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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Hauptschule im Fach Englisch

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Englisch für die Hauptschule steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Hauptschule zur Verfügung.

Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, werden zunächst die Ausgangsbedingungen der Schule mit Blick auf das Fach Englisch skizziert. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine entsprechende Beschreibung für ihre Schule zu erstellen (ggf. auch nur stichwortartig), um die Ausgangsbedingungen zum Startzeitpunkt der Entwicklung des schulinternen Lehrplans als Grundlage für Entscheidungen der Fachkonferenz transparent zu machen.

 

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit an einer fiktiven Schule

Die Schule weist einen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund von ca. 80 % aus. Als Folge daraus hat die Entwicklung der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler eine hohe Priorität. Das Fach Englisch erfährt in diesem Zusammenhang eine hohe Akzeptanz im Fächerkanon und wird in Fragen der Unterrichtsentwicklung von der Schulleitung unterstützt und begleitet, z. B. bei der Initiierung von Parallelarbeiten, fächerübergreifenden Projekten, Ausbildung der Methodenkompetenz, Zusammenarbeit mit den Sprachbeauftragten und den Sprachfördercoaches, Förderung von Teilnahme an Fortbildungen. 

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2 Entscheidungen zum Unterricht

Der Kernlehrplan weist Regelstandards aus. Hierdurch ist die Lehrkraft verpflichtet, alle im Kernlehrplan aufgelisteten Kompetenzerwartungen bei den Lernenden in den entsprechenden Jahrgangsstufen zu entwickeln und auszubilden. Die in den einzelnen Jahrgangsstufen zu behandelnden Themen werden für alle Jahrgangsstufen in Halbjahresübersichten ("didaktisches Kreuz") dargestellt. Anschließend erfolgt eine exemplarische Präzisierung von Einzelthemen für ausgewählte Jahrgänge. Die detaillierten Unterrichtsplanungen zu 6.1, 8.2 und 9.1 befinden sich im Materialpool.

 

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die im Folgenden dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen erfolgt auf zwei Ebenen: in Kapitel 2.1.1 Übersichtsraster und in Kapitel 2.1.2 Konkretisierungen.Die Übersichtsraster (Kapitel 2.1.1) geben den Lehrkräften einen schnellen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindliche Stoffverteilung pro Halbjahr und decken alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen ab. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder unserer Schule bindenden Charakter. Die Übersichten weisen verbindliche Themen und Inhalte der Unterrichtsarbeit sowie verbindliche Vorhaben bezogene Absprachen der Fachkonferenz aus. Die verbindlichen Vorhaben bezogenen Absprachen berücksichtigen die jeweiligen Akzentsetzungen zu den Bereichen des Faches. 

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Zur Verdeutlichung der Interdependenz der einzelnen Bereiche des Faches werden die Übersichten im „didaktischen Kreuz“ dargestellt. Es ist zu beachten, dass stets alle vier Bereiche und innerhalb der Bereiche möglichst alle Kompetenzfelder bearbeitet werden (vgl. im KLP: "Kompetenzen werden im Unterricht nicht einzeln und isoliert erworben, sondern in wechselnden und miteinander verknüpften Kontexten. ...[B]ei der Gestaltung von Unterrichtsvorhaben für den Kompetenzerwerb [sind] alle vier Bereiche des Faches – in jeweils unterschiedlicher Gewichtung – in ihrem Zusammenspiel zu berücksichtigen").

Die Übersichtsraster weisen jedoch nur die übergeordneten Methoden- und Handlungskompetenzen aus dem Kernlehrplan aus, welche auf der zweiten Ebene dann wie folgt konkretisiert werden:

Die Konkretisierungen (Kapitel 2.1.2) nehmen eine klar definierte Zuordnung von z. B. Handlungskompetenzen in den einzelnen Bereichen des Faches zu den gewählten Themen und Inhalten vor. Sie haben für alle Fachkonferenzmitglieder empfehlenden Charakter. Darüber hinaus dienen sie neuen Lehrkräften zur Orientierung und geben einen Überblick über kompetenzorientierte Unterrichtsvorhaben sowie  über schulinterne Absprachen im Fach. Abweichungen und alternative Umsetzungsformen sind selbstverständlich im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich, sofern die Realisierung der Kompetenzen gewahrt bleibt und die vereinbarten Themen behandelt werden. 

Weitere Absprachen zu möglichen Projekten, Medien, fächerübergreifenden Arbeiten und Leistungsfeststellungen ergänzen die Halbjahresplanungen; sie werden in den Kapiteln 2.2, 2.3 und 2.4 näher ausgeführt. 

Von den 4 zur Verfügung stehenden Wochenstunden wurden in der Fachkonferenz je nach Jahrgangsstufe zwischen 60 und 80 Prozent ausgeplant. Diese zeitliche Planung dient als Orientierung, die den Bedarfen der Lerngruppen angepasst werden kann. Die nicht verplante Zeit soll für individuelle Neigungen und Interessen der Lerngruppen sowie für schulinterne und fachübergreifende Vorhaben zur Verfügung stehen. Für fakultative Inhalte gibt es in den didaktischen Kreuzen /Übersichtsrastern jeweils unter der Rubrik „Ergänzungstexte und Medien“ weitere Hinweise und Anregungen.

 

2.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Jahrgangsstufe 5, 1. Halbjahr

Projektarbeit:

Poster: Our new school

Flyer:

Activities in my hometown

Poster:

My favourite pet/ Farm animals

Pocket books:

Pets and farm animals

Kommunikative Kompetenzen:

Hörverstehen, Sprechen,

Sprachmittlung:

personenbezogene

Informationen/Auskünfte

(Schule, Familie, Freizeit, Tiere) verstehen, geben, einholen;

Alltagsgespräche beginnen und

abschließen

einfache Texte vorlesen und auswendig vortragen.

Lesen: Arbeitsanweisungen, altersgemäße, authentische Texte

Schreiben: Notizen anfertigen, kurze themenbezogene Texte

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens:

Haus- und Nutztiere (Biologie)

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Stammbaum, Tagesablauf, , Nachbarschaft, Kinder in GB, Wohnen in GB,

Sport und Hobbys, Tierwelt

Fächer, Stundenplan, clubs, school uniforms,

Handeln in Begegnungssituationen:

sich begrüßen und vorstellen

Jgst. 5 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit ersten Anteilen von A2 des GeR

School life

At home

Leisure time

Animals

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

50 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 20 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: Intonations- und Aussprachemuster auf neue Wörter und Redewendungen übertragen

Wortschatz: classroom discourse, Schule, Familie, Wohnen, Hobbys, Tiere

Grammatik: Pluralbildung, s-Genitiv, simple present, Fragebildung und Verneinung

Orthographie: erste einfache Grundregeln

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Internetrecherche:
At the zoo

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten/ Medien:

Selektives Lesen und Hören (z.B. mithilfe von true/false-statements, multiple choice)

Dictionary des Lehrwerkes zum Nachschlagen benutzen

Portfolio als Dossier (Sammlung von Produkten, Absprache in FaKo erforderlich)

Evaluationsbögen /Online-Diagnose

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen:

Vorwissen zu den Themen Schule, Familie, Freizeit, Tiere aktivieren

Notizen als Gedächtnisstütze (Vortragen von Texten s.o.) anfertigen

Leistungsfeststellungen:

Keine Klassenarbeiten

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Jahrgangsstufe 5, 2. Halbjahr

Projektarbeit:

Poster: Jobs

Jahreskalender: Festtage der Schülerinnen und Schüler/ Klasse

Inszenierung eines Theaterstückes/Hörspiels nach Vorlage einer Ganzschrift

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen

Kurzen Geschichten (z. B. holidays und Sachtexten (z. B. special days) wesentliche Informationen entnehmen

Leseverstehen:

Arbeitsanweisungen, Anleitungen und Erklärungen verstehen, kurze narrative Texte sinnentnehmend lesen

Sprechen

Sprechsituationen bewältigen (Einladungen aussprechen, annehmen, sich bedanken, sich begrüßen und verabschieden)

Mit einfachen Mitteln berufliche Tätigkeiten beschreiben

Schreiben

Kurze persönliche Texte verfassen (z.B. Einladungen, Postkarten)

Beschreibungen (z.B. Berufsbilder)

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Religion: Religiöse Festtage

Musik: Begleitung der Projektarbeit (songs)

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Kennenlernen von Berufen aus dem alltäglichen Umfeld (z.B. Bäcker, Verkäufer, Busfahrer, Polizist, Lehrer, Hausmeister, etc.)

Geburtstag, religiöse Feiertage (z.B. Ostern)

Handeln in Begegnungssituationen:

Begrüßungsrituale und Anredekonventionen kennen und anwenden, z. B. Freunde begrüßen, gratulieren

Jgst. 5 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit ersten Anteilen von A2 des GeR

At work

Special days

Holidays

Friends

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

50 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 20 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache und Intonation

Intonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen im Allgemeinen angemessen realisieren

Wortschatz: Berufsbezeichnungen aus dem unmittelbaren Umfeld, Urlaub, Feste, Feiertage

Grammatik: Present progressive, simple past, ausgewählte Modalverben, Fragebildung und Verneinung, Satzverbindungen mit and, or, but

Orthographie: Grundlegende Rechtschreibregeln

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Ganzschrift zum Thema Friends (z.B. Uncle Bill’s Will, Kai Hammelstrup)

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Texte auf wesentliche Informationen und typische Merkmale untersuchen (Hauptfiguren, Handlung)

Texte umformen und gestalten

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen

Unterschiedliche Formen der Wortschatz- und Grammatikarbeit einsetzen, z. B. Wortlisten, Mindmaps

Leistungsfeststellungen:

3 schriftliche Klassenarbeiten

1. KA Schwerpunkt HV (multiple choice; connecting sentences; matching tasks)

2. KA Schwerpunkt LV (Aufgabentypen s.o.)

3. KA (Themenbereich Holidays/Friends) Schreibaufgabe „Writing a postcard“

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Jahrgangsstufe 6, 1. Halbjahr

Projektarbeit:

Storyline: My town (shops and buildings)

Kommunikative Kompetenzen

Hör- und Hör-Sehverstehen/ Leseverstehen: Mitteilungen und Informationen z.B. zum schulischen Umfeld, zu London sights, Zahlen, Uhrzeiten, Preisangaben verstehen

Sprechen: in Rollenspielen lebensnahe Alltagssituationen erproben (shopping, tourist in London).

Schreiben: Geschichten umgestalten und dabei Kohäsion (and, but, because) herstellen

Sprachmittlung: Informationen aus Anzeigen, Prospekten auf Deutsch wiedergeben.

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens:

Methodentraining: Lesestrategien

Erdkunde: Hauptstädte/London

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Schule und schulisches Umfeld in GB:

Fächer, Stundenplan, Tagesablauf

Berufsbilder (Hausmeister, Sekretärin, Lehrer, Schulleiter,…)

London Sights

The Royal Family

Handeln in Begegnungssituationen

Nach dem Weg fragen, einkaufen

Jgst. 6 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit einigen Anteilen von A2 des GeR

Great Britain:

School

London

Shopping

People and places 

Konkretisierung des Unterrichtsvorhabens

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

50 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 20 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: dieIntonation von einfachen Aussagesätzen, Fragen und Aufforderungen im Allgemeinen angemessen realisieren

Wortschatz: Clothes, food, shopping, directions, sights

Grammatik:

Adverbial clauses (place, time), prepositions, adjectives, future tenses, describing things and places

Orthographie: Grundlegende Rechtschreibregeln

Sprachbewusstheit:

Einfache sprachliche Regelmäßigkeiten sowie deutliche Abweichungen erkennen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Magazine, Zeitschriften mit Kleidungsstücken

Mall/Shopping centre: shop assistants, customer, servants, security

Shop owner

DVD: School in GB

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Abbildungen und Texte mit Hilfe elementarer Erschließungstechniken dekodieren

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen

In PA/GA kleine Rollen in englischer Sprache übernehmen

Leistungsfeststellungen:

3 Klassenarbeiten

1. KA Schwerpunkt Schreiben (halboffene Aufgabe)

2. KA mündliche KA (shopping, tourist in London) mit Sprachmittlung

3. KA Schwerpunkt LV mit thematisch verbundener Schreibaufgabe

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung der rezeptiven und produktiven Fertigkeiten und Fähigkeiten

Jahrgangsstufe 6, 2. Halbjahr

Projektarbeit:

Poster/Plakatgestaltung

Famous persons „I’d like to present…“

Sights in Scotland

Kommunikative Kompetenzen

Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Einfachen authentischen Darstellungen und altersgemäßen Sachtexten wesentliche Informationen entnehmen

Sprechen:

Kurze Präsentationen z.B. zu London sights vortragen

Über Texte und Bilder sprechen und diese in elementarer Form vorstellen

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Geschichtsunterricht: Zuordnen von Persönlichkeiten

Sport: Rugby/Flagball

Erdkunde: Schottland

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Kulturell wichtige Persönlichkeiten: Guy Fawkes, Robin Hood

Typical British sports (rugby, tossing the caber, throwing the hammer)

Berufsorientierung (z.B.

Arbeit auf einer schottischen Bohrinsel)

Handeln in Begegnungssituationen:

Sich erkundigen, nachfragen: Fiktive Begegnungssituationen bewältigen

Jgst. 6 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit einigen Anteilen von A2 des GeR

Great Britain:

Famous people of the past

Konkretisierung des Unterrichtsvorhabens

Sports

Scotland

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

40 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 30 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Wortschatz: Classroom discourse

Grammatik: Present perfect, clauses of comparison , räumliche, zeitliche und logische Bezüge zwischen Sätzen herstellen, Satzverbindungen

Orthographie: Laut-Buchstaben-Verbindungen

Sprachbewusstheit:

Einfache sprachliche Phänomene mit sprachlichen Mitteln im Deutschen und ggf. in den Herkunftssprachen vergleichen und Interferenzen erkennen

(Gebrauch des Perfekts)

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Lektüre

Internetrecherche

Broschüren, Magazine

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien: Texte z.B. aus dem Internet zusammenstellen bzw. zielgerichtet bearbeiten

Korrekturen und Überarbeitungen vornehmen

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen

Computerprogramme nutzen

Lernfortschritte in Form von Portfolios reflektieren und dokumentieren

Leistungsfeststellungen:

3 schriftliche Klassenarbeiten

1. KA Schwerpunkt HV (Multiple choice; connecting sentences; matching tasks)

und Schreiben

2. KA Schwerpunkt LV (Aufgabentypen s.o.) und Schreiben

3. KA Schwerpunkt LV und Schreiben (Themenbereich z.B. Famous people of the past

Sonstige Leistungen:

Kriteriale Beobachtung: verstehende Teilnahme am Unterrichtsgeschehen.

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 7, 1. Halbjahr

Projektarbeit:

(Daily) Soap

siehe: http://www.whatsontv.co.uk/soaps

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen:

Kurzen Texten (Video/Hörtext) wichtige Informationen entnehmen (detailliertes, suchendes bzw. selektives und globales Hören/Lesen) und auffallende sprachgestalterische Elemente wahrnehmen und in Ansätzen deren Wirkung erkennen

Sprechen: Interviews vorbereiten und durchführen,im Rollenspiel (Interview) die Perspektive eines berühmten Stars oder Paparazzi einnehmen;

erarbeitete Informationen über das UK vorstellen

Schreiben: Mithilfe von Vorlagen Texte über ausgewählte Aspekte aus der Geschichte des UK (e.g. King Arthur) verfassen; wesentliche Informationen aus Texten Aufgaben bezogen anwenden; Notizen anfertigen

Möglichkeiten fächerübergreifenden

Arbeitens:

Musik: Songs, z. B. zum Thema friend-ship

Geschichte/Politik:

z.B. Anfänge der Industrialisierung (Inhaltsfeld 6)

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen: Freundschaft, film and music awards, European Song Contest, International Basketball Leagues, historische Aspekte Großbritanniens

Werte, Haltungen und Einstellungen: In Figureninterviews andere Sichtweisen erproben

Handeln in Begegnungssituationen:

In fiktiven Begegnungssituationen ihr Repertoire anwenden und erweitern

Jgst. 7 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit Anteilen von A2 des GeR

Film and music stars

History of Great Britain

The world of sport

Friendship

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

50 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 20 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: Auch längere Textabschnitte sinngestaltend laut lesen

Wortschatz: Classroom discourse, British history, world of music, world of sport

Grammatik: Abfolge von Handlungen und Sachverhalten ausdrücken (simple/ progressive past tense), Bezüge herstellen (relative clauses), Bedingungen (conditional I)

Orthographie: Eigene Fehlerschwerpunkte erkennen und mithilfe des Lehrwerkes bearbeiten

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Song:

You’ve got a friend (Carole King & James Taylor)

Ganzschrift:

Reader „Beware!, Sheila McBride

(Römer in England, Besuch im Museum)

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Texte überarbeiten und erweitern

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen:

Arbeitsergebnisse aus Projekten in verschiedenen Präsentationsformen vorstellen

Leistungsfeststellungen:

Schriftliche Arbeiten:

3 Klassenarbeiten,

1 KA: Schwerpunkt HV;

2.KA: Schwerpunkt LV (z.B. Ganzschrift) mit KA: Lesetagebuch

3. KA: Schwerpunkt Schreiben

Sonstige Leistungen:

U.a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 7, 2. Halbjahr

Projektarbeit:

Landkarte des UK erstellen und mit Kommentaren versehen:

Jede Gruppe erarbeitet einen Teil mit markanten/besonderen Orten, die Einzelteile werden als Puzzle zusammengesetzt.

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Authentischen Hör- und Lesetexten (u. a. easy readers and poems) wichtige Informationen entnehmen, Arbeitsanweisungen und Aufgabenstellungen im Detail verstehen (selektives, detailliertes Hören/Lesen);

Sprechen: Sich in Gesprächssituationen einbringen

Schreiben: Notizen erstellen, von Erfahrungen und Eindrücken berichten (z.B.in Briefen, Mails), Wünsche, Pläne und Meinungen ausdrücken

Sprachmittlung: Aus englischsprachigen Gebrauchstexten (z.B. Reisebroschüren, Internetseiten, Anzeigetafeln) die Kernaussage vermitteln

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

EK: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem, hier: Migration (Inhaltsfeld 7)

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Reisen nach und in Großbritannien (Verkehrsmittel und -wege)

Great Britain and the United Kingdom

Migration als persönliches Schicksal

Handeln in Begegnungssituationen:

Travelling and small talk , Höflichkeitsformeln

Jgst. 7 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufe A1 mit großen Anteilen von A2 des GeR

Parts of the United Kingdom

Leaving Europe

(From Ireland to America/

The great famine)

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

40 Std. Obligatorik (ca. 20 Std./UE)

plus 30 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: Trotz Akzent auch in kurzen freien Gesprächen verstanden werden

Wortschatz: Travelling, transport

Grammatik: Verbote/Erlaubnis, Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Fragen, Erwartungen und Verpflichtungen ausdrücken (auxiliaries); Bezüge darstellen (relative clauses)

Sprachbewusstheit:In Texten unbekannte grammatische Elemente und Strukturen identifizieren und einfache Hypothesen zur Regelbildung bezogen auf Form und Bedeutung aufstellen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Thousands Are Sailing - Irish Songs of Immigration (CD)

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Geleitete Internetrecherchen zu einzelnen Aspekten zum Thema Travel (z.B. Fahrpläne lesen, Reiseauskünfte, Öffnungszeiten) durchführen

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen:

Redebeiträge zum Thema Reisen vorbereiten

Leistungsfeststellungen:

Schriftliche Arbeiten:

3 Klassenarbeiten

1. KA: zum Thema Travel, Schwerpunkt HV und Dialog

2. KA: Schwerpunkt Schreiben

3. KA: Schwerpunkt LV

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen,

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 8, 1. Halbjahr

Projektarbeit

Das Bild der Native Americans im Filmgenre „Western

Living on a reservation

Kommunikative Kompetenzen

Hör- und Hör-Sehverstehen: Landeskundlichen Hörtexten (AE) Informationen entnehmen

Leseverstehen: Authentischen Texten (Fahr-/Stadtplan, Zeitungen, Zeit-schriften) Informationen entnehmen

Sprechen: In Dialogsituationen die eigene Sichtweise vertreten

Schreiben: Sachverhalte darstellen,

z. B. inhaltliche Zusammenfassungen, schulischer Tagesablauf, Weg-beschreibungen, Formulare ausfüllen

Sprachmittlung: Auf Deutsch gegebene Informationen auf Englisch wiedergeben

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

Geschichte/Politik:

Historische Entwicklung der USA

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:
Migration: Europäische Einwanderer und ihre Begegnung mit den Ureinwohnern, Einwanderung in USA, z. B. Ellis Island

Schule in den USA – exemplarische Einblicke in den Lernbetrieb,

New York City: Big Apple, Melting Pot

Werte, Haltungen, Einstellungen: Vorurteile und Klischees erkennen und reflektieren /Perspektiven unter-schiedlicher Personen einnehmen

(z. B. Native Americans, Black People, Immigrants)

Handeln in Begegnungssituationen:

Bewältigung fiktiver Begegnungs-situationen, z. B. Arriving in the USA, At a diner

Jgst. 8 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufe A2 des GeR

USA:

History: Native Americans/ Black People

School

New York City

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

60 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 10 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation:

Typische Aussprachevarianten des AE und BE erkennen und verstehen

Wortschatz:

Migration, Native Americans, Black People, AE/BE,

High School,

eigene Meinungen ausdrücken

Grammatik:

Active voice, passive voice,

conditional, comparison

Orthographie:

Besonderheiten AE/BE

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.)

Auszüge aus “Black like me”, John Howard Griffin

Websites: The American West, an American high school

Materialien: U. a.maps, schedules.

online dictionaries

Methodische Kompetenzen

Umgang mit Texten und Medien: Komplexere Hör- und Lesetexte zielgerichtet strukturieren

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen:

Unterschiedliche Formen der Wort-schatzarbeit nutzen (u. a. zweisprachige Wörterbücher, online dictionaries),

kooperative Arbeitsformen

Leistungsfeststellungen

Schriftliche Arbeiten:

3 Klassenarbeiten,

1. KA: mündliche Prüfung anstelle einer Klassenarbeit (Thema School)

2. KA: Schwerpunkt LV

3. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben

Sonstige Leistungen:

Gezielte Beobachtung der individuellen Leistungsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der produktiven mündlichen Sprachverwendung

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 8, 2. Halbjahr

Projektarbeit

Webquest „National Parks in the USA

Kommunikative Kompetenzen

Hör-, Hör-Sehverstehen, Leseverstehen:

Texten und Filmszenen (u. a. zu Berufsfeldern) und authentischen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Broschüren) Informationen entnehmen

Sprechen: Arbeitsergebnisse vorstellen und kommentieren/ entsprechende Fragen beantworten

Im freien Gespräch eigene Interessen einbringen, Berufsbilder näher beschreiben

Schreiben: Wünsche, Pläne und Meinungen ausdrücken (z. B.Reiseplanungen)

Sprachmittlung: Die Kernaussage englischsprachiger (AE) Gebrauchstexte (z. B. Werbeprospekte) auf Deutsch wiedergeben

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens

Arbeitslehre/Technik:

Vergleich der Arbeitswelt Deutschland und USA

Medienerziehung

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Technologien am Arbeitsplatz und ihre Folgen (Einfluss digitaler Medien)

Berufsbilder: Z. B. park ranger, tourist guide, operator, call centre

American wildlife

Handeln in Begegnungssituationen:

Kulturspezifische Verhaltensweisen in fiktiven und realen Begegnungs-situationen (Being a tourist)

Jgst. 8 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufe A2 mit ersten Anteilen von B1 des GeR

USA:

The digital world and jobs

National Parks

Konkretisierung des Unterrichtsvorhabens

California

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

40 Std. Obligatorik (ca. 12 Std./UE)

plus 30 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Wortschatz:

Computer und Internet, wildlife and activities in National Parks, meeting foreigners, Wünsche und Bedürfnisse artukulieren

Grammatik:

Conditional clauses I/II,

clauses of comparison

Orthographie:

Eigene Fehlerschwerpunkte erkennen und bearbeiten

Sprachbewusstheit:

Einfache Hypothesen zur Regelbildung

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.)

Audio and video files: Jobs in the USA

Materialien: Ads, brochures, ...

Websites: Landeskunde USA

Methodische Kompetenzen

Umgang mit Texten und Medien: Komplexere Texte mit unbekannten Wörtern erschließen

Recherchieren im Internet

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen:

Planung und Durchführung von Gruppenarbeiten/Projekten, Ergebnisse präsentieren, u. a. Poster, PowerPoint

Leistungsfeststellungen

Schriftliche Arbeiten:

2 Klassenarbeiten

1. KA: Schwerpunkt Schreiben

2. KA: Schwerpunkt HV, LV

Sonstige Leistungen:

Kriteriengestützte Beobachtung der individuellen Leistungsentwicklung besonders in komplexeren – auch längerfristig angelegten – Aufgaben

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Hinweis: Durchführung der Lernstands-erhebungen

Jahrgangsstufe 9, 1. Halbjahr

Projektarbeit:

Präsentationswand / Ausstellung: Wunschberufe und Praktikumserfahrungen - ein Widerspruch?

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen: Musikvideos, Filmsequenzen zu Jugendkulturen

Leseverstehen: Argumentationen zur Berufsorientierung; Beschreibungen von Arbeitsabläufen und -zusammenhängen zu ausgewählten Berufen

Sprechen: Gesprächssituationen (Bewerbungsgespräch, Begründung einer Berufswahlentscheidung etc.) realisieren;

Arbeitsergebnisse präsentieren

Schreiben: Lebenslauf, Bewerbungsschreiben verfassen, Stichworte, Gliederungen, Visualisierungen anfertigen; ein- und zweisprachige Wörterbücher nutzen

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Arbeitslehre

Kunst (Ausstellung/Plakatgestaltung)

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Stellenanzeigen, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräche

Chancen und Risiken der Informationstechnologie, Jugendliche im Medienzeitalter, Fernsehgewohnheiten

Kulturelle Aktivitäten und Stile von Jugendlichen (Jugendkulturen als Lebensentwurf)

Werte, Haltungen, Einstellungen:

Toleranz und Respekt gegenüber anderen

Handeln in Begegnungssituationen:

Z. B. in Berufspraktika, auf Reisen oder in (Telefon-, Bewerbungs-)Gesprächen gängige kulturspezifische Konventionen (u. a. Höflichkeitsformeln, Gesprächseröffnung) beachten;

sich mit Blick auf mögliche Missverständnisse und Konflikte einfühlsam im Umgang mit anderen verhalten

Jgst. 9 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufen A2 mit einigen Anteilen von B1 des GeR

Career planning

The media and you 

Youth cultures

Konkretisierung des Unterrichtsvorhabens

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW/ 3 Wo Praktikum):

30 Std. Obligatorik (ca. 10 Std./UE)

plus 10 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Wortschatz: Berufe, media, youth, fashion/clothes

Grammatik: Pläne sowie weitere Modalitäten ausdrücken (modals and their substitutes); räumliche, zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes/Textes erkennen und ausdrücken (conditional clause II)

Sprachbewusstheit: Erfordernisse von Telefongesprächen und Bewerbungsgesprächen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Einfache Filmausschnitte beschreiben;

Texte über ausgewählte Berufsbilder, Poster, Praktikumsberichte

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen: Recherche zu Berufsbildern anhand von Checklisten selbstständig überarbeiten; Englisch als Arbeitssprache in kooperativen Unterrichtsphasen

Leistungsfeststellungen:

Schriftliche Arbeiten:

3 Klassenarbeiten

1. KA: mündliche Prüfung anstelle einer Klassenarbeit zum Thema „Bewerbung“

2. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben

3. KA: Schwerpunkt LV und Schreiben

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen.

Jahrgangsstufe 9, 2. Halbjahr

Projektarbeit:

Webquest zu Australia „Land down under

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Texten wesentliche Informationen entnehmen, Vorwissen zur Erarbeitung von Sachtexten heranziehen; Texte mithilfe von Tabellen, Rastern gliedern, Überschriften finden

Sprechen: Gespräche aufrechterhalten und sich auf Gesprächspartner einstellen, Meinungen, Hoffnungen und Wünsche äußern und Gefühle formulieren

Schreiben: Mails schreiben; Formulare, Fragebögen ausfüllen; kurze Sachinformationen verfassen, Texte am Computer erstellen und überarbeiten

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Erdkunde: Die Verantwortung des Menschen im Spannungsfeld globaler Klimaentwicklung

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Junge Menschen in Australien/ Neuseeland

History timeline, nature and wildlife

Schule in Australien: School on Air Werte, Haltungen und Einstellungen: Lebensbedingungen und Lebensweisen australischer Jugendlicher vergleichen und kulturbedingte Unterschiede und Gemeinsamkeiten nachvollziehen und erläutern

Jgst. 9 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufen A2 mit Anteilen von B1 des GeR

Love and friendship

Australia/New Zealand:

History

Nature

School on air

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW):

40 Std. Obligatorik (ca. 10 Std./UE)

plus 15 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: Sinn gestaltendes Lesen

Wortschatz: Dating, meeting friends, arguing,

Grammatik: Informationen wörtlich und vermittelt wiedergeben (direct speech, reported speech)

Orthographie: Typische Wortbausteine als Rechtschreibhilfen systematisch nutzen

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Film: Cinderella Story, Juno

Film: Rabbit-Proof Fence

Ganzschrift: Australian Connection

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien

Das Internet für Recherche nutzen

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen: Arbeitsprozesse selbstständig und kooperativ gestalten (Arbeitsziele setzen, Material beschaffen, digitale Präsentation erstellen)

Leistungsfeststellungen:

Schriftliche Arbeiten:

2 Klassenarbeiten

1. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben

2. KA: Schwerpunkt LV und Schreiben

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 10, 1. Halbjahr

Projektarbeit:

Video-Coaching zum Bewerbertraining

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Authentischen Texten (Stellenanzeigen, polit. Reden) zentrale Informationen entnehmen;

Sprechen: Simulationen (job interviews, debating)

Als Mittler in einer politischen Diskussion auftreten (Moderation einer Debatte)

Schreiben: Sachtexte verfassen; Formulare, Fragebögen ausfüllen

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Arbeitslehre: Berufsvorbereitung

Deutsch: Praktikumsberichte verfassen

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen:

Berufliche Interessen von Heran­wachsenden (Stellenanzeigen, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsinterviews, Berufsaussichten);

politische Rechte in GB und USA

Werte, Haltungen und Einstellungen:

Politische Systeme in ihren wesentlichen Merkmalen vergleichen

Jgst. 10 - 1. Halbjahr

Kompetenzstufen A2

mit Anteilen von B1 (HSA) des GeR

Kompetenzstufe B1 (MSA) des GeR

Applying for a job

Voting:

- The British Parliament

- The American Congress

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 20 UW/ 3 Wo Praktikum):

30 Std. Obligatorik (ca. 10 Std./UE)

plus 15 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Aussprache/Intonation: In einfach strukturierter freier Rede Aussprache und Intonation realisieren

Wortschatz: Monarchy, voting, Redemittelzur Bewältigung von job interviews, Diskussionen/ Debatten automatisiert anwenden

Grammatik: Zukünftiges ausdrücken,

Modalitäten, Informationen wörtlich und indirekt/ vermittelt wiedergeben

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Gliederungen mit Hilfe von Tabellen, Listen (pros-and-cons); note-taking; note-making

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen

Bei sprachlichen Schwierigkeiten Gespräche aufrechterhalten unter Verwendung adäquater Kompensationsstrategien

Leistungsfeststellungen:

2 schriftliche Klassenarbeiten

1. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben

2. KA: Schwerpunkt LV und Schreiben

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

Jahrgangsstufe 10, 2. Halbjahr

Projektarbeit:

Engagement in einem Umweltprojekt vor Ort

(alternativ z. B. WWF)

Kommunikative Kompetenzen:

Hör- und Hör-Sehverstehen, Leseverstehen: Sachtexten (u. a. Fernsehnachrichten, Interviews und Videoclips, Zeitungsberichten) wesentliche Informationen zu gefährdeten Bereichen der Umwelt entnehmen

Sprechen: Berichte über Gelesenes mit visueller Unterstützung präsentieren

Schreiben: Briefe, Anfragen, Einspruch verfassen

Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens:

Geschichte/Politik (Inhaltsfeld 11): Aktuelle Herausforderungen internationaler Politik im Zeitalter der Globalisierung

Interkulturelle Kompetenzen:

Orientierungswissen: Engagement für die Umwelt, Chancen und Risiken der Globalisierung

Werte, Haltungen und Einstellungen: Toleranz und Respekt gegenüber der Umwelt

Handeln in Begegnungssituationen: Sich mit Blick auf mögliche Missverständnisse und Konflikte einfühlsam im Umgang mit anderen verhalten

Jgst. 10 - 2. Halbjahr

Kompetenzstufen A2 mit zunehmenden Anteilen von B1 (HSA) des GeR

Kompetenzstufe B1 (MSA) des GeR

Globalization

Fighting for the environment

Gesamtstundenkontingent

(bei ca. 18 UW):

30 Std. Obligatorik (ca. 15 Std./UE)

plus 20 Std. Freiraum

Kompetenzen der Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und der Sprachbewusstheit:

Wortschatz: Pollution, economy, idiomatische Wendungen/ funktions- und themenbezogenen Wortschatz weitgehend automatisiert anwenden

Grammatik: Zeitliche und logische Bezüge innerhalb eines Satzes erkennen und ausdrücken (conditional II)

Sprachbewusstheit:

Hypothesen bilden und überprüfen (z. B. conditional II)

Ergänzungstexte und Medien

(Lektüre, Film, etc.):

Umweltmagazine (z.B. Greenpeace)

Methodische Kompetenzen:

Umgang mit Texten und Medien:

Das Zusammenspiel von Sprache, Bild und Ton in einfachen Filmausschnitten beschreiben; Vorwissen und Kontextwissen zu pollution und globalisation nutzen;

Selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen

Authentische Textformate ausformen und umgestalten (z. B. Interview in einen Bericht); Internetrecherche;

Techniken der systematischen Wortschatzerweiterung und –sicherung

Leistungsfeststellungen:

2 Klassenarbeiten

1. KA: Schwerpunkt HV und Schreiben

2. KA: Schwerpunkt LV und Schreiben

Zentrale Prüfung 10

Sonstige Leistungen:

U. a. kriteriengestützte Beobachtung bei Präsentationen

Kurze, angekündigte schriftliche Übungen

2.2 Grundsätze der fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit

Für die didaktisch-methodische Gestaltung des Englischunterrichts an unserer Schule gelten fachunabhängig die von der Qualitätsentwicklung geforderten Kriterien für guten Unterricht.

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Der Kernlehrplan enthält keine Zuweisung von Kompetenzen zu Grund- und Erweiterungskursen (vgl. G- und E-Kurse im alten KLP). Dies erfordert von uns Lehrkräften in den einzelnen G- und E-Kursen Niveau gerechte Aufgabenstellungen, die differenziert und individualisiert aufbereitet werden müssen, was sich insbesondere auf den Umfang, die Höhe und die Komplexität der Aufgaben bezieht. Die Fachkonferenz an unserer Schule hat sich aufgrund dieser Voraussetzung auf folgende Absprachen geeinigt:

1. Die Akzentsetzungen und die Prinzipien der Unterrichtsgestaltung aus der Grundschule werden fortgeführt:

 

  • Themen- und Situationsbezug
  • Authentizität
  • Orientierung an der Lernentwicklung der einzelnen Lerner
  • Spielerisches, darstellendes und gestaltendes Lernen
  • Entdeckender und experimentierender Umgang mit Sprache

2. Die Unterrichtsgestaltung im fortgeführten kompetenzorientierten Englischunterricht zeichnet sich im Wesentlichen aus durch:

 

  • Einbindung und verantwortliche Beteiligung aller Lernenden durch Themen-, Ziel-, Verlaufstransparenz im Unterricht. 
    Das warm-up zu Beginn einer jeden Unterrichtsstunde wird zunehmend von den Lernenden selbst übernommen.
  • Gelegenheiten zum Sprachhandeln bieten - Die Lernenden verwenden die Zielsprache in als lebensecht akzeptierten oder realen Situationen und können dabei die Sprache handelnd erproben (z.B. role play, classroom discourse, Verwendungssituationen im Alltag).
  • Arbeit an und mit Lernprodukten – Die Lernenden kennen das zu erreichende Lernprodukt zu Anfang eines jeweiligen Unterrichtsvorhabens; Lernprodukte können z. B. sein: Präsentationen, Dialogszenen, Briefe, Tagebucheinträge, Sketche, Rollenspiele, Interviews etc. (vgl. „Sprachhandeln“)
  • Gestaltung eines funktional einsprachigen Englischunterrichts und Einhalten des sog. classroom management; Hinweise zum Einsatz der Zielsprache (von L und Sch) in fachlichen, organisatorischen und erzieherischen Zusammenhängen.
  • Funktionale Einsprachigkeit oder auch "aufgeklärte Einsprachigkeit" meint die regelmäßige Verwendung der Zielsprache im Unterricht, lässt jedoch u.a. sud Gründen der Effektivität Freiräume für den Gebrauch der Muttersprache bzw. Herkunftssprache.
  • Sukzessive Einführung der Lautschrift von Beginn an
  • Systematische Einführung des Schreibprozesses
  • Differenzierte Aufgabenstellungen, die beispielhaft in der Fachkonferenz erstellt werden und so den unterschiedlichen Lernern gerecht werden 
  • Die mündliche Kommunikationsfähigkeit hat einen höheren Stellenwert als die schriftliche. (- siehe auch Gestaltung des Englischunterrichtes) und wird in jeder Englischstunde gefördert. Dies geschieht besonders im Hinblick auf die mündlichen Prüfungen, die wir in allen Jahrgangsstufen einführen wollen. 
  • Kommunikative Grammatikarbeit
  • Deutliche Unterscheidung von Lern- und Leistungssituationen 
    Die Lernenden haben ausreichend Gelegenheit, sich in Übungssituationen zu erproben. Fehler gehören zum Lernprozess und werden in Übungssituationen nicht bewertet. Die Bewertung findet in Leistungssituationen wie bei Tests und Klassenarbeiten statt.
  • Aufbau und Gestaltung einer positiven Lernatmosphäre
    Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht die Möglichkeit haben, sich in der Fremdsprache angstfrei zu erproben und angstfrei zu lernen. Es muss für die Schülerinnen und Schüler transparent zwischen Übungs-/Lern- und Bewertungssituation unterschieden werden (s.o.).
  • Konstruktiver Umgang mit Fehlern 
    Fehler als Teil des Lernprozesses und Fehler als Chance begreifen (angstfrei lernen). Dies bedeutet auch für uns Lehrkräfte ein neues Verständnis von unserer Rolle im Unterricht. In allen Kommunikationssituationen (z. B. bei Präsentationen, im classroom discourse) steht der Inhalt im Vordergrund (fluency before accuracy) und fordert einen sensiblen Umgang mit Korrekturen.
  • Einführung einer Feedbackkultur
  • Beteiligung der Lernenden an Bewertung
  • Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens u. a. durch 
    • Schaffen von Lernarrangements und arbeiten in offenen Unterrichtsformen
    • kompetenzorientierte Aufgaben
    • Selbst-/Partnerkontrolle
    • Förderung des kooperativen Arbeitens
    • Berücksichtigung individueller Lerntempi
  • Einbeziehen von digitalen Medien (didaktische Vorteile, rechtliche Hinweise)
  • Lernen in individuell bedeutsamen Zusammenhängen
    Die Lernenden beteiligen sich an der Auswahl der Inhalte. Die Inhalte sind altersgemäß und berücksichtigen die Interessen und die Lebenswirklichkeit der Lernenden. Eine Stärkung des lebensweltlichen Bezugs und der Berufsorientierung durch adressatengerechte Themenfelder soll besonders in höheren Klassen zu einer positiveren Grundeinstellung zum Englischunterricht führen. Die Kooperation mit unseren externen Partnern  wird hier z. B. für Email-Kontakte genutzt und fördert den Erwerb von kommunikativen Handlungskompetenzen.
  • Berücksichtigung und Ausbildung von Mehrsprachigkeitsprofilen sowie Geschlechter spezifischen Inhalten
  • Gemeinsamer Unterricht
  • Nicht linearer Umgang mit dem eingeführten Lehrwerk
    Abgesehen von den in der Fachkonferenz festgesetzten Schwerpunkten und Themen,  wird das Lehrwerk als Baukasten genutzt.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Englisch Hauptschule beschließt die Fachkonferenz für das laufende Schuljahr die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung:

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1. schriftliche Arbeiten/Klassenarbeiten und gleichwertige Formen der Leistungsüberprüfung

 

  • Die Terminierung aller Klassenarbeiten erfolgt zu Beginn des Schuljahres in Absprache der Kolleginnen und Kollegen auf den Jahrgangsstufen untereinander und unter Berücksichtigung der schulinternen Besonderheiten und Schulfahrten. 
  • Alle Klassenarbeiten einer Stufe werden parallel geschrieben und von den Kolleginnen/ Kollegen im Wechsel vorbereitet. 
  • In Bezug auf die Anzahl und Dauer von Klassenarbeiten wird der entsprechende Runderlass (RdErl.d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 20.06.2007 (ABl NRW S. 382)) wie folgt umgesetzt:
    • In Klasse 5 soll die 1. Klassenarbeit (2. Hj.) eine Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten. 
    • In den Jahrgangsstufen 6 und 7 soll die Klassenarbeit eine Dauer von 45 Minuten nicht überschreiten 
    • Ab Jahrgangsstufe 8 wird die Dauer der Klassenarbeiten sukzessive und abhängig von den Aufgabenformaten und den abgeprüften Kompetenzen nicht zuletzt mit Blick auf die ZP auf bis zu 2 Unterrichtsstunden erweitert.
  • Schülerinnen und Schülern mit einer Lese-/ Rechtschreibschwäche kann ein Nachteilsausgleich in Form von zusätzlich eingeräumter Bearbeitungszeit oder der Aufteilung der Klassenarbeit in zwei Bearbeitungseinheiten gewährt werden.
  • Auf allen Jahrgangsstufen werden rezeptive und produktive Leistungen mit geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgabenformaten erbracht, wobei der Anteil halboffener und offener Aufgaben ab Klasse 7 deutlich steigt.
  • Im Laufe eines Schuljahres werden alle Kompetenzbereiche („didaktisches Kreuz“) bei Klassenarbeiten angemessen berücksichtigt; die Festlegung erfolgt durch Absprache der Kolleginnen und Kollegen auf der jeweiligen Jahrgangsstufe untereinander.
  • Jede Klassenarbeit enthält eine auf alle Aufgaben bezogene thematisch-inhaltliche Klammer, die sich auf die zuvor im Unterricht behandelten Inhalte bezieht.
  • Jede Klassenarbeit (von Kl. 5 bis 10) enthält eine Aufgabe zur Textproduktion.
  • Außer der Schreibaufgabe (s.o.) enthält jede Klassenarbeit eine Aufgabe zu den rezeptiven Fertigkeiten Hörverstehen oder Leseverstehen. Die vorgeschriebene Dauer der Klassenarbeiten lässt das Abprüfen beider Fertigkeiten aus Sicht der Fachschaft nicht zu. In Ergänzung dazu werden die übrigen Kompetenzbereiche („didaktisches Kreuz“) im Laufe des Schuljahres angemessen berücksichtigt.
    In den Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 wird eine schriftliche Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt. In Klasse 7 soll in Verbindung mit dem Lesen einer Ganzschrift das Lesetagebuch eine Klassenarbeit ersetzen.
  • Auf allen Jahrgangsstufen werden einheitliche Korrekturzeichen verwendet. Zur besseren Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bedeutung von Korrekturzeichen werden diese ab Klasse 5 eingeführt und in verschiedenen Übungssituationen angewendet. In Absprache mit dem Fachbereich Deutsch sind die meisten Korrekturzeichen für alle Fächer gleich.
  • Die Bewertungskriterien für eine erfolgreiche Leistung sind den Lernenden im Voraus bekannt. 
  • Die bei der Klassenarbeit zum Einsatz kommenden Aufgabenformate sind im Rahmen der Vorbereitung geübt worden und den Lernenden vertraut (Lernerfolgsüberprüfung). Die Lernenden haben ausreichend Zeit und Gelegenheiten, sich in Übungssituationen zu vergewissern, ob die in der Klassenarbeit zu bewältigenden Aufgaben erfolgreich bearbeitet werden können.  
Absprachen zur Bewertung von schriftlichen Klassenarbeiten
  • Bestandteil der Planung und Konzipierung einer Klassenarbeit ist die Formulierung der Leistungserwartung bzw. die Festlegung der Kriterien, wann eine Aufgabe als erfüllt gilt. Dazu gehören auch die Punkteverteilung und damit eine Festlegung der Gewichtung der einzelnen Aufgaben zueinander.
  • Aufgrund der Erfahrungen an unserer Schule werden die Aufgaben so gewichtet, dass mit der Erfüllung der Anforderungen im rezeptiven Bereich eine ausreichende Leistung erzielt werden kann.
  • Bei der Aufgabe zur Textproduktion orientiert sich das Verhältnis zwischen dem Punkteanteil für die Sprache und dem für den Inhalt an dem Richtwert 50% für den Inhalt und 50% für die Sprache. Dabei wird der Bereich „kommunikative Textgestaltung“ der Sprache zugeordnet.
  • Die Verteilung der Punkte erfolgt nach folgendem Schlüssel:
    • Eine sehr gute Leistung wird erreicht bis 90%
    • Eine gute Leistung wird erreicht bis 75%
    • Eine befriedigende Leistung wird erreicht bis  60%
    • Eine ausreichende Leistung wird erreicht bis 45%
    • Eine mangelhafte Leistung wird erreicht bis 20%•
  • Besondere Absprache der Schule für die Kernfächer in den Jahrgangsstufen 6-9:

    Hat ein Schüler/ eine Schülerin in einer Klassenarbeit keine ausreichende Leistung erbracht, so kann diese Arbeit einmalig im Halbjahr freiwillig wiederholt werden. Die bessere Leistung zählt.

Absprachen zur Bewertung von gleichwertigen Formen der Leistungsüberprüfung 

Lesetagebuch

Die Bewertung des Lesetagebuchs beschränkt sich im laufenden Schuljahr auf zwei wesentliche Aspekte

  1. Erfüllung der Aufgaben.
  2. Erstellung einer Zusammenfassung zu einem vorgegebenen Kapitel.

Mündliche Klassenarbeiten

Die Bewertung der mündlichen Leistungen erfolgt in den Bereichen Sprechen/zusammenhängendes Sprechen und Sprechen/an Gesprächen teilnehmen. Wir nehmen eine an Kriterien orientierte (s.o.) Bewertung vor. 

Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 4 bzw. 6:

  • Inhalt/Aufgabenerfüllung
  • Kommunikative Strategie
  • Sprache – Verständlichkeit und sprachliche Korrektheit
  • Sprache – Ausdrucksvermögen
  • Sprache – Aussprache und Intonation

2. Sonstige Leistungen im Unterricht

Zum Beurteilungsbereich „sonstige Leistungen“ im Englischunterricht zählen

  • Mündliche Mitarbeit/ Beteiligung an Unterrichtsgesprächen durch Beiträge in der Zielsprache
  • Kooperatives Arbeiten
  • Schriftliche Übungen wie z. B. Vokabel- und Grammatiktests
  • Präsentationen/ Vorstellen von Arbeitsergebnissen
  • Einbringen von zusätzlichen Arbeiten 

Das Portfolio ist noch nicht verbindlich eingeführt, soll aber im nächsten Schuljahr ab Klasse 5 verbindlich eingeführt werden. Zunächst ist angedacht, das in der Grundschule begonnene Portfolio als DIN-A-4-Mappe fortzuführen und als Dokumentationsportfolio zu gestalten. Eine Bewertung soll vorerst nicht erfolgen. 

Zukünftig könnte das Portfolio in Teilen zu „sonstige Leistungen“ zählen. Hierzu wird sich die Fachschaft in nächster Zeit weiter qualifizieren und Absprachen mit den anderen Fächern vornehmen (s. a. Punkt 2.4)  

2.4 Lehr- und Lernmittel

Die Fachkonferenz hat sich für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 für ein Lehrwerk für Hauptschulen entschieden. Für die Schülerinnen und Schüler, die den mittleren Bildungsabschluss anstreben, wird in diesem Schuljahr probehalber mit dem dazu passenden Lehrwerk für Gesamtschulen gearbeitet.

Weiterführende Links:

Bei der Auswahl des Lehrwerkes orientiert sich die Fachschaft an einer selbst erstellten Checkliste. Folgende fachliche Kriterien sind für unsere Fachkonferenz von grundlegender Bedeutung:

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  • authentische Texte, die vielfältige Sprech- und Schreibanlässe bieten
  • interessante und altersangemessene Texte, im Idealfall inhaltlich bedeutsam mit guten Anknüpfungsmöglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten
  • Angebot bzw. vielfältige Möglichkeiten, kooperatives und selbstständiges Sprachenlernen weiter zu entwickeln
  • Möglichkeit, die einzelnen Units des Lehrwerks in einer selbst gewählten Abfolge zu bearbeiten

Standardmaterialien wie Folien, Lehrerhandbuch und Audio-DC sind vorhanden. Für die Kolleginnen und Kollegen ist es insbesondere im Zusammenhang mit einer modularen Nutzung des Schülerbuches wichtig, dass ergänzende Materialien in einem ausreichenden Maß und in guter Qualität vorhanden sind. Dazu gehören 

  • altersangemessene motivierende Filme mit entsprechenden Begleitmaterialien zur Vertiefung und Erweiterung der inhaltlichen Arbeit an einzelnen Themen und  Units
  • Lehrersoftware zur Unterstützung bei der Erstellung von Übungen und Klassenarbeiten
  • Online-Dienste für aktuelle Themen und begleitend einsetzbare Materialien

Die Schülerinnen und Schüler schaffen sowohl das Buch als auch das dazu gehörende Schülerarbeitsheft über den Eigenanteil an.

Als Unterstützung der systematischen Förderung der Schreibkompetenz wurde je ein Klassensatz Smart Text Trainer und Smart Text Trainer Advanced angeschafft.

Weitere lehrwerkunabhängige Übungsmaterialien für das selbstständige Arbeiten wurden angeschafft und können variabel sowohl im Fach- / Klassenunterricht als auch im Selbstlernzentrum eingesetzt werden. (Aufzählung)

Da die Auswahl der Lektüren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erfolgt, haben wir uns dagegen entschieden, aktuelle Literatur als Klassensätze zur Ausleihe anzu-schaffen. 

Für Internetrecherchen und die Erstellung von computergestützten Präsentationen kann eine mobile Laptopklasse genutzt werden.

In jedem Klassenschrank – auch in den Fachräumen – ist ein MP3-fähiger CD-Player deponiert, der mit seiner Inventarnummer fest dem Raum zugeordnet ist.

Für die Gestaltung von Lernpostern wurde für jede Klasse eine Box mit Stiften, Scheren, Moderationskarten angeschafft, die ebenfalls im Klassenschrank aufbewahrt wird. Materialien wie Folien, bunte Papiere, Pappen und Kartons sind im Kunstraum deponiert und stehen der Fachschaft zur Verfügung; die Entnahme wird über die jeweilige Lehrkraft geregelt.

Eine verbindliche Einführung eines Portfolios für alle Lerngruppen konnte bisher noch nicht umgesetzt werden. Zurzeit werden verschiedene Modelle diskutiert.

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen 

Das Kollegium der Schule strebt eine möglichst umfassende Zusammenarbeit aller Fachbereiche an. Bei der Positionierung der Themen im laufenden Schuljahr wird darauf geachtet, fächerübergreifendes Arbeiten zu ermöglichen.Die folgende Tabelle zeigt fachübergreifende Themen, die bei der Entwicklung von crosscurricalen Kompetenzen bedeutsam sind:

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Fächerübergreifende Themen

5.1

Biologie: Haus- und Nutztiere

5.2

Religion: religiöse Festtage

Musik: Begleitung der Projektarbeit (songs)

6.1

Methodentraining: Lesestrategien

Erdkunde: Hauptstädte/London

6.2

Geschichte /Politik: Zuordnen von Persönlichkeiten

Sport: Rugby/Flagball

Erdkunde: Schottland

7.1

Musik: Songs, z. B. zum Thema Friendship

Geschichte/Politik: z.B. Anfänge der Industrialisierung (Inhaltsfeld 6)

7.2

Erdkunde: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem,

hier: Migration (Inhaltsfeld 7)

8.1

Geschichte/Politik: Historische Entwicklung der USA,

8.2

Arbeitslehre/Technik: Vergleich der Arbeitswelt Deutschland und USA

Medienerziehung

9.1

Arbeitslehre/ Wirtschaft

Kunst: (Ausstellung/Plakatgestaltung)

9.2

Erdkunde: Die Verantwortung des Menschen im Spannungsfeld globaler Klimaentwicklung

10.1

Arbeitslehre /Wirtschaft: Berufsvorbereitung (Jobs in town)

Deutsch: Praktikumsberichte verfassen

10.2

Geschichte/Politik: (Inhaltsfeld 11): Aktuelle Herausforderungen internationaler Politik im Zeitalter der Globalisierung

In dem Bemühen, verbindliche Absprachen zu treffen, stehen die methodischen Kompetenzen im Fokus. Im Methodencurriculum der Schule, das sich derzeit im Aufbau befindet, ist verbindlich festgeschrieben, welche Methoden zu welchem Zeitpunkt zum gängigen Repertoire der Schülerinnen und Schüler gehören sollen. Die Lernenden können so selbstständig Inhalte erarbeiten lernen und zu eigenverantwortlichen Lernen werden. Zu den Absprachen gehört auch das Führen von Mappen, Heften und Listen:

5/6

Mindmapping

Lesetechniken

Präsentationstechniken und Kurzpräsentationen

Kooperative Lernformen: T-P-S, placemat, Lerntempoduett, Verabredungspartner

Heftführung

Ablage/Mappen

7/8

Fortsetzung und Erweiterung :

Mindmapping, Lesetechniken, Präsentationstechniken und Präsentationen

Kooperative Lernformen: Forts. 5/6 und Gruppenpuzzle, Marktplatz, Doppelstuhlkreis

Heftführung

Ablage/Mappen

9/10

Fortsetzung und Erweiterung:

Mindmapping, Lesetechniken, Präsentationstechniken und Präsentationen

Kooperative Lernformen: Forts. 5/6 , 7/8 und Galeriegang

Heftführung

Ablage/Mappen

Fachbezogene methodische Kompetenzen werden hier nicht mit aufgelistet, sondern sind dem schulinternen Lehrplan für das jeweilige Fach zu entnehmen.

Organisatorisch werden die Absprachen zu Überarbeitungen bzw. Ergänzungen der fächerübergreifenden Methoden über die Fachkonferenzvorsitzen koordiniert.

Damit wie bisher das Whitehorse Theatre im zweijährigen Rhythmus für die Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Schule gastieren kann, soll wegen der rückläufigen Schülerzahlen die Zusammenarbeit mit der zweiten Hauptschule am Ort bzw. mit den Grundschulen (4. Klassen) angebahnt werden. 

Außerschulische Lernorte.  Je nach Interesse der Lerngruppen  und den Angeboten der Museen werden Besuche zu Ausstellungen durchgeführt. Im Bereich creative writing können die Lernenden im Rahmen von Bildbetrachtungen persönliche Erfahrungen einbringen und neue Ausdrucksmöglichkeiten entfalten.

Die Jahrgangsstufe 8 besucht im laufenden Schuljahr im Museum Ludwig einen Workshop in englischer Sprache: Let's Talk About Art, in dem Schülerinnen und Schüler Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart kennenlernen. Sie setzen sich u. a. aktiv mit thematischem Wortschatz, Übungen zum freien Sprechen, schriftlichen und praktischen Aufgaben auseinander. 

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 findet jährlich eine Tagesfahrt nach London auf freiwilliger Basis statt.

In Planung: Im Rahmen der Berufsorientierung stehen Besuche bei lokalen Betrieben  und Unternehmen an, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. So sollen Besuche in den Kölner Filmstudios wie auch am Flughafen K/BN in englischer Sprache durchgeführt werden. 

Einbindung des Faches in Maßnahmen zum Ganztag. Es besteht eine AG, die kleine englischsprachige Szenen in Form von Theater in Szene setzt. Hierzu gehört das Lesen von kurzen Texten sowie deren Umgestaltung in kleine Spielszenen. Bei der Einführung der neuen 5. Klassen werden die Szenen aufgeführt.

4 Qualitätssicherung und Evaluation 

Maßnahmen der fachlichen Qualitätskontrolle. Im Rahmen der Schulinspektion wird die Schule in allen Fächern einer Kontrolle unterzogen. Damit wir die Kriterien für einen guten Englischunterricht erfüllen, haben wir unsere Überlegungen in den Kapiteln 2.2, 2.3 und 3 bereits hierauf abgestimmt. 

  • Jahrgangsstufe 8: Überprüfung der erreichten Standards durch die Lernstandserhebung/VERA
  • Jahrgangstufe 10:  Überprüfung der erreichten Standards durch die zentrale Prüfung/ ZP 10; die ZP10-Aufgaben sind abschlussbezogen differenziert  

Pläne zur regelmäßigen Evaluation des schulinternen Curriculums

  • Regelmäßige Feedbackgespräche nach Klassenarbeiten unter den Kolleginnen und Kollegen auf Jahrgangsstufenebene
  • Regelmäßiger Austausch zum Einhalten der Verbindlichkeiten/des schulinternen LP auf der Fachkonferenz
  • Umgang mit Problemen der Zielerreichung
  • Regelmäßige Feedbackgespräche unter den Fachkonferenzvorsitzen zu fächerübergreifenden Zielen

Überarbeitungs- und Perspektivplanung: Vier Fachkonferenzen im Schuljahr mit aus-reichend Zeit für Rückmeldungen zu notwendigen Ergänzungen bzw. Änderungen im schulinternen Curriculum, insbesondere zu 

  • Erwartungen an das Lehrwerk
  • Lesen von Ganzschriften
  • Besuch von außerschulischen Lernorten
  • Unterricht in den 5. Klassen (u. a. Übergang)
  • Umgang mit den Ergebnissen aus VERA
  • Individueller Förderung
  • Gemeinsamer Unterricht und Inklusion
  • Berufsorientierung
  • Gestaltung des Ganztags
  • Absprachen in den Fächern
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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 22.02.2018