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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für das Abendgymnasium und Kolleg im Fach Volkswirtschaftlehre

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Volkswirtschaftslehre steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung.

Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule zu erstellen.

1 Die Fachgruppe Volkswirtschaftslehre am Joseph-Stiglitz-Weiterbildungskolleg in Ruhrstadt

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:
  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit andere(n) Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte

Das fiktive Joseph-Stiglitz-Weiterbildungskolleg (JSW) ist ein dreizügiges Abendgymnasium in städtischem Einzugsbereich.

Das Fach Volkswirtschaftslehre wird am JSW in der Einführungsphase in der Regel in einem Semester zweistündig unterrichtet. In der Qualifikationsphase werden regelmäßig ein dreistündiger Grundkurs sowie ein Leistungskurs angeboten. Der Leistungskurs kommt aufgrund des Wahlverhaltens der Studierenden nur unregelmäßig zustande.

Neben dem Fach Volkswirtschaftslehre werden aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld die Fächer Soziologie und Geschichte/ Sozialwissenschaften unterrichtet.

Der vorliegende schulinterne Lehrplan geht davon aus, dass den Kolleginnen und Kollegen über die vereinbarten Unterrichtsvorhaben hinaus noch Freiraum für Vertiefungen und eigene Schwerpunktsetzungen verbleibt.

Insgesamt umfasst die Fachkonferenz Volkswirtschaftslehre vier Kolleginnen und Kollegen. Um die Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung zu unterstützen, stehen auf der schulinternen Lernplattform ausgearbeitete Unterrichtsreihen und Materialien zur Verfügung.

Die Fachkonferenz Volkswirtschaftslehre tagt stets gemeinsam mit der Fachkonferenz Soziologie, um Absprachen zu integrativen Vorhaben zu ermöglichen. Die Fachkonferenz hat sich u.a. das Ziel gesetzt, an die beruflichen und lebensweltlichen Erfahrungen der Studierenden anzuknüpfen, um damit deren ökonomische Kenntnisse, Handlungs- und Urteilskompetenzen zu vertiefen und zu erweitern.

Die Studierenden des JSW zeigen die für Weiterbildungskollegs typischen heterogenen Bildungs- und Berufsbiographien. Ein einheitlicher Kenntnis- und Bildungsstand bezüglich der Fächer, an die das Fach Volkswirtschaftslehre in der Einführungs- und Qualifikationsphase anknüpfen könnte, ist nicht gegeben. Hinzu kommt, dass neben Absolventen der verschiedenen deutschen Bildungsgänge in der Sekundarstufe I und den Berufskollegs auch Zuwandererinnen und Zuwanderer mit anerkannten ausländischen Bildungsabschlüssen die Einführungs- und Qualifikationsphase besuchen.

Mit den daraus resultierenden Unterschieden in den fachspezifischen Voraussetzungen korrespondieren Unterschiede in den allgemeinen sprachlichen Kompetenzen. Wie jeder Fachunterricht am Weiterbildungskolleg muss auch der Fachunterricht im Fach Volkswirtschaftslehre die Weiterentwicklung der allgemeinen sprachlichen Kompetenzen (Textverständnis, Entwicklung von Fachsprache und Textproduktion) in den Blick nehmen und die Studierenden ihren individuellen Voraussetzungen entsprechend fördern. Das hat Einfluss auf die Auswahl von geeignetem differenzierendem Arbeitsmaterial und erfordert entsprechende Unterrichtsmethoden. Die Fachkonferenz Volkswirtschaftslehre am JSW hat beschlossen, die Differenzierung und Individualisierung insbesondere durch den Einsatz von kooperativen Lernformen zu verwirklichen.

In der Einführungsphase ist eine hohe Abbrecherquote festzustellen. Durch berufliche Zwänge entstehen Verspätungen und Fehlzeiten bei einzelnen Studierenden. Die Unterrichtsgestaltung muss sich auf diese Rahmenbedingungen einrichten. Für das Fach Volkswirtschaftslehre bedeutet dies, dass den Studierenden alle Unterrichtsmaterialien online über die schulinterne Lernplattform zur Verfügung stehen. Eine Konsequenz für die Unterrichtsmethodik besteht darin, dass stundenübergreifende Gruppenarbeiten nur in Ausnahmefällen geplant werden.

Das JSW teilt sich die Klassen- und Fachräume mit dem im selben Haus untergebrachten vierzügigen Tagesgymnasium. Es stehen also genügend Räume und Fachräume zur Verfügung. Das macht es in einzelnen Unterrichtsstunden möglich, dass Studierende einer Lerngruppe in verschiedenen Räumen arbeiten können.

Allen Studierenden steht ein Selbstlernzentrum mit Internetzugang zur Verfügung. Dort können eigenständige Recherchen und rechnergestützte Präsentationen für den Unterricht erarbeitet und vorbereitet werden. Es stehen in ausreichendem Umfang Beamer oder Räume mit interaktiven Tafeln zur Verfügung.

Das JSW versteht sich als Schule, in der gegenseitige Wertschätzung die Grundlage des gemeinsamen Lernens, Lehrens und Erlebens ist. Studierende, Lehrerinnen, Lehrer gehen respektvoll miteinander um. Dieser Respekt ist keiner Hierarchie geschuldet, sondern entsteht aus gegenseitiger Achtung. Dazu gehört, sich aufmerksam wahrzunehmen, sich auf Augenhöhe zu begegnen und eigene Grenzen und die Grenzen des Gegenübers anzuerkennen.

Im Zentrum der Arbeit steht der Unterricht mit berufstätigen Erwachsenen, die die Voraussetzungen für ein Studium erreichen wollen. Die Schule berücksichtigt den Erwachsenenstatus, die Berufstätigkeit und die Mehrfachbelastung der Studierenden angemessen und unterscheidet sich auch darin von der Regelschule.

Der Unterricht im Fach Volkswirtschaftslehre versteht den Menschen zugleich als gesellschaftliches Produkt und als Gestalterin bzw. Gestalter der Gesellschaft. Entsprechend sollen gesellschaftliche Kompetenz, eine gewissenhafte Selbstreflexion sowie die engagierte Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme gefördert werden. Ausgehend von aktuellen und exemplarischen Konflikten des wirtschaftlichen Lebens werden gesellschaftliche Anforderungen vermittelt und dabei Betroffenheit und Bedeutsamkeit, Mikro- und Makrowelt, soziales und politisches Lernen miteinander verbunden. Zentrale Aufgabe ist es, das Politische in ökonomischen Prozessen zu entdecken und dabei an konkreten Fällen verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse und Verfahren zu gewinnen. Dabei besteht das übergeordnete Ziel des Faches darin, Studierende zunehmend zu einer selbstständigen Analyse ökonomisch induzierter gesellschaftlicher Konflikte und zu einem eigenständigen, begründeten Urteil zu befähigen.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer dem Thema des jeweiligen Vorhabens das schwerpunktmäßig damit verknüpfte Inhaltsfeld bzw. die Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte des Vorhabens sowie Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.B. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Interessen der Studierenden, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Bei begründeten Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben bleibt sicherzustellen, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle konkretisierten Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans sowie die schulinternen Beschlüsse und Absprachen Berücksichtigung finden.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben in der Einführungsphase

Hinweis: Als Rahmenbedingung für den exemplarischen schulinternen Lehrplan des fiktiven Kollegs liegt der hier ausgewiesenen Einführungsphase eine der APO-WbK entsprechende geringe Semesterwochenstundenzahl zu Grunde. Die im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen der Einführungsphase haben orientierungsstiftenden Charakter. Studierende müssen diese Kompetenzen in der Qualifikationsphase weiterentwickeln, um diese erfolgreich durchlaufen zu können.
Einführungsphase

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Schöne neue Arbeitswelt? – Der Betrieb als soziales und wirtschaftliches System

Kompetenzen:

  • erschließen fragegeleitet aus ökonomisch relevanten Textsorten zentrale Aussagen und Positionen sowie Intentionen und mögliche Adressaten der jeweiligen Texte und ermitteln Standpunkte und Interessen der Autoren (MK 1) ermitteln mit Anleitung in themen- und aspektgeleiteter Untersuchung die Position und Argumentation in volkswirtschaftlich relevanten Texten (Textthema, Thesen/Behauptungen, Begründungen, dabei insbesondere Argumente und Belege, Textlogik, Auf- und Abwertungen – auch unter Berücksichtigung sprachlicher Elemente –, Autoren- bzw. Textintention) (MK 5),
  • stellen themengeleitet exemplarisch ökonomische Fallbeispiele und Probleme in ihrer empirischen Dimension und unter Verwendung passender ökonomischer Fachbegriffe und Modelle dar (MK 6)
  • setzen mediale Formen der Veranschaulichung und Dokumentation ökonomischer Phänomene ein (MK 10),
  • setzen bei ökonomischen Darstellungen inhaltliche und sprachliche Distanzmittel zur Trennung zwischen eigenen und fremden Positionen und Argumentationen ein (MK 11),
  • analysieren volkswirtschaftlich relevante Situationen und Texte im Hinblick auf die in ihnen wirksam werdenden Perspektiven und Interessenlagen (MK 14)
  • entwickeln in Ansätzen aus der Analyse wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3),
  • nehmen unter Anleitung in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4)
  • beteiligen sich simulativ an (schul-)öffentlichen Diskursen (HK 5)
  • entwickeln wirtschaftspolitische Handlungsszenarien und führen diese ggf. innerhalb bzw. außerhalb der Schule durch (HK 6).

Inhaltsfelder:

  • IF 1 (Marktwirtschaftliche Ordnung),
  • IF 2 (Strukturen, Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten im betrieblichen und arbeitsweltlichen Zusammenhang),

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Rolle der Akteure in einem marktwirtschaftlichen System
  • Der Betrieb als soziales System und Handlungsfeld
  • Partizipationsmöglichkeiten im Wirtschaftsprozess
  • Grundpositionen politischer Parteien und Akteure in Bezug auf Betrieb und Arbeitswelt
Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Die Soziale Marktwirtschaft – eine Erfolgsgeschichte?

Kompetenzen:

  • ermitteln fragegeleitet einfache Daten und Zusammenhänge durch empirische Methoden der Volkswirtschaftslehre und wenden statistische Verfahren exemplarisch an (MK 2),
  • werten fragegeleitet Daten und Datenauswertungen im Hinblick auf Datenquellen, Aussage- und Geltungsbereiche, Darstellungsarten, Trends, Korrelationen und Gesetzmäßigkeiten aus (MK 3),
  • analysieren unterschiedliche Textsorten wie kontinuierliche und diskontinuierliche Texte (u.a. positionale und fachwissenschaftliche Texte, Fallbeispiele, Statistiken, Karikaturen sowie andere Medienprodukte) aus volkswirtschaftlicher Perspektive (MK 4)
  • stellen themengeleitet exemplarisch ökonomische Fallbeispiele und Probleme in ihrer empirischen Dimension und unter Verwendung passender ökonomischer Fachbegriffe und Modelle dar (MK 6),
  • präsentieren mit Anleitung konkrete Lösungsmodelle, Alternativen oder Verbesserungsvorschläge zu einer konkreten ökonomischen Problemstellung (MK 7),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • ermitteln Grundprinzipien, Konstruktion sowie Abstraktionsgrad und Reichweite ökonomischer Modelle (MK 12)
  • arbeiten deskriptive und präskriptive Aussagen von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • identifizieren eindimensionale und hermetische Argumentationen (MK 15),
  • praktizieren im Unterricht unter Anleitung Formen demokratischen Sprechens und demokratischer Aushandlungsprozesse und übernehmen dabei Verantwortung für ihr Handeln (HK 1),
  • entwerfen für diskursive, simulative und reale ökonomische Handlungsszenarien Handlungspläne und übernehmen fach-, situationsbezogen und adressatengerecht die zugehörigen Rollen (HK 2),
  • nehmen unter Anleitung in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4).

Inhaltsfelder: IF 1 (Marktwirtschaftliche Ordnung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ordnungselemente und normative Grundannahmen der Sozialen Marktwirtschaft
  • Das Marktsystem und seine Leistungsfähigkeit

Zeitbedarf: 20 Std.

Summe Einführungsphase: 40 Std.

2.1.2 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben in der Qualifikationsphase (Grundkurs)

Qualifikationsphase 1 (Grundkurs)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Haben wir genug? Das Wachstumsdilemma

Kompetenzen:

  • erschließen fragegeleitet aus ökonomisch relevanten Textsorten zentrale Aussagen und Positionen sowie Intentionen und mögliche Adressaten der jeweiligen Texte und ermitteln Standpunkte und Interessen der Autoren (MK 1),
  • analysieren unterschiedliche Textsorten wie kontinuierliche und diskontinuierliche Texte (u.a. positionale und fachwissenschaftliche Texte, Fallbeispiele, Statistiken, Karikaturen sowie andere Medienprodukte) aus volkswirtschaftlicher Perspektive (MK 4),
  • ermitteln mit Anleitung in themen- und aspektgeleiteter Untersuchung die Position und Argumentation in volkswirtschaftlich relevanten Texten (Textthema, Thesen/Behauptungen, Begründungen, dabei insbesondere Argumente und Belege, Textlogik, Auf- und Abwertungen – auch unter Berücksichtigung sprachlicher Elemente –, Autoren- bzw. Textintention) (MK 5),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • setzen bei ökonomischen Darstellungen inhaltliche und sprachliche Distanzmittel zur Trennung zwischen eigenen und fremden Positionen und Argumentationen ein (MK 11),
  • entwerfen für diskursive, simulative und reale ökonomische Handlungsszenarien Handlungspläne und übernehmen fach-, situationsbezogen und adressatengerecht die zugehörigen Rollen (HK 2),
  • nehmen unter Anleitung in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4),

Inhaltsfelder:

  • IF 3 (Wirtschaftspolitik),
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen
  • Grundprinzipien und Instrumente nachhaltiger Umwelt- und Wirtschaftspolitik

Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema:

Kompetenzen:

  • werten fragegeleitet Daten und Datenauswertungen im Hinblick auf Datenquellen, Aussage- und Geltungsbereiche, Darstellungsarten, Trends, Korrelationen und Gesetzmäßigkeiten aus und überprüfen diese bezüglich ihrer Gültigkeit für die Ausgangsfrage (MK 3),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • ermitteln – auch vergleichend – Prämissen, Grundprinzipien, Konstruktion sowie Abstraktionsgrad und Reichweite ökonomischer Modelle und Theorien und überprüfen diese auf ihren Erkenntniswert (MK 12),
  • identifizieren und überprüfen ökonomische Indikatoren im Hinblick auf ihre Validität (MK 16),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und sozialer Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese an (HK 3)

Inhaltsfelder: IF 3 (Wirtschaftspolitik)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Konjunktur und Wachstum

Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Lenken oder Loslassen? – Staatliche Wirtschaftspolitik

Kompetenzen:

  • erschließen fragegeleitet in selbstständiger Recherche aus ökonomisch relevanten Textsorten zentrale Aussagen und Positionen sowie Intentionen und mögliche Adressaten der jeweiligen Texte und ermitteln Standpunkte und Interessen der Autoren (MK 1),
  • präsentieren konkrete Lösungsmodelle, Alternativen oder Verbesserungsvorschläge zu einer konkreten ökonomischen Problemstellung (MK 7),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • identifizieren eindimensionale und hermetische Argumentationen (MK 15),
  • analysieren wissenschaftliche Modelle und Theorien im Hinblick auf die hinter ihnen stehenden Erkenntnis- und Verwertungsinteressen (MK 19).
  • entwerfen für diskursive, simulative und reale ökonomische Handlungsszenarien zunehmend komplexe Handlungspläne und übernehmen fach-, situationsbezogen und adressatengerecht die zugehörigen Rollen (HK 2),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3),
  • nehmen in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4),

Inhaltsfelder: IF 3 (Wirtschaftspolitik)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Legitimation staatlichen Handelns im Bereich der Wirtschaftspolitik
  • Wirtschaftspolitische Konzeptionen
  • Bereiche und Instrumente der Wirtschaftspolitik
  • Arbeitsmarktpolitik

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Inflation oder Deflation, wohin steuert die EZB den Euro? – Die Geldpolitik der EZB

Kompetenzen:

  • identifizieren eindimensionale und hermetische Argumentationen (MK 15),
  • ermitteln ökonomische Positionen im Hinblick auf ihre Funktion zum generellen Erhalt der gegebenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung oder deren Veränderung (MK 17),
  • ermitteln typische Versatzstücke von auf die Volkswirtschaft bezogenen ideologischen Denkens (u.a. von Rechtfertigungsideologien, totalitären Ideologien) (MK 18),
  • beteiligen sich ggf. simulativ an (schul-) öffentlichen Diskursen (HK 5),
  • entwickeln wirtschaftspolitische Handlungsszenarien und führen diese selbstverantwortlich innerhalb bzw. außerhalb der Schule durch (HK 6),

Inhaltsfelder: IF 4 (Europäischer Binnenmarkt und Geldwertstabilität)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wirtschaftliche Institutionen der EU und deren Normgebungs- und Regulationsmechanismen
  • Europäische Wirtschafts- und Währungsunion und europäische Geldpolitik
  • Europäische Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung von Wirtschaftskrisen

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Europa gegen den Rest der Welt? Potentiale und Krisen des europäischen Wirtschaftsraumes

Kompetenzen:

  • setzen bei ökonomischen Darstellungen inhaltliche und sprachliche Distanzmittel zur Trennung zwischen eigenen und fremden Positionen und Argumentationen ein (MK 11),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • ermitteln ökonomische Positionen im Hinblick auf ihre Funktion zum generellen Erhalt der gegebenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung oder deren Veränderung (MK 17),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3).

Inhaltsfelder:

  • IF 4 (Europäischer Binnenmarkt und Geldwertstabilität)
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wirtschaftliche Institutionen der EU und deren Normgebungs- und Regulationsmechanismen
  • Europäischer Binnenmarkt
  • Europäische Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung von Wirtschaftskrisen
  • Der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb
  • Grundlagen und Strukturen internationaler Wirtschaftsbeziehungen

Zeitbedarf: 20 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS: 90 Stunden

Qualifikationsphase 2 (Grundkurs)

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Was ist ein gerechter Lohn? – Lohnpolitik in Deutschland

Kompetenzen:

  • ermitteln fragen- und hypothesengeleitet Daten und Zusammenhänge durch empirische Methoden der Volkswirtschaftslehre und wenden statistische Verfahren an (MK 2),
  • stellen themengeleitet komplexere ökonomische Fallbeispiele und Probleme in ihrer empirischen Dimension und unter Verwendung passender ökonomischer Fachbegriffe, Modelle und Theorien dar (MK 6),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen mediale Formen der Veranschaulichung und Dokumentation ökonomischer Phänomene ein (MK 10),
  • analysieren wissenschaftliche Modelle und Theorien im Hinblick auf die hinter ihnen stehenden Erkenntnis- und Verwertungsinteressen (MK 19),
  • praktizieren im Unterricht selbstständig Formen demokratischen Sprechens und demokratischer Aushandlungsprozesse und übernehmen dabei Verantwortung für ihr Handeln (HK 1)

Inhaltsfelder:

  • IF 3 (Wirtschaftspolitik),
  • IF 2 (Strukturen, Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten im betrieblichen und arbeitsweltlichen Zusammenhang),
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Partizipationsmöglichkeiten im Wirtschaftsprozess
  • Tendenzen des Wandels gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Strukturen sowie der Arbeitswelt
  • Der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb

Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Reichtum auf Kosten der Ärmsten? – Internationale Wirtschaftsbeziehungen und ihre Wirkungen

Kompetenzen:

  • ermitteln fragen- und hypothesengeleitet Daten und Zusammenhänge durch empirische Methoden der Volkswirtschaftslehre und wenden statistische Verfahren an (MK 2),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • praktizieren im Unterricht selbstständig Formen demokratischen Sprechens und demokratischer Aushandlungsprozesse und übernehmen dabei Verantwortung für ihr Handeln (HK 1)
  • vermitteln eigene Interessen mit den Interessen Nah- und Fernstehender und erweitern die eigene Perspektive in Richtung eines Allgemeinwohls (HK 7)

Inhaltsfelder: IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ursachen zunehmender globaler wirtschaftlicher Verflechtungen
  • Grundlagen und Strukturen internationaler Wirtschaftsbeziehungen
  • Institutionen zur Gestaltung der ökonomischen Dimension der Globalisierung
  • Globalisierungskritik

Zeitbedarf: 15 Std.

Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Welche Wirtschaft braucht die Welt? – Zukunftsperspektiven der globalen Wirtschaftsordnung

Kompetenzen:

  • präsentieren konkrete Lösungsmodelle, Alternativen oder Verbesserungsvorschläge zu einer konkreten ökonomischen Problemstellung (MK 7),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • analysieren volkswirtschaftlich relevante Situationen und Texte im Hinblick auf die in ihnen wirksam werdenden Perspektiven und Interessenlagen und ihre Vernachlässigung alternativer Interessen und Perspektiven (MK 14),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3),
  • entwickeln wirtschaftspolitische Handlungsszenarien und führen diese selbstverantwortlich innerhalb bzw. außerhalb der Schule durch (HK 6),
  • vermitteln eigene Interessen mit den Interessen Nah- und Fernstehender und erweitern die eigene Perspektive in Richtung eines Allgemeinwohls (HK 7).

Inhaltsfelder: IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ursachen zunehmender globaler wirtschaftlicher Verflechtungen
  • Das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen
  • Grundprinzipien und Instrumente nachhaltiger Umwelt- und Wirtschaftspolitik
  • Globalisierungskritik

Zeitbedarf: 15 Std.

Integrative Wiederholung mit Methoden des intelligenten Übens (Netz-werkmethode, Wimmelkarten etc.)

Zeitbedarf: 15 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS: 60 Stunden

2.1.3 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben in der Qualifikationsphase (Leistungskurs)

Qualifikationsphase 1 (Leistungskurs)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Haben wir genug? Das Wachstumsdilemma

Kompetenzen:

  • erschließen fragegeleitet in selbstständiger Recherche aus ökonomisch relevanten Textsorten zentrale Aussagen und Positionen sowie Intentionen und mögliche Adressaten der jeweiligen Texte und ermitteln Standpunkte und Interessen der Autoren (MK 1),
  • analysieren unterschiedliche Textsorten wie kontinuierliche und diskontinuierliche Texte (u.a. positionale und fachwissenschaftliche Texte, Fallbeispiele, Statistiken, Karikaturen sowie andere Medienprodukte aus volkswirtschaftlicher Perspektive) (MK 4),
  • ermitteln in themen- und aspektgeleiteter Untersuchung die Position und Argumentation in volkswirtschaftlich relevanten Texten (Textthema, Thesen/Behauptungen, Begründungen, dabei insbesondere Argumente, Belege und Prämissen, Textlogik, Auf- und Abwertungen – auch unter Berücksichtigung sprachlicher Elemente –, Autoren- bzw. Textintention) (MK 5),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • setzen bei ökonomischen Darstellungen inhaltliche und sprachliche Distanzmittel zur Trennung zwischen eigenen und fremden Positionen und Argumentationen ein (MK 11),
  • entwerfen für diskursive, simulative und reale ökonomische Handlungsszenarien zunehmend komplexe Handlungspläne und übernehmen fach-, situationsbezogen und adressatengerecht die zugehörigen Rollen (HK 2),
  • nehmen in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4),

Inhaltsfelder:

  • IF 3 (Wirtschaftspolitik),
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen
  • Grundprinzipien und Instrumente nachhaltiger Umwelt- und Wirtschaftspolitik

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Warum geht es nicht immer aufwärts? Marktwirtschaft zwischen Boom und Krise

Kompetenzen:

  • werten fragegeleitet Daten und Datenauswertungen im Hinblick auf Datenquellen, Aussage- und Geltungsbereiche, Darstellungsarten, Trends, Korrelationen und Gesetzmäßigkeiten aus und überprüfen diese bezüglich ihrer Gültigkeit für die Ausgangsfrage (MK 3),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • ermitteln – auch vergleichend – Prämissen, Grundprinzipien, Konstruktion sowie Abstraktionsgrad und Reichweite ökonomischer Modelle und Theorien und überprüfen diese auf ihren Erkenntniswert (MK 12),
  • identifizieren und überprüfen ökonomische Indikatoren im Hinblick auf ihre Validität (MK 16),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3).

Inhaltsfelder: IF 3 (Wirtschaftspolitik)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Konjunktur und Wachstum

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Lenken oder Loslassen? – Staatliche Wirtschaftspolitik

Kompetenzen:

  • erschließen fragegeleitet in selbstständiger Recherche aus ökonomisch relevanten Textsorten zentrale Aussagen und Positionen sowie Intentionen und mögliche Adressaten der jeweiligen Texte und ermitteln Standpunkte und Interessen der Autoren (MK 1),
  • präsentieren konkrete Lösungsmodelle, Alternativen oder Verbesserungsvorschläge zu einer konkreten ökonomischen Problemstellung (MK 7),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • identifizieren eindimensionale und hermetische Argumentationen ohne entwickelte Alternativen (MK 15),
  • analysieren wissenschaftliche Modelle und Theorien im Hinblick auf die hinter ihnen stehenden Erkenntnis- und Verwertungsinteressen (MK 19),
  • analysieren die soziokulturelle Zeit- und Standortgebundenheit des eigenen Denkens, des Denkens Anderer und der eigenen Urteilsbildung (MK 20),
  • entwerfen für diskursive, simulative und reale ökonomische Handlungsszenarien zunehmend komplexe Handlungspläne und übernehmen fach-, situationsbezogen und adressatengerecht die zugehörigen Rollen (HK 2),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3),
  • nehmen in diskursiven, simulativen und realen volkswirtschaftlichen Aushandlungsszenarien einen Standpunkt ein und vertreten eigene Interessen in Abwägung mit den Interessen anderer (HK 4),

Inhaltsfelder: IF 3 (Wirtschaftspolitik)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Legitimation staatlichen Handelns im Bereich der Wirtschaftspolitik
  • Wirtschaftspolitische Konzeptionen
  • Bereiche und Instrumente der Wirtschaftspolitik
  • Arbeitsmarktpolitik

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Inflation oder Deflation, wohin steuert die EZB den Euro? – Die Geldpolitik der EZB

Kompetenzen:

  • identifizieren eindimensionale und hermetische Argumentationen ohne entwickelte Alternativen (MK 15),
  • analysieren ökonomische Positionen im Hinblick auf ihre Funktion zum generellen Erhalt der gegebenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung oder deren Veränderung (MK 17),
  • ermitteln typische Versatzstücke von auf die Volkswirtschaft bezogenen ideologischen Denkens (u.a. von Rechtfertigungsideologien, totalitären Ideologien) (MK 18),
  • beteiligen sich ggf. simulativ an (schul-) öffentlichen Diskursen (HK 5),
  • entwickeln wirtschaftspolitische Handlungsszenarien und führen diese selbstverantwortlich innerhalb bzw. außerhalb der Schule durch (HK 6).

Inhaltsfelder: IF 4 (Europäischer Binnenmarkt und Geldwertstabilität)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wirtschaftliche Institutionen der EU und deren Normgebungs- und Regulationsmechanismen
  • Europäische Wirtschafts- und Währungsunion und europäische Geldpolitik
  • Europäische Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung von Wirtschaftskrisen
  • Historische Entwicklung der EU als wirtschaftliche und politische Union

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Europa gegen den Rest der Welt? Potentiale und Krisen des europäischen Wirtschaftsraumes

Kompetenzen:

  • setzen bei ökonomischen Darstellungen inhaltliche und sprachliche Distanzmittel zur Trennung zwischen eigenen und fremden Positionen und Argumentationen ein (MK 11),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • analysieren ökonomische Positionen im Hinblick auf ihre Funktion zum generellen Erhalt der gegebenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung oder deren Veränderung (MK 17),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3).

Inhaltsfelder:

  • IF 4 (Europäischer Binnenmarkt und Geldwertstabilität)
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wirtschaftliche Institutionen der EU und deren Normgebungs- und Regulationsmechanismen
  • Europäischer Binnenmarkt
  • Europäische Strategien und Maßnahmen zur Bewältigung von Wirtschaftskrisen
  • Der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb
  • Grundlagen und Strukturen internationaler Wirtschaftsbeziehungen
  • Stabilitätspolitik im europäischen und internationalen Maßstab

Zeitbedarf: 30 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – LEISTUNGSKURS: 140 Stunden

Qualifikationsphase 2 (Leistungskurs)

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Was ist ein gerechter Lohn? – Lohnpolitik in Deutschland

Kompetenzen:

  • ermitteln fragen- und hypothesengeleitet Daten und Zusammenhänge durch empirische Methoden Volkswirtschaftslehre und wenden statistische Verfahren an (MK 2),
  • stellen themengeleitet komplexere ökonomische Fallbeispiele und Probleme in ihrer empirischen Dimension und unter Verwendung passender ökonomischer Fachbegriffe, Modelle und Theorien dar (MK 6),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen mediale Formen der Veranschaulichung und Dokumentation ökonomischer Phänomene ein (MK 10),
  • analysieren wissenschaftliche Modelle und Theorien im Hinblick auf die hinter ihnen stehenden Erkenntnis- und Verwertungsinteressen (MK 19),
  • analysieren die soziokulturelle Zeit- und Standortgebundenheit des eigenen Denkens, des Denkens Anderer und der eigenen Urteilsbildung (MK 20),
  • praktizieren im Unterricht selbstständig Formen demokratischen Sprechens und demokratischer Aushandlungsprozesse und übernehmen dabei Verantwortung für ihr Handeln (HK 1).

Inhaltsfelder:

  • IF 3 (Wirtschaftspolitik),
  • IF 2 (Strukturen, Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten im betrieblichen und arbeitsweltlichen Zusammenhang),
  • IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zielgrößen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland
  • Partizipationsmöglichkeiten im Wirtschaftsprozess
  • Der Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb
  • Verteilungspolitische Konzeptionen
  • Bereiche und Instrumente der Verteilungspolitik

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Reichtum auf Kosten der Ärmsten? – Internationale Wirtschaftsbeziehungen und ihre Wirkungen

Kompetenzen:

  • ermitteln fragen- und hypothesengeleitet Daten und Zusammenhänge durch empirische Methoden Volkswirtschaftslehre und wenden statistische Verfahren an (MK 2),
  • stellen ökonomische Probleme im sozialen und politischen Kontext auch modellierend dar (MK 8),
  • setzen Methoden und Techniken zur Präsentation und Darstellung wirtschaftlicher Strukturen und Prozesse zur Unterstützung von ökonomischen Analysen und Argumentationen ein (MK 9),
  • praktizieren im Unterricht selbstständig Formen demokratischen Sprechens und demokratischer Aushandlungsprozesse und übernehmen dabei Verantwortung für ihr Handeln (HK 1),
  • vermitteln eigene Interessen mit den Interessen Nah- und Fernstehender und erweitern die eigene Perspektive in Richtung eines Allgemeinwohls (HK 7).

Inhaltsfelder: IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ursachen zunehmender globaler wirtschaftlicher Verflechtungen
  • Merkmale, Dimensionen und Auswirkungen der Globalisierung
  • Grundlagen und Strukturen internationaler Wirtschaftsbeziehungen
  • Institutionen zur Gestaltung der ökonomischen Dimension der Globalisierung
  • Globalisierungskritik
  • Ökologische Auswirkungen der Entscheidungen von Wirtschaftsakteuren auf individueller, nationaler und globaler Ebene
  • Gestaltungskonzepte nachhaltiger Entwicklung

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Welche Wirtschaft braucht die Welt? – Zukunftsperspektiven der globalen Wirtschaftsordnung

Kompetenzen:

  • präsentieren konkrete Lösungsmodelle, Alternativen oder Verbesserungsvorschläge zu einer konkreten ökonomischen Problemstellung (MK 7),
  • arbeiten differenziert verschiedene Aussagemodi von volkswirtschaftlich relevanten Materialien heraus (MK 13),
  • analysieren volkswirtschaftlich relevante Situationen und Texte im Hinblick auf die in ihnen wirksam werdenden Perspektiven und Interessenlagen und ihre Vernachlässigung alternativer Interessen und Perspektiven (MK 14),
  • entwickeln aus der Analyse zunehmend komplexerer wirtschaftlicher Konflikte angemessene Lösungsstrategien und wenden diese simulativ an (HK 3),
  • entwickeln wirtschaftspolitische Handlungsszenarien und führen diese selbstverantwortlich innerhalb bzw. außerhalb der Schule durch (HK 6),
  • vermitteln eigene Interessen mit den Interessen Nah- und Fernstehender und erweitern die eigene Perspektive in Richtung eines Allgemeinwohls (HK 7).

Inhaltsfelder: IF 5 (Globalisierung und Nachhaltigkeit)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ursachen zunehmender globaler wirtschaftlicher Verflechtungen
  • Merkmale, Dimensionen und Auswirkungen der Globalisierung
  • Das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen
  • Grundprinzipien und Instrumente nachhaltiger Umwelt- und Wirtschaftspolitik
  • Globalisierungskritik
  • Global Governance

Zeitbedarf: 25 Std.

Integrative Wiederholung mit Methoden des intelligenten Übens (Netz-werkmethode, Wimmelkarten etc.)

Zeitbedarf: 25 Std

Summe Qualifikationsphase (Q2) – LEISTUNGSKURS: 100 Stunden

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Die Fachkonferenz Volkswirtschaftslehre erarbeitet in enger Korrespondenz mit der Konzeption schulweiter Grundsätze der überfachlichen didaktischen und methodischen Arbeit in der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms folgende fachmethodische und fachdidaktische Grundsätze.

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Überfachliche Grundsätze:

Das JSW begreift sich als Schule des Zweiten Bildungsweges, in der kritisches Denken sowie Mündigkeit erworben und weiter entwickelt werden können. Dabei dient das Lernen auch der Horizonterweiterung, der Entfaltung individueller Begabungen und der Persönlichkeitsentwicklung. Als Schule des Zweiten Bildungsweges leistet das JSW einen Beitrag zur Chancengleichheit sowie zur Integration und Qualifikation von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Daraus leiten sich eine Reihe überfachlicher und auch fachlicher didaktisch-methodischer Grundsätze ab:

Unterrichtstransparenz: Gemeinsame Problemstellungen von Lehrerinnen/Lehrern und Studierenden zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und geben auch der Struktur der Lernprozesse Bedeutung. Deshalb ist es das Ziel der Lehrerinnen und Lehrer wo immer möglich Unterrichtsschritte und Unterrichtsmethoden gemeinsam zu planen. Das gemeinsame Arbeitsverständnis ist durch Methoden des Prozessmonitorings und der Evaluation im Schulalltag zu sichern.

Selbstregulativität: Denken und lernen kann man immer nur selbst: Daher ist der Unterricht so aufgebaut, dass Studierende zunehmend alles, was sie im Unterricht selbst tun können, auch übernehmen. Der Unterricht ist entdeckend und erfahrungsorientiert angelegt und darf und soll Anstrengungen nötig machen. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme und Anteilnahme aller Studierenden. Sie erhalten mit wachsender Lernverantwortung Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt. Der Unterricht ist so angelegt, dass er die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden fördert und ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen bietet. Der Unterricht berücksichtigt individuelle Lernwege und pflegt einen konstruktiven Umgang mit Fehlern.

Passung: Die Unterrichtsgestaltung ist auf Kompetenzerwerb abgestimmt. Die wachsende Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern zur Lernausgangs- und Begleitdiagnostik sichert ab, dass der Unterricht nicht die Anteilnahme der Studierenden verliert.

Die Studierenden kommen aus verschiedenen Berufen, sie unterscheiden sich hinsichtlich Alter und Vorbildung. Aufgrund ihrer Lebens- und Berufserfahrung verfügen sie über Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein. Die Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigen dies bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte und -methoden sowie bei der Evaluation des Unterrichts. Den vielfältigen und heterogenen Voraussetzungen und Interessen der Studierenden begegnen sie durch eine differenzierte Form von Teilnehmenden-Orientierung. Medien und Arbeitsmittel werden studierendennah gewählt. Studierende lernen metakognitive Strategien zur Entwicklung des eigenen Denkens und Arbeitens.

Effizienz und Nachhaltigkeit: Die Studierenden erreichen einen Kompetenzzuwachs, d.h. die im Fachunterricht erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Bereitschaften werden z.B. über den Weg von Lerntagebüchern oder Portfolios in die individuellen Bewusstseins-, Könnens- und Selbstwirksamkeitshorizonte eingebaut. Die Lehrerinnen und Lehrer haben vereinbart, zunehmend komplexere Formen kooperativen Lernens einzuüben.

Soziales und politisches Lernen: Kommunikation und Handeln im Unterricht entsprechen dem Prinzip der Würde des Menschen. Die kooperativen Lernformen schaffen unter den Studierenden im wachsenden Maße sich ergänzende Lernbeziehungen. Formen demokratischen Sprechens erhöhen die Kommunikationsfähigkeit. Es herrscht ein positives, angstfreies und lernförderliches Klima im Unterricht. Insbesondere persönliche Abwertungen und Diskriminierungen finden nicht statt oder werden unmittelbar pädagogisch bearbeitet. Demokratisches Umgehen miteinander ist in allen Fächern auf der Mikroebene des Unterrichts Programm.

Fachliche Grundsätze:

Der Unterricht im Fach Volkswirtschaftslehre spiegelt diese Grundsätze in besonderer Weise wider:

Passung: Der Kernlehrplan fordert, die Studierenden mit ihren sozialen, ökonomischen Erfahrungen und Entwicklungsaufgaben zum Ausgangspunkt der Lehr-Lernprozesse zu machen. Mit Hilfe von Standardmethoden der Lernausgangsdiagnostik werden die Vorstellungen der Studierenden in ihrer Alltagsrelevanz erhoben und ausgetauscht. Das erfordert eine ausgebildete fachdidaktische Empathie der Lehrerinnen und Lehrer. Hierzu nutzen diese die Angebote fachlicher und überfachlicher Fortbildung an den pädagogischen Tagen des JSW. So angeleitet verwickeln sich die Studierenden im Unterricht ausgehend von individuellen Vorstellungen und Problemen in Diskussionen und Widersprüche, entdecken die darin enthaltenen verdeckten ökonomischen Tiefendimensionen und erarbeiten diese mit Hilfe inhaltsfeldbezogener inhaltlicher und methodischer Konzepte des Faches. Sie erwerben auf diese Weise ökonomische Bildung. Sach-, Methoden-, und Urteilskompetenz münden ein in eine ökonomisch entwickelte Handlungskompetenz, als aktuelle und zukünftige fachliche Unterstützung bei der Übernahme der entsprechenden Bürgerrollen und deren lebendige Ausgestaltung. In den vielfältigen diskursiven, simulativen und realen Handlungssituationen des Unterrichts werden diese Kompetenzen wirksam.

Unterrichtstransparenz und Selbstregulativität: Gelingender volkswirtschaftlicher Unterricht enthält immer mehrere Problemstellung und Problemdimensionen. Den Grundsätzen politischen Lernens entsprechend ist das fachliche und/oder politische Problem gekoppelt an eine konkrete Problemperspektive/ein Erkenntnisinteresse der Studierenden. Das Thema des Unterrichts verklammert diese beiden Perspektiven. Das schafft nicht nur Motivation, sondern sichert auch umfassend Interesse, Beteiligung und Anteilnahme der Studierenden. Zweck, Ziele und Abläufe des Unterrichts sind ihnen dadurch klar. Die inhaltlichen und methodischen Gegenstände des Unterrichts gewinnen für die Studierenden Bedeutung. Das entspricht dem Prinzip der Selbstorganisation und der wachsenden Übernahme der Verantwortung für den Lehr-Lernprozess durch die Studierenden.

Studierende sind nicht Objekte eines anonymen ihnen gegenüber verdinglichten Lernprozesses, sondern in wachsendem Maße aktive Mitgestalter, sei es bei der Entdeckung und Formulierung von Problemen, bei der Auswahl von geeigneten Lernumgebungen, bei der Materialsichtung und analyse und der Formulierung von Ergebnissen, bei der Urteilsbildung und praktischen Handlung und der Evaluation des Unterrichts.

Der Erwerb dieser Selbstorganisation wird u.a. gefördert, indem die Studierenden der Grund- und Leistungskurse im Fach Volkswirtschaftslehre die Möglichkeiten der Lernplattform und des Selbstlernzentrums nutzen.

Um den Unterrichtsprozess transparent zu halten, wenden die Studierenden im Unterricht in Anknüpfungsphasen und in Phasen des Prozessmonitorings analog zum Lerntagebuch die „Fünf-Finger-Methode“ an:

  1. Was war Gegenstand unserer Arbeit?
  2. Wie lautete unsere leitende Problemstellung?
  3. Mit welchen Medien/Methoden haben wir gearbeitet?
  4. Welche Ergebnisse haben wir gewonnen?
  5. Wie müssen/wollen wir jetzt weiter arbeiten?

Ökonomisches Lernen im gesellschaftlichen Kontext: Demokratie ist leitendes Unterrichtsprinzip. Demokratisches Lernen findet auch durch die eigene Praxis auf der Mikroebene der Schule statt. Deshalb ist es Aufgabe des Unterrichts im Fach Volkswirtschaftslehre dafür zu sorgen, dass praktische und theoretisch fundierte Mündigkeit in einer Weise ausgebildet werden können, die nicht nur reflektiertes aktives Bürgerhandeln ermöglicht, sondern auch Formen der Zivilcourage erlebbar und anwendbar macht. Der Unterricht soll Sorge tragen, dass dieses Lernen nicht in die Parallelisierungsfalle geht: Demokratisches Handeln auf der Mikroebene ist wichtig, darf aber nicht den Blick dafür verstellen, dass politisches Handeln auf der Makroebene auch zum Beispiel von ökonomischer Macht und ökonomischen Interessen beeinflusst wird.

„Demokratisches Sprechen“ im Unterricht bedeutet insbesondere das Einhalten folgender Regeln:

  • Die Beteiligten hören dem jeweils Sprechenden aktiv zu. Zuhören muss an Mimik und Gestik erkennbar sein.
  • Die Kommunikation ist "freundlich": Gegenseitige Abwertung verbaler und nonverbaler Art ist strikt verboten und wird durch die Leitung sanktioniert. Kritik wird konstruktiv geübt: Die Klasse klopft/klatscht nach Präsentationen, die Leitung bedankt sich für Beiträge. Beurteilungen erfolgen kriterial bzw. als Ich-Botschaften, erst positive Kritik, dann negative, diese aber ergänzend/entwickelnd.
  • Die Aussagen der einzelnen Diskursbeteiligten beziehen sich – wenn immer möglich – aufeinander, sodass der Diskurs sich entwickeln kann. Etwa in der Art „Spiegel“: "Wenn ich Dich richtig verstanden habe..., Erwiderung: "Ich dagegen meine...". Eine wesentliche Form des Bezugs ist die Frage nach Prämissen, etwa: "Wie kommst Du zu der Aussage, dass...?" "Was genau meinst Du, wenn Du sagst...?"

Unterrichtsmethoden, insbesondere Methoden des kooperativen Lernens sind Gegenstand einer sich entwickelnden Unterrichtskultur. Die Methoden werden jeweils für den inhaltlichen Unterrichtszweck, aber auch in den jeweils benötigten demokratischen Strukturen formatiert. Individuelle Urteilsbildungsaufgaben lassen sich daher zwar in Gruppenarbeit vorbereiten, nicht aber als Gruppenaufgabe erstellen, weil die Gefahr der Einebnung von Kontroversen und der Homogenisierung von Urteilen besteht.

Effizienz und Nachhaltigkeit: Unterricht muss darauf ausgerichtet sein, die meisten Studierenden zu erfassen und ihnen aktive und nicht-langweilige Beteiligung, Teilnahme und Anteilnahme zu ermöglichen. Er schafft Sinn-Erlebnisse, Verantwortlichkeit für das eigene Lernen und Leben: nachhaltige Bildungserlebnisse. Diesen Prinzipien folgt der Unterricht auch in seiner sinnvollen und effektiven Nutzung der Unterrichts-Lebenszeit der Unterrichtsbeteiligten. Der von den Lehrerinnen und Lehrern durch wachsende Diagnosekompetenz ermöglichte Aufbau einer immer komplexer und zugleich sicherer werdenden Methoden- und metakognitiven Kompetenz unterstützt die Selbstkompetenzen der Lernenden. U.a. erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ihre eigenen Stärken und Noch-Schwächen zu erkennen, sich selbst Ziele zu setzen und ein eigenes lernverstärkendes Selbstkonzept zu entwickeln.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 ADO, § 17 APO-WBK sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Volkswirtschaftslehre hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen jene Anforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar, die die Einhaltung der o.g. rechtlichen Vorgaben sichern. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

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Diese Verabredungen der Fachkonferenz sollen mehrere Ziele abdecken:

  • Einhaltung der Verpflichtung zur Individuellen Förderung gem. ADO § 8,1
  • Sicherung der Vergleichbarkeit von Leistungen
  • Sicherung von Transparenz bei Leistungsbewertungen
  • Ermöglichung von Evaluation der Kompetenzentwicklung und des Standes der Kompetenzen der Studierenden als Rückmeldungen für die Qualität des Unterrichts und die Beratung und Förderung der Studierenden.

Verbindliche Absprachen zur Evaluation des Unterrichts und zur individuellen Förderung:

  • Die leitenden Problemstellungen und Fragestellungen des Unterrichts werden z.B. im Sinne einer „Problemgeschichte“ etwa auf der Lernplattform dokumentiert.
  • Mit Hilfe der „Fünf-Finger-Methode“ werden im Unterricht bzw. in Lerntagebüchern Gegenstände, Problemstellungen, Methoden und Materialien, Unterrichtsergebnisse sowie weiterführende Fragestellungen regelmäßig zur Sicherung des Unterrichts und zum Prozessmonitoring fixiert.
  • Verlauf und die Qualität des Unterrichts sowie die Ergebnisse der allgemeinen Kompetenzentwicklung sind Gegenstand der Erörterung in den Kursen, mindestens aber jeweils nach Abschluss eines Unterrichtsvorhabens. Dazu werden als Evaluationsformen eingesetzt, u. a.:
    • Kompetenzraster
    • Evaluationszielscheiben
    • Blitzlichter
    • Fragebogen
  • Der Unterricht sorgt im schriftlichen Bereich und im Bereich der sonstigen Leistungen für den Aufbau einer immer komplexer und zugleich sicherer werdenden Methoden- und metakognitiven Kompetenz. Er unterstützt damit die Selbstkompetenzen der Lernenden. U.a. erwerben sie die Fähigkeit, ihre eigenen Stärken und Noch-Schwächen zu erkennen, sich selbst Ziele zu setzen und ein eigenes lernverstärkendes Selbstkonzept zu entwickeln.
  • Leistungsrückmeldungen mündlicher und schriftlicher Form nehmen immer auch Bezug auf die individuellen Ressourcen und zeigen individuelle Wege der Entwicklung auf.
  • Um möglichst viele individuelle Zugänge zum Zeigen von Kompetenzentwicklung zu ermöglichen, berücksichtigt die Leistungsbewertung die Vielfalt unterrichtlichen Arbeitens.
  • Zur Beratung und Förderung suchen Lehrerinnen und Lehrer immer wieder passende Situationen auf, z.B.:
    • Herausnehmen einzelner Gruppen bzw. Studierender in Gruppenarbeitssituationen oder längeren individuellen Arbeitsphasen,
    • Individuelle Beratung außerhalb der Unterrichtsöffentlichkeit nach Bedarf und nach Leistungsbewertungssituationen.

Verbindliche Absprachen zur Sicherung der Vergleichbarkeit von Leistungen:

  • Leistungsbewertung ist kompetenzorientiert, d.h. sie erfasst und berücksichtigt unterschiedliche Facetten der
    • Sachkompetenz
    • Urteilskompetenz
    • Methodenkompetenz und
    • Handlungskompetenz.
  • Alle vier Kompetenzbereiche sind bei der Leistungsbewertung angemessen zu berücksichtigen. Bezugspunkte der Leistungsbewertung sind die Kompetenzformulierungen des Kernlehrplans in allen vier Kompetenzbereichen. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten bei der Leistungsdokumentation mit Kompetenzrastern, die für einzelne Leistungssituationen den individuellen Prozess der Kompetenzentwicklung und nach Unterrichtsvorhaben und Phasenabschlüssen den Stand der Kompetenzentwicklung dokumentieren. Hierfür bieten sich im Bereich „Sonstiger Mitarbeit“ die am Anfang des Unterrichts ausgegebenen Kompetenzraster an. Die jeweils zugehörigen Selbsteinschätzungen der Studierenden sollen angemessen berücksichtigt werden.
  • Für die schriftlichen Klausurleistungen (für die Facharbeiten spezifisch) wird ein Kompetenzraster erstellt, das analog zu den Kriterienrastern gemäß dem Vorbild des Zentralabiturs gestaltet ist. Studierende erhalten so mit der individuellen Positiv-Korrektur der schriftlichen Arbeiten verbindlich auch inhaltlich und methodisch nachvollziehbare Kriterien, an denen sie ihren jeweiligen individuellen Kompetenzstand messen können.

Verbindliche Absprachen zur Herstellung von Transparenz:

    • Studierende bekommen zu Beginn eines Halbjahres die in den zu bearbeitenden Unterrichtshaben ausgewiesenen Kompetenzen in Form eines Kompetenzrasters ausgehändigt. Diese Matrix enthält Spalten, in denen sie bereits ihre Vorkompetenzen durch Selbsteinschätzung kennzeichnen können. Später dient diese Übersicht zur Selbsteinschätzung des jeweiligen Kompetenzstandes/der jeweiligen Kompetenzentwicklung zum Zeitpunkt einer Leistungsbewertung. Die Voreinschätzungen der Studierenden werden ausgewertet und ihre Fragen dazu werden gemeinsam erläutert. Dazu gehört am Anfang auch die Klärung des sozialwissenschaftlichen Kompetenzbegriffs und seiner Kompetenzbereiche.
    • Dazu gehört, dass Studierende explizit darüber informiert werden, dass alle vier Kompetenzbereiche zu entwickeln und bei der Leistungsbewertung angemessen berücksichtigt werden.

Es wird mit ihnen geklärt, welche Leistungssituationen und möglichkeiten der Unterricht enthalten wird.

  • In der Qualifikationsphase bekommen Studierende mit Erläuterung der jeweiligen Relevanz zudem in der Anfangsphase des Unterrichts:
    • eine Übersicht über die Zentralabitur-Operatoren,
    • eine Übersicht über die Inhaltsobligatorik des Zentralabiturs Volkswirtschaftslehre.
  • Die „Grundsätze“ der Fachkonferenz der Schule sind öffentlich. Sie werden den Studierenden zu Beginn des Unterrichts bekannt gegeben und auf der Lernplattform hinterlegt.

Instrumente der Leistungsüberprüfung:

Leistungsbewertung berücksichtigt

  • ergebnis- wie auch prozessbezogene,
  • punktuelle wie auch kontinuierliche und
  • lehrergesteuerte wie auch studierendengesteuerte
  • schriftliche und mündliche Formen.

Die Palette von Handlungssituationen und Überprüfungsformen und die Vielfalt praktischer Methodenkompetenzen bietet eine Fülle von verschiedenen Anlässen für die Erhebung von Kompetenzentwicklung und ständen. Diese werden von den Lehrerinnen und Lehrern und den Studierenden vielfältig und flexibel genutzt. Darüber hinaus gibt es schulspezifische Verabredungen.

Im Fach Volkswirtschaftslehre am JSW ist jede Studierende/ jeder Studierende gehalten:

  • ein Lerntagebuch oder Dokumentationsportfolio zu führen, das die Unterrichtsergebnisse und die einzelnen individuellen Arbeitsanteile dokumentiert. In diesem Portfolio werden u.a. festgehalten:
    • die eigenen Lernfortschritte nach Unterrichtsabschnitten in Kompetenzrastern,
    • Prozessstationen und Ergebnisse von Gruppenarbeiten,
    • Reflexionen über die Entwicklung des eigenen Denkens mit Hilfe methodischer und inhaltlicher Fachkonzepte (Beispiel: Wie hat sich durch die Erarbeitung von Konjunkturtheorien mein Denken zum Begriff der Wirtschaftswachstum verändert?),
    • Erörterungen zu im Unterricht entwickelten Kontroversen (Beispiel: Erörterung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns),
    • Ergebnisse von Gestaltungsaufgaben (Beispiel: Gutachten zur Frage „Wie kann die EZB eine drohende Deflation verhindern“?), Entwürfe und Dokumentation von Handlungssituationen (Beispiel: Durchführung einer simulierten Expertenanhörung mit verteilten Rollen zur Klärung der Frage nach einem neuen Freihandelsabkommen mit den USA.)
  • als „Berichtigung“ zu schriftlichen Arbeiten eine Selbsteinschätzung zu den jeweiligen Ergebnissen der schriftlichen Arbeit zu verfassen, die die eigenen Arbeits- und Entwicklungsbedarfe beschreibt,
  • bei Bedarf zur Vorbereitung auf das Zentralabitur mit anderen Studierenden eine arbeitsfähige Gruppe zu bilden, die mit Unterstützung der Lehrerin/des Lehrers anstehende Fragen selbstständig wiederholend erarbeitet,
  • im Unterricht mit zunehmender Selbstständigkeit moderierende Rollen zu übernehmen.

Das folgende allgemeine Beurteilungsraster ist die verabredete Vorlage für die jeweils bezüglich der Kompetenzen zu konkretisierenden Beurteilungsraster der einzelnen Unterrichtsvorhaben.

Die konkretisierten Beurteilungsraster dienen der Transparenz der Lern- und Leistungserwartungen. Sie geben den Studierenden Kriterien zur kontinuierlichen Selbsteinschätzung ihres Lernstandes an die Hand.

Den Lehrern dienen die Raster zur Diagnose, Lernberatung und schließlich zur Leistungsbeurteilung.

Zum Beurteilungsraster

2.4 Lehr- und Lernmittel

Vgl. die zugelassenen Lernmittel für Volkswirtschaftslehre:

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Medien/Zugelassene-Lernmittel/index.html

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Das JSW versteht sich als ‚partizipative‘ Schule, an der sich jede und jeder in den oben skizzierten Grenzen selbst entfalten darf. Im Schulprogramm heißt es dazu: „Im Mittelpunkt eines modernen erwachsenengemäßen Unterrichts steht das Lernen durch Selbst-Tun, das von den Lernenden von Anfang an Selbstständigkeit und Mitbestimmung fordert. Das erfordert entsprechende Sozialformen und Lehrstrategien. Vielfältige teilnehmerorientierte und aktivierende Arbeitsweisen haben deshalb Vorrang. Die Lehrerinnen und Lehrer machen nach Möglichkeit die beruflichen Erfahrungen und Kompetenzen der Studierenden im Unterricht nutzbar und fruchtbar. Bei der Erstellung und Einführung von Lernmitteln soll u. a. das Kriterium der Erwachsenenorientierung angelegt werden.“

Das JSW legt besonderen Wert auf eine partizipative und demokratische Schulkultur, die sich in einer Reihe von Einrichtungen spiegelt:

  • Es gibt ein zu festen Terminen Klassen- und Stufenversammlungen
  • Die Studierendenvertretung wird bei ihrer Arbeit aktiv unterstützt durch organisatorische Hilfestellungen und inhaltliche Einbindung in alle schulrelevanten Entscheidungen und Entwicklungsfragen.
  • In der Oberstufe gibt es ein "Polit-Café", das regelmäßig Forum für politische Debatten, Expertenbefragungen, Podiumsdiskussionen mit Politikern usw. ist.

Im Schulprogramm ist fest verankert ist, dass die Demokratiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler neben der Herausbildung fachlicher Qualifikati¬onen Ziel aller Fächer ist. Demokratie ist nicht nur Herrschaftsform, son¬dern auch Unterrichtsprinzip.

Die Befähigung zur mündigen Teilhabe und die Unterstützung, Mitverantwortung für die gemeinsamen Angelegenheiten zu übernehmen, strebt der Fachbereich Soziologie und Volkswirtschaftslehre auch durch die Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen wie öffentlichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu tagesaktuellen sozialen und wirtschaftlichen Themen an.

Die Schule hat in den vergangenen Jahren eine Kultur der inneren Rechenschaftslegung entwickelt. Maßnahmen der Unterrichts- und Schulentwicklung werden durch kleine überschaubare Evaluationen überprüft und einer ständigen Verbesserung unterzogen. Einfache Werkzeuge und Methoden der empirischen Sozialforschung finden hier praktische Anwendung. Studierendenbefragungen gehören zum festen Repertoire dieses Arbeitsfeldes.

4 Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Curriculums

Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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