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Städtisches Humboldt-Gymnasium Düsseldorf

Bild Schulbeispiele

Schulleitung:

OStD Volker Syring

Schulanschrift:

Pempelforter Str. 40

40211 Düsseldorf

Kontakt:

OStR’in Christina Salm

christina.salm@schule.duesseldorf.de

Homepage:

Das Humboldt-Gymnasium Düsseldorf liegt im Stadtzentrum. Es ist fünfzügig aufgebaut und zählt rund 1250 Schülerinnen und Schüler. Latein bzw. Englisch ist die erste Fremdsprache an der Schule. Der Unterricht wird von rund 100 Lehrerinnen und Lehrern nebst Referendarinnen und Referendaren geleitet. Zusätzlich unterstützen externe Lehrkräfte der Kooperationspartner (Clara-Schumann Musikschule, Robert Schumann Hochschule und Tanzhaus NRW) im Vor- und Nachmittagsbereich das Gymnasium, insbesondere bei der Profilbildung. Das Humboldt-Gymnasium hat einen sprachlichen und einen musischen Schwerpunkt. Seit 2005 fördert die Schule mit dem Konzept MUSIKplus zudem explizit Musikbegabungen. Der Unterricht wird je nach Jahrgangsstufe mit Hilfe von ein oder zwei Langtagen erteilt; der Regelunterricht im Fach Musik, die Stunden des MUSIKplus-Konzepts, sowie die Ensemblestunden sind in dieses Konzept integriert. Das Humboldt-Gymnasium ist keine Ganztagsschule, jedoch wird eine optionale Nachmittagsbetreuung angeboten.

Begabungsförderung:

  • Förderung des musikalischen Interesses über das Singen
  • Aufnahme in das Symphonieorchester der Schule bei besonderer musikalischer Eignung

Breite des Instrumentalangebots zur Begabtenfindung durch das Heranführen an das Instrumentalspiel und zur Begabtenförderung bspw. durch das Spielen eines Zweitinstruments oder durch Arbeit im Ensemble.

fächerübergreifend/ganzheitlich:

  • besonders im Rahmen der Big Band-Arbeit – Zusammenarbeit mit Theater-AG und Literaturkurs
  • Zusammenarbeit einzelner Musik- und Literaturkurse für die Aufführungen im Literaturcafé

Musikprofil/Konzepte

Ziel

Freude an der Musik und der Wille, diese Freude auch aktiv durch Singen oder Spielen eines Instrumentes auszudrücken, sind die Eigenschaften, die Kinder mitbringen sollten, um ihre musikalische Laufbahn am Humboldt-Gymnasium zu beginnen.

Die Schule verfolgt mit ihrem Musikkonzept die Begabungsfindung sowie die nachhaltige Fortführung der Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern. Sie stellt mit einer Vielzahl von Angeboten sowohl für musikerfahrene Schülerinnen und Schüler als auch Musikneulinge sicher, dass jedes Kind anknüpfend an seine Vorkenntnisse eine seiner Begabung entsprechende Ausbildung über alle Schuljahre hinweg in Anspruch nehmen kann. Jede Schülerin und jeder Schüler der Schule gewinnt während ihrer bzw. seiner schulischen Laufbahn individuelle Musikerfahrungen emotionaler wie auch kognitiver und praktischer Art, die weit über den Schulalltag hinausreichen. Diese Erfahrungen erweitern die ästhetische Wahrnehmungsfähigkeit. Gedankliche Arbeit und Reflexion über verschiedenste musikalische Phänomene verbreitern das Feld des Denkens. Der musikalische Schwerpunkt beschränkt sich nicht auf das eigentliche Unterrichtsfach Musik, sondern wirkt sich – auch durch schulinterne und schulexterne Kooperationen – nachhaltig auf die außerschulische Lebenswirklichkeit sowie die persönliche Entwicklung aus.

Grundlagen

Im Verständnis der Schule schließt der Begriff „Musik“ neben der technischen Instrumentenbeherrschung auch die ästhetische Bildung ein und steht für ein spartenübergreifendes – nicht nur Theater und Tanz umfassendes – Kulturverständnis. Im Mittelpunkt steht die Förderung von individueller musikalischer Gestaltung und Kreativität, die damit verbundene Entwicklung von bzw. Auseinandersetzung mit Musik als Ausdrucksmöglichkeit sowie die soziale Komponente durch das gemeinsame Musizieren.

Die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler in relativ homogene Musikgruppen durch die Klassenbildung von Beginn an hat die Steigerung wie die Beibehaltung der Motivation zur Folge, welche sich durch die individuelle Fortentwicklung im künstlerischen und im sozialen Bereich positiv auswirkt.

Aufbau

Das Konzept setzt mit dem 5. Jahrgang ein und umfasst durchgehend alle Jahrgänge bis zum Abitur.

Das „MUSIKplus-Konzept“ in der Erprobungsstufe legt dazu den Grundstein.

Folgende Differenzierungsmöglichkeiten sind durch entsprechende Musik-Klassenbildungen gegeben:

„Expertenklassen“ – Kinder, die bereits ein Instrument beherrschen, vertiefen ihre Kenntnisse im auf 3 Stunden aufgestockten Musikregelunterricht, der das Klassenmusizieren in den Mittelpunkt stellt. Es gibt mit Rücksicht auf die Wahl der Anfangssprache (Latein oder Englisch) zwei Expertenklassen.

„Anfängerklassen“ – Kinder, welche ein Instrument erlernen wollen, erhalten dazu in einer Unterrichtsstunde zusätzlich zu den 2 Regelstunden Musikunterricht Gelegenheit. Auch hier ergeben sich unter Berücksichtigung der Sprachenwahl zwei Anfängerklassen. Ab dem 7. Schuljahr entfällt diese Zusatzstunde. Die weitere musikalische Förderung erfolgt bei Interesse der Schülerinnen und Schülern bei dem Kooperationspartner, der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule, oder im privaten Bereich.

„Singklasse“ – Kindern, die ihre Neigung mehr im rhythmisch-musischen Bereich haben, eröffnet die Singklasse Entfaltungsmöglichkeiten. Diese Kinder erhalten insgesamt 4 Stunden im Musikregelunterricht. Nach der Erprobungsstufe, im 7. Schuljahr, wird der Musikregelunterricht auf 3 Stunden, ab Klasse 8 auf zwei Stunden reduziert.

In den Klassen 8 entfällt, außer in der Singklasse 8e, der Regelunterricht im Fach Musik zu Gunsten des Kunstunterrichtes gemäß den Vorgaben der APO SI.

Ein Wahlpflichtangebot „Musik praktisch“ in der Mittelstufe fördert die Weiterentwicklung der erworbenen musikalischen Kompetenzen, neben dem Engagement in einem der Schulensembles (Chor für Klassen 5 bis 7 und für die Mittel- und Oberstufe, Jazzorchester für Schüler bis Kl. 8 und großes Orchester, Big Band), die den Schulalltag in seinen Konzerten und Festen, so auch häufig außerschulisch, begleiten.

Der Instrumentalunterricht, die Singklasse und das Wahlpflichtangebot erfolgen in Kooperation mit der Städtischen Clara-Schumann-Musikschule, der Robert-Schumann-Hochschule, Mitgliedern unterschiedlicher städtischer Orchester und dem Tanzhaus NRW.

In der Oberstufe findet der Musikunterricht sowohl in Grundkursen als auch in einem Leistungskurs seine Fortführung. Die Schülerinnen und Schüler können zudem in der Anwahl eines instrumental- oder vokalpraktischen Kurses ihre musikpraktischen Aktivitäten in die Gesamtqualifikation für das Abitur einbringen.

Außerunterrichtlich findet der musikalische Schwerpunkt nachhaltig Berücksichtigung durch die o.g. schuleigenen Konzerte und Veranstaltungen und durch regelmäßige Projekte mit der Robert-Schumann-Hochschule für Musik, der Oper Düsseldorf, der Tonhalle Düsseldorf und dem WDR Köln.

abbildung

Instrumental- und vokalpraktische Kurse:

regelmäßiges Angebot der Schule

Leistungskurse:

regelmäßiges Angebot der Schule

  • AG "Bandcoaching & Songwriting"
  • Förderung der musikalischen Kreativität
  • Entwicklung von Kompositionskompetenzen

Orchester/Chöre/Bands

für die Erprobungs- und Mittelstufe

  • Unterstufenchor
  • Jazzorchester – für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-8, die seit mindestens 2 Jahren ein Instrument spielen oder die Streicher- bzw. Bläserklasse des Gymnasiums durchlaufen haben – in Kooperation mit der Clara-Schumann-Musikschule
  • Brass Band

für die Mittel- und Oberstufe

  • Mittel- und Oberstufenchor (ca. 35 Teilnehmende)
  • Siyanda Strings – für fortgeschrittene Streicherinnen und Streicher, projektartige Arbeit ohne festen Probentermin
  • Symphonieorchester (ca. 40 Musizierende ) – ab Klasse 8, bei besonderer Eignung auch schon früher
  • BigBand – häufig in Kooperation mit der Theater-AG und dem Literaturkurs

für Ehemalige und Eltern

  • CAVE CANTUM!
  • Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf
  • Robert Schumann Hochschule für Musik Düsseldorf
  • Tanzhaus NRW

Lehrerausstattung

8 Musiklehrerinnen und Musiklehrer

2 externe Lehrkräfte für CAVE CANTUM! und Jazzorchester

Weitere externe Dozentinnen und Dozenten und Orchestermusikerinnen und Orchestermusiker für den Unterricht im MUSIKplus Bereich

Wochenstunden im Fach Musik

a/c = „Expertenklasse“ – Vertiefung Instrumentalkenntnisse, 3-stündig, Betonung des Klassenmusizierens

b/d = „Anfängerklasse“ – Erlernen eines Instruments, 2-stündiger Regelunterricht, 1-stündiger Instrumentalunterricht

e = „Singklasse“ – 4-stündig, erarbeitet die Vorgaben des KLP über das Singen.

Die zusätzlichen Stunden für den Musikplus-Unterricht entstammen dem Ergänzungsstundenkontingent.

Die Vorgaben der APO S I für die Fächer Musik und Kunst der Stundentafel des Gymnasiums werden erfüllt:

Musik in den Klassenstufen 5, 6, 7, 9; Kunst in den Klassenstufen 5, 6, 8.

Jahrgang/Klasse

5a/5c

5b/5d

5e

6a/c

6b/d

6e

7a-d

7e

8 e

9a-e.

EF

Q1

Q2

Stundenzahl

3

2+1

4

3

2+1

4

2

3

2

2

3

3/5

3/5

Der Unterricht im MUSIKplus Bereich wird von externen Lehrerinnen und Lehrern vermittelt, also je eine Stunde in den Klassen 5b und d, sowie 6b und d, sowie vereinzelnd im Ensemblebereich.

Der Regelunterricht erfolgt durch die Musiklehrerinnen und Musiklehrer.

Die Musiklehrkraft der Singklasse begleitet ein Professor der Robert-Schumann-Hochschule für Musik.

Unterrichtsräume/-ausstattung

Vier Musikräume, ein Keyboardraum, ein Tonsaal und die Aula, ausgestattet mit Klavier oder Flügel, sowie Audio- und Videoanlage.

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