelle Überprüfung einzelner (Teil-)Kompetenzen in fest umrissenen Bereichen
(schriftlich)

  • Wortschatzkontrolle
  • (Hiragana/Katakana) Kanji–Kontrolle
  • Übersetzungsaufgaben

Freiarbeit
(auch im Rahmen individueller Förderung)

  • Pflichtteil
  • Wahlteil
  • Bearbeitung des Lernmaterials im bestimmten gegebenen Zeitraum
  • vollständige, ordentliche in Ausführung und annährend fehlerfreie Bearbeitung
  • (Lösungen-Selbstkorrektur)

Kriterien für die Überprüfung der Leistung in der mündlichen Prüfung anstelle einer Klausur

Grundsätzlich werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler von der Fachlehrkraft der Schülerinnen und Schüler sowie einer weiteren Fachlehrkraft beobachtet und beurteilt, nach Möglichkeit unter Nutzung des vom Land empfohlenen Bewertungsrasters. Eine in Einzelfällen fachlich begründete Modifizierung des Bewertungsrasters kann durch die Fachkonferenz beschlossen werden.

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form.

Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:
 
Die Grundsätze der Leistungsbewertung werden den Schülerinnen und Schülern immer zum Schuljahresbeginn mitgeteilt. Ein Hinweis darauf erfolgt im Kursbuch. Kriterien der Leistungsbewertung im Zusammenhang mit konkreten, insbesondere offenen Arbeitsformen werden den Schülerinnen und Schülern grundsätzlich vor deren Beginn transparent gemacht (siehe auch die Kriterien zur Notenfindung im Bereich „Sonstige Mitarbeit“).
Jede Lehrkraft dokumentiert regelmäßig die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen. Die Leistungsrückmeldung erfolgt in regelmäßigen Abständen (mindestens einmal pro Quartal) in schriftlicher oder mündlicher Form sowie stets auf Nachfragen von Seiten der Schülerinnen und Schüler (deren Erziehungsberechtigen bei Minderjährigen).  Die Leistungsrückmeldung ist entsprechend der zu prüfenden (Teil-)Kompetenzen auch kompetenzbezogen anzulegen. 

  • Intervalle

Wann: Nach jeder Leistungsüberprüfung im Beurteilungsbereich „Klausuren/Mündliche Prüfungen“ gibt die Lehrkraft eine schriftliche Note, die begründet wird. Die Note für den Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ wird den Schülerinnen und Schülern mindestens einmal pro Quartal mitgeteilt und erläutert.

  • Formen

Wie: Die Leistungsrückmeldung im Beurteilungsbereich „Klausuren/Münd-liche Prüfungen“ besteht aus einer differenzierten schriftlichen Darstellung (Erwartungshorizont) der Vorzüge und Schwächen der Leistung in den beiden Bereichen Inhalt und Sprache. Die Leistungsrückmeldung ist so anzulegen, dass sie den Schülerinnen und Schülern transparent ist und sie den ihnen individuelle Möglichkeiten der Lernentwicklung aufzeigt.
Die Note im Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ ist unabhängig vom ersten Beurteilungsbereich festzulegen. Sie sollte möglichst regelmäßig in Form von Noten oder Symbolen dokumentiert werden, wobei zwischen Qualität und Quantität unterschieden wird. Sie sollte auch jederzeit von den Schülerinnen und Schülern einsehbar sein.

Individuelle Lern-/Förderempfehlungen im Kontext einer schriftlich zu erbringenden Leistung:
Die Beurteilung von Leistungen sollte in Verbindung mit einer Diagnose des erreichten Lernstands und individuellen Empfehlungen für den weiteren Lernprozess erfolgen.      

  • Selbstevaluation der erreichten (Teil-)Kompetenzen in regelmäßigen Abständen und anschließendes Lehrergespräch.

Mögliche Form:

Name:
Stufe:

EVALUATION  MEINER (TEIL-)KOMPETENZEN

J

K

L

1. Wortschatz:

 

 

 

2. Grammatik:

 

 

 

3. Sprechen:

 

 

 

4. Schrift:

 

 

 

5. Schreiben:

 

 

 

6. Leseverstehen:

 

 

 

7. Hör- und Hörsehverstehen: 

 

 

 

8. Soziokulturelles Orientierungswissen:

 

 

 

Ich habe meine Arbeitsmaterialien dabei gehabt und sie sachgerecht behandelt

 

 

 

Ich habe regelmäßig und sorgfältig die HA erledigt

 

 

 

Ich habe einen Vortrag zum Thema gehalten:

 

 

 

Ich habe den Unterricht nicht gestört und zu einer guten Arbeitsatmosphäre beigetragen

 

 

 

Ich habe in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit aktiv und kooperativ gearbeitet

 

 

 

Ich habe aufmerksam dem Unterricht gefolgt

 

 

 

Hier habe ich Schwierigkeiten:
Meine Wunschnote ist:                                         Datum:

2.4 Lehr- und Lernmittel

Vgl. die zugelassenen Lernmittel für Japanisch:

3   Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Zusammenarbeit mit anderen Fächern
Die Fachgruppe Japanisch bringt sich u.a. ein bei der Gestaltung von Projektwochen (themen- oder aufgabenfeldbezogen) wie auch  bei der Mitbetreuung von Facharbeiten, die zu Themen mit Japanbezug in anderen Fächern (z.B. Geschichte, Erdkunde) geschrieben werden.

Nutzung außerschulischer Lernorte
Die Nutzung außerschulischer Lernorte ist für den Japanisch-Unterricht außerordentlich wichtig. Jeder Kontakt zu Japan nahestehenden Institutionen ergänzt den Prozess des Japanischlernens sinnvoll; daher sollten regelmäßige Besuche des Japanisches Kulturinstituts in Köln, der Japan Town in Düsseldorf, von Universitäten mit Japan-Studiengängen, der Japanischen Schule in Düsseldorf oder Köln u. ä. eingebaut werden.

Austausch mit einer japanischen Oberschule

Im Abstand von zwei Jahren besuchen Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen die japanische Partnerschule in der Präfektur Hyougo; im Folgejahr erfolgt der Gegenbesuch von japanischer Seite.
Als Vorbereitung auf den Besuch sind u.a. Korrespondenz-Projekte und Videokonferenzen geplant.

Teilnahme an Wettbewerben
Die Teilnahme am weltweit stattfindenden Japanese Language Profiency Test (JLPT) ist ein hoher Motivator für Schülerinnen und Schüler, da ihre Kenntnisse „von außen“ gemessen werden, das Zertifikat weltweit Gültigkeit hat und bei Bewerbungen u. ä. einen guten Eindruck macht.
Des Weiteren bieten der Bundeswettbewerb Fremdsprachen sowie diverse, z.T. von japanischer Seite angebotene, Rede- oder Aufsatzwettbewerbe die Möglichkeit, Japanisch-Schülerinnen und -Schülern außerhalb des Schulalltags zu zeigen, was in ihnen steckt.

Fortbildungskonzept

Regelmäßige Besprechungen, auch mit anderen NRW-Fachkolleginnen und -kollegen, sichern die Qualität des Unterrichts und berücksichtigen neue Entwicklungen in der japanischen Sprachdidaktik wie z.B. die Einführung der JF-Standards.
Die Fachgruppe Japanisch stellt jährlich in ihrer Sitzung zu Beginn des Schuljahres den Fortbildungsbedarf und die Fortbildungsmöglichkeiten fest. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachgruppe verpflichten sich zur Teilnahme. Deutschsprachige Lehrkräfte sollten auch rein japanischsprachige Fortbildungen besuchen, um sich gleichzeitig in sprachlicher Hinsicht zu schulen.
Folgende Vereinigungen bieten einmal jährlich Fortbildungen an:

  • Verein für Japanisch an weiterführenden Schulen im deutschsprachigen Raum e.V. (VJS) (deutsch/japanisch)
  • Japanisches Kulturinstitut in Köln (JKI) (japanisch/deutsch)
  • Japanisch an Hochschulen (JaH) (japanisch/deutsch)
  • Verband für Japanisch an VHS (japanisch)
  • Association of Japanese Language Teachers in Europe (AJE) (japanisch)

4   Qualitätssicherung und Evaluation

Die Fachgruppe Japanisch bemüht sich um eine stete Sicherung der Qualität ihrer Arbeit. Dazu dient unter anderem die jährliche Evaluation des schulinternen Curriculums mit Hilfe einer Checkliste (siehe unten). Weitere anzustrebende Maßnahmen der Qualitätssicherung und Evaluation sind –sofern mehr als eine Lehrkraft an der Schule unterrichtet, ansonsten mit Kolleginnen und Kollegen im gleichen Bundesland – gegenseitiges Hospitieren, team teaching, Parallelarbeiten und ggf. gemeinsames Korrigieren. Absprachen dazu werden zu Beginn eines jeden Schuljahres getroffen.

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Evaluation des schulinternen Curriculums – Checkliste zur systematischen Qualitätssicherung und ‑entwicklung

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können, die sich vor allem aus den flexiblen Variablen Schülerzahl, Fachgruppengröße, Lehr- und Lernmittelentwicklung und Abiturvorgaben ergeben.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. In den Dienstbesprechungen der Fachgruppe zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vorangehenden Schuljahres gesammelt und bewertet sowie  eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Die vorliegende Checkliste wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt. Die Ergebnisse dienen dem/der Fachvorsitzenden zur Rückmeldung an die Schulleitung und u.a. an den/die Fortbildungsbeauftragte, außerdem sollen wesentliche Tagesordnungspunkte und Beschlussvorlagen der Fachkonferenz daraus abgeleitet werden. Insgesamt dient die Checkliste über die Evaluation des aktuellen schulinternen Curriculums hinaus zur systematischen Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Arbeit der Fachgruppe.

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

Kriterien

Ist-Zustand
Auffälligkeiten

Änderungen/
Konsequenzen/
Perspektivplanung

Wer
(Verantwortlich)

Bis wann
(Zeitrahmen)

Funktionen

 

 

 

 

Fachvorsitz

 

 

 

 

Stellvertreter

 

 

 

 

Sonstige Funktionen
(im Rahmen der schulprogrammatischen fächerübergreifenden Schwerpunkte)

 

 

 

 

Ressourcen

 

 

 

 

personell

Fachlehrer/in

 

 

 

 

fachfremd

 

 

 

 

Lerngruppen

 

 

 

 

Lerngruppengröße

 

 

 

 

 

 

 

 

räumlich

Fachraum

 

 

 

 

Bibliothek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Computerraum

 

 

 

 

Raum für Fachteamarb.

 

 

 

 

 

 

 

 

materiell/
sachlich

Lehrwerke

 

 

 

 

Fachzeitschriften

 

 

 

 

 

 

 

 

zeitlich

Abstände Fachteamarbeit

 

 

 

 

Dauer Fachteamarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterrichtsvorhaben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsbewertung/
Einzelinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leistungsbewertung/Grundsätze

 

 

 

 

sonstige Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsschwerpunkt(e) SE

 

 

 

 

fachintern

 

 

 

 

- kurzfristig (Halbjahr)

 

 

 

 

- mittelfristig (Schuljahr)

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

fachübergreifend

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortbildung

 

 

 

 

Fachspezifischer Bedarf

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

Fachübergreifender Bedarf

 

 

 

 

- kurzfristig

 

 

 

 

- mittelfristig

 

 

 

 

- langfristig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 01.06.2015